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Laparoskopische Sigmaresektion am 15.10.08

w#eiKsnicXhtmhehr


naja ich kenn das normalerweise nur im frühling, das mit der müdigkeit... könnte allerdings am antihystamin liegen, aber auch das wäre eine neue nebenwirkung (bisher nur eingeschränkte reaktionszeiten)... nunja, ist ja nicht so dramatisch; nur das ich ab nächster woche nichtmehr krank geschrieben bin macht mir sorgen - hab zwar keine arbeit, aber wenn ich mir das arbeiten vorstelle - im jetzigen zustand, nä, das geht mit sicherheit nicht :-/

(btw, für die schadenfreudigen von euch: dort wo mir der doc diese abdeck-pflaster schnell abgezogen hat, ist die haut immernoch gerötet... find ich suboptimal :(v)

dge7 7Sächsixn


Wenn du dir noch nicht zutrauen würdest, wieder arbeiten zu gehen, dann lass' dich doch noch länger krankschreiben - das sollte doch nicht das Problem sein? Mancher braucht halt länger für den Heilungsverlauf. War ja bei mir nicht anders... :-/

Übrigens Wintermüdigkeit war ja auch mit einem ;-) gesetzt. Habe auch noch nie davon gehört. ;-D Aber nach einer Darm-OP ist es normal, dass man längere Zeit müde ist. Ist ja oft auch so, wenn der Darm nicht so richtig funktioniert, dass man sich müde u. abgeschlagen fühlt. Er ist nicht umsonst unser zweites Gehirn!

(btw, für die schadenfreudigen von euch: dort wo mir der doc diese abdeck-pflaster schnell abgezogen hat, ist die haut immernoch gerötet... find ich suboptimal :(v)

Vll. reagierst du auch zusätzlich allergisch auf das Pflaster? So was gibt es! Ich hatte das, als ich im KH vor 4 Jahren eine 24h-PH-Metrie hatte. Da hatte ich vom Pflaster an der Nase einen dicken roten Wulst, der sehr schmerzte... :(v

wNeisnQichtvmehxr


das mit dem länger krankschreiben; da ist mein problem mit dem amt wieder... hab kaum noch anspruch auf krankentaggelder, müsste somit damit rechnen, für den monat dezember kaum arbeitslosengeld zu bekommen.... da ist dann die frage: würd ich mich im besten fall (= ich krieg noch dieses jahr n job) zur arbeit quälen oder lieber kein geld... (hat beides vor und nachteile; geld und krank, oder gesund und kein geld; ach scheisse, da ist mein altes problem wieder :|N :|N )

das mit der pflaster-allergie: das leisten-ding hat er langsam abgezogen, keine probleme bez. hautrötung (und auch bei infusions-gegenden: nur blau, kein rot vom abziehen)... das war erwiesenermassen "äussere gewalteinwirkung" ;-)

btw verhärtete narben: jetzt bin ich verwirrt: der "obere bauchschnitt" und der im bauchnabel sind weich; hart sind nur leiste und der "mittlere schnitt"... kann/darf das sein??

d?e Sä_chsixn


btw verhärtete narben: jetzt bin ich verwirrt: der "obere bauchschnitt" und der im bauchnabel sind weich; hart sind nur leiste und der "mittlere schnitt"... kann/darf das sein??

Ja, das kann sein! :)z Bei mir war es der lange Schnitt in der Schamgegend u. der Schnitt über'm Bauchnabel, die noch ziemlich hart waren, zudem hatte mein HA festgestellt, (wg. extremer Bauchkrämpfe u. -schmerzen) dass meine innere Naht (also äußerlich nicht zu sehen) 5 1/2 Wo. nach der OP noch viel zu hart war u. es gefiel ihm nicht... Hat sich aber nach einer ganzen Zeit dann gelegt... ;-)

woeisn8icht=mxehr


britta - deine aussage beruhigt; heute morgen mit totalen bauchschmerzen "zwischen" den drei bauchschnitten aufgewacht... schätze mal das dürfte dann an der inneren naht liegen die probs macht (ich penn ja wieder vermehrt auf dem bauch)...

werd also nochmal ne weile die schmerzmedis (mit entzündungshemmender wirkung) nehmen, sozusagen vorbeugend...

