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Darmspiegelung: Angst

sRymbol>icaxs hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe seit mehreren Jahren schon Verdauungsprobleme. Also entweder "gehts nicht", "nur sehr schwer", oder problemlos, 1x am Tag etc.

Kann daher kommen: Ich treibe keinen Sport mehr, habe eine Büroarbeitsstelle, ich ernähre mich nicht vollständig gesund. Also klar, Vollkornbrot, Fisch etc. esse ich schon gerne, aber ich verzichte auch nicht auf Süßes & Co. Esse nur 2 eingeplante Mahlzeiten am Tag (Frühstück und abends warm). Bin laut BMI normalgewichtig.

Hinzu kommt, dass ich seit mindestens einem Jahr immer mal wieder etwas Blut am Toilettenpapier habe. Allerdings dachte ich, dass sich das eher auf äußerliche "gereizte Stellen" zurückschließen lässt. Also es war kein Blut am Stuhl, der war auch nicht schwarz usw. Nur, wenn ich öfter drüber rieb, dann hatte ich einen Tropfen quasi mit dem Toilettenpapier aufgenommen.

Manchmal hatte ich auch, wenn ich mehrmals am Tag auf Toilette musste, hinterher ein leichtes Brennen oder Jucken und beim Säubern mit Toilettenpapier war es teilweise schon schmerzhaft (überreizt dachte ich). Aber es war viel mehr das wenige Blut da.

Letztes Wochenende kam beim Pressen Blut rausgespritzt. :-/ Ich hab dann nachgelesen, dass pressen überhaupt gar nicht okay sei, sondern dass man erst, wenn man wirklich muss, auf Toilette sollte. Das wusste ich echt noch nie, dass das ungesund ist. Und ich frage mich: Wielange soll ich denn mit nem unangenehmen Gefühl rumlaufen??

Jedenfalls hatte ich Samstag das Blut beim Pressen, Sonntag ohne Pressen nur wenig Blut, Montag nach leichtem Pressen wieder mehr Blut. Und dann bin ich auch zum Arzt gegangen. Ich hab eine Überweisung zum Proktologen bekommen und habe nächste Woche eine Darmspiegelung.

Ich hab davor gewaltig Schiss. Dass ich Panik bekomme (psychisch), starke (unaushaltbare) Schmerzen bekomme, dass ich zu viel mitbekomme.

Mein zweites Problem ist das Abführmittel (Endofalk). Ich hab so was nie eingenommen und hab auch Schiss, meinen Kreislauf damit voll innen Arsch zu kriegen, dass es mir dann übelst schlecht geht, ich kotzen muss etc. Vielleicht bekomme ich es nicht mal runter.

Die dritte Sache ist: Mittwoch bin ich bis 16 Uhr arbeiten, wie soll ich da nur Frühstück essen und 15 Uhr schon mit Endofak beginnen?

Vierte Sache: Muss das echt gemacht werden, wenn ich eher denke, dass es Hämorrhoiden sind?

5. Was kann dabei gemacht werden? Wenn es tatsächlich Hämorrhoiden sind, wird der Arzt dann schon bei der Spiegelung etwas tun?

Hach, hab da ziemliche Angst und Gedankenstränge vor. Auch, in den nächsten Tagen auf Toilette zu gehen. Mag schon gar nichts mehr essen. :-/

Antworten
s8port.scaxr


es gibt absolut rein garkeinen grund angst oder panik vor einer darmspiegelung zu haben. lass dir das abführmittel FLEET geben, und vor allem bitte um eine spritze mit DORMICUM und PROPOFOL. dann wirst du garantiert nichts mitbekommen und null schmerzen haben und das abführen wird ein kinderspiel. habe es selbst schon mehrmals gemacht und bin mir sicher, dass es auch bei dir gut gehen wird. liebe grüsse. :)*

svymbolqixcas


Danke für die netten Worte.

Ja, die Spritze(n ?) werde ich mir auch geben lassen. Stand auf einen Extrazettel, dass das möglich ist. Aber kriegt man da nicht doch noch vieles mit? Und wielange wirkt der Stoff?

