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Laparoskopische Sigmaresektion am 15.10.08

p6etrag195x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle Divertikelgeplagten,

ich wurde am 15.10.08 operiert und werde hier in Kürze meinen Erfahrungsbericht schreiben.

Antworten
pge%trAa19159


Am 14.10.08 wurde ich (geplant) stationär aufgenommen. Da ich wusste dass am Aufnahmetag noch ein Rö-Kontrasteinlauf gemacht werden musste, habe ich am Vortag meinen Darm schon entleert (zuhause ist das einfach angenehmen ;-D). Nach den Aufnahmeformalitäten bekam ich dann noch ein Klystier und evtl. noch vorhandene Reste aus dem Darm zu entfernen. Dann wurde ich zum Röntgen gefahren (mit dem Bett |-o, man war das peinlich, hätte ja ohne Weiteres laufen können), die Untersuchung selber war nicht schlimm oder schmerzhaft nur auch etwas peinlich. An diesem Tag führte ich dann noch die Aufklärungsgespräche mit dem Chirurgen (was alles schlief laufen kann %-|) und mit dem Anästhesisten (wurde darauf hingewiesen, dass bei stärkeren Blutungen wärend der OP eine Blutübertragung erforderlich werden könnte :-o). An diesem Tag hab ich dann nur noch Tee getrunken und nichts mehr gegessen, so dass ein erneutes Abführen nicht mehr erforderlich war. Nach einer Schlaftablette habe ich sogar die Nacht einigermaßen schlafend verbracht.

Am 15.10.08 wurde ich dann auf die OP verbereitet...... bekam wieder eine Beruhigungstablette, mein Sterbehemdchen ;-) und die schicken Thrombosestrümpfe und dann gings auch schon los. Vorher kam der operierende Chirurg noch mal bei mir vorbei und sagte: er werde es laparoskopisch versuchen, aber da ich schon Vor-OP's hatte, könne er es mir nicht versprechen......Klasse! Und dass ich nach der OP auf die Intensivstation käme, nicht weil was passiert ist sondern um mich besser im Griff zu haben. ;-D

So dann fehlt mir der ganze Tag ;-) und ich kann mich erst wieder daran erinnern dass ich um ca. 18:00 Uhr in meinem Zimmer (habe mir ein Einzelzimmer für 78€/Tag gegönnt) wieder war. Nachdem ich wieder halbwegs wach war habe ich meinen Bauch abgetastet um zu erfahren welche OP-Variante (laparoskopisch oder große OP) überhaupt gemacht wurde. Mir ist ein riesen Schreck durch die Glieder gefahren, als ich auf der linken Bauchseite einen angeklebten Plastikbeutel ertastete (mein erster Gedanke war ........jetzt haben sie dir einen künstlichen Ausgang gelegt, war aber Gott sei Dank nicht so).

Kurz darauf kam auch mein Arzt und erkärte mir, dass es nicht ganz so einfach gewesen wäre und er es mir am nächsten Tag erklären würde.

An Schläuchen (Blasenkatheter, Magensonde, ZVK an dem 3 Infusionsflaschen hingen, 2 Drainagen) hatte ich glaube ich so ziemlich alles was man kriegen kann ;-D.

Am nächsten Tag war dann Visite und mein Arzt (Chefarzt der Allgemeinchirurgie) erklärte mir, dass aktuell leichte Entzündungen vorhanden waren, der Darm vernarbt, leicht verengt und teilweise mit der Bauchdecke und den anderen Organe verklebt war (was natürlich zuerst gelöst werden musste), und es Probleme bei der Darmnaht (das Klammernahtgerät konnte nur erschwert eingeführt werden, wegen einer Schleimhautfalte im Darm) gab, die dann auch noch einen kleinen Einriss zeigte und mit drei Stichen manuell übernäht werden musste.

