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Magenspiegelung zum zweiten Mal

vJerzwe`ifeGlxine


Wann soll ich aufgeben und alles beenden?

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Hallo, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich schreibe trotzdem mal.

Also, ich bin 16 Jahre alt, weiblich und gehe noch zur Schule.

Nun zu meinem Problem:

Ich bin einfach nur noch am weinen, und fühle mich hilflos.

Ich hatte vergangenes Jahr mit mehreren Krankheiten zu kämpfen. Dann ging es mir für einige Zeit besser. Beschwerden sind immer mehrere Formern von schrecklicher Übelkeit, die einen in allen Hinsichten einschränkt.

Naja, jedenfalls wurde dann fast alles getestet, wie lebensmittel unverträglichkeiten / Blutwerte / Ultraschall usw.

Seit mehreren Monaten habe ich nun ( 2 Magenspiegelungen ) mit einer chronischen Magenschleimhautentzündung zu kämpfen.

Die ging mit Omeprazol überhaupt nicht weg.

Der / die behandelnen Arzt / Ärzte meinten, nun sei alles getan, es ist psychisch.

Ab zu 2 verschieden Psychologen : Ergebnis: Psychisch sei alles okay....

Dann sind wir im Urlaub gewesen. Dort habe ich schreckliche bauchschmerzen ( die ich auch öfters mal hatte ) bekommen, sodass wir ins Krankenhaus mussten.

Dort hat man dann eine schleichende Blinddarmentzündung festgestellt.

:°( Ich kann nicht mehr.... es ist zwar alles gut verlaufen, aber die Übelkeit ist immernoch da.... in anderer Form, aber trotzdem.

In der Schule ist soweit alles ganz gut. Ich versuche, wenn es irgend geht hinzugehen, nur durch die letzten Monate krankheit war es unmöglich. Zwischendrin wurde dann mal helicobacter festgestellt- erfolgreich behandelt und nicht mehr wieder gekehrt.

Die Lehrer haben soweit verständnis und mit meinen Klassenkameraden habe ich Kontakt....Die Psycholgin bestätigte auch, an der Schule liegt es nicht.

Nun ja, jedenfalls geht dass ganze jetzt schon fast 2-3 Jahre so.... ich halte es langsam nicht mehr aus.... Und klar, ich kann es auch verstehen, dass meine Mutter nicht mehr kann ..... ( muss viel arbeiten und dann noch monatelnag ein krankes Kind zuhause ) aber ich kannd afür nichts und jedenfalls wirft sie mir vor, ich sei alles schuld.

Sie würde bereuen mich bekommen zu haben usw.

Ich kann ja verstehen, ich muss und will ja auch zur Schule, aber wenn einem einfach so ist, dass man denklt man kotzt gleich!!

Jetzt will sie heute nachmittag mit mir einen überweisungsschein für so eine Klinik für einen aufenthalt dort abholen.... was soll dass denn die psychologen meinten doch, es sei nichts mit der psyche.... ( also so eine klinik für psychisch kranke )

sie schreit mich nur noch an, beleidigt mich usw. Es ist schrecklich.

Ich sitze hier und heule und will garnichts mehr.... Ich sehe keinen Sinn mehr, wenn es NIE besserung gibt. Und die ärzt meinte, es sei psychisch und hören auf mit behandlung, ob wohl ich ne schleichende blinddarmentzündung hatte ( blinddarm wurde vor 6 wochen entfernt ) . Dass ist doch von denen unverantwortlich.... und die meinten, es sei nichts.....

ich mag nicht mehr :°( :°( :°( :°( ich glaube es wird nie mehr gerechtigkeit für mich geben.... keiner versteht mich ( nur meine Freunde ) ....

v`erz4weif&elinxe


* hochschieb*

vNerzweiFfeline


................

vOerzw)eifel5ine


versuche mich so gut es geht abzulenken.... aber naja, die Übelkeit ist halt so doof.

v!erzweif'eline


Und auch mein Hauptproblem ( also die Übelkeit)....

gMwendoblynn


Hallo verzweifeline,

das find ich auch nicht richtig, dass sie dich mit körperlichen Symptomen in eine Klinik für psychisch Kranke stecken wollen. Und deine Mutter versteh ich überhaupt nicht. Was kann ein Kind dafür, wenn es krank ist? Wenn es frech ist usw., dann kann man schimpfen, dann kann einem auch mal was rausrutschen, aber in dem Fall ..... :(v

Was wurde denn nach deinem Krankenhausaufenthalt nach der Blinddarmentzündung ärztlicherseits gesagt? Ich hatte als Kind auch Blinddarmentzündung, und ich weiß, wie weh das tut .....

Heliobacter hatte ich übrigens auch einmal. Das ist überhaupt nichts Dramatisches, da brauchst du dir weiter keine Sorgen zu machen. Ich habe es auch nie wieder bekommen.

gfwen%dwolynxn


Jetzt will sie heute nachmittag mit mir einen überweisungsschein für so eine Klinik für einen aufenthalt dort abholen.... was soll dass denn die psychologen meinten doch, es sei nichts mit der psyche.... ( also so eine klinik für psychisch kranke )

Wenn sie schon auf so eine Idee kommt, dann wäre eine Schmerzklinik wohl wesentlich sinnvoller. In eine Klinik für psychisch Kranke gehörst du jedenfalls bestimmt nicht.

gswen5dolynxn


Kannst du denn essen? Oder wird dir vom Essen übel?

kpleiWneumimxi


Ich hatte auch ein Jahr lang ganz schlimme Beschwerden mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, und jetzt im Nachhinein weiß ich auch, das es eine Psychische Sache war, wenn mir das damals jemand gesagt hat, war ich auch böse und dachte, das würde nicht stimmen.

