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Magen/Galle/Pankreas Probleme

sCports_car hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen,

Ich melde mich mal wieder, da ich nun wegen all meiner gesundheitlichen Probleme seit 5 Monaten im Krankenstand bin und nicht mehr arbeite. Endlich wurde eine wirklich gründliche Durchuntersuchung gemacht, und es kamen einige interessante Dinge heraus. Ich wollte nun fragen, ob jemande ähnliche Beschwerden/Probleme hat und mich darüber austauschen, da trotz einer relativ sicheren Diagnose meine Beschwerden nicht ganz aufhören. Ich leide unter folgenden Beschwerden:

Ständiges Hungergefühl

Oft eine Art Aversion gegen gewisse Nahrungsmittel (z.B. Fleisch)

Keine Lust auf zu fette und würzige Speisen

Übelkeit, vor allem in der Früh

Ein Gefühl der totalen 'Entleehrung' und Schwäche nach Stuhlgang

Stuhl ist oft sehr weich

Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Zuckerstürze

Meine Magenspiegelung hat ergeben, dass ich eine Infektion mit Helicobacter Pylori habe. Den HP habe ich mittels Antibiotika im Mai letzen Jahres erfolgreich eradiziert. Ich nehme aber immer noch einen PPI (Agopton). Weiters wurde festgestellt, dass ich eine funktionale Schwäche der Galle und der Bauchspeicheldrüse habe. Mein Stuhl war gelb verfärbt und man fand ausserdem Pflanzenfasern und Muskelfasern im Stuhl, aber keine Fette. Ich began mit der Einnahme von Oddibil (für die Galle), was sehr gut hilft. Weiters wurden mir Kreon (Bauchspeicheldrüsenenzyme) verschrieben. Das Kreon hab ich null vertragen.... Mir wurde übel und ich hatte so ein komisches Gefühl von Hyperaktivität und Unruhe. :-( Danach hab ich noch 4 weitere Präparate mit Bauchspeicheldrüsenenzymen versucht und bei allen waren die Nebenwirkungen gleich. Hat jemand ähnliche Nebenwirkungen erfahren ??? Der Arzt hat mir dann noch ein Nahrungsergänzungspräparat gegeben, in dem schon aufgespaltene Kolenhydrate, Fette, Eiweise, Mineralien und Vitamine enthalten sind. Das tut mir sehr gut, und ich habe schon 5 kg zugenommen, was eine Leistung ist, weil ich immer unter extremen Untergewicht gelitten habe...

Ich hab ausserdem noch eine Darmspiegelung machen lassen, und da fand man nichts. Darmschleimhaut normal und auch sämtliche Proben die im Labor untersucht wurden, waren in Ordnung. Gott sei Dank....

Einen Zuckerbelastungstest musste ich auch machen. Ich hatte keine pathologischen Werte, aber der Arzt meinte, dass meine Zuckerwerte immer so in der Nähe der unteren Grenze sind, und ich daher ein sehr funktionstüchtiges Insulin habe. Ich sollte halt immer regelmäßig essen, damit der Zucker nicht zu viel absinkt, hat er gemeint...

Also, bitte, hat irgendjemand Erfahrung mit einer oder mehreren Erkrankungen/Beschwerden, die ich beschrieben habe? Ich würd mich echt freuen, wenn mir jemand schreibt. Es ist irgendwie so ein, sorry, scheiss Gefühl, weil ich echt nicht mehr konnte, und meine Arbeit niederlegen musste. Und jetzt bin ich viel zu Hause und weiss nicht, wie ich jemals wieder ganz gesund werden soll...

:-/

DANKE

Antworten
0B40*3


omg du hast mir grad angst gemacht.. ich hab ja grad nen thread eröffnet wg dem gelben stuhl.. und ich hab auch immer hunger und frühs ist mir immer schlecht, also wie bei dir..

scportsxcar


vielleicht weiss heute jemand etwas zu meinen problemen?

warte auf antworten...

