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Laparoskopische Sigmaresektion am 15.10.08

dUe nSächxsin


@ Antje:

ich habe mich auch ein bisschen blöd ausgedrückt, habe ja nur Blasenentleerung geschrieben. Also, ich habe Probleme mit der Blasenentleerung, es geht total schlecht raus u. wenn ich dann von der Toi aufstehe, kommt natürlich noch was nach... Hatte vor der OP hin u. wieder auch mal Probleme damit, aber da hatte ich auch öfter mal eine Blasenentzündung. Jetzt habe ich aber meist keine u. trotzdem die Probleme u. die werden jetzt auch immer massiver. Ich verliere jetzt manchmal auch schon Urin, wenn ich nur dastehe oder laufe, ganz plötzlich, ohne, dass ich auf die Toi muss. Na ja u. wenn ich mich körperlich anstrenge, dann auch oft. Das ist total ätzend, weil es manchmal auch nicht gerade so wenig ist u. man hat ja nicht immer die Möglichkeit - gerade, wenn man unterwegs ist - den Slip zu wechseln... %-| Letzte Zeit muss ich auch nachts oft 4 - 5 Mal raus, weil ich Pipi muss... %-| Malsehen, was der Urologe am Montag sagt. Das 100 ml bei mir immer drinbleiben, hat er mir ja schon gesagt. Eigentlich sollte ja schon mal eine Blasenspiegelung gemacht werden, aber da ich da einmal abgesagt habe, ist er seitdem immer noch pikiert. Habe allerdings Schiss davor, denn ich hatte vor Jahren schon mal eine Untersuchung beim Urologen per Blasenkatheder, das hat hinterher total wehgetan u. geblutet u. auch nach der Darm-OP hatte ich große Schmerzen nach dem Ziehen des Blasenkatheders. Wie soll es da erst bei/nach einer Spiegelung sein? ":/

Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass es schon Verwachsungen sind. Wie dein Chirurg auch sagt, dauert es einige Zeit, bis sich alles wieder geordnet hat. Dass du jetzt noch Schmerzen hast, würde ich noch im Rahmen des normalen sehen.

Ich wünsche dir gute Besserung! :)* :)* :)* :)* :)* :)*

PS.: Bin übrigens dann nur 1 Jahr älter als du... ;-)

LG! @:)

Britta

p.exps


ich kann mir nicht vorstellen, dass es schon Verwachsungen sind. Wie dein Chirurg auch sagt, dauert es einige Zeit, bis sich alles wieder geordnet hat. Dass du jetzt noch Schmerzen hast, würde ich noch im Rahmen des normalen sehen.

Da kann ich Britta nur zustimmen.

Von mir auch gute Besserung. :)*

BLlu`mi7x0


Hat hier eigentlich jemand Erfahrung mit der Beantragung einer Schwerbeschädigtenstufe durch die Spätfolgen der OP ? ??? Eine Bekannte von mir hat mir geraten das zu beantragen und wenn es nur 30 oder 40 % sind. Eine Arbeitskollegin, die Erfahrung damit hat, hat mir das auch geraten. Dort gibt man alles an was nach der OP anders ist und dein Leben beeinträchtigt.

pIepxs


Schwerbeschädigtenstufe durch die Spätfolgen der OP ?

Also ich glaube nicht dass du wegen einer Sigmaresektion eine Schwerbeschädigtenstufe bekommst, außer dir wurde ein künstlicher Ausgang gelegt. ":/

[[http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/main/tabelle.htm Hier]] kannst du mal unter dem Punkt Verdauungsorgane nachschauen.

Mein Mann ist auf einem Ohr taub, sieht auf einem Auge ganz schlecht, hatte Hautkrebs, kaputte Wirbelsäule und noch so ein paar Sachen und hat gerade mal 30 %.

dwe" Sächs.in


Liebe Antje,

leider muss auch ich dich da enttäuschen: ich hatte damals auch einen Thread vor u. nach meiner Sigmaresektion u. da waren auch welche dabei, die Behinderung beantragen wollten. Wir hatten da eine sehr kompetente Userin, die sich damit auskannte (sie hat keinen Dickdarm mehr). Du wirst keine Chance haben, damit Prozente zu bekommen, denn du hast ja noch genug Darm u. dein Darm ist durch die OP nicht großartig beeinträchtigt. Du kannst es versuchen, aber ich glaube nicht, dass du Erfolg damit hast.

LG!

Britta

dWe^smorn


Hallo, liebe Divertikelgeplagten!