Der Blasenkatheter und die Magensonde wurden entfernt und ich fühlte mich außer einer Müdigkeit (durch den Blutverlust bei der OP war mein Hämoglobin nur noch bei 9,4) eigentlich ganz gut........die Schmerzen waren nicht schlimm :)z.

An diesem Tag durfte ich ganze drei Tassen Tee trinken :-q.

Am nächsten Tag war es dann schon eine Kanne Tee.

Am 3. Tag nach der OP wurde dann die erste Drainage entfernt und ich bekam etwas Suppe (Frühstück, Mittagessen und Abendessen). Nachdem ich das alles gut vertragen habe steigerte sich meine Nahrungsaufnahme (zusätzlich Brei, Joghurt und Pudding). Ich hatte erstaunlich wenig Schmerzen im OP-Gebiet. Dafür aber im re. Unterbauch(ungefähr dort wo die gezogene Drainage war) beim sitzen und gehen ziemlich starke brennende Schmerzen. Im liegen hatte ich komischerweise keine Beschwerden.

Nachdem ich am Sonntag dann mehr Schmerzmittel verlangte wurde der Oberarzt geholt und der untersuchte mich und meinte es könnte ein Nerv in Mitleidenschaft gezogen worden sein. :°( Vor er dann ging hat er nur gemeint, ich solle froh sein dass ich mich operieren habe lasse, denn heute Nacht hätte er jemanden operiert wo ein Divertikel geplatzt wäre und der ganze Bauchrauch voll Stuhl war.

Am Montag wurde dann noch ein Ultraschall und eine Blutentnahme gemacht um alles Schlimmere (Darmnaht undicht) auszuschließen.

Es ging mir dann jeden Tag ein bisschen besser, war auch nicht mehr so müde.

Am Dienstag (6. postoperativer Tag) wurde dann der ZVK (über den ich künstlich ernährt wurde) gezogen und ab da bekam ich leichte Vollkost.

Am 7. postoperativen Tag wurde dann die letzte Drainage (easy-flow) entfernt, übirgens aus ihr liefen jeden Tag ca. 100-150 ml Wundflüssigkeit in den angeklebten Plastikbeutel.

Von da an war ich nur noch lästig......wollte einfach nach Hause ]:D. Aber da half nichts........Entlassung war dann heute (10. postoperativer Tag) und auch nur mit viel Glück, denn die Stationsärztin hatte schon gemeint ich solle noch übers Wochenende bleiben.

Es war zwar meine größte OP (Dauer ca. 3 Stunden) bisher, aber ich habe es mir viel schlimmer vorgestellt als es jetzt in Wirklichkeit war.

Kopf hoch und durch, für alle die es noch vor sich haben :)* :)* :)*.

So jetzt habe ich alles aufgeschrieben......hoffe habe nichts vergessen.

Wenn jemand Fragen hat, bitte melden.

d*e SäQchsiSn


Hallo Petra,

willkommen wieder zurück! Ich hoffe, du hast alles gut überstanden u. dir geht es nicht so schlecht!:)* :)* :)* :)* :)*

Bin gespannt auf deinen Bericht!

LG!

Britta

p"etrpa1959


@ Britta

schau mal .......steht schon drin ]:D

d`e S"ächsxin


Ach, da ist ja schon der Bericht - werde gleich mal anfangen mit Lesen!

Du hast vor dem Kontrastmittelröntgen einen Einlauf bekommen? :-o Ich nicht! Das schlimmste war, ich war an dem TAg noch nicht "groß" auf der Toi gewesen, da war die Untersuchung sehr berauschend! Dachte, mir kommt's gleich auf dem Tisch an, da ich durch das Kontrastmittel schn einen ziemlich starken Druck verspürte... War aber nur, wenn ich auf der li. Seite lag, wo mein Darm auch beeindruckende Schleifen hat... :=o Und Abführmittel musstest du auch keins mehr nehmen? Mann, da hast du aber Glück gehabt!

Okay, ich lese erstmal!

d&e SäJchsixn


Meine Güte!

