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Funktions- und Bewegungsstörung von Magen und Darm

dIe Sähchsixn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hatte vor kurzem hier schon mal einen Faden eröffnet, aber leider keine Antworten erhalten. Bin echt gerade wieder mal total verzweifelt.

Hatte am 7. Sept. letzten Jahres meine Sigmaresektion - soweit, so gut. Am Anfang ging es mir auch ganz gut, aber letzte Zeit habe ich wieder Probleme, den Stuhl mit einem Mal rauszubekommen - muss wieder mehrmals kleckerweise u. es geht schwerer als vorher... Neige jetzt eher zur Hartleibigkeit. Dazu kommen durch das Pressen jetzt auch regelmäßig meine Hämorrhiden wieder raus... %-| Bauchschmerzen bekomme ich auch öfter mal, sobald ein Pfurz quersitzt.

Nun habe ich ja seit mindestens 15 Jahren auch schon eine Cardia-Insuffizienz u. Refluxkrankheit. Da ich letzte Zeit öfter auch selbst unter so hohen Dosen (80 mg u. das tägl.) Omeprazol Sodbrennen bekam, musste ich zum Magenspiegeln. Außer einer chron. Antrum u. C-Gastritis war aber Gottseidank (noch) nichts entzündet. Da ich vor 4 Jahren schon die OP-Indikation hatte (mit 1/4 der jetzigen Dosis...), riet mir mein HA, nochmal zur PH-Mannometrie zu gehen. Den Termin zum Vorgespräch hatte ich heute. Aber der Arzt meinte, PH-Mannometrie können wir uns sparen, denn damals habe ich viel weniger Medis genommen u. sie haben noch geholfen, deshalb riet er mir noch nicht zur OP... Aber da jetzt oft so starke Dosen nicht mehr helfen, bleibt nur noch OP - obwohl ich ihm gesagt hatte, dass durch zusätzliche Gabe von Vagantin meine Beschwerden besser sind... Zusätzlich vermutet er wg. meinem großen Beschwerdebild u. da die Beschwerden im Darm auch wiederkommen, eine Funktions- u. Bewegungsstörung von Magen u. Darm. Das könnte man aber nicht operieren. Aber was bedeutet das jetzt für mich? Das heißt ja wohl, dass ich gg. die Funktions- u. Bewegungsstörungen auch noch Medis nehmen muss, damit es mir besser geht, oder?!?!? Für die Magen-OP habe ich mich jetzt noch nicht entschieden. Das geht mir alles zu schnell. Die Darm-OP ist ja auch noch nicht so lange her u. ich erinnere mich nur ungern daran - daran erinnert mich ja auch für (wahrscheinlich) immer diese Narbe am Hintern, wo sie mich verbrannt haben... %-| Bin jetzt so verblieben, dass ich mich tel. melde, wenn ich mich entschieden habe. Was meint ihr? Ist so eine OP überhaupt sinnvoll? Und, was bedeuten diese Funktions- u. Bewegungsstörungen in Magen u. Darm für mich?

Wäre über eine Antwort dankbar!

LG!*:)

Antworten
A_lesxia


Hallo,

viel helfen kann ich Dir leider auch nicht. Aber ich habe ja auch schon vor vielen Jahren eine Sigmaresektion hinter mich gebracht als Folge und auch schon vorher ähnliche Beschwerden wie bei Dir. Verstopfung, Stuhl nur portionsweise. Hämmorhoiden, Analfissur und auch bei hartem Stuhl das Gefühl, dass etwas herausgedrückt wird. Bei der Defäkographie wurde dann 2004 eine Enterozele festgestellt, die dafür verantwortlich ist, dass mein Stuhl sich nur portionsweise entleert und auch das Gefühl der unvollständigen Entleerung verursacht.

Bei mir kommen dann noch Bauchkrämpfe und -schmerzen dazu, die vor allen Dingen im Liegen (morgens nach dem Aufwachen) ganz besonder schlimm und lästig sind.

2005 wurde eine Verwachsungs-OP und Häm-OP gemacht. Dadurch leichte Besserung einiger Beschwerden, aber die genannten Schmerzen sind nach wie vor vorhanden.

Bei den Verdauungsbeschwerden haben mir noch geholfen homöopath. Globulis, Darmsanierung und jetzt auch Schüssler-Salze. Auch die letzte osteopath. Behandlung fand ich schon hilfreich. Leider reichen 6 Behandlungen da bei weitem nicht aus und schon geht der Kampf mit den Ärzten wieder los.

Da auch die Hormone eine nicht unerhebliche Rolle spielen und ich schon einige Jahre in den Wechseljahren bin, nehme ich auf Rat eines Gynäkologen aus dem Lifeline-Forum noch Bauchspeicheldrüsen-Enzyme. Dadurch ist wenigstens mein Stuhl nicht mehr so hart und wieder gleitfähig.

Momentan bin ich bei einem Proktologen in Behandlung, der bei mir auch Funktionsstörungen vermutet. Auch eine Nerven -oder Gewebestörung des Darmes schließt er nicht aus. Seine erste Frage war, ob bei mir die Bauchspeicheldrüse schon untersucht worden wäre. Dann gab er mir Marker zum Messen der Kolontransitzeit zu Einnehmen und ich lasse meinen Stuhl wegen der Bauchspeicheldrüse untersuchen.

