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Bereits lange anhaltende Magenprobleme!

D{uInjax42 hat die Diskussion gestartet


Hallo erstmal!

Habe seit Mitte November immer wiederkehrende Magenprobleme. D.h., zuerst begann es mit einem ständig dicken Bauch (habe durch Antidepressiva 10 kg zugenommen), der durch zu eng gewordene Hosen nach oben drückte. Dadurch bekam ich ein ständiges Druckgefühl und so eine Art Sodbrennen, das gleich losgeht, allerdings kein saures Aufstoßen war. Mit dieser Symptomatik ging ich zum HA - der sagte: Gastritis und verschrieb Omeprazol. Die Dinger hab ich dann 2 Wochen genommen, haben gar nichts geholfen, der Druck, das Völlegfühl blieb. Dann verschiedene Mittel: Iberogast, Gastritol usw.; alles nichts geholfen,war mal besser, mal schlechter, manchmal (wenn auch noch meine Angststörung - ich habe was schlimmes - mit reinspielte) wurde mir auch noch Übel, Magenschmerzen (allerdings nicht richtig Schmerzen, sondern ein blödes Gefühl im Magen.......). Konnte mich da so richtig reinsteigern. Um wieder abzunehmen, wollte ich dann das AD reduzieren, was evtl. den Druck (dicken Bauch) etwas reduzierte, die Angst aber wieder verstärkte........ - ein Kreislauf eben! Dann wurde jetzt am Montag (nach 7 Wochen) eine Magenspiegelung gemacht - NICHTS !

Also völlig unauffällig; außer eine leicht reduzierte Magenperistaltik wurde nichts festgestellt; was nun?

Jetzt habe ich die Symptome immer noch, mal etwas besser, heute wieder ganz schlimm. Evtl. auch heute ganz schlimm (mit Durchfall u. Übelkeit), weil der HA gesagt hat, wenn es nicht besser wird, muss auch noch eine Darmspiegelung gemacht werden. Was hat die Übelkeit, das Sodbrennen, das Völlegefühl mit dem Darm zu tun? Jetzt hat der mir auch noch Angst gemacht. Hab mich so gefreut, dass mit dem Magen nichts ist - und jetzt muss ich Angst haben, dass im Darm was ist?

Wenn ich doch schon so lange diese Beschwerden habe, da muss doch was sein, oder?

Jetzt soll ich das AD wegreduzieren, damit man sieht, ob die verlangstem Magenperistaltik von diesem kommt - und ich deshald die Druckbeschwerden habe - jetzt hab ich sie 3 Tage weggelassen und ich bekomm Übelkeit und Durchfall (typ. Absetzsymptome? - oder schwere Magen/Darmerkrankung?);

weiß gar nicht mehr, was ich jetzt tun soll. Weiß jemand Rat?

Schönen Abend noch!

D.40

Antworten
DVu/nuja442


Versuchs noch mal mit nach oben schieben!

Mag mir keiner antworten?

Kennt jemand die Mittel MCP oder Domperidon?

Diese wurden als Therapieversuch, meinen Magen,der etwas zu langsam sich bewegt, wieder flott zu machen. Dann sollten die Beschwerden aufhören?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Welches Mittel ist besser verträglich? Ich nehme doch schon ein Antidepressiva und Schilddrüsenhormone.

Vielen Dank - falls jetzt jemandem was dazu einfällt.

D.40

FiloWr dVe veroano


Hallo Dunja,

das, was du schreibst, kommt mir ziemlich bekannt vor. Ich hatte im vergangenen Jahr auch fast ständig Magenprobleme, mit den Symptomen, die du auch genannt hast. Ich war 2 Mal bei einer Magenspiegelung, einmal wurde Gastritis durch Gallereflux festgestellt und einmal nur normaler Reflux und eben auch eine verlangsamte Motorik. Ich habe eine ganze Zeit lang Nexium, Omeprazol, Iberogast, Maaloxan genommen, ohne dass es wirklich wegging. Beschwerden hatte ich fast ständig. Ich habe übrigens auch eine Angststörung und habe teilweise riesige Panik aufgrund der ganzen Magensache gehabt, v.a. weil ich im Ausland bin und überhaupt kein Vertrauen in die Ärzte hier habe. Das hat mich total verrückt gemacht. Es war auch so ein Kreislauf. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Symptome bei dir auch von der Angst kommen, aber bei mir war es wohl zum Teil so. Es ist unglaublich, wie der Körper da verrücktspielen kann, man fühlt sich echt, als ob man schwer krank wäre. Was für ein AD nimmst du denn?

