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mein op-bericht (pankreasteilresektion und dickdarmteilresektion

f5looIo1x6 hat die Diskussion gestartet


hallo leute.

ich bin heute entlassen worden, wurde vor einer woche operiert.

es geht mir eigentlich ganz gut, naja, war ja auch schon meine vierte op.

aber ich dachte ich schreib hierzu mal meine erfahrungen, denn erstens mache ich das um alles selbst etwas auzuarbeiten und um anderen eventuelle ängste zu nehmen.

also ich hatte vor ca. einem jahr einen unfall beim sport, knie in den oberbauch, stumpfes bauchtrauma.

habe dann 3 monate im krankenhaus gekämpft und bin schlussendlich halbwegs gesund nach hause, mit anzeichen einer chronischen pankreatitis.

vor einem monat dann bekam ich nach dem essen starke schmerzen+übelkeit, was ganz spezifisch ist.

sofort ins krankenhaus, die haben mich in die uni-klinik verlegt.

dort musste ich dann sofort nüchtern bleiben und nach einigen untersuchungen bekam ich einen zvk.

es stellte sich heraus, dass der pankreasgang gestaut+erweitert war und sich ein fistelgang zum dickdarm gebildet hat, klarer fall für die chirurgen.

ich habe vorher viel gelesen weil ich wusste, dass mich so etwas mal erwarten kann, denn eine pankreasresektion und dickdarmteilresektion (waren am ende 15 cm dickdarm+pankreaskopf) sind nicht zum spaßen, kein kleiner eingriff.

nunja, op war vor genau einer woche, chrirurgen sagten mir, dass sie nur das nötigste ´tun werden aber es wohl auf teilresektionen hinaus läuft.

also ich muss ehrlich sagen, dass ich garnicht so viel schiss und bammel hatte wie damals bei den anderen operationen, keine ahnung warum, ich habe mich einfach sicher gefühlt.

kam dann leider erst nach 12 uhr in den op und dort ging alles ganz flott.

narkose, gegen 17 uhr auf der halbintensiv aufgewacht und erstmal was getrunken.

mir gings echt gut, keine großartigen schmerzen (es lebe dipi :D), war halt nur total alle.

die nacht habe ich gut ueberstanden, konnte relativ gut schlafen.

am nächsten tag wurde der zvk gezogen und ich kam mit einer pca-pumpe auf normalstation.

die ersten 2 tage habe ich noch dauerhaft gedrückt, allein damit ich ordentlich schlafen kann.

aber ab tag 3 wurds immer weniger, war dann auch schonmal auf den beinen und nunja, hab mich nicht sonderlich schlecht gefühlt.

gestern wurde die drainage gezogen, heute, tag 7 nach der op kam der arzt am morgen, sagte blutwerte sind gut, ich habe schon halbwegs gut gegessen (etwas brötchen jeden tag), also kann ich nach hause.

das lass ich mir nicht 2 mal sagen, denn ich weiss, dass man si´ch zu hause besser auskuriert.

mal sehen was die nächsten tage so bringen, ich bin guter dinge, dass der ganze scheiss jetzt endlich ein ende hat, ich will nicht nochmal ein knapp halbes jahr im krankenhaus verbringen.

naja, danke fürs lesen und ich hoffe ich konnte einigen leuten ängste nehmen!

frohe weihnachten

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