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Bauchfellentzündung nach Dickdarmresektion Hilfe

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Melde mich mal wieder

Hallo,

wollte mich mal wieder melden.

Zur Zeit sieht es körperlich ganz gut aus.

Keine Dialyse mehr. Das wird wohl auch so bleiben :-)

Die Ernährung ist zur Zeit noch "passiert".

Aber ohne Beschwerden :-)

Mobilisierung scheitert LEIDER wohl oft an der Zeit des Pflegepersonals auf Station. Das letzte Mal war er vor drei Tagen "vor dem Bett".

Ohne Hilfe schafft er es noch nicht.

Reha ist geplant, evtl in einer Woche.

Psychisch leidet er im Moment. Er sagte: "Ich gehe nicht aus diesem KH bevor dieser Beutel weg ist"

Das Problem ist glaube ich, dass er nicht weiß wieviele OPs er hinter sich hat und wie "ernst" es um ihn stand.

Er sagt: Mensch, nachdem man mir die Milz rausgenommen hat war ich ja sooo müde, da habe ich mich mal richtig ausgeschlafen."

So erklärt ER sich die lange Zeit des künstlichen Komas. Er merkt wohl , dass ihm einiges an Zeit fehlt.

Die Ärzte haben ihm nun erklärt, dass eine Rückverlegung vor März 2008 nicht möglich sei.

Jetzt hat er sich Ende April als Ziel gesetzt.

Da möchte er zur Konfi seines Enkels ohne Beutel in die Kirche.

Hoffe, die Zeit arbeitet nun "für uns" und er hat sich bis dahin an das Stoma gewöhnt.

Meiner Meinung nach sollte nämlich keiner mehr an den Bauch ran.

Er wird dann fast 71 Jahre alt sein.

Ich bewundere seine Kraft und seinen "inneren Schweinehund"

Gruß an alle, die hier Daumen gedrückt haben.

Wir schaffen das.

PS: Morgen besuche ich ihn zum ersten Mal *freu*

Alexandra

cAoardu2


Hey Alex,

das ist soooo schön!

Keine Sorge, als ich mit meinem Stoma im Kh war, hab ich genau dasselbe gesagt. Aber mit der zeit merkt man, dass man keine andere Wahl hat, als es zu akzeptieren! Bei mir zumindest bis zur RV. Er wird das schaffen! lass ihm die zeit, lass ihn darüber schimpfen! Sobald er die Versorgung selbst hinkriegt, wird es nicht mehr so schlimm sein!

Erzähl ihm vom Stoma-Forum im Internet, vielleicht mag er da mal vorbeischaun, da bekommt er die beste hilfe wo gibt und ist bei sehr fröhlichen "Leidensgenossen", viele mit einer ähnlichen Geschichte! Ich würde mich sehr freuen, ihn bald dort begrüßen zu können!

Weiterhin alles Gute!

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cordu

Hallo *:) @:)

Das mit dem Internet ist ein super Tip.

Habe schließlich dort selbst "Leidensgenossen" wie Dich gefunden.

Worüber ich echt froh bin.

Es hilft wirklich sich auszutauschen.

Aber er ist dann doch schon 70.

Mit dem PC glaube ich kommt er nicht zurecht.

Selbt mein Papa (57) will mit dem PC nichts zu tun haben. :-)

Danke, für die lieben und guten Wünsche

Alexandra

MRonsxti


Hallo Alexandra,

anscheinend geht's dem Mann ja wieder recht gut *freu*. :)^

Zum Stoma stehe ich genauso wie Cordu, wobei meines ja für immer ist (Rektumamputation erfolgt am 20.12.). Es gibt wirklich weit Schlimmeres als so einen Beutel am Bauch (nämlich sowas, was er gerade hinter sich hat). Das sage ihm bitte genau so, wenn Du ihn besuchst - mit einem lieben Gruß von einer knapp 52-jährigen. Sag' ihm, dass es auch sehr, sehr junge Menschen gibt, die sich mit einem Stoma arrangieren. Er soll froh und glücklich sein, dass er an der Konfirmation seines Ekels überhaupt noch teilnehmen kann. Ob er da einen Beutel am Bauch hat oder nicht, interessiert außer ihn wirklich keinen. Das sage ich hart, aber herzlich.

Auch ich würde Deinem Bekannten wärmstens empfehlen, nach der Entlassung zu [[http://www.stoma-forum.de]] zu gehen (sofern er PC und Internet hat). Nach meiner Stomaanlage Anfang 2004 war die Entdeckung dieses Forums das Beste, was mir passieren konnte. Heute versuche ich dort all das Wertvolle, was mir damals widerfahren ist, an andere weiterzugeben.

Liebe Grüße

Angie

MconQsti


Hallo Alexandra,

nochmals ich. Warum sollte ein gerade mal knapp über 70jähriger Mann nicht mit dem Internet klarkommen? Meine Mutter ist 76, mein Vater über 80. Beide haben sich erst vor wenigen Jahren noch ins Internet eingearbeitet. Beide kennen sich nicht allzu gut aus, aber für die aktive Beteiligung an Foren oder E-Mail-Schreiben reicht's allemal. Da Ihr ja befreundet seid, dürfte es doch wohl eine Deiner leichtesten Übungen sein, den Mann in die Grundzüge des Internets einzuführen. Voraussetzung ist natürlich, dass er 1. einen PC und 2. einen Internetzugang hat.