Ich hab mal eine Weile Paroxat genommen, aber mit der Verdauung hatte ich damals keine Probleme. Ich denke aber auch nicht, dass du eine schwere Magen-Darm-Erkrankung hast. Ich hab auch so gedacht, da muss was sein, wenn es so schlimm ist. Aber komischerweise geht es mir, seit es mir mit der Angst wieder besser geht und ich zeitweise so abgelenkt war, dass ich gar nicht mehr auf die Symptome achten konnte, auch mit dem Magen/Darm besser.

MCP hab ich mal genommen, aber nicht vertragen. Domperidon hab ich kürzlich genommen und dann ging es mir besser, hab es gut vertragen. Aber ich denke auf jeden Fall, dass der seelische Zustand auch eine große Rolle spielt und wenn das nicht besser geworden wäre, wäre das auch bei mir mit dem Medi nicht weggegangen.

Es ist jetzt zwar nicht so, dass ich schon wieder alles essen kann, trau ich mich noch nicht, aber plötzlich vertrag ich wieder Sachen, von denen es mir vorher 100% nicht gut ging...

Machst du eine Therapie wg. deiner Angststörung?

Wünsch dir alles Gute!

Viele Grüße, Christiana

hMasif}rau


Hallo,

ich habe auch seit vier Jahren ständig Magenprobleme,bin auch von einen zum anderen Arzt gehetzt.Mehrere Magenspiegelungen und auch eine Darmspiegelung aber alles ok.Eigentlich müßte man da ja froh drüber sein wenn denn die Beschwerden nicht wären.Seit letztes Jahr Juli ist mir auch noch ständig übel und kann schon an fast nichts mehr anderes denken.Nehme auch Domperidon was mir auch hilft,MCP habe ich auch nicht vertragen.Meine Angst ist mittlerweile so stark,das ich jetzt einen Psychologen aufgesucht habe,der übrigens auch Internist ist.Ich glaube jetzt auch das die ganze Sache psysisch ist.Er hat mir auch Tabletten verschrieben Amitriptylin beta 25 soll ich einmal morgens nehmen.Traue ich mich aber nicht zunehmen,da man davon ziemlich müde werden kann und auch benommen.Wie soll ich mich dann aber um meine Familie kümmern und auch auf der Arbeit?Muß am Mittwoch wieder hin und werde lieber nochmal fragen ob ich die dann lieber abends nehmen soll.Tja da ist dann auch wieder die Angst mit den Nebenwirkungen und wie es mir dann geht,irgendwie ein Teufelskreis.Hat euer Mittel auch solche Nebenwirkungen gerade am Anfang der Einnahme und wielange hat es gedauert bis man sich daran gewöhnt hat?Berichtet mal wäre super nett!!!

vg Hasifrau

D{unejaq42


Hallo Hasifrau, Hallo Christiana,

schön, dass ihr mir geantwortet habt.

Zu den AD kann ich sagen, ich habe sie bereits 2003 genommen - 1 Jahr lang, ich war da im psych. Krankenhaus, da ich wegen Magen/Übelkeit zuletzt gar nichts mehr essen konnte. Auch hier hat man körperl. nichts gefunden, war rein psychisch. Und als ich mich endlich getraut habe, das AD - heißt REMERGIL - zu nehmen, war der ganze Spuk endlich vorbei - nichts mehr. Hatte aufgrund meiner Angststörung sehr große Angst überhaupt AD zu nehmen. Bin aber glücklich letztendlich es genommen zu haben. Hat mir damals wirklich sehr geholfen. Ich habe es auch morgens und abends genommen, später als es mir wieder besser ging, nur noch abends. Morgens war es wichtig für mich, damit ich über den Tag von den Magenbeschwerden abgelenkt war, damit ich meiner Arbeit/HAushalt usw. nachgehen konnte. Nimm es lieber auch am morgen, wirst sehen, wenn die Sache psychisch ist, hilft es dir. Die Nebenwirkungen waren am Anfang wirklich nicht schlimm, war halt a bisserl müde und habe doch recht viel an Gewicht zugenommen, was mir aber insofern auch wieder geholfen hat, weil ich mir dachte, wenn ich zunehme, dann kann ich doch gar nicht so schwer krank sein........; hat auch nicht lange gedauert, vielleicht 1 Woche, bis ich mich dran gewöhnt hatte.