Da hast du ja ganz schön was durch!:)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Aber da ist es bei mir doch etwas anders gelaufen: Ich musste den ganzen Tag u. noch die Nacht auf der Intensivstation bleiben. Allerdings lag das wohl an meiner Vorgeschichte mit meiner vorherigen OP (da war ich ja 2x weggeblieben) u. meiner Herzgeschichte. Hatte ja auch nach der OP permanent zu hohen Puls u. dadurch extremen Durst. Du durftest den ersten Tag schon was trinken? :-o :-o :-o Ich wünschte, ich hätte auch das Glück gehabt! Ich durfte mir den Mund nur mit so einem Wattebausch u. Tropfen austupfen u. das 3 Tage lang! Am 3. Tag durfte ich dann das erste Trinken... Was war ich froh! Am 4. gabs bei mir dann schon Zwieback u. Tee... u. dann wurde das mit dem Essen immer mehr gesteigert.

Ich hatte noch Schmerzen, als die Drainage noch drin war, danach wurde es besser. Nach dem Ziehen des Blasenkatheders hatte ich auch immense Schmerzen in der Blase... Aber na ja, man überlebt alles! Hauptsache, dir geht es jetzt soweit ganz gut. Genieße es u. ich hoffe, es bleibt so! Mir ging es, als ich zu Hause war, nämlich erstmal richtig schlecht u. das 3 Monate lang (die innere Bauchnaht war eine ganze Zeit so stark verhärtet u. ich hatte totale Bauchkrämpfe u. -schmerzen)...

Verstehe nicht, warum die Ärzte das so unterschiedlich handhaben mit dem Kostaufbau... Das war das Schlimmste: Das ich so lange nichts trinken durfte - ich hatte echt schon Halluzinationen deswegen u. hatte schon vom Trinken geträumt... :°( Aber egal, nun ist alles vorbei!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

Gehe jetzt erstmal raus, meine Familienserie schauen!*:)

Tschaui!

Britta

w ei%snich|t]mehr


du hast echt was durch, du... gute besserung!! @:) :)*

man warum hab ich das nur gelesen, jetzt hab ich wieder den totalen bammel vor der OP :-(

diese kabelage die du hattest (also sonden usw) - war das normal?

aknxit


Hallo Petra,

herzlich Willkommen zurück. Schön, dass du jetzt alles so gut überstanden hast. :)^ Bist jetzt einen Schritt weiter als ich.. :)z Wünsche dir noch gute Besserung und das es weiterhin jeden Tag etwas besser geht. :)* :)* :)*

Ja jetzt ist es bei mir auch soweit. Hatte inzwischen schon wieder einen erneuten Schub. Nehme noch bis morgen Antibiotika. Meine Hausärztin hat mich dann zum Gastroenterologen geschickt. Naja und kaum dort angekommen hatte ich schon CT- und Op-Termin. Also auch er hat mir klar gemacht, dass ich eigentlich keine Wahl habe. Habe aber jetzt totale Panik. Hatte noch nie so eine Angst vor einer Operation. Deine Schilderung aber gibt mir jetzt wieder etwas Auftrieb. :)z

LG

Martina @:)

d.e Sä_chsixn


@ weisnichtmehr:

Ich hatte keine Magensonde - zumindest nicht mehr, als ich aufgewacht bin... Aber ich musste ja auch den Tag u. die gesamte Nacht auf der Intensivstation verbringen, da war ich ja rundum überwacht. Ich hatte bis 1 Tag nach der OP noch Sauerstoff bekommen, war an EKG, Blutdruck angeschlossen, hatte einen Schmerzkatheder im Rücken, die Drainage im Bauch und einige Infusionen. Da ich einen Herzklappenfehler habe, bekam ich Antibiotika über Infusion - auch wg. der Verbrennung -, meine Medis, die ich sonst nehmen muss u. eine Nährlösung u. noch irgendwas anderes. Wg. Übelkeit hatte ich eine Infusion u. zusätzlich gegen Schmerzen bekam ich Novalgin u. Morphin. Der Sauerstoff, Blutdruck-Dauermessung u. EKG kamen ab, als ich von Intensivstation kam, da es mir von der Luft her gut ging, Antibiotika bekam ich bis 3 Tage nach der OP, Blasenkatheder war so lange dran, bis ich selbstständig aufstehen konnte (ca. 3 - 4 Tage). Die Drainage blieb, bis kaum noch Wundwasser rauskam.