Ich weiß, dass wenn die ganzen Behandlungen vorüber sind, ich auf jedenfall etwas an meinen Ess- und Sportgewohnheiten ändern werde. :-/ Aber mir graut es vor dieser Behandlung, und wer weiß was danach kommt.

Ich hab Endofalk nun schon mitgegeben bekommen. Ist das nicht so gut?

Und wie ist die Zeit danach?

MNonxsti


Die Zeit danach ist vollkommen normal. Es gibt wirklich überhaupt keinen Grund, vor einer Darmspiegelung Angst zu haben. Bekommst Du etwas zum Schlafen, kannst Du gleich nach dem Aufwachen wieder etwas essen und Deinem normalen Alltag nachgehen (nur Autofahren sollte man nicht).

WKehWNehW9eh-SchZrecxk


Keine Angst

Ich hab meine Darmspiegelung völlig ohne Narkose/ Betäubung machen lassen. Es war ein Alptraum, aber ich habs auch überlebt.

MIT Narkose ist es erst Recht ein Kinderspiel.

Magenspiegelung (vor der ich viel mehr Angst hatte) hab ich mit Narkose gemacht und gar nix mitgekriegt.

Das schlimmste an der DS war das Abführen.

War am Tag zuvor nur noch am Klo gesessen.

Und das Fleet hab ich erst daheim genommen. 30 Minuten später war ich Dauergast am Klo.

Meinen Kreislauf hab ich mit Malzbier aufrecht gehalten, aber es fühlte sich so an als käme es im gleichen Moment hinten wieder raus indem ich es trinke.

Nach was weiß ich wie vielen Malen, hab ichs aufgegeben, das Klo zu verlassen. *lach* Also richte es dir VORHER gemütlich ein und machs dir auf dem Klo bequem.

Klingt blöd, ist aber so.

Das Schlimmste am Abführen war der Geschmack von Fleet, hätte fast gekotzt, war schon über der Schüssel.

s(ymbozlNicas


Ja wie gesagt, hab ja Endofalk bekommen. Aber wenn es genauso wirkt, ist es ja gut. Relativ. Ich musste so was noch nie machen und mich grauts sehr so einen Eingriff meinem Körper anzutun.

Wird einem nach der DS eigentlich schon mitgeteilt, was los ist? Bei mir müsste es ja recht offensichtlich sein, nehm ich an.

Also wenn ich eine Spritze kriege (dormicum und propofol), dienen die der Narkose oder ist man dann dennoch wach, nur "schmerzfrei" und reaktionsfrei? Oder wie muss ich mir das vorstellen?

WWe[hWe]hWeh-oSchrxeck


Bei

Dormicum schläfst du und kriegst gar nix mit.

sIymboolicHas


so, heute nachmittag gehts bei mir dann los mit dem scheiß endofalk. :-(

frag mich immernoch, ob eine darmspiegelung überhaupt notwendig ist. reicht nicht eigentlich auch der enddarm? (wegen hämorrhoiden)

l8abellMo-li pcare


hmm

ich hab meine erste DS am Donnerstag..

und ich bekomme Moviprep (oder so ähnlich zum Abführen.. ). soll n recht neues Mittel sein..

zu deiner Frage obs der ganze Darm sein muss..

Mir wurde gesagt, dass es auf jeden Fall besser ist, wenn der ganze Dickdarm gemacht wird und n kleiner Teil vom Dünndarm.

Kann aber auch sein, dass sie das nur bei mir so machn...

wisst ihr eigentlich, wie es ist, wenn man als jugendlicher so ne Darmspiegelung bekommt? die Ärztin meinte.. sie hat damit kein Problem.. sie machts ja auch schon seit '72 ;-)

ach ja.. und diese Ärztin gibt mir auch ne Narkose..

andre Arztpraxen haben mir aber gesagt.. mit Narkose hat man kein gutes Ergebnis, weil man muss das spüren und wenn man Schmerzen hat muss man das sagen können..

was stimmt jetzt?

Liebe Grüße

E4rdbe5er.e23


Also, ich halte es für Quatsch, dass man das spüren muss.

Mit dem Koloskop können die deinen Darm ja wunderbar sehen und werden so auch feststellen, ob was ist und wenn ja, wo. Dafür muss man keine Schmerzen leiden.