:)D

hOasif_rau


Hallo,

hast du deine Gallenblase noch?Mir gehts fast genauso wie dir,also auf jeden Fall das mit der Übelkeit und Appetitlosigkeit(Ekel vor Nahrungsmittel)gerade am Morgen.Abends gehts meist wieder besser.Ich habe mich jetzt entschlossen ein Psychologen aufzusuchen,da organisch soweit alles in Ordnung ist.Vielleicht hast du auch unbewußt Stress!

vg Hasifrau

s;porHtscaxr


Hallo hasifrau,

Habe meine Gallenblase noch, da es bei mir um eine funktionale Störung geht. Habe keine Gallensteine oder so... Psychologen und Psychotherapeuten können bei gewissen Stresssituationen sicher helfen, aber ich weiss bei mir, dass meine Übelkeit in keinem Zusammenhang mit Stress oder Entspannung steht... Hast du schon alle Untersuchungen machen lassen wegen deiner Übelkeit?

LG *:)

h$asiyfr}au


Ja bei mir wurde schon alles durchgescheckt,Magenspiegelung,Sono,Blutuntersuchungen und sogar schon ein ct vom Oberbauch.Einige Untersuchungen sogar schon mehrmals,das heißt regelmäßig Blutwerte alle viertel Jahre und Sono alle halbe Jahre.Meine Gallenblase ist allerdings schon fast vier Jahre raus.Meine Übelkeit habe ich jetzt ca.7Monate und es nervt unwahrscheinlich,weil auch keine Medikamente so richtig helfen.Mein Familienleben leidet dadurch auch schon.Ende Januar wird bei mir jetzt noch getestet ob vielleicht eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegt.Hast du daran auch schon mal gedacht zb.Lactoseintoleranz?Ich habe allerdings nicht zugenommen sondern 10Kilo abgenommen,aber das ist bei mir noch nicht schlimm,da ich Übergewicht hatte.Jetzt möchte ich allerdings nicht mehr abnehmen.Hast du bevor du durch das Medikament zugenommen hast auch abgenommen?

vg Hasifrau

sEpor,tscaxr


Hallo Hasifrau,

Ich hatte mein Leben lang Untergewicht. Es liegt wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad auch an meinen Genen, mein Vater war auch immer ganz dünn. Aber wenn man immer so dünn ist, dann fühlt man sich auch schwach. Ich habe zwar nicht so richtig drastisch abgenommen, aber auch nie zugenommen. Erst durch das Nahrungsergänzungspräparat habe ich zugenommen, und damit meine ich nicht nur Fettpölsterchen angelegt, sondern auch Muskelmasse aufgebaut. Seither fühle ich mich irgendwie stärker und widerstandsfähiger. Aber die Übelkeit kommt trotzdem immer wieder. Mal hab ich gute Tage, mal schlechte. Was mich am meisten nervt, ist dass man so unflexibel wird. Man kann nicht alles essen und kann daher auch nicht in jedes Restaurant oder auf Reisen in exotische Länder fahren..

Es wurden bei mir auch schon alle möglichen Allergien ausgeschlossen, wie Fruktoseintoleranz, Laktoseintoleranz, Lebensmittelallergien. Hab ich alles nicht... Tja.. Manchmal frag ich mich ob das immer so weitergehen wird, oder ob sich die Dinge irgendwann doch klären? Ich hoffe es sehr...Bis bald, *:)

SXanyx80


Hallo :-)

Hab mir grad alle Beiträge durchgelesen und mir werfen sich ein paar Fragen auf:

das mit der Übelkeit: hab '99 ne Gallen-OP gehabt, seitdem is mir regelmäßig, wie aus heiterem Himmel schlecht. So schnell wie sie kommt geht sie meist auch wieder. In ganz hartnäckigen Fällen bekämpf ich es mit Paveriwern.

'98 wurde mir der Dickdarm entfernt.

Seit '01 hab ich zu hohe Pankreaswerte (Amylase is am schlimmsten).

