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Laparoskopische Sigmaresektion am 15.10.08

B(lumi7x0


Hallo zusammen, *:)

also ich denke vorschnell operiert kein Arzt. Die OP, auch wenn sie minimalinvasiv ist, ist ein schwerer Eingriff und auch nicht ungefährlich. Auch noch 2 Wochen nach der OP kann eine Nahtinsuffizienz auftretet und das kann eine schwere Bauchfellentzündung hervorrufen. Aber die Warscheinlichkeit das das passiert ist viel geringer als eine erneute Divertikulitis mit anschließender Perforation (Darmdurchbruch).

2007 hatte ich eine Darmspieglung, aufgrund von ständiger Verstopfung, Blähungen und auch Durchfällen. Es wurden reizlose Divertikel festgestellt. Die Beschwerden gingen leider nicht weg. Im November 2009 hatte ich 3 Tage schlimme Bauchschmerzen. Ich ging zum Arzt, der hat mich gleich ins Krankenhaus eingewiesen, Verdacht auf Darmdurchbruch . Dort Blutuntersuchung und anschließende Computertomographie. Diagnose : akute Divertikulitis. Ich wurde gleich aufgenommen und hatte i.V. Antibiose, 6 Tage im Krankenhaus und anschließend noch weitere 14 Tage Atibiotika. Der Arzt damals hatte mir zu dieser OP geraten, da die Rückfallquote sehr hoch ist. Ich habe dann gleich einen Termin gemacht, denn ich wollte keine tickende Zeitbombe im Körper haben. Dann am 13.01.2010 die OP. Kurz vorher hatte mich der operierende Oberarzt nochmal untersucht und ich hatte bereits wieder Schmerzen unten links. Also es wurde höchste Zeit. Trotz der Komplikationen und der Wundheilungsstörungen, die ich habe, bin ich froh das ich zur OP zugestimmt habe. :)^ :)^

Gruß Antje

:)* :)* :)* :)*

FBorwgeroxn


Hallo Antje,

Ihre"Denke", daß so schnell kein Arzt operiere, entspricht leider nicht der Realität.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

pfeps


Hi Antje,

Der Arzt damals hatte mir zu dieser OP geraten, da die Rückfallquote sehr hoch ist.

ich habe mich über ein Jahr damit rumgeplagt (4 Divertikulitisschübe). Mein HA wollte mich schon viel früher in Krankenhaus schicken, aber ich habe das immer verweigert. |-o Als dann die letzte Entzündung ewig (4Wochen AB-Einnahme) gedauert hat bis es mir wieder besser ging und ich den Eindruck hatte, dass das AB schon garnicht mehr richtig wirkt, habe ich mich zu der OP überreden lassen (3 Ärzte - HA, Internist, Chirurg - rieten mir dazu).

ich wollte keine tickende Zeitbombe im Körper haben

Genau so ging es mir auch.

Hallo Forgeron,

Ihre"Denke", daß so schnell kein Arzt operiere, entspricht leider nicht der Realität.

ich denke auch, dass Chirurgen schon gerne operieren, das gehört schließlich zu ihrem Beruf. Ich bin damals erst zum Chirurgen gegangen, als mir die vielen Entzündungen zu viel wurden, sonst wäre ich sicher schon eher operiert worden.

dVe S2ächSsin


Na, ich denke auch, dass Chirurgen gerne schnippeln. Was die bei mir schon alles operieren wollten: Leistenbruch, Bandscheibe, Magen, Hallux Valgus - u. nichts davon habe ich machen lassen! ;-D :=o Lediglich beim Darm habe ich mich überreden lassen, da es wirklich sehr lästig u. unangenehm für mich war. Wobei ich damit nicht sagen will, dass mein Magen z. B. nicht auch lästig ist. Aber nach den blöden Erfahrungen nach der Darm-OP lasse ich garantiert nicht so schnell wieder jemanden mit dem Messer ran! :|N

LG! @:)