Wegen meiner Angsterkrankung bin ich auch in psych. Behandlung. Habe schon 3 Therapien im Laufe meines Lebens, aber so wirklich helfen, kann man sich nur selbst. Unterstützung, Rat, Übungen, denkweisen geben dir die Psych. schon, aber das mit dem Umsetzen ist halt sehr schwierig wenn man doch die Angst in sich hat. Ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe, Kontakt zu Gleichgesinnten ist für mich das wichtigste überhaupt. Nur die können einen verstehen. Ich habe vor allem Angst vor Krankheiten - sieht man ja, zu meinen Magenbeschwerden, die wahrscheinlich eh schon psych. sind, kommt noch die Angst, die sich wieder auf den Magen schlägt, ein Teufelskreis eben. Wenn es jetzt mit dem Pfefferminztee nicht besser wird, werde ich noch die AD-Dosis erhöhen (nehm ja bisher nur 1/2 Tablette, sollte 1 oder 2 ganze nehmen, wenns mir "so schlecht" geht); wenn das nicht hilft, werd ich wohl das Domperidon probieren.... habt mir ja positiv berichtet.

Bin etwas in Eile, bedanke mich nochmal für die Antworten, vielleicht wollt ihr mir ja nochmal schreiben? Wiel lange Eure Magenbeschwerden schon anhalten, oder angehalten haben? Christiana, welche Ängste hast Du und wo lebst Du im Ausland?

Lb. Gruß

D.40

Fulor dee v,erTaHno


Hallo Hasifrau und hallo Dunja

Hasifrau, ich hatte erst Insidon (auch ein trizyklisches AD wie deins), hat mir überhaupt nicht geholfen und mich auch nur müde gemacht. Ich hab es auch morgens genommen. Wirklich geholfen hat mir Paroxat, das hab ich über ein Jahr genommen, das war zwar anfangs ziemlich schlimm mit den Nebenwirkungen und ich hab auch noch einiges an Gewicht zugelegt in der Zeit (ist aufgrund der Magenprobleme in der letzten Zeit aber komplett wieder runter), aber von der Angst her gings mir gut und Magenprobleme hatte ich auch nicht so oft. Vielleicht kannst du ja fragen, ob du das AD einschleichen kannst und so nicht gleich mit der vollen Dosis einsteigen musst und dann steigern?

Dunja,

ja, das mit der Angst vor dem AD kenn ich auch. Hab es auch erst genommen, als ich den ganzen Tag nur noch Angstzustände hatte und gar nichts mehr ging. War auch 2 Monate in einer Tagesklinik. Magenprobleme hatte ich in der Zeit auch hin und wieder, aber viel weniger schlimm und nicht so lange andauernd. Immerhin hab ich in der Zeit ziemlich viel gegessen und auch gewichtsmäßig ziemlich zugelegt.

Ich habe auch 2 Therapien hinter mir und weiß theoretisch, was ich gegen die Angst machen muss. Ja, du hast recht, wirklich helfen kann man sich nur selbst, die Psychologen können nur unterstützen. Zeitweise hab ich das auch ganz gut hinbekommen, aber es gibt eben immer wieder Einbrüche und dann weiß ich immer nicht, was zuerst da war, die Magenprobleme, die mir dann Angst machen oder die Angst, die die Magenprobleme wieder verstärkt. Ich habe einiges an Ängsten, eine soziale Phobie, eine generalisierte Angststörung (da zähl ich die Angst vor Krankheiten einfach mal dazu, sind so viele Sachen, vor denen ich da Angst habe) und eine Agoraphobie, die aber meist nur auftritt, wenn es mir körperlich schlecht geht.