Mache dir nicht so viel Sorgen! Du bekommst wahrscheinlich eh' nicht so viel von dem ganzen Drumherum mit, da du die meiste Zeit nur schläfst. So war es jedenfalls bei mir. Durch die Medis u. die Op war ich so erschöpft, dass ich die ganzen Tage die meiste Zeit nur geschlafen habe, was bei mir recht ungewöhnlich ist, denn ich habe einen sehr leichten Schlaf u. es haben einige im Zimmer geschnarcht - was mich bei meinem Mann sonst immer stört... Wir hatten irgendwie im Zimmer alle die Schlafkrankheit, die müssen uns was ins Essen gemischt haben... ;-D :=o Nur ab dem letzten Tag ging es mir dann so richtig schlecht: Alle Medis waren abgesetzt u. sie hatten mir noch was gegeben, weil ich seit 4 Tagen nicht mehr auf die Toi konnte, um einen Darmverschluss zu vermeiden - das habe ich wohl nicht so gut vertragen... :-/ Denn die ganzen Tage nach der OP ging es mir vom Bauch her sehr gut u. dann aufeinmal total schlecht, was ich natürlich nicht gesagt hatte, ich wollte nach 12 Tagen KH-Aufenthalt endlich heim! Du kannst das sowieso nicht so auf dich beziehen - jeder Mensch verkraftet so eine OP anders u. jeder hat vll. noch andere Grunderkrankungen, die die Sache erschweren... Nur Mut!:)* :)* :)* :)* :)*

LG!

Britta

dxe SXächsixn


@ weisnichtmehr:

Ich hatte keine Magensonde - zumindest nicht mehr, als ich aufgewacht bin... Aber ich musste ja auch den Tag u. die gesamte Nacht auf der Intensivstation verbringen, da war ich ja rundum überwacht. Ich hatte bis 1 Tag nach der OP noch Sauerstoff bekommen, war an EKG, Blutdruck angeschlossen, hatte einen Schmerzkatheder im Rücken, die Drainage im Bauch und einige Infusionen. Da ich einen Herzklappenfehler habe, bekam ich Antibiotika über Infusion - auch wg. der Verbrennung -, meine Medis, die ich sonst nehmen muss u. eine Nährlösung u. noch irgendwas anderes. Wg. Übelkeit hatte ich eine Infusion u. zusätzlich gegen Schmerzen bekam ich Novalgin u. Morphin. Der Sauerstoff, Blutdruck-Dauermessung u. EKG kamen ab, als ich von Intensivstation kam, da es mir von der Luft her gut ging, Antibiotika bekam ich bis 3 Tage nach der OP, Blasenkatheder war so lange dran, bis ich selbstständig aufstehen konnte (ca. 3 - 4 Tage). Die Drainage blieb, bis kaum noch Wundwasser rauskam.