Die letzte Kolontransituntersuchung war 1996 und danach meinten die Ärzte, das wäre nicht mehr nötig, da ja schon alles untersucht worden sei. Damals stand nur in dem Befund, dass über die Hälfte der Marker noch gefunden wurde. Aber sonst ist daraufhin nichts weiter unternommen worden. Erst als meine Schmerzen und Beschwerden kaum noch auszuhalten waren, wurde die Sigma-OP 1999 mit großem Bauchschnitt gemacht.

Mein Beschwerdebild hat sich in den vielen Jahren doch etwas verändert; mittlerweile habe ich zusätzliche Blähungsbeschwerden. Wie schon gesagt, die Verdauung ist durch die Darmsanierung und die Enzyme viel besser geworden, aber alles nicht so zufriedenstellend, vor allen Dingen stehen die Schmerzen noch im Vordergrund. Mein Magen ist soweit in Ordnung und auch sonst bin ich relativ fit und selten krank.

Eigentlich wollte ich ja keine Untersuchungen mehr machen lassen, da ich nicht glaube, dass man jemals feststellen kann, woher meine Beschwerden kommen. Und eigentlich habe ich keine Lust mehr, mich ständig mit Ärzten und der Krankenkasse auseinanderzusetzen.

Aber das Gespräch mit dem Proktologen hat mich wieder hoffen lassen, dass es evtl. doch eine Lösung gibt.

Hast Du denn schon einmal eine Defäkographie machen lassen ? Mittlerweile gibt es ja auch ähnliche Untersuchungsmethoden die per MRT durchgeführt werden. Die Kolontransitzeit sollte auch bestimmt werden, wenn noch nicht geschehen.

Auf die Frage, welche Therapie gemacht werden soll, falls eine Darmnervenstörung vorliegt, meinte mein Proktologe, das könnte man mit Medikamenten machen. Ich habe ihm gleich gesagt, dass ich auf keinen Fall noch ein Stück Darm entfernen lassen will. Darauf meinte er, eine weitere OP würde mir sowieso nicht helfen. Deckt sich auch mit der Aussage Deines Arztes. Diese Aussage hatte ich von einem Chirurgen eigentlich nicht erwartet.

Den Begriff Funktionsstörungen kann ich leider auch nicht so richtig zuordnen, auf jeden Fall habe ich den Ausdruck schon von so vielen Ärzten in der Vergangenheit in Bezug auf meine Beschwerden gehört. Aber was bedeutet das genau, und wie kann mann diese Störungen beheben ? Bisher haben mir keine Medikamente geholfen, im Gegenteil, mein Darm hat eher mit noch mehr Schmerzen und Krämpfen reagiert.

Nun warte ich erst einmal gespannt auf die Untersuchungsergebnisse und was der Proktologe dann noch unternehmen will. Erstaunt war ich nur, dass sich nach so vielen Jahren und Kämpfen mit Medizinern doch noch ein Arzt gefunden hat, der meine Beschwerden ernst nimmt und sich ernsthaft um eine Lösung bemüht.

Nur eines ist mir völlig klar, bevor ich mich einer weiteren OP unterziehe, dann nur, wenn ein eindeutiger Befund vorliegt. Denn wir wissen ja beide aus den vielen Beiträgen im Forum, was Operationen für Folgen haben können!

Tut mir leid, mehr kann ich auch nicht dazu sagen, aber ich bin sicher, dass es noch mehr Postings zu Deinem Thema gibt.

Auf jeden Fall werde ich von meinen Untersuchungsergebnissen und den weiteren Massnahmen des Arztes berichten.

Erst einmal alles Gute und lasse Dich auf keinen Fall überrumpeln! @:)

F&ra6ncxa


Könntest Du Deine Geschichte so gut es geht von vorne erzählen? Was ist die Diagnose?

dae S,ächsixn


Hallo Alesia und Franca,

vielen Dank für eure Antworten! @:)

@ Alesia:

Da machst du ja auch ganz schön was durch mit deinem Darm! :°_ :°_ :°_ Seit ich im letzten Jahr die Entzündung im Darm hatte (höchstwahrscheinlich die Divertikel), bekomme ich auch ganz schnell wieder mal starke Bauchschmerzen. Bei mir ist das auch früh ganz schlimm, da habe ich dann zusätzlich immer noch Blähungen. Meistens muss ich auch morgens mehrmals auf die Toi... Ich hatte ja eher mit Durchfall nach der Sigmaresektion gerechnet, doch neige ich jetzt eher zur Hartleibigkeit u. durch das Pressen kommen dann die schmerzenden Hämorridhen wieder raus... %-| Ich möchte mich auch sehr ungern nochmal unters Messer legen. Mir hat das letzte Mal gereicht! Rückenschmerzen im Steißbein habe ich seit der OP wenigstens nicht mehr so oft, aber sonst geht es ja schon wieder so los wie vorher...

Hast Du denn schon einmal eine Defäkographie machen lassen ? Mittlerweile gibt es ja auch ähnliche Untersuchungsmethoden die per MRT durchgeführt werden. Die Kolontransitzeit sollte auch bestimmt werden, wenn noch nicht geschehen.

Nein, Beides ist bei mir nicht gemacht wurden - nur die üblichen Darmspiegelungen u. vor der OP Kontrastmittelröntgen des Darmes. Dabei wurde auch festgestellt, dass mein Colon transversum tief durchhängt, vor allen Dingen links u. ich im Colon ascendens noch mehr Divertikel habe, als ich im Sigma hatte. Hoffe, die machen mir nie mal Probleme...

