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Blähungen durch Leberschaden durch Schmerzmittel"missbrauch"?

SxcThokol+ine7x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich leide seit einigen Jahren an Blähungen.

Ich war letztes Jahr auch bei einem Internisten. Stuhlproben belegten, dass ich nicht an Pilzen, Bakterien usw. leide. Bauchspeicheldrüse wurde per Ultraschall untersucht und sei in Ordnung. Auch die Blutwerte, Cholesterin, Blutzucker, Triglyceride usw. fand der Arzt meinem Gewicht entsprechend ok. Er wollte noch weitere Untersuchungen machen, ich hatte auch einen Termin, aber da ich an Angstzuständen leide, hab ich es nicht geschafft, mich nochmals bei dem wirklich tollen Arzt vorzustellen.

Ich denke oft drüber nach, wann das mit den Blähungen eigentlich anfing.

1997 kam ich mit meinem Freund zusammen. Da hab ich auch oft mal gepupst, aber da war es definitiv noch normal. Wenn ich mal ausging und die Winde nicht ablassen konnte, hieß das nicht, so wie heute, mit einem extremen Blähbauch nach Hause zu fahren und Schmerzen zu haben. Ich denke schon, dass ich täglich pupsen musste, aber es machte nichts, wenn es mal einige Stunden nicht ging.

Ich ess keine Tütengerichte mehr, versuche generell Fertigprodukte zu vermeiden, was sehr schwer fällt. Ich trink auch schon seit einigen Monaten kein Mineralwasser mehr mit Kohlensäure, sondern nur noch Leitungswasser. Ich trinke keine anderen Getränke. Säfte, Kakao, Malzbier, Limonanden sind absolute Ausnahmen. Noch seltener trink ich Alkohol. Keinen Kaffee, keine Kaffeegetränke.

Neben den Blähungen hab ich Durchfall. Sehr weichen Stuhl, 2-4 mal täglich. Oft Bauchschmerzen.

Auch wenn ich mal zu viel esse, krieg ich gleich schlimmeren Durchfall und Bauchschmerzen.

Was ich esse, scheint egal zu sein. Klar, nach Kohlgerichten riecht es halt, aber ich hab davon nicht noch mehr Blähungen, die sonst übrigengs so gut wie gar nicht riechen.

Vor ein paar Tagen hab ich irgendwie das Wort "Paracetamolvergiftung" gelesen.

Da dachte ich daran, dass ich vor einigen Jahren sehr viel Schmerzmittel schluckte, weil ich immer Kopfweh hatte. Hätte mich nur mal ein Arzt richtig untersucht, hätte er festgestellt, dass ich schlichtweg Verspannungen insbesondere in der Lende hatte, etwas Bewegung hätte mich vor den Schmerzmitteln bewahrt. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe jedenfalls damals immer mehr Tabletten geschluckt. Ich denke mal, dass ich regelmäßig Schmerztabletten dabei hatte, ging so 96-97 los. Ich würd mal sagen, so 4 Jahre lang, wobei die Dosis anfangs ja noch niedrig war.

Von einem Tag auf den nächsten hab ich sie nicht mehr vertragen.

Mein Magen tat weh, er war hart, es fühlte sich an, als hätte ich einen riesigen Stein verschluckt.

Kann ich durch die doch recht großen Mengen Paracetamol meine Leber geschädigt haben?

Dass ich auf Ibuprofen (aber nur noch im Notfall!) umgestiegen bin und weg von Paracetamol ist jetzt ca. 7-8 Jahre her.

Angefangen habe ich mit mehrmals die Woche 2 Tabletten während der Schule. In der Ausbildung waren es fast täglich mind. 4 Tabletten, nicht selten 6-8 am Tag. Die Wirkstoffmenge weiß ich nicht mehr. Schätze mal 400-500mg?

Irgendeiner der vielen Ärzte hat mal per Ultraschall meine Leber begutachtet und auch laut Blutwert waren wohl die Werte zu hoch. Das hat er natürlich einfach nur auf mein Übergewicht geschoben.

Kann es aber auch von dem Medikamentenmissbrauch kommen? Und können meine Blähungen davon kommen, dass meine Leber nicht richtig funktioniert?

Antworten
A-my^50


Hallo Schokoline,

Du solltest weitere Untersuchungen machen, denn Paracetamol in den Mengen ist sehr schädlich. Die Leber kann wirklich davon geschädigt sein, also ab zum Arzt. Mache Dich aber erstmal nicht verrückt. Warte die Ergebnisse ab. Viel Glück und gute Besserung. :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

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