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Hilfe bei Stenosen

S;onnensscheixn27 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hatte dieses Jahr 2 OP's am Darm. Mir wurde der Dickdarm entfernt und der Dünn- an den Mastdarm genäht. Jetzt musste ich wieder für 2 Wochen ins Krankenhaus, da sich sehr extreme Stenosen gebildet hatten.

Es wurde 2x eine Dilation durchgefürt, im Januar folgt die 3.

Wer hat Erfahrung mit Stenosen? Wie wurden sie bei euch behandelt? Können die wieder auftreten? Ist nochmals eine erneute OP erforderlich?

Über jeden Tipp bin ich euch dankbar !!

Viele Grüße

Sabrina

Antworten
AQnnitxa


Hi Sonnenschein,

Ich hatte und habe seit 2006 nach einer OP mehrere Stenosen in der Speiseröhre. In den nächsten 6 Monaten hatte ich 8 Dilatationen. Wirklich geholfen hat es mir leider nicht :(v

Am forderen Ende des Schlauchs war ein Ballon plaziert. Wenn dieser an der richtigen Stelle angelangt war, wurde er mit Luft gefüllt und dehnte sich somit aus. Das wurde während einer Sitzung mehrmals wiederholt.

Ob das nun vergleichbar mit deiner Situation ist, weiß ich leider nicht.

Alles Gute @:)

SMonnIenspcheMin2x7


Bei mir sitzen die Stenosen am Darm.

Die Dehnungen wurden immer während einer Koloskopie gemacht. Zum Glück bekomme ich immer ne Beruhigungsspritze und merke nichts. Beim 2. Dehnen tat es danach ziemlich weh.

Auch wurde mein Essen umgestellt. Habe Aufbaukost erhalten.

Habe nun aber wieder das Gefühl, als bekäme ich wieder Schwierigkeiten mit dem Stuhlang. :-(

A^nnitxa


Bei mir wurde das natürlich auch nur mit Beruhigungsspritze gemacht ;-D . Ich kann heute fast alles wieder Essen aber nur sehr langsam. Vergleich: Meine Familie isst 2 Scheiben Vollkornbrot und ich in gleicher Zeit eine halbe Scheibe. Mehr geht dann eh nicht mehr.

Was haben denn deine Ärzte gesagt? Die müssten dir doch zumindest eine Prognose mitgeteilt haben, ob solche Stenosen nach so einer OP normal sind und wie man das in den Griff bekommen kann :-/

SXonnenscchein-2x7


Allen erst einmal ein frohes neues Jahr 2008 !!!

Meine Ärzte haben mir keine Prognosen genannt. Diesen Monat wird ja eine Kontrolluntersuchung gemacht und etwas später noch einmal gedehnt.

Hat noch jemand Erfahrungen in dem Bereich?

Viele liebe Grüße

Sabrina

SAonne.nsczh4eixn27


Gibt es niemanden anders, der auch Erfahrung mit Stenosen hat?

D?omi@nikH


stent ??? ?

also patient bin ich nicht und hatte auch noch nie stenosen.

aber ich komme aus einem medizinischen beruf und wollte euch mal den tipp geben, fragt eure internisten/chirurgen ob es nicht möglich wäre, nach einer bougierusng (dehnung) an genau dieser stelle einen "stenz" zu implantieren.

dies kan man auch auf endoskopischen wege machen.

ein stent ist ein geflecht aus draht.

ursprünglich kommt dieses hilfsmittel aus dem herzkatheter berech.

bittet eure ärzte um ein gespräch und fragt sie.

liebe grüße

dominik

DUomi,nikH


rechtschreibfehler sorry

anscheinend hat mein laptop ein paar schwierigkeiten mit der tastatur.

es sind schreibfehler aufgetreten.

es heißt nicht stenz sondern STENT.

sorry

dominik

S)onnednscKheinx27


Hallo Dominik,

muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um so einen Stent zu bekommen?

Ist bei dieser Methode ein stationärer Aufenthalt notwendig?