Entspann dich. Ich hab vor 4 Wochen mit 23 die 1. Darmspiegelung bekommen und nix mitbekommen dank Narkose. Hatte auch totale Angst, aber nichtmal das Abführen war wirklich wild, man muss halt einfach aufs Klo, aber ohne Schmerzen.

Guck mal: Die sehen jeden Tag mehrere Leute, die diese Untersuchung kriegen. Einerseits ist einem das zwar unangenehm, wenn man noch jung ist, andererseits tröstet mich immer, zu sehen, wen die sonst noch so untersuchen - teils ungepflegte, schmutzige, oder auch ganz ganz dicke leute. Und selbst denen muss es nicht peinlich sein. weil es eben normal ist für die ärzte.....

also: ich denk an dich und bin gespannt, was du uns erzählst, wie es gelaufen ist!

Duominixk75


also das mit der sedierung kommt doch sehr auf den internisten an.

propophol glaube ich nicht, das du das bekommst.

aus rechtlichen und medizinischen gründen darf das eigentlich nur in anwesenheit eines anästhesisten gegeben werden.

wer es trotzdem gibt, handelt grob fahrlässig.

beim dormicum kommts halt auf die dosierung an.

ich hatte im september nach einer thermometer verletzung eine darmblutung.

im klinikum wurde eine endoskopie des enddarmes gemacht, aber mit einem koloskop.

hätte also eine rektoskopie auch gereicht.

sobald sie die ursache der blutung finden, gehen die sowieso nicht weiter rauf.

also wenns hämorrhiden sind, gehts ganz schnell.

M.onstxi


Hallo Erdbeerle,

sooo Quatsch ist das nicht. Dormicum sorgt bei den meisten Patienten dafür, dass sie meinen, während der gesamten Untersuchung geschlafen zu haben. Dem ist aber nur selten so. Man kann sich anschließend nur an nichts erinnern.

Bei Dormicum schläfst du und kriegst gar nix mit

Das stimmt ganz sicher nicht. Ich z.B. gehöre zu denjenigen, die bei allen Darmspiegelungen eine ordentliche Ladung Dormicum bekam, aber trotzdem die ganze Untersuchungszeit über hellwach war. Schlimm fand ich's trotzdem nicht, ganz im Gegenteil: Ich fand es sehr spannend, meinen Dickdarm von innen zu sehen und z.B. zuzuschauen, wie Polypen entfernt werden. Meinem Mann ging es bei der Untersuchung übrigens genauso, aber auch er fand sie nicht schlimm.

Grüßle von

Angie

sAym^boli(cas


Ich hab gleich den Termin. :-/

Wollte nur mitteilen, dass ich nur die Hälfte des Endofalks runterbekommen habe. :-( Nun weiß ich gar nicht, ob die Untersuchung wirklich gemacht werden kann. Mich hats echt nach jedem Schluck geschüttelt und ich hatte Würgereiz. Ich hab zwar mit Apfelsaft und Wasser "gespült", aber letztlich hab ich mehr von dem Kram, als von Endofalk getrunken. Hab dann auch beim Arzt angerufen und gefragt, ob man da irgendwas machen könne. Die Ärztin meinte nur, dass ich die Abstände vergrößern soll und Saft nehmen soll. Aber letztlich saß ich von 17 bis 21.30 Uhr an den 1,5 l ! Selbst wenn ich versucht hab, mich zusammenzureißen. Irgendwann gings nicht mehr. :-/

Na ja, mal gucken was der Arzt dazu sagt.

Es ist übrigens eine Gemeinschaftspraxis, ich denke schon, dass da ein "Spezialist" darunter ist, ansonsten würden die mir sicher nicht diese "Beruhigungsmittel" anbieten. Aber da frag ich auch nochmal genauer nach.

Hab so Hunger. ^.^

ETrdbJeevrle23


Also, ich kenne das schon so, dass man Propofol gering dosiert auch ohne narkosearzt geben darf...eben nur in keinem fall so viel, dass der patient beatmet werden muss. und wenn schlimme angst vor der untersuchung besteht, finde ich das auch gerechtfertigt...

E,rdbe8ere2x3


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