Mache dir nicht so viel Sorgen! Du bekommst wahrscheinlich eh' nicht so viel von dem ganzen Drumherum mit, da du die meiste Zeit nur schläfst. So war es jedenfalls bei mir. Durch die Medis u. die Op war ich so erschöpft, dass ich die ganzen Tage die meiste Zeit nur geschlafen habe, was bei mir recht ungewöhnlich ist, denn ich habe einen sehr leichten Schlaf u. es haben einige im Zimmer geschnarcht - was mich bei meinem Mann sonst immer stört... Wir hatten irgendwie im Zimmer alle die Schlafkrankheit, die müssen uns was ins Essen gemischt haben... ;-D :=o Nur ab dem letzten Tag ging es mir dann so richtig schlecht: Alle Medis waren abgesetzt u. sie hatten mir noch was gegeben, weil ich seit 4 Tagen nicht mehr auf die Toi konnte, um einen Darmverschluss zu vermeiden - das habe ich wohl nicht so gut vertragen... :-/ Denn die ganzen Tage nach der OP ging es mir vom Bauch her sehr gut u. dann aufeinmal total schlecht, was ich natürlich nicht gesagt hatte, ich wollte nach 12 Tagen KH-Aufenthalt endlich heim! Du kannst das sowieso nicht so auf dich beziehen - jeder Mensch verkraftet so eine OP anders u. jeder hat vll. noch andere Grunderkrankungen, die die Sache erschweren... Nur Mut!:)* :)* :)* :)* :)*

LG!

Britta

d"e SgäDchsxin


Das gibt's doch nicht! Eben hatte es mir hier gerade angezeigt, dass es einen Fehler auf der Forumsdatenbank gibt u. mein Text wurde nicht abgesendet, sondern ich kam nicht mehr ins Forum rein u. nun hat es ihn im Nachhinein 2x gesendet!:|N Aber nicht, dass ihr denkt, ich habe keine Ahnung vom Pc, mache da nur Schrott dran, weil meiner auch gerade nicht funktioniert... ;-) :=o Nein, ich würde mich schon als ziemlich erfahren bezeichnen, denn ich bekomme Probleme am PC eigentlich immer alleine hin! Bis jetzt jedenfalls - mit meinem eigenen PC wird dsa wohl nichts mehr...

Okay, das war jetzt mal kurz OT, nur damit ihr mich nicht für bekloppt haltet ;-)

pBetra1`9C59


@ weisnichtmehr

man warum hab ich das nur gelesen, jetzt hab ich wieder den totalen bammel vor der OP :-(

also das wollte ich nicht, dass es schlimm rüber kommt. Ich habe es mir echt schlimmer vorgestellt als es dann im Endeffekt war. Kopf hoch du überstehst das schon :)* :)* :)*. Ich glaube man braucht nur eine positive Einstellung und darf nicht ständig darüber nachdenken ob es einem schlecht geht oder ob man Schmerzen hat.

diese kabelage die du hattest (also sonden usw) - war das normal?

das liegt auch etwas am Operateur und am Anästhesisten, aber auf einen Schlauch mehr oder weniger kommt es ja nicht an ;-D.

@ Martina

Habe aber jetzt totale Panik. Hatte noch nie so eine Angst vor einer Operation. Deine Schilderung aber gibt mir jetzt wieder etwas Auftrieb. :)z

das freut mich :-D. Wir Frauen sind da, denke ich, eh etwas härter im Nehmen ;-D. Und es war wirklich alles zum Aushalten. Der Operateur (Chefarzt der Chirurgie) hat mich immer gefragt wie es mir denn ginge, darauf kam von mir nur ein "gut", worauf er mich immer ganz üngläubig ansah und fragte "wirklich". ]:D

@ Britta

Du durftest den ersten Tag schon was trinken? :-o :-o :-o

Ich denke das liegt am Operateur. Mein Chirurg gehört zu der jüngeren Generation (ich denke er ist so zwischen 40 -45 Jahre alt) und die haben halt schon modernere Methoden.

Nach dem Ziehen des Blasenkatheders hatte ich auch immense Schmerzen in der Blase... Aber na ja, man überlebt alles!

Schmerzen hatte ich keine, aber ich musste schon öfters zur Toi.