Magenbeschwerden (bei Spiegelungen wurde von nichts bis Gastritis oder Refluxösophagitis alles mögliche festgestellt im Laufe der Jahre) hab ich seit ca. 12 Jahren. Und bei Gastritis etc. haben die PPI auch immer gut geholfen. Die aktuellen und langanhaltendsten Magenprobleme hab ich seit ca. Dezember 2006. Mir ging es dann bis Feb. 2007 richtig schlecht und bei einer Magenspiegelung wurde chronische Gastritis festgestellt. Dann hatte ich eine einigermaßen beschwerdenarme Zeit bis August und da ging es wieder los und wurde immer schlimmer. Im Oktober bin ich dann nach D geflüchtet, weil ich aus dem Kreislauf Angst-Magen nicht mehr rauskaum und die MS brachte kein Ergebnis. November war halbwegs ok, im Dezember gings mir wieder so schlecht, dass ich kaum was essen konnte. Momentan geht es wieder, ich nehme noch Nexium und manchmal Domperidon und trinke Süßholzwurzeltee, der mir auch hilft. Bei mir hat sich die ganze Sache mit dem Umzug hierher (bin in England) sehr verschlechtert, seitdem ist der Magen sehr empfindlich und rebelliert sofort in Belastungssituationen (v.a. in Zusammenhang mit der Arbeit, aber auch in Bezug auf unseren Hund, der sehr krank ist und an dem ich total hänge). Ich hab hier viel mehr Angst vor Krankheiten und auch in Bezug auf den Magen, weil ich das Gefühl habe, hier wird einem nicht geholfen, jeder weiß irgendwelche Horrorgeschichten zu erzählen über das englische Gesundheitssystem. Und so kommt der Kreislauf in Gang...

Das Domperidon kannst du auf jeden Fall probieren, wie gesagt, mir hat es gut geholfen. Was für Tee trinkst du denn so außer Pfefferminztee? (Ich kann keinen Kamillentee mehr sehen und trinke neben o.g. oft Fenchel-Anis-Kümmel, der auch ganz gut hilft).

Liebe Grüße

Christiana

D{unOjax42


Hallo Christiana,

schön, dass Du nochmal geschrieben hast. Das mit dem Domperidon werd ich mit meiner Ärztin bei der nächsten Vorstellung besprechen. Es ist noch nicht besser geworden bei mir. Heute ist es wieder besonders schlimm. Bin aufgebläht ohne Ende, dicker Bauch, dann ständig der Druck im Magenbereich. Es ist so, als hätte der Magen keinen Platz mehr im Bauchraum. Kennst dieses Gefühl? Keine Schmerzen direkt, aber immer, als würde es ihn raufdrücken, wenn ich liege ist es etwas besser. Ich trinke momentan eigentlich nur Pfefferminztee, weil ich eben gelesen habe, der würde die Magentätigkeit anregen. Davon kann ichnur heute leider nix spüren. Hab das Gefühl, gleich zu platzen. Derweil hab ich heute wirklich nicht soviel gegessen. Mein Appetit ist allerdings auch meistens sehr gut.

Nachdem die Magenspiegelung jetzt nichts gebracht hat, muss ich dann auch noch eine Darmspiegelung über mich ergehen lassen? Ich habe eigentlich wirklich keine Lust, bzw. auch davor Angst!!

Aber was hat der Darm mit dem Völlegefühl im Magen zu tun?

Ich weiß mir irgendwie keinen Rat mehr. Aber ein Zusammenhang scheint zu bestehen. Wenn ich öfter aufs Clo gehen kann, also der untere Bauch nicht ganz so aufgebläht ist, dann drückt es oben im Magenbereich auch nicht so arg...........

Bist Du derzeit eigentlich in England (wenn ja, wo?), oder zu Hause in Deutschland (dann ebenfalls: in welcher Ecke?).

Ich habe übrigens auch eine generalisierte Angststörung mit ner Somatisierungsstörung also vorallem im Magenbereich. Damit habe ich schon immer zu kämpfen. Früher meistens mit einem viel zu schnellen Stoffwechsel, also alles was ich aß, kam unten fast so wieder raus - ich war immer klapperdürr - jetzt eben anscheinend umgekehrt, der Magen arbeitet zu langsam, immer voll, schlechte Verdauung - daher der Druck! Soll aber alles "nervös" bedingt sein. D.h., die Magennerven reagieren, mal indem sie zu viel arbeiten, mal indem sie zu langsam arbeiten. Aber ob das SOLCHE langwierigen Beschwerden auslösen kann? Ich bezweifle dies eben immer wieder und habe letztendlich dann doch Angst, eine schlimme Krankheit zu haben. Ja, Angst habe ich vor sehr vielen Sachen. Z.B. Fliegen, weit weg Verreisen, Alleinesein, Höhe, Enge, Eingesperrtsein und vorallem eben Krankheit und Tod.