Britta

B3luUmix70


Hallo an alle Operierten

Jetzt ist die lap. Sigmaresektion schon 5 Monate her und mir geht es bis auf ein paar Probleme beim langen Sitzen durch die Bauchnaht ganz gut. Ich kann bis auf wenige Lebensmittel alles essen und habe regelmäßig 2-3 mal normal geformten Stuhl. :)^ Aber seit gestern habe ich im Oberbauch ein leichtes Unwohlsein, leicht aufgebläht ist der Bauch auch und bei bestimmten Bewegungen oder auch beim liegen auf der Seite kneift es ganz leicht. Da bei mir immer gleich die Alarmglocken angehen :°( , mache ich mir nun leichte Sorgen, das irgendwas mit der Darmnaht nicht in Ordnung sein könnte. Allerdings habe ich keine typischen Darmkrämpfe, so wie vor der OP sondern ein leichtes Druckgefühl und ein leichtes Kneifen, so als wenn man sich den Magen vordorben hat oder einen Magen- Darminfekt bekommt und die Beschwerden am Anfang sind. Ich muss auch sagen, das ich in letzer Zeit beim Grillen auch ein paar scharfe Soßen gegessen habe, nicht suuperscharf, aber das war vor 4 Tagen. Hat hier vieleicht schon jemand ähnliches gehabt ? Ich bin ein wenig beunruhigt. ??? :-(

Danke Antje

w`eis\nichHtmehxr2


hoi blumi70

also die naht ist's nicht... die ist unten, hinten ;-)

kann schon sein, das es die saucen sind, die da was hinterlassen haben... (wenn ich mich erinnere wie's war als ich die ersten "normal-ess-experimente" machte)

allerdings hab ich (op november 08) seit ein paar wochen regelmässig ein ziehen "mitte links", mehr wie ein stechen... (kurz darauf steigt der methan-gehalt der atemluft ein wenig, danach ist soweit ok)

hast du dieses kneifen denn die ganze zeit, oder nur nachm essen? (wenn letzteres würde ich mal gucken was du gegessen hast, und wann es aufgetreten ist... ich bsp. konnte die ersten monate nach der op noch ganz gut dunkles brot essen; das ist dann aber leider geschichte)

(wenn's schlimm ist: nicht warten und gleich zum arzt... das war ne grosse op, da sollte man schon nach der deviese "lieber einmal zuviel als einmal zuwenig" zum doc – auch wenn man die weisskittel gesehen hat)

pCexps


Jetzt ist die lap. Sigmaresektion schon 5 Monate her

mache ich mir nun leichte Sorgen, das irgendwas mit der Darmnaht nicht in Ordnung sein könnte.

Da kannst du ganz beruhigt sein, nach 5 Monaten ist die Darmnaht sicher stabil.

so als wenn man sich den Magen vordorben hat oder einen Magen- Darminfekt bekommt und die Beschwerden am Anfang sind.

Würde auch auf so etwas tippen. Oder vielleicht haben sich ein paar Verwachsungen gebildet ??? .

Nach einer OP ist der Darm schon anfällig, ich hatte auch 7 Monate nach der OP eine Colitis durch einen eingefangenen Keim. Wenn es dir schlechter geht, solltest du zum Arzt gehen, dass das gleich "ordentlich" behandelt wird.

B'lumix70


Hallo Leute,

also warscheinlich hab ich mich zu früh geängstigt. :°( ein Tag später waren die Schmerzen wieder weg. Ich hatte vergessen, daß ich ja 3 Tage hintereinander auf der nagel neuen Schlafcoutsch von meinem Sohn geschlafen habe,

da mein Mann sehr erkältet war. Ich wollte mich nicht anstecken. Die Madratze war sehr hart, sodaß ich am Morgen immer Rückenschmerzen und seitliche Bauchmuskelschmerzen hatten. Seit dem ich wieder in meinem Bett schlafe ist alles weg. :)^ Das war sowas wie Muskelkater von der harten Madratze. Gott sei Dank hab ich gedacht und mir viel ein großer Stein vom Herzen. Seit dem ist wieder alles gut, bis auf leichtes Ziehen in der Bauchdecke über der Bauchnaht. Mit der habe ich noch immer Schwierigkeiten, vor allem wenn ich lange sitze. Das kommt dadurch, daß 3 Wochen nach der OP die Bauchnaht wieder aufgegangen war und es ewig gedauert hat bis sich die Naht wieder geschlossen hatte.

Also macht euch keine Sorgen, allet oke. :)z :°_

wieisni+chtmehrx2


kann aber auch davon kommen, das sich deine innereien erst neu "einordnen" müssen; war bei mir monate nach der op noch so, das sich mir sprichwörtlich der magenumdrehte, wenn ich mich entsprechend legte... immerhin falscher alarm, schonmal etwas :-)

weiterhin gute erholung! @:)

??btw: was ist eine madratze? ne wütende ratte? ich kenn nur matratze als das, worauf man sich legt ;-) ??

w,eiscnichtmGehrx2


(der letzte teil hätt' in die sterne gesollt...)