Ich habe mit großem Interesse die vorangegangenen Berichte gelesen.

Meine Sigmaresektion (33 cm) war Anfang März 2010. Vor dem stationären Aufenthalt hatte ich eine Koloskopie im Krankenhaus, Blutabnahme, Anästesiegespräch und Besprechung mit dem Chirurgen (insgesamt 3x).

Sonntagnachmittag stationäre Aufnahme und ABFÜHREN.

Montag OP- nach 3stündiger Überwachung in der Aufwachstation konnte ich auf mein Zimmer zurück.

Dienstag u. Mittwoch - Suppe u. Tee. (Blasenkateder am Mittwoch gezogen u. aufgestanden)

Donnerstag (Drainage gezogen) u. Freitag leichte Aufbaukost.

Freitag - Montag Schonkost.

Dienstag ENTLASSUNG!!!

Schmerzen hatte ich nach der OP wenig und bekam 4x Tropfen, die ausgereicht haben.

Für den Stuhlgang nehme ich jeden 2. Tag 1 Beutel MOVIKOL.

Ich fühle mich sehr gut und hoffe, daß es so bleibt.

:)^ :)^ :)^

pLeps


Wie oft hattest du denn Divertikulitis vor der OP?

Ich fühle mich sehr gut und hoffe, daß es so bleibt.

Das wünsche ich dir auch. *:)

B&lum6i7x0


Ich fühle mich sehr gut und hoffe, daß es so bleibt.

:)^

Guten Abend desmon

Dann kann man nur hoffen, daß es so bleibt. Aber trotzdem würde ich nicht übermütig werden und mich trotzdem schonen, denn die Darmnaht braucht mindestens 6 Monate um richtig zu verheilen. Meine OP war am 13.01.2010 und letztens beim Gyn wurde noch immer Wundflüssigkeit die von der Darmnaht ausgeht und in die tiefste Stelle des Beckens läuft festgestellt. Das ist normal wurde mir gesagt und die Heilung dauert nun mal, auch wenn man sich vieleicht körperlich besser oder sogar gut fühlt. :[]

Aber trotzdem viel Glück und weiterhin Gute Besserung und auch allen anderen wünsche ich gute Genesung und keine Komplikationen @:) @:) @:) @:) :)* :)* :)*

B;lnumGi7x0


Also nochmal zu der Schwerbeschädigtenstufe,

eine Freundin von mir ist schwerbeschädigt. Sie hatte 3 Autounfälle und ist seitdem nicht mehr arbeitsfähig. Sie hat schon einigen geholfen den Antrag auszufüllen und immer mit Erfolg, also mindestens 30-40 %. :)^ :)^

Ich werde einfach abwarten, und wenn nach einem halben Jahr noch immer täglich Schmerzen sind, die mich in meinen täglichen Abläufen und bei der Arbeit beeinträchtigen werde ich diesen Antrag ausfüllen. Mal sehen was daraus wird.

Viele Grüße an Alle. :)* :)* :)*

pwepxs


Ich werde einfach abwarten, und wenn nach einem halben Jahr noch immer täglich Schmerzen sind, die mich in meinen täglichen Abläufen und bei der Arbeit beeinträchtigen werde ich diesen Antrag ausfüllen.

Ich denke auch dass das jetzt noch zu früh ist um abschätzen zu können ob Beeinträchtigungen bestehen bleiben.

In der Regel wird es aber wieder gut, wenn es auch ziemlich lange dauert. Bei mir hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich vom Darm her beschwerdefrei war.

S9chogkgi Faxn


@ de Sächsin

wurde Deine Divertikulitis denn auch mit einem Antibiotika behandelt? Und hattest Du "nur" eine Divertikulitis? Meine persönliche Meinung ist, dass hier viel zu schnell operiert wird. Bevor man sich einer solchen Operation unterzieht, sollte man ernährungstechnisch alle Register ziehen. Denn es kommen ja Folgeerscheinungen nach einer solchen Op auf einen zu, die für alle unabsehbar sind. Ich hab Dir auch in unserer zweiten "Diskussion" einen Beitrag geschrieben, möchte aber hier noch kurz zur Hartleibigkeit eingehen: Für Divertikelgeplagte ist es unglaublich wichtig, für einen grossvolumigen weichen Stuhl zu sorgen. Dies funktioniert einmal durch die entsprechende Ernährung und/oder durch Quellmittel oder einem osmotischen Laxans.