Tja, das wars in Kürze von mir, muss nochmal weg heute.

Schönen Abend trotz allem!

Lg D.40

F{lor deH verxano


Hallo Dunja,

tut mir leid, dass es dir gestern so schlecht ging. Wie ist es denn heute? hast du denn eigentlich jeden Tag die gleichen Beschwerden? Das komische bei mir ist nämlich, wenn ich einen Befund hatte (Gastritis o.ä.) war es jeden Tag das gleiche und da haben auch die PPI immer recht gut geholfen. Aber bei den Beschwerden in der letzten Zeit sind es immer unterschiedliche Symptome. Fast immer dabei ist Aufstoßen, Völlegefühl und oftmals auch ein Kloßgefühl, das einen wahnsinnig machen kann. Oder eben die von dir beschriebenen Sachen wie aufgeblähter Bauch, Druck im Bauch, etc. hatte ich auch eine Zeit lang ganz schlimm. Momentan hab ich das zwar auch manchmal, aber meistens doch eher Aufstoßen und Völlegefühl :-/ Ist das ganze bei dir unabhängig vom Essen? Bei mir gibt es da wohl einen Zusammenhang. Ich esse sehr gerne und es nervt mich, wenn es mit dem Magen mal wieder so ist, dass ich nichts essen kann und noch mehr abnehme. Allerdings neige ich auch, dazu in Stresssituationen viel zu essen und das geht dann meistens schief %-|

Hm, das mit der Darmspiegelung... ich hatte mal eine, ist aber schon 8 Jahre her. Ist wirklich nicht schlimm und das sag ich als Angsthase ;-) Das Unangenehmste ist das Getränk vorher. Denkst du denn, es würde dich beruhigen, wenn du die Darmspiegelung noch machen lässt? Ich glaube, das Völlegefühl hat mit dem Darm nicht wirklich viel zu tun, ich denke einfach, dass das gesamte Verdauungssystem total durcheinander/überreizt ist. Ich denk schon, dass durch die Nerven so langwierige und heftige Beschwerden ausgelöst werden können. Ich konnte es erst auch nicht glauben, aber komischerweise ist es bei mir z.B. so, dass, wenn ich z.B. mal wieder in D bin, so dermaßen abgelenkt bin, dass ich gar nicht mehr auf die Symptome achte und es mir auch besser geht (war so nach der letzten MS, als nichts rauskam und ich nicht mehr so eine schlimme Angst hatte von wegen schlimme Krankheit etc.)

Kannst du dich tagsüber irgendwie halbwegs ablenken, oder bist du mit den Gedanken immer mehr oder weniger bei den Beschwerden? Was ja kein Wunder ist, wenn man sie ständig merkt und dran erinnert wird. Das war/ist bei mir nämlich so. Ich versuche jetzt, doch bissl rauszukommen (abeite selbständig von zu Hause aus), wieder mehr Sport zu machen (hat mir mal sehr gut getan) und ansonsten mich auf die nächste Reise nach D zu freuen :-) Ich bin momentan in England, genauer Norwich, East Anglia. Hatte anfangs auch sehr viel Angst alleine zu reisen, aber als es mir im Oktober so schlecht ging, war ich gezwungen, alleine zu fliegen, weil wir den Hund nicht unterbringen konnten und so mein Mann hierbleiben musste. Mir ging es erst sooo elend und ich dachte, ich schaff es nicht, aber alles ging gut. Und ich MUSS halt von hier aus fliegen, weil ich sonst Familie und Freunde gar nicht sehen kann. Und wenn ich muss, geht es meistens irgendwie auch... Aber es gibt auch beim mir sooooo viele andere Ängste, ich glaube, das ist eine lebensfüllende Aufgabe, die zu bekämpfen ;-) Die von dir genannten Ängste kenn ich auch alle, vor allem aber die vorm Tod hab ich auch ganz schlimm, ich denke, damit hängt auch viel von den anderen Sachen zusammen, wenn sie nicht vielleicht der Grund für das alles ist. Ich glaube, ich muss noch mal eine Therapie machen...

Liebe Grüße

Christiana

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