Das heißt ja nicht, du bildest dir die Schmerzen ein, aber vielleicht wären sie nie so schlimm geworden bzw. hätten aufgehört, wenn du dich nicht immer damit beschäftigen, konfrontieren, deshalb streiten müsstest etc.

Aber es kann auch durchaus möglich sein, das es etwas körperliches ist. Hör dich mal um welche Ärzte in deiner Nähe verständnisvoll,engagiert und auch ''findig'' ist. Ich hatte in meinem Leben auch schon mit viel zu vielen Ärzten zu tun, die mir sagten, ich hätte nichts und mir irgendwelche Beruhigungsmittel verschrieben :-o :-o

M'onEstxi


Nachdem, was ich gelesen, wäre eine psychische Komponente tatsächlich möglich. Die Reaktion Deiner Mutter ist (mit Verlaub gesagt) zum Ko****. Psychosomatische Beschwerden sind keine eingebildeten Beschwerden. Sie sind da und zumindest für jeden Nahestehenden sichtbar. Nichtsdestotrotz ist es möglich, dass Dir "etwas auf den Magen schlägt". Diese Redewendung gibt es nicht umsonst.

Oft hat man eine Kombination von beiden: Das (unerkannte) psychische Problem löst körperliche Probleme aus bzw. kann auch eine echte körperliche Erkrankung verursachen. Das bekannte Magengeschwür ist eines der bekanntesten Phänomene.

Wir dürfen niemals vergessen, dass wir aus Körper und Psyche bestehen. Sie bilden im gesunden Zustand eine harmonische Einheit. Wird eines dieser Teile krank, wird es dies das andere zwangsläufig ebenfalls. Kurz: Wird der Körper krank, leidet die Psyche, wird die Psyche krank, leidet der Körper.

Jeder, der schon etwas älter ist (ich werde bald 53), weiß das aus Erfahrung. Sowas ist auch total normal.

Darüber denke mal in aller Ruhe nach. Auch denke darüber nach, ob es bei Dir vielleicht Phasen oder Situationen ohne Dauerübelkeit gibt. Falls es solche gibt, welche sind das genau? Wann tritt die Übelkeit besonders stark in Erscheinung? Dies sind Fragen, die nur Du selbst beantworten kannst.

Liebe Grüße

Angie

k/le#ine mimi


Monsti: genau das denke ich auch!

Viel zu oft wird das psychische als ''einbildung'' oder ''wehleidigkeit'' runtergsepielt. Obwohl das mitunter noch schlimmer sein kann, als etwas organisch bedingtes.

g#wendolxynn


chronischen Magenschleimhautentzündung

meiner Meinung nach kommen solche beschriebenen Schmerzen eher daher :-/ und die schrecklichen Bauchschmerzen kamen wohl ganz bestimmt von der Blinddarmentzündung.

Wie lange besteht denn jetzt diese chronische Magenschleimhautentzündung?

s,ofia3@4-39 jahr%e alxt


verzweifeline

also eine einrichtung für psychisch kranke, die also nur rein psyschische symptome haben, aber keine körperlichen, brauchst du bestimmt nicht.

du brauchst eher eine psyschosomatische klinik, wo zwar die psysche behandelt wird, aber auch und immer auch die körperlichen symptome die du hast.

vielleicht auch etwas in richtung naturheilkunde.

ich würde an deiner stelle einen netten arzt aufsuchen im telefonbuch, gelbe seiten nachgucken, einen allgemein- oder internistischen arzt mit schwerpunkt naturheilkunde und der sich auch etwas mit psychologie evtl. auskennt und ihn fragen, ob er dir einen kliniken empfehlen kann.

oder auch deine krankenkasse!

die sollen dir kliniken nennen, die du aufsuchen darfst (versicherungstechnisch), und die mit der psysche- UND auch sich die körperliche ebene aber angucken.

in einem normalen krankenhaus denk ich bist du nicht gut aufgehoben, da du bestimmt auch seelisch leidest bei so einer mutter :-/

andererseits hattest du und hast du auch körperliche symptome, und da ist eine rein psyschische einrichtung wohl auch nicht das richtige denk ich mal.

p.s.

in der klinik solltest du vielleicht auch mit den psyschologen besprechen ob es für dich aus gesundheitsgründen und natürlich auch nur wenn du es persönlich auch möchtest, dich mit deinen mittlerweile schon 16 jahren, in eine betreute wohngruppe für jugendliche zu begeben, sprich heim, natürlich nur wenn es dein wunsch ist und nachdem du das mit ärzten und psyschologen besprochen hast.

lg sofi

vUerzwei!felixne


Danke für eure vielen Lieben Antworten....

Also klar, es gibt Situationen, wo die Übelkeit verstärkt ist oder eben weniger....

Aber dass ist so oft und unterschiedlich.... Mal ist mir kotzeübel, obwohl meine allerbeste Freundin da ist.... und dann halt mal wieder wann anders....

Also dass ist wirklich extrem oft und unterschiedlich.

Die chron. Gastritis habe ich jetzt seit gut 3 Monaten.... Morgen wird im Krankenhaus Ultraschall gemacht, ob ein Rückfluss oder sonstiges mit der Galle zu tun hat....

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden....

Ganz Liebe Grüße @:) @:) @:) @:)

v)erz{weif>el^inxe


Mit meiner Mama verstehe ich mich sonst eigentlich super und bestens, aber klar, sie leidet auch an dem " nicht zur schule gehen können und meinen Krankheiten usw. " halt immer wieder was neues.... Aber ich kann halt nichts dafür....

Aber sie hatte sich auch entschuldigt für ihr verhalten, t-dem war es halt einfach unfair.

Naja, aber mir gehts langsam auch extrem an die Nerven....

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