Verstehe nicht, warum die Ärzte das so unterschiedlich handhaben mit dem Kostaufbau... Das war das Schlimmste

Für den frühen Kostaufbau habe ich aber schon die Quittung bekommen. Am ersten Tag (mit Suppe und Zwieback) nach 2 Tagen nur Tee hatte ich den totalen Durchfall (8-10/Tag).

bis ich selbstständig aufstehen konnte (ca. 3 - 4 Tage)

aufgestanden bin ich bereits am 1. postoerativen Tag - ich musste ja, da der Blasenkatheter gezogen wurde und ich ständig auf die Toi musste ;-). Außerdem hatte mir mein Arzt vor der OP gesagt, dass es ganz wichtig wäre möglichst früh aufzustehen. Um so schneller würden Darm und Kreislauf wieder in Schwung kommen.

Mache dir nicht so viel Sorgen! Du bekommst wahrscheinlich eh' nicht so viel von dem ganzen Drumherum mit, da du die meiste Zeit nur schläfst. So war es jedenfalls bei mir.

So war es bei mir auch. Habe noch nie in meinem Leben so viel geschlafen. Den Fernseher, den ich auf dem Zimmer hatte, habe ich erst nach einer Woche mal kurz eingeschaltet, bis dahin war mir der sowas von egal ;-D.

Alle Medis waren abgesetzt u. sie hatten mir noch was gegeben, weil ich seit 4 Tagen nicht mehr auf die Toi konnte, um einen Darmverschluss zu vermeiden - das habe ich wohl nicht so gut vertragen..

Gott sei Dank hatte ich bis jetzt dieses Problem nicht. Habe zwar nicht mehr ganz so viel Durchfall wie vor der OP, kann aber immer noch mehrmals täglich gehen. Wobei es schon etwas unangenehm ist wenn sich ein Druck im Enddarm anbahnt ;-D.

Die Drainage blieb, bis kaum noch Wundwasser rauskam.

Hattest du nur eine Drainage? Ich hatte zwei, davon eine normale (Redon-Drainage) die am 3. postoperativen Tag gezogen wurde, und eine Silikon-Drainage (easy-flow) die am 7. postoperativen Tag entfernt wurde. Davor hatte ich schon etwas Bammel, es war eine ziemlich große Drainage (ca. 1 cm im Durchmesser und ca. 20 cm lang - sie reichte bis ins kleine Becken :-o) und sie war an der Bauchdecke festgenäht. Ich habe immer darauf gewartet dass es weh tun würde bei der Entfernung, aber es war gar nicht schlimm. :)^

@ all

übrigens wurden mir ca. 35 cm Darm entfernt. Aber laut meinem Arzt kommt es aber auf die Länge nicht an :-o.

Seine größte Sorge war allerdings ob die Darmnaht halten würde. Es wurde mir gesagt, dass es bei ca. 10% der Patienten damit Probleme geben würde und dass sich bei vielen der größere Schnitt (ca. 10 cm im Schamhaarbereich) entzünden würde.

d\e |Sächsxin


Hi Petra,

Für den frühen Kostaufbau habe ich aber schon die Quittung bekommen. Am ersten Tag (mit Suppe und Zwieback) nach 2 Tagen nur Tee hatte ich den totalen Durchfall (8-10/Tag).

Ich hatte direkt, nachdem ich das erste Mal aufgestanden bin, Durchfall. Das ging dann so 2 Tage u. dann konnte ich dafür gar nicht mehr. Denke, mit dem Kostaufbau wurde bei mir auch gewartet, da ich ja eine chron. Magenerkrankung habe u. mir schon ohne Essen übel war. Wie war es denn bei dir mit der Übelkeit nach der OP?

aufgestanden bin ich bereits am 1. postoerativen Tag - ich musste ja, da der Blasenkatheter gezogen wurde und ich ständig auf die Toi musste ;-). Außerdem hatte mir mein Arzt vor der OP gesagt, dass es ganz wichtig wäre möglichst früh aufzustehen. Um so schneller würden Darm und Kreislauf wieder in Schwung kommen.