also ich muss ehrlich sagen - obwohl ich den chirurgen gelöchert hab mit fragen, so wie jetzt hab ich mir das nicht vorgestellt; ehrlich... :-/

p3etr?a195x9


@ all

Hallo alle miteinander,

bin wieder ohne Crash zurück. Am Samstag ging's mit skifahren noch ganz gut, aber nach dem Salat (der übrigens ganz lecker war) am Samstag Abend, hatte ich dann am Sonntag Morgen den totalen Duchfall :°(. Das schlauchte mich so, dass ich ganz wacklig auf den Beinen war. Bin aber trotzdem mit auf den Berg gefahren, habe es noch langsamer als am Samstag (habe mich ausgeklinkt wenn es ins Gelände ging) angegangen und den Skitag um 14.00 Uhr beendet. Als es zur Mittagspause ging hatte ich auf einmal eine pelzige Nase und Oberlippe, was allerdings besser wurde nachdem ich 1/2 l getrunken hatte.

Das war für's erste Mal genug, ich muß mich ja noch steigern können ;-). Natürlich hatte ich viel zu wenig Kondition (woher auch?) und die Kurzatmigkeit war durch die Höhenluft auch etwas verstärkt.

@ weisnichtmehr

Meine größere Narbe ist auch total hart, und das wird wohl auch noch eine Weile dauern bis sich das bessert. Wegen der Müdigkeit kann ich dir nur sagen, dass ich soviel wie nach dieser OP noch nie geschlafen habe. War eigentlich dauermüde, langsam wird es besser aber der Urzustand ist noch nicht da ;-).

@ Martina

Wegen der Ernährung kann ich dir keine Tipps geben. Ich glaube das muß jeder selber herausfinden was gut ist oder schlecht. Am Anfang ist leicht verdauliche Kost (ähnlich wie im Krankenhaus) am Besten.

Mir passiert es heute noch dass ich auf bestimmte Nahrungsmittel (leider immer wieder mal was anderes) Bauchschmerzen und heftige Durchfälle bekomme.

@ Britta

Spass hatte ich schon aber es war ziemlich anstengend. Es war schon gut so, dass es nur zwei Tage waren. ;-)

aCni&t


@ all

So wie versprochen gebe ich heute mal etwas mehr zum KH- und Op-Ablauf zum Besten.

Also am Tag der Aufnahme wurde neben der Darmreinigung nichts mehr gemacht. Zu Essen habe ich leider auch nichts mehr bekommen und da ich vor Aufregung auch kein Frühstück zu mir nehmen konnte, bin ich am Abend vor Hunger fast gestorben. Abends wurde mir allerdings nochmals Blut abgenommen. Elektrolyte wurden kontrolliert wegen dem Flüssigkeitsverlust durch die Darmreinigung.

Am Op-Tag wurde ich dann bereits um 5 Uhr geweckt und gleich wieder zur Ader gelassen, weil mein Kaliumwert nicht der Norm entsprach. Um 7:30 Uhr gings dann gleich in den Op. Bevor man mich dann schlafen gelegt hat, wurde erst die PDA gemacht. Würde ich auch immer wieder machen lassen, weil das zur Schmerzbehandlung das beste Mittel für mich ist. Danach hieß es Augen zu und durch. So gegen 12:00 Uhr war dann alles vorbei. Habe die Nacht dann auf Wachstation verbringen müssen.

Am Morgen nach dem Op-Tag bin ich dann trotz PDA aufgestanden und es ging super. Sollte dann Mittags auch gleich mein erstes Süppchen bekommen, aber ich zog es ja vor den bereits zu mir genommenen Tee auf umgekehrten Wege wieder rauszubringen. Also nichts war es dann mit Süppchen. Das ging dann erst 2 Tage später los. Am schlimmsten an dem Kostaufbau fand ich, das mein Essen immer passiert wurde.

Am 4. postoperativen Tag wurde dann der Katheter aus dem Rücken entfernt und einen Tag später konnte man die Drainage ziehen. Von dem Zeitpunkt an ging es mir dann schlagartig besser und ich wollte nur noch nach Hause.

Nachdem dann am Freitag die Fäden gezogen wurden (leider ging die Naht im Schambereich um ca. 3 cm auf und wurde dann wieder mit Steri-Strips zusammengezogen) konnte ich aber trotzdem nach Hause.

Mit den Schmerzen hält sich das in Grenzen (stehe allerdings auch noch unter Schmerzmittel). Massive Schwierigkeiten habe ich aber mit dem Toilettengang. Das sind wahnsinnige Schmerzen und das gleich 3-4 Mal täglich. Ist aber auch kein Wunder nachdem ganzen Bifeteral und MCP was ich immer noch nehmen soll. Übrigens habe ich immer noch Blutabgang, aber nach Aussage der Ärzte im KH ist das immer noch im Normbereich. Nebenbei bekam ich dann noch ne Ernährungsberatung und eine Liste mit den zu empfehlenden Nahrungsmittel. Das soll ich mindestens 4 bis 6 Wochen durchziehen.