Hab anfänglich auch Kreon genommen (25000), dann mal wieder nich usw. Im Ct wurde festgestellt das mein Pankreas als ganzes Organ vergrößert is, aber sonst keine Anzeichen hat das die Funktionalität eingeschränkt is. Nun war ich mal wieder beim HA und der mochte sich die Werte nich mehr länger so mit anschauen und verschrieb mir wieder Kreon 25000. (Hab den HA zwischenzeitlich gewechselt!)

Da sollte ich 3xtäglich eine nehmen. Das ganze hab ich 1 Woche gemacht und nur Probleme gehabt, Verstopfung und das Gefühl zu platzen.

Gestern hab ich mir dann ne niedrigere Stärke aufschreiben lassen (Kreon 10000). Jetzt versuch ich es mal damit. Bis jetzt gehts mir super gut damit!!!

Ich hab wegen der Pankreaswerte aber nicht ein bißchen Beschwerden!!!

Welche Stärke hattest du von den Kreon?

LG

sPpor3t-scxar


Hallo Sany,

Tut mir leid von deinen Beschwerden und Operationen zu hören..

Zu deinen Fragen:

Mir wurde Kreon 10000 verschrieben, aber das war zu stark. Ich bin dann auf andere Präparate umgestiegen, die alle viel weniger Enzyme enthalten, aber die hab ich auch nicht richtig vertragen.. Was ist das für ein Medikament gegen die Übelkeit, was du da verwendest?

LG und alles Gute. :)*

Swanry80


Gegen Übelkeit: Paveriwern (Wirkstoff: Presssaft aus unreifen Fruchtkapseln von Schlaf-Mohn)

Die sollte man nich unbedingt so sehr oft und regelmäßig nehmen, in ca. 25 Tropfen sind 0,15 mg Morphin drin. Das merkt man aber nich!

Aber nur in richtig harten Fällen. Sonst versuch ich es auch mit dem Aufguß von Wachholderbeeren. 1-2 Teelöffel in ne Tasse, mit heißem Wasser übergießen, ca. 8 minuten ziehen lassen, Beeren raus und das ganzen noch warm schluckweise trinken. Schmeckt fürchterlich aber meist hilft es. Ich will nich immer gleich unbedingt die harten Sachen nehmen.

sbpo6rptscar


Hallo Leute,

Hier bin ich wieder. Jetzt bin ich wirklich mehr als verzweifelt. Gerade hab ich nochmal mit meinem Arzt gesprochen und ihm erzählt, dass ich keines der Bauchspeicheldrüsenpräparate vertrage. Ich habe nun schon 5 Präparate mit Bauchspeicheldrüsenenzymen ausprobiert, und ich vertrage sie nicht. Er meinte, dass es dann keine Heilung für mich gäbe.... :°( :°(

Was soll ich nur machen....

Ich kann doch nicht mein Leben mit diesen Problemen herumeiern. Gibt es irgendjemanden in diesem Forum der ähnliche Symptome wie ich hat?? (dazu bitte, bitte meinen ersten Beitrag in dieser Diskussion lesen). VIelleicht habe ich ja garkeine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz, sondern etwas anderes ??? Bei mir war ja auch nie Elastase oder Fett im Stuhl sondern immer nur unverdaute Nahrungsteile und Muskelfasern.. Ich weiss nicht mehr wie ich mit all diesen Beschwerden weiter machen soll. Ich hab doch all meine Lebensqualität verloren und fühle mich wie eine Wildkatze die man in einen Käfig gesperrt hat. Kann nicht mehr verreisen, weil ich dann nicht weiss was ich essen soll, es ist mühsam auswärts zu essen, weil man da nie weiss was man abbekommt.... Ach Gott, wenn mein Leben nur wieder so wäre wie früher................. :°(

DANKE für jeden Beitrag.

