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Hilfe: Frage zu Magensäure und Vollnarkose Dringend!

A;marzena cKis0c)he hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Komm gerade vom Narkosevorgespräch...der Dr. hat mir etwas Angst gemacht, ich habe oft Probleme mit Sodbrennen und nehme auch einen Protonenpumpenhemmer....

Er sagte, dass es mir jetzt passieren kann, dass ich eine Lungenentzündung bekommen kann weil mir magensäure in die Lunge laufen kann, bevor ich intubiert werde.....kann mir jemand einen Tip geben ich ich das verhindern kann? Oder hat jemand erfahrung damit? Kommt da denn häufig vor?

Bin echt etwas besorgt.... Danke für eure Hilfe.

Antworten
N)exiaxna


Das ist nur eine Möglichkeit von vielen, was bei einer Narkose passieren kann.

Lass dich nicht verunsichern. Vor der OP wirst du noch einige Einwilligungen unterschreiben müssen. Das ist eben so.

Goggle mal unter Gefahren bei Narkose.

Mjonsxti


Sorgen musst Du Dir echt nicht machen, da man Dir im Narkosevorgespräch ALLES, was im Verlauf einer Narkose passieren kann, erzählt. Vergleiche es mit dem Beipackzettel eines Medikaments, das Du regelmäßig nimmst. Unter den aufgelisteten Nebenwirkungen muss ALLES erwähnt sein, was jemals vorgekommen ist. Lies mal unter den Nebenwirkungen Deines Magen-Medikaments und vergleiche diese mit den Nebenwirkungen, die Du tatsächlich hast (wenn Du überhaupt welche hast).

Mein Mann nimmt übrigens seit Jahren

täglich Protonenpumpenhemmer und hatte bei Narkosen noch nie irgendwelche Probleme.

Nach einer OP/Narkose ist die Gefahr einer Lungenentzündung immer gegeben, ebenfalls die einer Thrombose. Beidem kann man entgegenwirken, indem man sich so schnell wie möglich wieder regelmäßig körperlich bewegt. Sprich: Raus aus dem Bett, gut durchatmen und viel rumlaufen. Das geht selbst nach riesigen OPs, glaub's mir.

Alles Gute für die OP und liebe Grüße

Angie

NticoKx001


Hallo,

mache dir mal nicht soviel Sorgen wegen der Narkose.

Du musst auch hier - wie ich vielen anderen geschrieben habe - dem Arzt das volle Vertrauen geben.

Du wurdest im Vorgespräch komplett aufgeklärt und musstest ein Narkoseeinverständnis unterschreiben, womit du auch bestätgst, dass du über alle Gefahren und Folgen aufgeklärt wurdest.

Vielleicht musst du das auch erst Unterschreiben. Das weiß ich nicht.

Hier ein Auszug von einer Website, über genaue Aufklärung!

Welche Komplikationen können bis zu diesem Zeitpunkt der Narkose auftreten?

Das Auffinden und die Punktion einer Vene an der Hand oder am Arm kann manchmal schwierig sein.

Beim Einspritzen der Medikamente kann es zuweilen zu allergischen Reaktionen kommen. Diese reichen von Hautreaktionen, z. B. roten Flecken oder Quaddeln bis hin zu schweren Kreislaufreaktionen im Sinne eines Schocks. Für den Narkosearzt ist hier die Information über früher stattgefundene Narkosen und deren Komplikationen wichtig.