Das Blöde ist ja, dass ich auch eine Cardia-Insuffizienz habe (Öberg Grad II - III) u. Refluxkrankheit. Deshalb soll ich ja nun eigentlich schon wieder unters Messer, weil mir die PPI nicht mehr helfen... Ich habe aber Angst, das da was schiefgeht, bzw., dass es mir hinterher gar nicht besser geht! Der Gastroenterologe sagte zwar, dass diese OP nicht so schlimm u. schwierig ist, wie die Darm-OP, aber ich mag nicht mehr!!! Ich kann bald keine Ärzte mehr sehen!!!!%-|

@ Franca:

Meine Darm-OP hatte ich wegen Sigma-Elongatum u. Sigma-Divertikulitis.

Ich denke, mit dem obigen geschriebenen habe ich auch deine restlichen Fragen beantwortet.

LG!*:)

Britta

Avlersixa


Hallo Britta,

wir haben doch einiges gemeinsam: bei mir hängt das Transversum auch trotz OP immer noch durch. Ich hatte 2004 in München eine virtuelle Coloskopie machen lassen. Auf diesen Bildern sieht man das ganz deutlich. Die Beschwerden sind vor allen Dingen linksseitig. Von Divertikeln bin ich verschont geblieben; es wurde einzelne festgestellt, die aber völlig unauffällig sind.

Auf jeden Fall kann ich sehr gut verstehen, dass Du keine Lust auf weitere Operationen mehr hast. Und eine Reflux-OP ist auch nicht so ohne, wie ich schon des öfteren gelesen habe.

Meine Heilpraktikerin hat mir nur immer erzählt, dass es auf Dauer nicht gut ist, ständig Medikamente gegen Reflux zu nehmen, da durch Dauermedikation die Symptome sich eher verschlechtern würden. Dafür kenne ich auch 2 Beispiele aus meinem Bekanntenkreis.

Was mich immer wieder ärgert: trotz der Untersuchungsbefunde hat kein Arzt wirklich etwas unternommen. Es wurde mir nur immer wieder gesagt, dass ich mit diesen Beschwerden leben müsste. Man führt einen ewig zermürbenden Kampf.

Was ich wirklich sehr hilfreich empfand, war eine kombinierte Schmerztherapie in der DKD in Wiesbaden 2001 Seitdem geht es mir wesentlich besser, und ich kann wenigstens nachts wieder ohne Schmerzen schlafen.

Nur so am Rande: Wenn es nach Dr. Müller-Lobeck gegangen wäre, hätte ich schon längst keinen Dickdarm mehr. Aber ich habe damals seinen Rat nicht befolgt und es bis jetzt auch nicht bereut. Jeder macht eben seine eigenen Erfahrungen mit den Ärzten !

Alles Gute

MAons+txi


Hallo, Ihr Lieben,

der querverlaufende Dickdarm hängt bei sehr vielen Menschen mehr oder weniger stark durch, ohne dass dies irgendeinen Krankheitswert hätte oder besondere Probleme macht. Meiner hing einst nicht nur durch, sondern war im Unterbauch auch noch wild verknotet. Spätestens an dieser Stelle gab man bei Koloskopien auf, da ein Weiterkommen unmöglich war. Dies war aber nicht für meine früheren Darmprobleme verantwortlich, zumal der Darm lt. Irrigoskopie dort nicht erweitert war.

Eine Funktionsstörung des Dünndarms ist leider erst nach Ausschaltung (z.B. durch Entfernung) des Dickdarms feststellbar. Auch bei mir wurde nebenbei eine Störung im Dünndarm vermutet. Eine solche habe ich aber ganz sicher nicht. Mein Dünndarm ist sogar überfleissig.

Liebe Grüße

Angie

dMe oHchsbixn


Hi, ihr Lieben!

@ Alesia:

Und eine Reflux-OP ist auch nicht so ohne, wie ich schon des öfteren gelesen habe.

Ja, deshalb habe ich ja auch so eine Angst davor! Und bei meinem Glück gibt es wieder irgendeinen Zwischenfall während der OP... %-|

Meine Heilpraktikerin hat mir nur immer erzählt, dass es auf Dauer nicht gut ist, ständig Medikamente gegen Reflux zu nehmen, da durch Dauermedikation die Symptome sich eher verschlechtern würden. Dafür kenne ich auch 2 Beispiele aus meinem Bekanntenkreis.

Tja, das ist ja bei mir auch genauso: Trotz höherer Dosis sind meine Beschwerden wieder da - habe wieder Sodbrennen. Würde ich nicht zusätzlich noch Vagantin nehmen, würde es gar nicht gehen...

Was ich wirklich sehr hilfreich empfand, war eine kombinierte Schmerztherapie in der DKD in Wiesbaden 2001

Was bedeutet DKD?

@ Angie:

der querverlaufende Dickdarm hängt bei sehr vielen Menschen mehr oder weniger stark durch, ohne dass dies irgendeinen Krankheitswert hätte oder besondere Probleme macht.

Keine Ahnung, ob meine Beschwerden damit zusammenhängen... :-/ Denke schon auch eher, die vermutete Funktions- u. Bewegungsstörung des Darmes. Wie kann man so eine Funktions- u. Bewegungsstörung ganz sicher diagnostizieren? Jetzt ist es ja "nur" eine Vermutung... Ich hatte ja seit meiner Kindheit schon immer wieder mit starken Bauchschmerzen zu kämpfen... Von den Schmerzen her geht es im Moment auch - ich habe nicht mehr jeden Tag so starke Bauchschmerzen. (wenn sie da sind, ist es zwar nicht so dolle, aber Hauptsache, nicht täglich) Am meisten nervt es, dass ich beim Toi-Gang so Probleme habe, alles rauszubekommen... Aber damit kann ich schon irgendwie leben. So lange ich nicht ständig starke Schmerzen habe, werde ich mich auch nicht wieder unter's Messer legen!