BPlumMi7x0


Hallihallo,

menno, ich hab mich verschrieben |-o !!!!!! Ich hoffe alle Deutschlehrer haben das nicht gelesen :=o

Ich glaube auch das man nach so einer OP noch einige Monate, wenn nicht sogar Jahre hier und da Beschwerden hat.

Auch mit den Lebensmitteln muss man erstmal für sich selbst herausfinden was man verträgt und was nicht. Gestern Abend war es mal wieder soweit, vor dem Schlafengehen noch einen Obstteller, bestehend aus roten Weintrauben ohne Kerne, einen Pfirsich, eine Kiwi und einen Apfel. Irgend etwas davon war dann zu viel oder falsch. Das ganze lag mir bis spät in der Nacht schwer im Magen, warscheinlich habe ich auch nicht richtig gekaut. Manchmal ertappe ich mich wie ich in alte Essgewohnheiten zurückfalle, ... zu schnell und nicht lange genug gekaut. :|N Naja wat solls, allet wird jut :-D

Bin nun schon seit der OP im Januar zu Hause und hoffe das sich die Beschwerden durch die Bauchnaht bald soweit bessern, daß ich es schaffe 8 Stunden auf der Arbeit zu sitzen.

Gute Besserung an Alle !!!! @:) @:) @:) @:) @:) @:)

w`eisnicihtmehNr2


Ich glaube auch das man nach so einer OP noch einige Monate, wenn nicht sogar Jahre hier und da Beschwerden hat.

ein jahr zu lange, aber einige monate ja... (muss sich alles einpegeln)

gute und schnelle abheilung dir :-)

B`lumMi70


Hallo ihr Lieben,

ich bins mal wieder. Nun ist die Darm OP fast ein Jahr her. Morgen ist die Vorbereitung und Übermorgen die Darmspieglung. :[] Ich habe mich für die virtuelle Darmspieglung entschieden, da ich Angst vor Verletzungen durch die herkömmliche Koloskopie habe. Drückt mir mal die Daumen, daß alles in Ordnung ist. :)z

Viele Grüße an alle Operierten @:) @:) @:) @:) @:)

w>eisn ichdtmeh\rx2


ist ein solcher nachuntersuch normal? (ich bekam weder info noch sonstwas drüber)

BPlumxi70


Hallo weisnichtmehr2,

also der Arzt, der mich operiert hat und auch mein Hausarzt und mein Chirurg haben von Anfang an gesagt, das ca 10 Monate nach der OP eine Kontrollkoloskopie gemacht werden muss, um zu sehen wie die Darmnaht verwachsen ist, ob eine Stenose ( eine Verengung) vorliegt und zu sehen ob alles in Ordnung ist, denn diese Operation, auch wenn sie minimalinvasiv ist , ist ein schwerer Eingriff, der nicht zu unterschätzen ist. Da ich aber etwas ängstlich bin,habe ich mich im Internet nach einer Möglichkeit umgesehen, das Risiko der Verletztung durch den Schlauch zu minimieren. Dabei bin ich auf die virtuelle Darmspiegelung gestoßen. Diese Untersuchung ist schmerzfrei, ohne Betäubung und ohne Verletzungsrisiko. Dabei ist durch neuste Technik möglich, den Darm von allen Seiten zu untersuchen, was bei der herkömmlichen Koloskopie nicht möglich ist. Dabei können kleineste Veränderungen festgestellt werden. Ich war heute bei dieser Untersuchung und bin sehr zufrieden. Ich kann die "Villa am Roseneck" Hohenzollerndamm in Berlin nur empfehlen. Der Arzt Dr. Lünstedt ist sehr erfahren und kompetent. Er erklährt dir direkt am Computer die Untersuchung und du kannst deinen Darm aus verschiedenen Perspektiven sehen und virtuell in 3 D direkt durch deinen eigenen Darm fliegen und jeden Winkel betrachten. Es ist der Wahnsinn. Das einzige negative ist, daß die gesetzliche Krankenkasse diese Untersuchung nicht bezahlt, obwohl sie weiß, daß diese Untersuchung viel besser und sicherer ist als die Herkömmliche. Erkundige dich einfach danach, es lohnt sich. Bei mir ist alles in bester Ordnung und ich bin froh das ich das gemacht habe.

Gruß Blumi70 @:) @:)

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