Bei Quellmitteln muss man langsam anfangen und sich zur üblichen Tagesdosis "hocharbeiten". Sonst antwortet der Körper oftmals mit ausgeprägtem Meteorismus. Viel trinken, zu Quellmitteln sowieso aber generell ist das sehr hilfreich, um die Stuhlqualität zu verbessern, ist eine wichtige "Nebensächlichkeit".

Nochmals Grüße, @:) :)*

S$c@hoSggiM Fan


Antibiotikum |-o

p'ep s


Ich bin jetzt zwar nicht de Sächsin aber ich möchte auch meinen Senf dazu geben.

wurde Deine Divertikulitis denn auch mit einem Antibiotika behandelt? Und hattest Du "nur" eine Divertikulitis? Meine persönliche Meinung ist, dass hier viel zu schnell operiert wird.

Ich hatte 4 Divertikulitisschübe in einem Jahr die jedesmal mit AB behandelt wurden. Bei der letzten Entzündung hat es 4 Wochen gedauert und 3 Packungen AB bis es mir endlich besser ging. Darauf hin wurde mir dann die OP empfohlen.

Ich glaube nicht, dass ich mich vorschell zu er OP entschieden habe. Vor allem habe ich immer länger gebraucht um mich von den Entzündungen zu erholen.

Mein Operateur sagte, dass der Darm schon mit der Bauchdecke und mit den Organen verklebt war ..... lang wäre das wahrscheinlich nicht mehr gut gegangen. Ich hatte vor allem auch Angst, dass ich eine Entzündung im Urlaub bekomme.

Für Divertikelgeplagte ist es unglaublich wichtig, für einen grossvolumigen weichen Stuhl zu sorgen.

Damit habe ich jetzt Gott sei Dank keine Probelme, ich kann eher zu oft gehen. ;-) Aber ich weiß dass ich da eher eine Ausnahme bin und viele mit Verstopfung zu kämpfen haben.

S5cho7ggxi Fan


hallo Peps, bei so häufigen Divertikulitisschüben sieht das natürlich anders aus. Das ist richtig. Mein Beitrag bezog sich auf de Sächsin. @:)

d^e dSäc)hsxin


wurde Deine Divertikulitis denn auch mit einem Antibiotika behandelt?

Nein. Im Nachhinein habe ich mich auch gefragt, ob es überhaupt eine Divertikulitis war, denn mir tat es nicht nur links so dolle weh, sondern im gesamten Bauchraum. Es wurde ja keine Darmspiegelung gemacht, die Entzündung wurde nur durch einen Stuhltest festgestellt. Erst, nachdem ich schon monatelang Salofalk eingenommen hatte, wurde eine Darmspiegelung gemacht u. da konnte nichts mehr festgestellt werden.

Und hattest Du "nur" eine Divertikulitis?

Das weiß ich nicht so genau. Ich hatte Jahre vorher mal auch ganz schlimme Probleme mit meinem Darm, sodass ich kaum laufen konnte. Aber damals wurde keine Darmspiegelung gemacht, ich bekam nur ein Medi dagegen. Der Masseur, der auch Chiropraktiker war, (hatte zu der Zeit damals auch Rückenprobleme) meinte, mein Dickdarm wäre gereizt. Keine Ahnung, ob das damals auch schon Divertikel waren, die mich geärgert haben... ":/

Meine persönliche Meinung ist, dass hier viel zu schnell operiert wird.

Also, die Op wurde bei mir hauptsächlich wegen dem zu langem Darm befürwortet. Mir wurde halt versprochen, dass ich dann eine große Verbesserung gegenüber dem Zustand vor der damaligen OP erreichen werde. Da ich auch immer wieder Beschwerden hatte, dann die viele Kackerei über den ganzen Vormittag verteilt u. in 2 Jahren je einmal zur Darmspiegelung wg. meinen Problemen war, sollten damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Divertikel weg, weniger Bauchschmerzen u. durch den kürzeren Darm nicht mehr diese immensen Stuhlprobleme. Das hat ja tlwse. auch geklappt: Ich muss jetzt nicht mehr so oft auf die Toi, aber im Gegensatz zu früher, wo ich immer eher zu breiigem Stuhl geneigt habe (trotzdem bekam ich ihn nie aufeinmal raus), muss ich heute manchmal ganz schön dolle pressen, weil es oft ziemlich hart ist. Richtig weichen Stuhl habe ich jetzt nur noch selten.

Dies funktioniert einmal durch die entsprechende Ernährung und/oder durch Quellmittel oder einem osmotischen Laxans.

Was ist das genau? Ich habe da überhaupt keine Ahnung! ":/

LG! @:)

Britta

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