Viele Grüße

Sabrina

AXnniXta


Hallo Dominik

Ich habe einige Kliniken zum Thema Stent angesprochen. Alle sagten übereinstimmend, dass das fast ausschließlich nur bei Speiseröhrenkrebs gemacht wird. Man meinte, dass eine schlecht funktionierende Speiseröhre immer noch besser als ein gesetzter Stent sei ???

Hast du da noch andere Informationen?

Grüße @:)

DEominxikH


ja, das weiß ich auch, das das vorangig bei patienten mit ösophagus-carcinom gemacht wird.

also prinzipiell muß man bei einem stent natürlich etwas kleinere nahrungsaufnahmen tätigen und die dann mit genügend flüssigkeit runterspülen.

aber bevor ich mich alle paar monate einer bougierung mit den evtl. eintretenden komplikationen (perforation.......) unterziehen lassen müßte, würde ich etliche universitätskliniken aufsuchen und fragen, ob sie bereit währen, diesen versuch zu starten.

stentimplantationen werden in jeglichen bereichen getätigt.

beispiele gibt es viele:

Bronchus-Stent,

Gallengangs-Stent,

Ösophagus-Stent,

Pankreas-Stent.

Man kann nur raten sich per internet an gastroenterologische endoskopiezentren der großen universitätskliniken zu wenden und das problem zu schildern.

und das man bereit wäre, einen versuch mit einem stent zu wagen.

liebe grüße

Dpomi%nxikH


die vorraussetzungen um einen stent zu plazieren sind vielfältig.

erstens muß ein gastroskop,bronchoskop oder koloskop durch die stenose durchpassen.

evtl. wird mit einem kinder endoskop gearbeitet.

zweitens muß das gewebe natürlich in der lage sein, eine bougierung auszuhalten.

es darf nicht porös oder gar dünn sein.das ist aber die sache des gastroenterologen.

evtl. ist ein krankenhausaufenthalt von 1-2 tagen nötig.

du wirst natürlich wie bei einer bougierung runter sediert (dormicum/dolantin oder propofol).

bei einem ösophagus stent kann es sein, das am nächsten tag ein sogenannter brei schluck (kontrastmittel, das du ganz normal trinkst und gleichzeitig ein rö-bild gemacht wird) getätigt wird, um zu sehen, das der stent den druck der stenose standhält.

aber ansonsten sehe ich da keine probleme.

ANnnCita


Danke für die Info :)^

Ich hatte meine gesamten Unterlagen an mehrere Universitätskliniken geschickt, die ich mir vorher aus dem Internet gesucht hatte und die mir geeignet erschienen. Von einigen Kliniken wurde ich dann angerufen. Aber du hast mir indirekt die Aufklärung gegeben. Bei mir ist die Speiseröhre durch die vielen Bougierungen bereits porös. Daher durfte auch die in meiner mich damals operierenden Klinik geplante Witzeldilatation (Aufsprengung der Stenose) nicht mehr gemacht werden.

An kleine Nahrungsaufnahme bin ich zwischenzeitlich auch gewöhnt ;-D

Grüße @:)

D`omiZnikxH


in den fällen von erfolgloser oder nicht mehr durchführbarer bougierungen bleibt einem nur noch die möglichkeit, der chirurgischen intervention.

bedeutet es wird über eine thorakotomie die stenose im ösophagus entfernt und mit den verbleibenden stümpfen des ösophagus eine end-zu-end anastomose getätigt.

die op ist natürlich für den patienten belastend, aber in situationen wo nichts mehr geht die einzige möglichkeit.

A=nnixta


Na dann werde ich so lange wie möglich in kleinen Portionen essen. Das hört sich ja grausam an. Wobei dann auch nur ein Problem erledigt wäre. Im oberen Teil arbeitet meine Speiseröhre gar nicht. Aber wie gesagt. Ich habe mich an meinen "Zustand" gewöhnt und solange es nicht schlechter wird, werde ich wohl nichts mehr unternehmen ;-)

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