So heute nun war ich bei meiner Hausärztin. Sie hat mich erst einmal bis zum 4. Januar krank geschrieben. Am 5. soll ich dann wieder bei ihr vorstellig werden. Dann steht nachher die erneute Diagnostik der Milzveränderungen an. Wurde mir im Krankenhaus auch nochmals dringend ans Herz gelegt.

LG

Martina *:)

p-etmra19x59


@ Martina

Schön dass es dir den Umständen entsprechend gut geht.

Probleme mit dem Stuhlgang hatte ich auch, wurde dann aber allmählich besser.

Wegen dem Blutabgang mußt du aufpassen und evtl. mal dein Blutbild (Blutfarbstoff und rote Blutkörperchen) kontollieren lassen. Wie war dein HB (Blutfarbstoff) nach der OP? Die Müdigkeit nach der OP, die ich hatte wurde durch den Blutverlust bei der OP und durch die Blutabgänge danach verursacht. Normalerweise füllt der Körper das fehlende Blut wieder auf, aber wenn ständig noch was verloren geht kann sich das auch mal verzögern oder sogar verschlechtern.

Eine Ernährungsberatung habe ich nicht bekommen. Es hieß nur wenig Balaststoffe und leicht Verdauliches am Anfang und dann langsam steigern.

Hattest du nur eine Drainage? Wurde dir auch ein ZVK gelegt?

leider ging die Naht im Schambereich um ca. 3 cm auf und wurde dann wieder mit Steri-Strips zusammengezogen

Bei mir war das "Loch" (ca.2-3 cm) in dem die große Drainage war auch nicht vernäht und musste von selbst zuheilen.

wmeisnicchtmexhr


@ petra

schön das dein skiweekend sozusagen zu 70% erfolgreich war... ich hab heute das erstemal seit dem KH eine echte kurzatmigkeit festgestellt, hätte drei stockwerke hochgehen sollen; meno war ich ausser atem ey, da ging das im KH (8 stockwerke runter und rauf) eindeutig besser... :(v

@ martina

gut das es bei dir - bis auf das ding mit der naht - so gut ging (naht hat hald vor- als auch nachteile; aber sei froh hattest du keine klammern). das mit dem essen kenn ich auch - obwohl es bei mir wohl eher an der eher einseitigen kost lag (griesschleim und haferbrei, nächste mahlzeit grieskotze und haferbrech, wenn ich glück hatte "kartoffepü extratrocken"); ok gut, an der infektion die ich abbekommen hab wohl auch...

@ all

verstopfung ist ne tolle sache; ich verdank sie dem antihystamin... frage - ist es eine gute idee, wenn ich versuche mit joghurt und milch einen etwas "zügigeren und dünneren stuhl" zu erreichen??

was mich etwas wundert (britta - welche seite kannst du bestätigen?):

- ihr hattet pda (also rückenmarks-katheter)

- ihr hattet blutabgang im stuhl

- ihr hattet zusatzprogramme wie ernährungsberatung und hinweise was/wie/bis wann zu essen ist, sowie allfällige nachmedikation (ausser schmerzmittel)

ich mein - ich hatte weder pda, noch blutabgang (glaub ich; kann sein das etwas sekret in den ersten stuhlgängen war, aber das war doch eher normaler durchfall den ich da hatte) oder zusatz-programme/medikamentation...

obwohl ich die gleichen verdauungsprobs habe und aussagen der ärzte meine vermutung wiederlegen, ich zweifel langsam ob die mich am richtigen ort operiert haben... mir ist ja klar, das verschiedene op-methoden verschiedene "abheilungen" bewirken, aber so das ein oder andere müsste ja dasselbe sein (bsp. blut im stuhl, medi)...

p9eUtrva195x9


@ weisnichtmehr

verstopfung ist ne tolle sache

Da hab ich lieber Durchfall, mit Verstopfung hätte ich so kurz nach der OP Angst dass es der Darmnaht schadet.

Wegen der Gemeinsamkeiten kann ich nur sagen:

- pda hatte ich keine

- Ernährungsberatung hatte ich keine

- Blut im Stuhl hat nach der OP eingentlich jeder, nur sollte es dann nach 2 Wochen mal aufhören. Kurzatmigkeit hängt oft mit Anämie zusammen. Wenn sich allerdings das HB und die Ery's nicht erholen sollte man einen Test auf Blut im Stuhl machen.

