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Durchfall nach Darmspiegelung

e;ngelchenz26=038x7 hat die Diskussion gestartet


Hatte am Mittwoch ja meine erste Darmspiegelung.

Danach tat mir mein Bauch etwas weh, die Schmerzen werden aber von Tag zu Tag besser ich denke das hängt halt mit der Entzündung im Darm zusammen.

Nun war ich heute das erste Mal wieder auf Toilette zuerst war der Stuhlgang auch normal und als ich eben wieder war, kam nur Durchfall. Ist das normal? Denke das ist weil ich nun noch nicht so viel essen kann, da ich immer noch mit den Bauchschmerzen von der Entzündung zu kämpfen habe. Oder muss ich mir da sorgen machen?

Bitte um Beruhigung

Gruß Engelchen

Antworten
EErdbe3exre23


Nun ja, nach einer Darmspiegelung ist alles für einige tage gereizt und es kann zu schmerzen oder durchfall kommen....wenn dazu noch eine entzündung vorliegt, denke ich, ist es normal, dass nochmal durchfall auftreten kann...wenns nicht besser wird, sicherheitshalber nochmal zum doc, aber ich denke, du musst dir erstmal keine großen sorgen machen, das muss sich alles wieder einspielen.

iEchx_88


ich denke auch, dass es ein paar tage lang normal ist, wenns nicht besser wird, aber auf jeden fall noch mal zum arzt.

ich hatte wegen blut im stuhl eine darmspiegelung und es wurde hämorrhoiden festgestellt. in den tagen nach der spiegelung haben sich die beschwerden auch verstärkt.

Mxunki8x4


ahh

hab angst vor der darmspiegelung. wer hat eine hinter sich ohne beträubung?

E>rd5bUeer\e23


Wieso ohne Betäubung? Gibt dir doch heute nahezu jeder Arzt, gerade wenn du Angst davor hast, und du kriegst kaum was mit....ohne Betäubung machen die das nur auf Wunsch..

d)erusseruebexrdir


ich hatte letztes jahr auch eine entzündung und eine spiegelung. dazu wurde auch per einlauf abgeführt. also das ist ganz normal, dass man da durchfall bekommt, schließlich ist der darm so schon gereizt und davon wird es auch nich besser.

msinimananxas


Betäubung bei Darmspiegelung

Hallo Erdbeere,

ich sehe es nicht so, dass eine Betäubung normal ist bei der Darmspiegelung. Wir haben so 50.000 Einwohner und ich habe bei div. Internisten wegen einer Betäubung für meine 16jährige Tochter gefragt. Überall die gleiche Antwort: "Das wäre nicht üblich. Schließlich muss man sagen können, wenn es weh tut."

Erst bei einer Privatärztin war dies möglich. Meine Tochter hatte Glück eine Betäubung zu haben, denn ihr Darm war sehr verwinkelt und es wäre sehr schmerzhaft geworden.

Einem Bekannten von ihr ging es so mit der Magenspiegelung. Auch hier lehnten div. Ärzte die Sedierung ab! Er ging dann in die Kinderklinik - hm, sie machten die Spiegelung ebenfalls ohne Betäubung, er wäre ja alt genug...

M4onstxi


Hallo Miniananas,

dass man bei einer 4-Minuten-Magenspiegelung die Betäubung nicht für sinnvoll erachtet, verstehe ich ja noch, zumal eine solche ja echt nicht schmerzhaft, sondern allenfalls etwas unangenehm ist.

Eine Darmspiegelung kann aber sehr wohl schmerzhaft sein. Normalerweise wird neben einem Schmerzmittel auch Dormicum gegeben. Die meisten Patienten glauben, darunter tief und fest geschlafen zu haben. Dem ist aber oft nicht so: Man ist schläfrig und kann bei Schmerzen reagieren, erinnert sich anschließend aber an nichts. Dormicum führt bei der Mehrzahl zu einer totalen Amnesie (Erinnerungslücke). Bei manchen Leuten (so z.B. bei mir) wirkt Dormicum überhaupt nicht. Ich fand es aber nicht sooo schlimm, obwohl die Koloskopien echt schmerzhaft waren. Etwas entschädigt wurde ich durch den interessanten Blick auf den Monitor. Wenn sowas bekannt ist, und man hat sehr große Angst vor der Untersuchung, sollte man dies unbedingt sagen und z.B. auf Propofol bestehen. Da schläft man ganz sicher.

Ich persönlich kenne keinen einzigen Proktologen, Internisten oder eine KH-Abteilung, die bei einer Koloskopie nicht sediert bzw. mit Propofol eine Mini-Narkose herbeiführt. Seltsam, dass dies bei Euch anders ist.

Liebe Grüße aus Tirol

Angie

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