LG!*:)

Britta

dpanaalPbertxine


@ Britta und Angie:

Ich weiß nicht, über was für Funktionsstörungen des Darms und Magens Ihr redet, aber da bei mir der gesamte Verdauungstrakt betroffen ist, kann ich sagen, dass man auch ohne Entfernung des Dickdarms sagen kann, ob der Dünndarm arbeitet oder nicht, z.B. mit einer Dünndarmmanometrie. Ich habe ja schließlich noch meinen Dickdarm!

LG,

Andrea ;-)

AxlFes7ia


:p> :p> Hallo Britta,

heute habe ich die Untersuchungsergebnisse von meinem Proktologen erhalten.

Die Stuhluntersuchung bezügl. der Bauchspeicheldrüse war in Ordnung. Der Doc riet mir aber, meine pflanzlichen Enzyme weiterhin zu nehmen, da sie meine Verdauung günstig beeinflussen.

Die Kolontransitzeit war deutlich verlängert, zwischen 120-140 Stunden. Der Doktor meinte, ehe in Richtung 140 Stunden. Das hat mich erst einmal völlig geschockt. Ich dachte ja immer, meine Entleerungsproblematik hängt mit der Enterozele zusammen. Es wurde mir ja auch immer gesagt, dass mein Darm sehr gut arbeitet. Das verstehe, wer will!

Nun hat mir der Doc noch weitere Untersuchungen vorgeschlagen, wie virtuelle Koloskopie mittels MRT, Untersuchung der Darmnerven, Untersuchung der Darmgefäße. Dafür soll ich ca. 2 Tage stationär aufgenommen werden.

Natürlich bin ich nun erst einmal ziemlich verwirrt, da ich mich wieder neu orientieren muss.

Die Enzyme nehme ich auf jeden Fall weiter, die von mir ausgesuchten Schüssler-Salze muss ich noch einmal überprüfen.

Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, ich bin wieder ganz am Anfang ....

Aber egal, wie die Untersuchungen auch ausgehen, eine OP werde ich sicherlich nicht so ohne weiteres machen lassen.

Mitte April habe ich wieder neue Termine bei meiner Osteopathin. Auch sie muss wohl etwas umdenken und eine andere Behandlungsmethode anwenden. Die Behandlungen bei meiner Heilpraktikerin habe ich sowieso erst einmal unterbrochen, bis die Ergebnisse vorliegen.

Weiterhin soll in der Diagnostischen Klinik in Wiesbaden (DKD) eine Defäkographie in sitzender Lage möglich sein. Der Doc will sich noch einmal genau informieren. Der Radiologe bei meiner letzten Defäkographie sagte mir, dass man die Enterozele in liegender Position nur schlecht genau diagnostizieren konnte.

In den nächsten Tagen soll ich dann Bescheid von meinem Proktologen bekommen.

Ich habe erst einmal zugesagt, diese Untersuchungen durchführen zu lassen, weil ich jetzt einfach mal wissen möchte, woher meine Beschwerden kommen. Dazu meinte der Arzt, dass hier mehrere Faktioren zusammen spielen würden. Aber egal, ich will das jetzt wissen!

Britta, evtl. könnten Dir ja auch homöpath. Mittel etwas helfen, dass die Verdauung etwas besser wird. Nach meiner Verwachsungs-OP 2005 haben erstmalig Globulis bei mir etwas gewirkt, was vorher absolut keine Wirkung zeigte. Völlig wirkungslos waren schon immer bei mir Abführmittel, Medikamente, die den Darm anregen sollen bzw. die Darmperistaltik verbessern. Im Gegenteil, dadurch bekomme ich immer mehr Schmerzen.

Lediglich Laxoberal in ganz niedriger Dosis hat mir ab und zu beim Abführen geholfen. Am wirkungsvollsten und schonesten ist immer noch die Anwendung mit dem Klyso. Da lösen sich dann auch immer sehr gut die festsitzenden Blähungen. Das mache ich so 1-2 mal im Monat zusätzlich.

Alles was ich hier so schreibe, mag ja nur bei mir hiflreich sein. Aber ich denke, man muss eben alles ausprobieren, damit es uns endlich wieder besser geht.

Viele liebe Grüße und einen schönen Feiertag (ich habe auch noch ein verlängertes Wochenende, wie schön) :p>

dUe Säcxhsin


Hallo,

@ danaalbertine:

Ich weiß nicht, über was für Funktionsstörungen des Darms und Magens Ihr redet,

Tja, das weiß ich auch nicht so genau... :-/ Habe am Mo. das erste Mal erfahren, dass meine Beschwerden wohl auch von einer Funktions- u. Bewegungsstörung des Magen u. Darmes herrühren. Da ich da gleich mit einer Magen-Op überrumpelt wurde (wg. meiner Cardia-Insuffizienz u. Refluxkrankheit), habe ich gar nicht weiter danach gefragt... :-/ Ich kann dir ja mal meine Beschwerden schildern: Seit meiner Kindheit habe ich schon sehr oft Probleme mit dem Bauch gehabt. Immer wieder sehr starke Bauchschmerzen, Übelkeit u. Erbrechen. Es wurde immer auf Blinddarm getippt, aber mir tat es nie rechts weh... Der Blinddarm blieb mir übrigens bis zu meiner Sigmaresektion im letzten Jahr Sept. erhalten. In der frühen Jugend kamen starke Magenschmerzen, -krämpfe, Magenbrennen u. Übelkeit hinzu. Genauere Untersuchungen wurden damals nicht gemacht. (muss vll. dazu sagen, ich stamme aus den neuen Bundesländern) Meine Mutter ist mit mir dauernd zum Arzt gerannt, aber sie tippten jedesmal auf Blinddarm... %-| (sie hat übrigens auch einen viel zu langen Darm, auch Divertikel u. seit zwei Polypenabtragungen auch immer wieder Schmerzen - seit ihrer Kindheit hat sie schon immer Verstopfung. - schreibe das jetzt nur, falls es irgendwie einen Zusammenhang zw. meiner Mutter u. mir geben könnte - vll. Vererbung?) Darm- u. Magenspiegelungen wurden in den neuen Bundesländern bei mir nie gemacht. Nach der ersten MS in den neuen Bundesländern (vor 15 Jahren) war klar, dass ich eine Cardia-Insuffizienz, einen Hiatus-Hernie u. Refluxkrankheit habe. Vom Darm her wurde ich ohne weitere Untersuchungen immer als Reizdarm abgestempelt - bis es zur ersten DS vor 2 Jahren kam. Da meinte der Arzt, meine starken Rücken- u. Bauchschmerzen kämen von dem verlängertem Sigma. Zusätzlich habe ich noch einen Leistenbruch re. Aber der ist - laut der Lap bei meiner Sigma-Op auch nur klein. Doch seit einigen Wochen habe ich immer wieder starke Schmerzen re., die ich vor der OP auch schon hatte. Tlwse. auch links, aber re. sind sie schlimmer. Es ist Gottseidank nicht jeden Tag, kommt aber immer wieder wie aus heiterem Himmel. Gestern war es den ganzen Tag total schlimm. Ich kann in so einer Situation kaum laufen, weil es so schmerzt. Der Blinddarm kann es ja definitiv nicht sein, denn der ist ja nun raus. Den Leistenbruch schließe ich auch fast aus, da er nur klein ist. Allerdings haben mir über letzteren die Ärzte auch verschiedenes gesagt. Der Chirurg, bei dem ich vor der OP war, meinte, da er so klein ist, kann er schnell mal einklemmen. Die Chirurgen im KH haben mir wieder gesagt, dass er nicht schmerzen kann. Tja, was stimmt nun? Ich denke, es ist wohl wieder mein Darm, der sich nach einer Eingewöhnungsphase nach der OP wieder so verhält, wie früher... %-| Wenn ich keine Duspatal-Kapseln nehme, bekomme ich nämlich im ganzen Bauchraum starke Schmerzen. Mit Duspatal lässt es sich aushalten... So, mein Magen ist überempfindlich. Die Cardia-Insuffzienz u. Refluxkrankheit hat ja eigentlich gar nicht so viel mit dem Magen zu tun, aber ich habe trotzdem sehr oft Magenschmerzen, Übelkeit (ohne Erbrechen, aber oft ist mir so), Völlegefühl, nüchtern Hungergefühl u. Übelkeit. Mit dem Essen werden meine Beschwerden vom Magen her oft für kurze Zeit besser... Deshalb denkt der Chirurg im KH wohl auch zusätzlich an eine Funktions- u. Bewegungsstörung von Magen u. Darm, da mein Darm ja nun auch wieder verrückt spielt... Aber wo genau, kann ich dir auch nicht sagen.

@ Alesia:

:°_

Die Kolontransitzeit war deutlich verlängert, zwischen 120-140 Stunden.

Trotz dem kleckerhaften Stuhlgang? :-o Oder geht bei dir jetzt gar nichts mehr? Bei mir ist so was ja noch nie gemacht worden. Ich hatte meinen Arzt mal auf so eine Untersuchung angesprochen, wo die "Transportzeit" von Magen u. Darm bestimmt werden kann, aber er kannte diese Untersuchung gar nicht... :-/ Oder er hat sich dumm gestellt... Bin ja nur ein Kassenpatient... Aber vll. weiß er einige Dinge wirklich nicht - er ist nicht mehr der Jüngste. Habe schon manchmal mit dem Gedanken gespielt, mir einen anderen Arzt zu suchen. Andererseits ist er schon ziemlich gründlich u. schickt mich - wenn er nicht mehr weiterweiß - zu Spezialisten... Bin sonst ja ganz zufrieden mit ihm. Außerdem kotzt es einen dann auch langsam mal an, bei den Ärzten nur "rumgereicht" zu werden - auf deutsch gesagt...

Britta, evtl. könnten Dir ja auch homöpath. Mittel etwas helfen, dass die Verdauung etwas besser wird. Nach meiner Verwachsungs-OP 2005 haben erstmalig Globulis bei mir etwas gewirkt, was vorher absolut keine Wirkung zeigte. Völlig wirkungslos waren schon immer bei mir Abführmittel, Medikamente, die den Darm anregen sollen bzw. die Darmperistaltik verbessern. Im Gegenteil, dadurch bekomme ich immer mehr Schmerzen.