hLas]ifBrxau


Hey,

das tut mir ja leid,aber ich bin der Meinung auch für dich muß es doch etwas geben was du verträgst.Vielleicht solltest du noch eine zweite Meinung von einen anderen Arzt einholen,ich habe meinen Arzt nach 20Jahren gewechselt,es hieß immer nur es ist ein Reizmagen und Reizdarm und nehmen sie mal ihre Medikamente dann wirds besser.Jetzt wo ich gewechselt habe fühle ich mich auch wieder ernst genommen,und er hat mich nochmal auf den Kopf gestellt,einige Sachen bzw.Beschwerden die ich habe sind die Folgen der Gallenop.Damit kann ich aber umgehen jetzt wo ich es weis.Also ich würde auf alle Fälle eine zweite Meinung einholen,Oder hast du schon mal an einen Heilpraktiker gedacht?Ich selbst habe damit aber leider keine Erfahrung,habe aber daran auch schon gedacht wenn garnichts mehr hilft!Kopf hoch,es gibt bestimmt wieder bessere Zeiten!!!

vg Hasifrau

supor1tscaxr


hallo,

ja, an heilpraktiker/homeopaten/alternativmedizin hab ich natürlich auch schon gedacht... Obwohl ich eigentlich nicht so der Typ für Dinge bin, die man nicht wirklich wissenschaftlich erklären kann. Aber wenn sonst nix hilft, dann werd ich es ausprobieren. Ich frag mich, ob ich wohl vielleicht zuerst noch einen anderen Gastro-Enteorologen aufsuchen soll...

Aber eines würde mich noch interessieren: wie geht ihr denn alle mit euren Beschwerden um? Wie integriert ihr die Beschwerden in euer Alltagsleben? Mir fällt das nämlich enorm schwer. Soll man einfach alles hinnehmen und akzeptieren, oder soll man dagegen ankämpfen? Das würde mich mal interessieren, wie ihr das seht... :-/

D`ie~dfrxied


Sportscar

Hi,

ich leide zwar unter einer anderen Krankheit als Du (Reflux, s. Refluxfaden) aber auch ich habe mit ständiger Übelkeit zu kämpfen. Diese Übelkeit schränkt auch mich extrem ein, irgendwie ist nichts planbar, weil man nie weiß, wie es einem dann geht. Das Privatleben leidet dann auch sehr darunter. Meine Frau ist zwar sehr verständnisvoll, aber natürlich ist es auch für sie schwierig. Sie ist mittlerweile schon froh, wenn wir eine Verabredung mal nicht absagen müssen, weil es mir mal wieder schlecht geht.

Ich habe Tage, an denen ich sage: kämpfe, Du kriegst das in den Griff. An anderen Tagen bin ich total niedergeschlagen und weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte...

Würde mich auch interessieren, wie andere damit umgehen!

Gruß

hnasifgrau


Hallo Diedfried,

ja das mit dem Familienleben kann ich voll nachvollziehen.Mir gehts genauso,wenn wir eine Verabredung oder einen Termin haben bete ich schon ein Tag vorher das es mir gut geht und ich meinen Mann nicht wieder enttäuschen muß.Er hat auch sehr viel Verständnis aber ich merke das er sich innerlich doch ärgert wenn ich wieder nicht mit gehen kann.Ich glaube aber genau das ist unser größtes Problem,wir machen uns zuviele Gedanken was sein könnte.Wir sollten vielleicht gelassener werden,ich weis leichter getan wie gemacht.Ich hatte letztes Jahr Glück das ich krankgeschrieben war,aber aus einen anderen Grund(OP an meiner rechten Hand),ich hätte glaube ich so manches mal nicht arbeiten können wegen dieser blöden Übelkeit ich bin Kassiererin.Hast du denn irgendwelche Mittel die du gegen deiner Übelkeit nimmst?Ich habe für mich jetzt nach langen grübeln festgestellt,das ich mich an einen Psychologen wende.Es muß jetzt was passieren damit ich wieder ein sorgefreies Leben führen kann,es gibt Tage da bin ich total am Ende.Habe morgen mein ersten Termin,kann ja dann berichten ob es der richtige Ansprechpartner ist,wobei es bestimmt nicht bei einen Termin bleibt.Ich habe nämlich auch keine Lust mein ganzes Leben lang mit Medikamente gegen Übelkeit zuleben.Mußt du dich übergeben oder ist es wie bei mir nur diese Übelkeit und dadurch bedingte Appetitlosigkeit?

vg Hasifrau

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