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Grünkohl schwer verdaulich, unterstüzten des Magens?

A]lasxtia hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

habe gestern nach Jahren mal wieder Grünkohl gegessen. Heute stoße ich davon immer wieder auf. Ist es echt so schwer verdaulich? Meine Mutter sagte das sie da 3 Tage dran ist =)

Kann ich den Magen irgendwie unterstüzten oder ist das garnicht nötig?

Antworten
Exrd3beerae2x3


Kannst dir Lefax in der Apotheke besorgen...Kohl bläht eben und Lefax wirkt entblähend.

FOorgeeron


Grünkohl schwer verdaulich

Hallo,

beim Kochen Natriumhydrogencarbonat einsetzen.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

jAn


@Alastia

> Heute stoße ich davon immer wieder auf. Ist es echt so

> schwer verdaulich?

Grünkohl an sich nicht. Schwer verdaulich wird er - wie alle Gemüse - dann, wenn er zusammen mit Fett zubereitet wird und das Fett so in das Gemüse einziehen kann. Das Aufstoßen hat nicht unbedingt etwas mit schwer oder leicht verdaulich zu tun - manche Menschen reagieren so auf bestimmte Lebensmittel. Meiner Frau passiert das gleiche mit frischen Gurken und die sind nun ganz bestimmt nicht schwer verdaulich...

MKonsxti


Hallo jn,

mit frischen Gurken und die sind nun ganz bestimmt nicht schwer verdaulich

Das ist leider unkorrekt. Frische Gurken sind alles andere als leicht verdaulich - übrigens wie JEDES ungegarte Gemüse. Da ich ja einen künstlichen Dünndarmausgang habe, kann ich das Ergebnis nach dem Verdauungsprozess täglich mehrfach bewundern. Rohes Gemüse kommt bei exakt so wieder wie zerkaut - es riecht sogar noch danach. Manches Gemüse muss sogar mit etwas Fett zubereitet werden, damit unser Körper die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann. Wieder anderes Gemüse ist ohne vorherige Garung sogar ungenießbar (Kartoffeln) oder gar giftig (grüne Bohnen, Manjok).

Zurück zum Grünkohl: Iss doch mal eine rohe oder auch nur gedünstete Portion. Du wirst sehen, dass Grünkohl an sich sehr wohl bläht.

LG Angie

jxn


> Das ist leider unkorrekt. Frische Gurken sind alles andere

> als leicht verdaulich - übrigens wie JEDES ungegarte Gemüse.

Die Verdaulichkeit eines Nahrungsmittels hängt davon ab, wie gut der Organismus die enthaltenen Stoffe resorbieren kann. Das wiederum hängt davon ab, ob er alle dazu nötigen Vitalstoffe zu Verfügung hat, denn nur dann können die Verdauungsprozesse optimal ablaufen. Daher sind unerhitzte Produkte prinzipiell leichter verdaulich, weil sie wesentlich mehr Vitalstoffe mitbringen.

> Da ich ja einen künstlichen Dünndarmausgang habe, kann ich

> das Ergebnis nach dem Verdauungsprozess täglich mehrfach

> bewundern.

Deine Situation nach diversen Krankeheiten ist ja eine besondere, das kann man nicht zwingend verallgemeinern.

> Rohes Gemüse kommt bei exakt so wieder wie zerkaut -

> es riecht sogar noch danach.

Unerhitztes Gemüse liefert sehr viele Faserstoffe, die im Dünndarm nicht abgebaut werden können. Klar, daß du das in gleicher Form wiederfindest. Wie gut es im Magen und Dünndarm verwertet werden kann, hängt natürlich davon ab, wie gut es gekaut wird.

> Manches Gemüse muss sogar mit etwas Fett zubereitet werden,

> damit unser Körper die fettlöslichen Vitamine aufnehmen kann.

Hast du schon mal ein Kaninchen auf dem Feld gesehen, daß die Mohrrüben vorher einölt? ;-) Wenn nein, ist es offensichtlich nicht nötig, Gemüse mit Fett zuzubereiten.

Gemüse bringen immer auch Fette mit und der Organismus kann natürlich auch eigene Fette beisteuern, falls das nötig sein sollte.

> Wieder anderes Gemüse ist ohne vorherige Garung sogar

> ungenießbar (Kartoffeln) oder gar giftig (grüne Bohnen, Manjok).

Das mag sein, aber aus der Tatsache, daß man bestimmte Pflanzen durch Erhitzen zusätzlich in den menschlichen Speiseplan aufnehmen kann, darf man nicht ableiten, daß das Erhitzen einen positiven Effekt hat.

MDo^nsNti


Hast du schon mal ein Kaninchen auf dem Feld gesehen, daß die Mohrrüben vorher einölt?

Natürlich nicht. Du kannst aber den Verdauungsprozess eines Tieres nicht mit dem des Menschen vergleichen. Z.B. sind viele Tiere in der Lage, Vitamin C selbst herzustellen, was der Mensch nicht kann. ;-)

... darf man nicht ableiten, daß das Erhitzen einen positiven Effekt hat.

Nun, für mich persönlich leite ich es sehr wohl ab, denn dank dem Garprozess kann ich Gemüse sowohl essen als auch verdauen.

*:) Angie

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