Ich musste noch auf der Intensivstation 1 Tag nach OP auch mal kurz aufstehen u. 2 Schritte gehen. Dann musste ich am 2. Tag auch nochmal kurz mit Hilfe der Krankenschwester ins Bad gehen, aber mir war total schwindelig... Bei mir wurde der Blasenkatheter erst so ca. am 4. Tag gezogen, wg. der langen Liegezeit des Katheters hatte ich wohl auch die Schmerzen in der Blase. Denke aber, dass sie mir auch Zeit gelassen haben mit dem Aufstehen, da meine Herzfrequenz ja zu hoch war... Ich hatte zudem auch einen Physiotherapeuten, der mit mir zusammen auf den Flur u. Treppen gelaufen ist. Man muss ja auch mal sehen: Durch das Morphin, dass ich bekam wg. meiner Verbrennung u. dann die ganzen anderen Medis, war ich sehr benebelt u. mir war ständig übel von dem Zeug. Habe ja in der kurzen Zeit im KH 6 kg abgenommen!:-o Ich konnte einfach nicht essen, weil mein Magen wie ein Stein war...-zudem hatten sie noch nicht mal mein Medi für den Magen, was ich immer nehme u. ich quälte mich dauernd noch mit Sodbrennen rum... Habe dann meiner Tochter den Auftrag gegeben, meine Medis mitzubringen...

Gott sei Dank hatte ich bis jetzt dieses Problem nicht. Habe zwar nicht mehr ganz so viel Durchfall wie vor der OP, kann aber immer noch mehrmals täglich gehen. Wobei es schon etwas unangenehm ist wenn sich ein Druck im Enddarm anbahnt ;-D.

Also, da hatte ich ganz schlimme Probleme. Trotzdem ich wirklich viel rumgelaufen bin, um meinen Darm in Gang zu bekommen, hat sich da nichts getan. Ich konnte wochenlang nur unter größten Anstrengungen auf die Toi, hatte dabei totale Schmerzen u. musste Milchzucker nehmen... Eigentlich sollte ich sogar Movicol nehmen, habe das aber abgelehnt. Von dem Milchzucker bekam ich aber auch totale Bauchschmerzen. Also, ich muss sagen: Ich hatte sehr lange nach der Op Probleme mit meinem Bauch, die komischerweise erst anfingen, als ich den nä. Tag entlassen wurde... Im KH ging es mir bis zum vorletzten Tag (wo ich dieses Abführmittel bekam, was kaum Wirkung zeigte - außer auf mein Wohlbefinden) vom Bauch her recht gut, da hatte ich keine Schmerzen. Als es mir dann den letzten Tag so schlecht ging, hatte ich natürlich Angst, den nä. Tag nicht heimzukönnen u. habe da nichts weiter gesagt, wie schlecht es mir wirklich geht... Bei mir musste ja nach ein paar Tagen zu Hause mein HA Hausbesuch machen, weil es mir so dreckig ging... %-| Aber ich bin eben auch nicht der Normalfall - in den meisten Fällen geht das gut. Sowie auch die Verbrennung ja kein Normalfall ist - der eine Arzt meinte, das passiert wirklich extrem selten trotz Vorsichtsmaßnahmen. Ich bin eben nunmal wieder so ein Extremfall... :=o Also, weisnichtmehr, mache dir um deinen Allerwertesten keine Gedanken - ich hatte eben gerade das Pech. Lt. Gutachter hängt das auch mit meiner Autoimmunerkrankung zusammen, dass das passiert ist... :-/ Auch wg. den anderen Sachen musst du dir keine Gedanken machen: Mein Darm ist ja nich deiner! Meiner ist - trotz OP - immer noch zu lang u. die Divertikel habe ich nicht nur im Sigma... Also schon mal eine ganz andere Situation. Ich weiß, man prägt sich meistens die negativen Erfahrungen ein. Habe mich vor meiner OP ja hier auch erkundigt u. es gab auch ein paar Extremfälle. Aber der Überzahl ging es gut hinterher u. das hat mich in meinen Entschluss gestärkt, es machen zu lassen.