- Klammern, Einzelknopfnähte oder auflösende Fäden liegt am Chirurgen (kann auch innerhalb eines Krankenhauses unterschiedlich sein).

- Duchfälle, Druck im Darm und Bauchschmerzen hat glaube ich jeder nach einer Sigmaresektion

ich zweifel langsam ob die mich am richtigen ort operiert haben...

Über den "richtigen OP-Ort" hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht - die Chirurgen werden schon das richtige Stück Darm herausgeschnitten haben ;-).

a>nit


@ petra

Eine Ernährungsberatung habe ich nicht bekommen.

Ich habe nicht nur ne Ernährungsberatung sondern auch ne ganze Liste mit evt. Nahrungsmittel mitbekommen. Einen sogenannten Diätkompass für Operationen nach dem Dickdarm. Ist doch schon ne ganz gute Sache.

Wegen dem Blutabgang mußt du aufpassen und evtl. mal dein Blutbild (Blutfarbstoff und rote Blutkörperchen) kontollieren lassen.

Im KH wurde mein HB ständig kontrolliert, weil ich in den ersten Tagen massiven Blutabgang hatte. Hat sich nach etwa 3 Tagen postoperativ normalisiert. Jetzt ist es eigentlich minimal, aber noch deutlich sichtbar. Da ich mich aber im Großen und Ganzen ganz fühle mache ich mir darüber auch keine Sorgen.

Hattest du nur eine Drainage? Wurde dir auch ein ZVK gelegt?

Ja ich hatte nur eine Drainage. Aber das hat mir auch gereicht, weil diese mir doch erhebliche Beschwerden bereitet hatte. Ein ZVK wurde nicht gelegt. Ich musste nur dafür unterschreiben, dass bei einem evt. großen Bauchschnitt, der noch während der Op gelegt werden könnte. Ansonsten hatte ich nur 2 Flexülen, die dann nach dem 5. postoperativen Tag gezogen wurde.

@ weisnichtmehr

verstopfung ist ne tolle sache; ich verdank sie dem antihystamin... frage - ist es eine gute idee, wenn ich versuche mit joghurt und milch einen etwas "zügigeren und dünneren stuhl" zu erreichen??

Ich habe von Anfang an wegen dem doch notwendigen weichen Stuhl Bifeteral und MCP bekommen. Gewundert habe ich mich über das MCP, da dies ja eigentlich ein Medikament gegen Übelkeit ist. Aber nach Aussage der Doc's regt das auch die Peristaltik im oberen Bereich des Verdauungstraktes an. Auch jetzt soll ich das noch weiterhin nehmen. Ich glaube ohne würde es auch gar nicht gehen, da die Schmerzen beim Toilettengang doch noch ganz erheblich sind.

w0eisniZchtmxehr


drainage - fehlte auf meiner liste der dinge die ihr hattet und ich nicht hatte...

ich mein gut; ich bin froh hatte ich das nicht - aber sind de OP-methoden in der CH und D so unterschiedlich, das in D blutabgang und drainage "fällig" werden und in der ch nicht?

(die obligate förderung der schadenfreude am frühen morgen: die eine stelle vom "pflaster wegrupfen" ist immernoch gerötet :(v und n muttermal, das genau drunter war, juckt saumässig und ist nach aussen gestülpt)

wKeisn}ichtxmehr


oh, btw verstopfung:

joghurt und vermehrt milchprodukte haben geholfen; verstopft bin ich nimer, aber nun tuts wieder vermehrt weh...

pvetra19x59


@ weisnichtmehr

Martina:da die Schmerzen beim Toilettengang doch noch ganz erheblich sind.

siehst du Martina geht es auch nicht besser als dir.

drainage - fehlte auf meiner liste der dinge die ihr hattet und ich nicht hatte.

vielleicht operieren die Ärzte in der Schweiz soooo viel besser als in Deutschland, dass das nicht erforderlich war ;-). Sei froh dass du keine hattest.

pwetrRa195x9


@ all

Übrigens habe ich bei mir festgestellt, dass ich am Morgen wenn ich aufstehe überhaupt keine Bauchschmerzen habe. Aber im Laufe des Tages entwickelt sich dann ein Ziehen im li. Unterbauch.

Ist, oder war das bei euch auch so?

Oder sollten das schon wieder Verwachsungen sein? Können die sich überhaupt so schnell entwickeln?

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