Anspornende Grüße

Angie

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Angie

Hallo *:) @:)

Auch Dir erst Mal ein Danke, für Deine Anteilnahme.

Kennst Du alte Menschen mit einem verdammt sturen Schädel :-)

(Denke, ihm verdankt er ,dass er noch da ist)

Ich werde ihm alle Grüße und alles von Dir und cordu und mir (was meine gefundene Hilfe im Net betrifft) berichten.

Werde ihm auch das Angebot machen ihm zu helfen(PC und Internet)

Das größte Problem ist (denke ich immer noch), dass er von alle dem was "war" NICHTS weiß.

Er weiß nicht,dass wir um ihn gebetet haben. (hab ich wirklich)

Für ihn war alles nicht so schlimm. Und die eine OP(Rückverlegung) sieht er als "Klaks".

Hoffe, die Zeit hilft. Denke wir können ihn auch irgendwann mehr über sein "Durchgestandenes/Überlebtes" informieren.

Zur Zeit wollen es die Angehörigen nicht.

Alexandra

c@ordxu2


Das ist schon ok, man sollte nicht mit der Tür ins Haus fallen und einen riesigen Schreck einjagen! Auch ich habe erst Schritt für Schritt erfahren, WIE schlecht es um mich stand und das war auch gut so, sonst hätte ich möglicherweise weniger Mut zum Gesundwerden gehabt!

Aber irgendwann sollte er die ganze Wahrheit erfahren, denn nur dann (ist meine persönliche Überzeugung!) wird er wirklich in der Lage sein, seine neue Situation (Stoma) als etwas Positives, nämlich als echten Lebensretter zu empfinden! Es ist sicher noch ein langer und steiniger Weg, aber das schlimmste hat er hinter sich!! Sag ihm das mit herzlichem gruß einer 33jährigen! ;-D

AzlexO10094i0x01


Hallo

Ich mal wieder :-)

So, heute ist er in Reha.

Denke, dass dort mehr für ihn bzgl Mobilisierung gemacht wird.

Zu meinem Besuch bei ihm.

Er hat sich sooo sehr gefreut.

Aber das Thema "Stoma" kam nur in der Richtung, "Ich will das los werden. Kann aber zur Zeit noch nicht operiert werden. Muß bis nächtes Jahr April warten"

Habe bemerkt, dass er sich "für den Beutel" schähmt.

Wenns gluckert im Bauch oder wenn man hört wie Luft in den Beutel strömt spricht er immer sehr laut um die Geräusche seiner Verdauung zu unterdrücken.

Ich bin dann nicht näher darauf eingegangen, da ich merkte, das er das gar nicht will. Er hat sich die Konfi seines Enkels als Ziel "Ohne Airbag" (so nennt er ihn wenn er gut drauf ist) gesetzt.

Habe ihm einfach nur gesagt, dass ich an der Konfi MIT IHM feiern will. Egal ob MIT oder OHNE Airbag.

Er denkt, er ist bloß zweimal operiert worden.

Erst einen Tag vor der Reha (also gestern) hat er erfahren, dass man einen Luftröhrenschnitt machen mußte.

Das erfuhr er dann auch nur, weil man die Fäden ziehen mußte.

Denke immer noch, DIE ZEIT und die "Wahrheit" arbeitet mit der Zeit für uns.

Denke wenn er versteht das "der Airbag" :-) SEIN Lebensretter ist wird er ihn auch als "Freund" akzeptieren.

Denkt ihr es ist realistisch an eine Rückverlegung zu denken?

Meiner Meinung nach sollte KEIN Chirurge wieder an DEM Bauch schnippeln.

Alexandra

MFonsNti


Hi Alexandra,

nach meinem Drama 01/2004 hieß es kurz vor der Entlassung ganz lässig: "Dann sehen wir uns in 2 Monaten zur Rückverlegung wieder."

Pustekuchen! Nix Rückverlegung. In einer anderen Klinik und nach 'zig Untersuchungen erfuhr ich: Mein Ileostoma ist für immer. Ich habe allerdings auch kein besonderes Problem damit. "Air Bag" ist ja süß, bisher kannte ich nur "Zeppelin". ;-D

Liebe Grüße

Angie

c}orxdu2


Hi Alex,

zur Beruhigung: so wie er derzeit mit dem Stoma umgeht, ist es haargenau wie bei mir in der Anfangszeit. Ich habe mich soooo geschämt für die Geräusche und den Beutel überhaupt, war mir sicher, ich würde das Ding nie akzeptieren und niemals damit klarkommen. Am schlimmsten war es, als meine Kinder mich das ertse Mal besuchen durften. Genau in dem Moment fing mein Airbag an zu furzen und zu gluckern. Meine Kinder waren völlig entsetzt, meine mittlere Tochter fing an zu weinen. Da war ich dann GEZWUNGEN, die Situation für meine Kinder zu entschärfen. Nachdem die völlige Starre vor lauter Scham und Entsetzen bei mir nachgelassen hatte, habe ich den Kindern gesagt, dass wir unsere Tischregeln ändern müssen und ab jetzt jeder bei Tisch lautstarkt rülpsen und furzen darf, um meinen beutel zu übertönen. Da haben alle herzlich gelacht, die Kinder haben sich den Beutel zeigen lassen und dann nur noch sehr interessiert Fragen gestellt. Und von da an kam ich auch selbst mit dem zeppelin besser aus.