Ja, das wäre auf alle Fälle mal einen Versuch wert! Schaden kann es mir ja auf keinen Fall! Und ich bin auch für jeden Rat dankbar, weil ich langsam auch nicht mehr weiterweiß! Manchmal zweifel ich nämlich echt schon an meinem Verstand! Habe auch zur Zeit wieder ganz schlimme Probleme mit den Gelenken u. dauernd wird irgendwo was gefunden. Da denke ich: "Hört das denn nie auf?" Aber vll. gibt es auch Parallelen zw. Magen/Darm u. Gelenken?!?! Man weiß ja nie, wie das alles zusammenhängt... :-/

Alesia, ich wünsche dir alles Gute für deine weiteren Untersuchungen u. das mal was gefunden wird, was dir auf Dauer hilft - auch ohne OP!@:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)*

LG!

Britta

dTe_ 7Säc|hsixn


@ Alesia:

Lediglich Laxoberal in ganz niedriger Dosis hat mir ab und zu beim Abführen geholfen.

Das habe ich im KH nach der Sigmaresektion bekommen, weil ich 4 Tage keinen Stuhlgang hatte. Mir ging es danach total dreckig, ich hatte danach extreme Schweißausbrüche, totale Bauchschmerzen, Übelkeit und extreme Kreislaufproblme - u. es ging trotzdem so gut wie gar nichts. Lediglich 2 kleine Brocken konnte ich rausquetschen. Weiß nicht, ob es von dem Laxoberal war oder weil ich so lange nicht auf die Toi konnte. Habe das nur kurz angesprochen, da ich den nä. Tag nach Hause wollte... Aber die nä. Tage ging es mir zu Hause noch total schlecht, ich hatte weiterhin extreme Bauchschmerzen, die sich dann auch noch über mehrere Wochen hielten... Weiß nicht, ob dieses Mittel das ausgelöst hat, denn nach der OP ging es mir eigentlich ganz gut?!?!?!:|N

c4orxdu2


Hallo Britta,

melde mich nun auch mal zu Wort, bin nur noch selten im Forum. Das neue Forum nervt mich mit seiner Langsamkeit und dem dauernden "Rausfliegen", außerdem bin ich zur Zeit mehr als gut beschäftigt und privat liegt einiges im Argen, wie du weißt.

Zu deiner Frage: Funktionsstörungen des Verdauungstraktest können den Transport betreffen oder aber die Aufnahme von Nährstoffen. Wenn erstes bei dir gemeint ist kann man folgende Untersuchungen machen: für die Magenentleerung bietet sich eine Magenentleerungs-Szintigraphie an (macht nicht jedes Röntgen-Institut, muss man ein bisschen suchen), da kann man bei der Magenentleerung zuschauen und die Zeit bis zur völligen Entleerung wird gemessen. Den Dünndarm kann man, wie Andrea schon schrieb, mit einer Dünndarm-Manometrie und mit einer Kontrastmittel-Röngten-Untersuchung untersuchen. Der Dickdarm ebenfalls mit Kontrastmittel-Röntgen und eben ganz wichtig die Transitzeit-Messung. Zusätzlich sollte wohl eine Defäkographie gemacht werden um zu differenzieren, ob du die Probleme vorwiegend im Dickie oder im Rektum hast.

Bis auf das Dünndarm-Röntgen (da hatte ich die Schnauze voll und habe mich entlassen :=o) habe ich alle Untersuchungen (teilweise mehrfach) hinter mir.

Meine Geschichte und meinen Zustand kennst du. Ich nehme weiterhin Domperidon zur Transportbeschleunigung und ernähre mich weiterhin von Suppen, Joghurt, Reis und Toastbrot. :(v

Ich wünsche dir sehr, dass es bei dir besser läuft und man dir irgendwie helfen kann!

Wenn du noch Fragen zu den Untersuchungen hast, stehe ich gerne zur Verfügung!

Ganz liebe Grüße,

Cordu

d{e Säc_hs5in


Hi Cordu,

ich freue mich, wieder mal von dir zu hören! :-D

Das ist ja echt Scheiße , dass es dir immer noch so schlecht geht u. du immer noch nur so breiige Sachen essen kannst. Das schränkt die Lebensqualität ganz schön ein! Da bin ich echt froh, dass es mit Essen soweit bei mir ganz gut geht! Muss nur sehr bei rohem Obst u. Gemüse u. besonders scharf gewürztem aufpassen! Klar, manches Mal weiß ich auch nicht so Recht, woher meine Bauchschmerzen kommen. Morgens, wenn ich aufwache, habe ich fast grundsätzlich erstmal starke Bauchschmerzen. Aber die kommen wohl von zu viel Luft im Bauch... |-o Allerdings halten sie heute schon den ganzen Vormittag an, habe immer das Gefühl, ich muss mal auf die Toi, aber es geht nicht - war allerdings schon 1x... Und dieses Mal ist es mir wieder Mal ein Rätsel, woher sie kommen. Habe nichts ungewöhnliches gegessen... Gegenüber deiner Krankheitssympthomatik geht es mir aber wirklich noch gut!

Wenn diese ganzen Untersuchungen mal gemacht werden sollen, muss ich mir wohl wirklich erstmal einen anderen HA suchen. Denn ich habe ihn schon mal darauf angesprochen u. er wusste nichts damit anzufangen... :|N Aber im Moment habe ich wieder Mal die Schnauze voll von den ganzen Arztbesuchen. Seit einigen Wochen habe ich ja zusätzlich auch noch Gelenkschmerzen in Handgelenken/Fingern, Schultern, Kniekehle und Rücken... Na ja, in der Kniekehle habe ich ein Ganglion, was am Meniskus liegt. Wurde auch schon über OP gesprochen - aber das fällt erstmal aus!!!! Nä. Wo. wird da auch nochmal ein Blutbild gemacht... Dann soll ich auch noch wieder zum Orthopäden und Rheumadoc. Irgendwann sagt man sich: "Das kann doch alles nicht wahr sein, du kannst doch nicht überall was haben!" Aber irgendwie steht man trotzdem immer wieder auf!