Hattest du nur eine Drainage? Ich hatte zwei, davon eine normale (Redon-Drainage) die am 3. postoperativen Tag gezogen wurde, und eine Silikon-Drainage (easy-flow) die am 7. postoperativen Tag entfernt wurde. Davor hatte ich schon etwas Bammel, es war eine ziemlich große Drainage (ca. 1 cm im Durchmesser und ca. 20 cm lang - sie reichte bis ins kleine Becken :-o) und sie war an der Bauchdecke festgenäht. Ich habe immer darauf gewartet dass es weh tun würde bei der Entfernung, aber es war gar nicht schlimm. :)^

Ja, ich hatte nur eine auf der re. Bauchseite u. die war auch nicht festgenäht, sondern steckte mit so einer Klammer in mir drin. Als die noch drin war, verspürte ich auf der Seite immer so eine unangenehme Hitze u. so ein brennen - war froh, als sie draußen war. Fand das Rausnehmen auch nicht schlimm, habe kaum was bemerkt. Auch das Ziehen der Klammern am 12. Tag nach OP hatte ich mir schlimmer vorgestellt, habe ich auch kaum bemerkt u. das waren ganz schön viel Klammern!:-o

LG u. lasst euch nicht unterkriegen! Ich bin sicher, ihr meistert eure OP so toll wie Petra! Und: Denkt mal daran: Ihr wollt doch nicht, dass die Divertikel platzen, dann seid ihr ein Notfall, da ist eine geplante OP allemal besser!:)* :)* :)* :)* :)*

vZifznack


Bei mir sollte nur eine Bauchspiegelung gemacht werden. Als ich auf der Intensivstation aufwachte, hatte ich einen Bauchschnitt und eine Sigmaresektion.

Schon einen Tag später kam ich auf mein Zimmer zurück und es gab schon den 1. Joghurt zu löffeln. Der Prof sagte, er mag es nicht, wenn die Leute vom Fleische fallen. Und einen TAg später durfte ich auch bereits leichte Kost zu mir nehmen.

Schmerzen hatte ich nur, wenn ich mich entsprechend falsch bewegte. Schmerzmedikamente brauchte ich ansonsten überhaupt nicht.

Und ich hatte ja überhaupt nicht vorher abgeführt, die OP ging ja offensichtlich trotzdem.....

Der STuhlgang war eine Zeit lang manchmal schmerzhaft, z. T. immer mal so eine Sekunde lang, als ob da ein Messer zusticht. Das verlor sich aber nach ein paar Monaten und ist völlig verschwunden. Offensichtlich mußte der Darm sich erst neu sortieren und dann war das auch ok.

Die OP ist jetzt 3 Jahre her und war ein ERfolg.

w*eisnic^htmjehr


@ britta & petra

ihr sagt einem professionellen pechvogel er soll sich keine sorgen machen? na prost mahlzeit... ]:D

und wie ich mir sorgen mache!! was bei mir schief gehen kann, geht schief, und das andere was nicht schief gehen kann, geht total in die hose :-/

naja; aber eben... die alternative lautet perforation, und von den möglichen alternativen ist mir die op am angenehmsten... sorgen machen mir nur die schläuche; wo bei mir schlauch (also die aus plastik ;-) ) da extrem unangenehmes gefühl... noch bei jeder infusion gewesen, noch als ich nach der ersten op beatmet werden musste... kommt noch dazu, das am besprechungstermin offiziel festgestellt wurde, das die venen am linken arm nicht mehr für infusionen zu gebrauchen sind, und ich als rechtshänder nun auf ZVK's am rechten arm warten darf... (freude wenn der noch drin is und ich auf toi muss; wetten ich hau mir das ding irgendwo gegen? :(v

und wenn ich mir vorstelle mind. 10 tage nicht so schlafen zu können wie sonst (auf der seite oder aufm bauch) wird das seeeeeeeeeeeehr lustig... (dann noch möglicherweise magen und schlauchquäler) hilfe :-(

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