Zum Thema RV: ich halte es auch für eher unwahrscheinlich, dass bei deinem Bekannten eine RV noch möglich und sinnvoll ist, ABER man hat auch schon Pferde kotzen sehen! Wer weiß, wie der Genesungsprozess verlaufen wird? Er hat einen starken Willen und sollte sich alles soweit zum Guten wenden, dass man die RV ohne erneuten Bauchschnitt machen KÖNNTE, ist das ein sehr kleiner und unkomlizierter Eingriff. Stellt sich eher die Frage, wie sein Körper dann wieder mit der Umstellung klar käme, aber das gehört zur Zeit noch in den Bereich der wilden Spekulation und bringt dir und ihm nichts.

Du hast vollkommen recht, die Zeit wird alles leichter machen, auch für ihn. Er WIRD das Stoma akzeptieren lernen und nach allem, was ich bis jetzt von ihm weiß, wird er auch sehr schnell mit der Versorgung und allem, was dazu gehört klarkommen!

Allein die Tatsache, dass er es "Airbag" nennt, spricht schon für eine "Annäherung"! :)^

Alles Gute!

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Mal wieder ich

:-)

Hallo

wollte mich mal wieder "mit dem Stand der Dinge" melden.

Nach einer Reha ist mein Bekannter nun ZU HAUSE.

Hättet ihr das erwartet?

Ich fast nicht mehr.

Es geht ihm "den Umständen entsprechend" gut.

Im Moment muß er "lernen" was er essen kann und was nicht.

Rohkost geht gar nicht. (Hätte ich ihm sagen können)

Er geht noch regelmäßig zur Krankengymnastik und ganz langsam wird er auch wieder frech. :-D :-D :-D :-D :-D

Ich Danke Euch (auch im Namen von ihm) fürs Daumen drücken!!!!!

Für mich ist das alles (seine Geschichte von Anfang bis Ende) ein Kleines, großes Weihnachtswunder

Danke, Danke, Danke, an wen auch immer ??? ??? ??? ??

Alexandra

M oynsti


Hallo Alexandra,

das freut mich sehr. Tja, solche Wunder geschehen zum Glück immer wieder und geben anderen Mut. Versuche mal Deinem Bekannten die Rohkost auszureden, denn die ist wirklich Gift für unsereins. Es gibt doch sooo viele andere leckere Sachen!

Deinem Bekannten weiterhin beste Genesung!

Liebe Grüße

Angie

c/orrdu2


Hi Alex,

freut mich riesig! Die Geschichte ist mir shon nah gegangen und es ist echt eine Erleichterung, das er (den ich ja überhaupt nicht kenne) wieder halbwegs wohlbehalten zuhause ist!

Rohes Obst und Gemüse kann er erstmal getrost vergessen, wenn er unbedingt will, kann er mit Kompott mal vorsichtig anfangen! Aber auch das war bei mir nicht möglich. Meine Mutter hatte mir ins KH (weil die mir da dauernd irgendwelche Kohlgerichte oder Pilze andrehen wollten >:() Apfelkompott mit Pudding gebracht, welchen ich sofort mit Heißhunger verschlungen hatte. Daraufhin hatte ich dann den Rest des tages und auch die nacht über noch so richtig Freude :-o {:(

Für die entsprechende Vitaminzufuhr trinke ich zur Zeit diese praktischen kleinen Fläschchen, die angeblich 50 % des Tagesbedarfs an Obst decken! ;-)

Morgen hab ich wieder Blutkontrolle, kann euch dann ja mitteilen, ob die rechnung aufgegangen ist! ;-)

Alles Gute für deinen Bekannten und herzliche Genesungsgrüße unbekannterweise!

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Hallo :-(

hatte ja nicht gedacht, dass ich in diesem Faden noch mal schreibe.

Bin mal wieder ein wenig "durch den Wind"

Da die Entzündungswerte meines Bekannten sich seit der letzten Geschichte nie mehr normalisiert haben und nach ganz vielen Untersuchungen dafür keine Ursache gefunden wurde soll er noch mal operiert werden.

Die "Ärzte" gehen davon aus, dass die Entzündung im Bauch sitzt und wollen "nachschauen"

Dabei soll dann (je nach Befund und Durchführbarkeit) eine Rückverlegung versucht werden.

Ich habe mal wieder "Sch....."

Das sich an den Bauch der Chrirurge noch Mal ran traut ???

Werde berichten wie es weitergeht

Liebe Grüße

Alexandra

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