Die Patienten werden im Prämedikationsgespräch aufgefordert eine Nüchternheit von mindestens 8 Stunden vor der Narkose einzuhalten. Das hat folgenden Grund:

In dem Moment, in dem die Narkosemittel in die Vene eingespritzt werden und der Patient sich entspannt und einschläft, kann es passieren, dass, wenn sich im Magen Flüssigkeits- oder Nahrungsreste sowie auch vermehrte Magensäure befindet, sich der Mageninhalt durch die Speiseröhre nach oben in Richtung Mundöffnung entleert. Dies versperrt dem Narkosearzt die Sicht zum Kehlkopf. Zweitens besteht nun die Gefahr, dass sich das Magensekret in die Luftröhre ergisst, da die Speiseröhre und die Luftröhre ihre gemeinsame Endstrecke im Mund haben und die Schutzreflexe, die im Wachzustand vor "Verschlucken in die Lunge" schützen würden, durch die Narkose ausgeschaltet sind. Das Erbrochene, das mit saurem Magensaft vermischt ist, gelangt nun in die Lunge, greift die feinen Lungenstrukturen an und führt zur Entzündung. Dies kann sich zu einer gefährlichen Lungenentzündung entwickeln. Aufenthalt auf der Intensivstation und längerdauernde künstliche Beatmung können die Folge sein. Deshalb werden die Patienten gebeten, sich strikt an die Nüchternheit zu halten und auch nicht zu rauchen, da das Nikotin die Magensekretion anregt.

Bei Notfalloperationen kann natürlich auf die Gefahr eines Erbrechens keine Rücksicht genommen werden, da die sofortige Operation im Vordergrund steht.

Die Intubation

Um eine rasche Intubation, d. h., das Legen des Beatmungsschlauches, zu gewährleisten, ist natürlich das Geschick, die Technik und die Erfahrung des Narkosearztes wichtig. Es können auch anatomische Gegebenheiten des Patienten zu Problemen bei der Intubation führen. Schon beim Prämedikationsgespräch wird der Narkosearzt sein Augenmerk vermehrt auf die Hals- und Kopfpartie des Patienten richten. Er wird sich ein Bild über die Weite der Mundöffnung, den Zahnstatus und Schwellungen am Hals im Sinne von Schilddrüsenvergrößerungen machen. Ebenso wird er den Patienten nach Kieferschmerzen bei schon stattgefundenen Narkosen mit Intubation und nach eventuell aufgetretenen Komplikationen fragen. Ist der Zahnstatus schlecht und sind die Zähne krank und brüchig, kann es passieren, dass diese bei einer Intubation beschädigt werden. Ist die Intubation besonders schwierig, kann dies auch bei gesunden Zähnen passieren. Wichtig ist vor allem, dass der Narkosearzt sich ein vollständiges Bild über eventuell auftretende Komplikationen machen und sich darauf einstellen kann. Es können dann Hilfsmittel bereitgestellt werden oder die Intubation am "wachen", d. h. spontan atmenden Patienten, durchgeführt werden. Denn die letzte Konsequenz bei Patienten, die nicht beatmet werden können, ist der Tod durch Ersticken.

Nach der Narkose

Vorübergehende Halsschmerzen und Heiserkeit sind möglich. Dies rührt daher, dass der Beatmungsschlauch die Stimmbänder im Kehlkopf, durch die der Batmungsschlauch hindurchgelegt wird, reizen kann.

Übelkeit und Erbrechen nach dem Aufwachen aus der Narkose kommen vor. Auch hier ist die Information über frühere Zustände von Übelkeit und Erbrechen nach Narkosen für den Narkosearzt wichtig.

Extremes Zittern nach dem Aufwachen aus der Narkose kann auftreten. Erstaunlicherweise ist dies häufiger bei jüngeren Patienten zu beobachten.

In der alltäglichen Routine verlaufen die allermeisten Vollnarkosen komplikationslos.

--

ich hoffe, dass du jetzt ein bisschen schlauer bist

grüße

nico

Aom~ayrevna K;ischxe


Vielen dank für eure Antworten...da mach ich mir schon weniger gedanken..ich wollte es nur wissen, weil meine MAgenklappe locker schließt und ich ja oft sodbrennen hab.... *:)

NricWoK00x1


keine sorge!

die anästhesisten sind mit sicherheit schon so erfahren, damit sie schoneinmal ein wenig vorsorgen können, dass es ggf. gar nicht zu einem vorfall kommt.

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