Ich nehme weiterhin Domperidon zur Transportbeschleunigung

Tja u. ich nehme seit der OP Duspatal-Kapseln. Ohne habe ich schlimmere Bauchschmerzen als jetzt u. Stuhlgang geht dann noch schwerer... Hatte eigentlich auch nicht gedacht, dass ich so lange da auch noch was nehmen muss. Mein Medi-Konsum ist ja, alleine schon wg. meinem Magen, nicht gerade klein... :-/

privat liegt einiges im Argen, wie du weißt.

:°_ :°_ :°_ Du hast sehr viel durchgemacht in letzter Zeit u. trotzdem hast du nicht deine Stärke verloren.

Ich bin mit dem neuen Forum auch nicht zufrieden, es nervt mich auch tierisch. Fliege hier auch öfter raus u. es ist auch total unübersichtlich... %-|

LG und einen schönen 1.Mai wünsche ich dir!@:)

Britta

A leshia


Hallo Britta,

nachdem mir gestern abend auch mein Beitrag verloren ging, probiere ich es heute noch einmal. Irgendwie muss das doch am Forum liegen !

Bei Dir ist aber auch wirklich ganz viel im Körper in Unordnung und Aufruhr. Ich kenne das von mir auch so. Allerdings habe ich das eher auf meine Hormonsituation bezogen, denn meine Beschwerden fingen ja eigentlich damit an. Aber mittlerweile denke ich, wenn der Darm nicht in Ordnung ist, ist der ganze Körper mitbetroffen.

Zu Beginn hatte ich ständig etwas Anderes, Neues. Sogar Diabetes mit Ursprung diabetischer Polyneuropathie wurde mir diagnostiziert, weil der Zucker beim Langzeittest plötzlich nicht mehr schnell genug abgebaut wurde. Bei der nächsten Untersuchung war dann alles wieder o.k. Die Ärzte waren natürlich damit total überfordert. Meine ständigen Nebenhöhenentzündungen bekamen sie trotz Nasen-OP auch nicht in den Griff.

Aber im Moment habe ich wieder Mal die Schnauze voll von den ganzen Arztbesuchen. Seit einigen Wochen habe ich ja zusätzlich auch noch Gelenkschmerzen in Handgelenken/Fingern, Schultern, Kniekehle und Rücken..

Mir ging es dann ebenso. Notgedrungen habe ich mir dann meinen eigenen Weg gesucht. Ohne die Hilfe der Alternativmedizin und Heilpraktikern würde es mir heute nicht so "gut" gehen. Leider muss man das ja alles selbst bezahlen.

Morgens, wenn ich aufwache, habe ich fast grundsätzlich erstmal starke Bauchschmerzen. Aber die kommen wohl von zu viel Luft im Bauch...

Die gleichen Symptome habe ich auch. Aber nach dem Aufstehen, wenn ich erst einmal in der Senkrechten bin, geht es mir gleich besser. Auch ist es so, dass mein Schlaf meist nur kurz ist, da mein Darm nach einigen Stunden anfäng zu rebellieren. Durch die Schmerzen und Blähungen werde ich dann auch manchmal in den frühen Morgenstunden wach. Besserung erst nach dem Aufstehen.

Noch etwas zur Defäkographie: Ich hatte einige Untersuchungen in den letzen Jahren. Aber erst 2004 wurde bei mir die Enterozele diagnostiziert, die meinen portionsweisen Stuhlgang erklären konnte.

Als ich den Radiologen fragte, warum das nicht schon bei den vorhergehenden Untersuchungen festgestellt wurde, sagte er mir, damals wäre der betroffene Darmabschnitt nicht untersucht worden, hatte nicht auf der Überweisung gestanden. Da war ich auch erst einmal wieder bedient. Also muss man bei der Defäkographie selbst darauf achten, dass das Überweisungsformular entsprechend ausgefüllt wird. Woher soll man das denn als Patient alles wissen ?

Tja u. ich nehme seit der OP Duspatal-Kapseln. Ohne habe ich schlimmere Bauchschmerzen als jetzt u. Stuhlgang geht dann noch schwerer...

Medikamente mit dem Wirkstoff Mebeverin wurden mir von meinem früheren Proktologen auch empfohlen. Ich habe ähnliche Erfahrungen wie Du damit gemacht. Mein Arzt meinte, wenn es nach spätens 1 Woche Einnahme nicht besser wird, ist es nicht das richtige Mittel. Überhaupt habe ich keine pharmazeut. Mittel in den letzten Jahren für den Darm benutzt. Probiert hatte ich auch noch Paspertin, da bei mir noch eine leichte Verlangsam ung der Magenpassage festgestellt wurde. Aber das hat auch nichts verändert.

Irgendwie drehen wir uns immer auf der Stelle, oder ? Bliebe evtl. noch Nahrungsumstellung. Ballaststoffe und Vollwertkost vertrage ich nur schlecht. In der Reha bekam ich erst einmal das Essen ganz weichgedünstet. Da hat sich bei mir gar nichts mehr weiterbewegt. Dann gab man mir noch zusätzlich Weizenkleie und Haferflocken. Dadurch wurde mein Stuhl zwar weich, aber ich musste mind. 20 x zur Toilette und hatte das Problem, dass sogar der weiche Stuhl im Darm hing und auch am After kleben blieb. Die Schmerzen wurden dadurch auch nicht besser.

Fazit: Alle Versuche, die Darmpassage zu beschleunigen, schlugen bei mir meist fehl, und ich denke, bei Dir ist es auch ähnlich. Deshalb bin ich schon lange auf die sanfteren Mittel umgestiegen, die wenigstens etwas helfen.

Ach ja, ohne Antiblähtabletten geht es bei mir nicht. Sogar nach der BS 2005 habe ich vor dem Schlafengehen mind. 3-4 Stück genommen. Die haben bei mir besser gewirkt, wie die stärksten Schmerzmittel.

Ich überlege noch, ob ich evtl. wieder Antidepressiva nehmen sollte, um die verkampfte Muskulatur zu entspannen.

Grundsätzlich denke ich, dass bei Dir auf jeden Fall noch einige Untersuchungen gemacht werden sollten, was Cordu ja auch schon angesprochen hat. Ich habe meinen Proktologen übers Internet gefunden und auch noch das Glück, dass er ganz in meiner Nähe ist.

Alles Gute @:)

dLew Sächxsin


Hallo Alesia,

mir geht es heute schon den ganzen Tag beschissen... %-| Das fing heute morgen mit starken Bauchschmerzen an - die haben sich am Laufe des Tages aber gebessert. Dafür ist mir schon den ganzen Tag über so übel!!! Oft ist es bei mir auch so, wenn das mit den Bauchschmerzen anfängt, hängt die Übelkeit dann so zw. Magen u. Darm, also, ich kann dann gar nicht richtig sagen, woher sie kommt... Trotzdem waren wir heute noch bei meinen Eltern. Man kann ja nicht nur in der "Bude" zu Hause hängen...

Durch die Schmerzen und Blähungen werde ich dann auch manchmal in den frühen Morgenstunden wach. Besserung erst nach dem Aufstehen.

Das kenne ich - wache manchmal auch mitten in der Nacht von Bauchschmerzen auf...

sogar der weiche Stuhl im Darm hing und auch am After kleben blieb. Die Schmerzen wurden dadurch auch nicht besser.

Vor der OP war das bei mir immer so - egal, wie weich der Stuhl war, er blieb immer hängen. Jetzt habe ich auch mal Tage, wo es besser geht. Aber ich kann es nie im Voraus sagen, wie mein Tag wird...

Bliebe evtl. noch Nahrungsumstellung. Ballaststoffe und Vollwertkost vertrage ich nur schlecht.

Tja, das ist das Problem: Ich bin auch immer wieder am ausprobieren, wie mir eine Nahrungsumstellung bekommt. Ballaststoffe u. Vollkornprodukte liegen mir grundsätzlich schwer im Magen. Mein Darm reagiert darauf auch noch ziemlich empfindlich, da muss ich dann sehr oft auf die Toi. Durchfall habe ich eigentlich nie, aber der Stuhl ist dann schon weicher. Nur das er eben auch nicht mit einem Schlag rausgeht...

Ohne die Hilfe der Alternativmedizin und Heilpraktikern würde es mir heute nicht so "gut" gehen. Leider muss man das ja alles selbst bezahlen.

Das würde ich auch sehr gerne mal ausprobieren, aber ich bin schon seit Jahren arbeitslos - mein Mann ist Alleinverdiener. Unsere Tochter wird jetzt 17, da sind die Ansprüche auch nicht gerade klein. Und gerade habe ich erst wieder eine ZA-Rechnung bekommen über 700,- €... Irgendwas bleibt dann immer auf der Strecke...

Grundsätzlich denke ich, dass bei Dir auf jeden Fall noch einige Untersuchungen gemacht werden sollten, was Cordu ja auch schon angesprochen hat.

Ja, das denke ich auch. Der Chirurg im KH, der mich wg. meinem Magen operieren will, hat auch eine ellenlange Litanei auf sein Diktiergerät für meinen Arzt gesprochen. Am Die. muss ich wieder zu meinem Arzt, da werde ich mir den Ausdruck mal geben lassen. Hoffe nur, mein Arzt spricht mich nicht von alleine auf meinen Magen an - ich will von OP jetzt erstmal gar nichts mehr wissen!!! Ich bräuchte jetzt auch unbedingt wieder Tropfen für meinen Magen wegen der Übelkeit. Mit den PPI u. dem Vagantin komm' ich da nicht hin... Hoffe, ich kann das so deichseln, dass ich es an der Anmeldung bestelle - so, als hätte ich es beim Arztgespräch vergessen. Meine letzten Rezepte für den Magen habe ich auch so geholt, damit mein Arzt nicht mit mir schimpft... :=o Denke, dass mir jetzt wieder so übel ist, habe ich auch dem Diclofenac zu verdanken, dass ich wegen der Gelenkschmerzen ab u. zu genommen habe... Bin da zwar wirklich sehr vorsichtig u. nehme Schmerzmittel nur, wenn es gar nicht mehr geht, aber mir schlägt das alles so sehr auf den Magen... %-|

Ich wünsche dir alles Gute u. uns Allen wünsche ich, dass irgendwann mal Besserung in Sicht ist!

LG!*:)

Britta

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