» »

Divertikel

I4ngrDid5x0 hat die Diskussion gestartet


Ich leide an Divertikel. Bin 50 Jahre. Wer von euch ist noch betroffen? Muss man unbedingt operieren? Bitte schreibt mir wie ihr damit lebt. Hab sooo große Angst und bei jedem Bauchzwicken krieg ich Panik.

L :°( iebe Grüße

Antworten
wVeisDnichtXmexhr


hoi ingrid

nein, unbedingt operieren musst du nicht... ausserdem hat wohl jeder mensch divertikel... schlimm wirds erst, wenn du einen divertikulitis-schub (also entzündung dieser divertikel) nach dem anderen hast, oder eine perforation dieser divertikel vorliegt (also stuhl in den bauchraum gelangt)...

ich gehör zu den operierten, hatte insg. 6 divertikulitis-schübe - da ist es dann doch irgendwann unumgänglich...

wo sind denn deine divertikel? im sigmadarm, oder "weiter oben"?

bez. divertikulitis gibts hier n paar ausführliche fäden, hier mal die zwei die ich mitgeprägt habe ;-)

zu divertikulitis: [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/406674/]]

zur sigmadarm-resektion (die op, die man dann hätte) [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/424322/]]

gruss,

weisnichtmehr

IQngr>idx50


Danke für deine schnelle Antwort. Ich hatte 2x einen Schub, wobei der 1.nicht erkannt wurde und ich kein AB bekam. Nach 6 Wo wieder starke Schmerzen mit Fieber, CRP Wer hoch, ab ins KH. Dort bekam ich Infusionen (Augmentin).Entzündungswerte gingen schnell runter. zurzeit bin ich 5 Wo beschwerdefrei. Muss nächste Wo nochmal eine CT vom Abdomen machen.

c0us/il


hallo

bei meiner letzten colloskopie (02/2008) wurde eine sogenannte (sigma-divertikulose, ich hoff ich habs richtig geschrieben) festgestellt.

zuerst hatte mich der befund recht beunruhigt und fertig gemacht.

aber nach einem klaerenden gespraech mit meinem HA war der stress wieder weg.

die meisten menschen die soetwas haben, wissen es meist nichtmal, erst bis man es bei einer untersuchung entdeckt, bzw. es probleme bereitet.

ich denke es kommt auf den schweregrad an ob OP oder nicht.

cu

I~ngrjid5x0


Hallo cusil, danke für die Antwort. Wie ich seh kommst du aus Wien. Endlich mal jem aus meiner Nähe.Hattest du schon Entzündungen?

l.g

cYusixl


hallo ingrid

tut gut mal jemanden aus seiner umgebung /naehe zu lesen :-)))

also ich hatte bis heute keine entzuendungen diesbezueglich.

und wenn , dann hatte ich sie nicht bemerkt.

wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich nicht weiss wie sich soetwas anfuehlt.

wo wohnst du eigentlich?

auch in wien oder ausserhalb?

wuensche dir alles liebe und gute.

cu

BeernLieroxsee


Hallo cusil und ingrid,

kenne Wien nur von zwei Kurzbesuchen vor ca. 20 Jahren ,ist wirklich eine großartige Stadt mit Flair!

Bin 47 Jahre alt und leide seit September 2008 an Divertikulitis,wurde anfangs nicht als solche erkannt,da ich früher ein Bandscheibenvorfall hatte,ging der Verdacht bei meinen Schmerzen

in diese Richtung.Nach ca 3 Wochen waren die Schmerzen wieder weg. *:)

Anfang November ging der Zirkus wieder los und mein HA schickte mich zum Urologen und zum Ortopäde : Ohne weiter Ergebnisse waren die Schmerzen nach den Untersuchungen wieder deutlich geringer und somit ohne Symtome ??? nicht greifbar!

Eine Woche vor Weihnachten 2008 ]:D waren sie dann wieder da ,aber so stark,daß ich vom Job weg zum Artzt fuhr.Sofortige Einweisung in die Klinik und Behandlung mit Antibiotika

folgte.Da im Akkuten Zustand keine Untersuchung möglich war lag ich 5 Tage stationär bis man eine Röntgenuntersuchung mit Kontraßtmitteleinlauf machte.

Ergebniss : Viele Divertikel im Sigma-und Colon descendens-darmbereich .

Weitere Diagnose zu eventuellen Engstellen sind erst nach einer Darmspiegelung möglich

und eine OP ist nicht auszuschließen.

Nun war heute die Darmspiegelung und das Ergebniss ist,nur ein Divertikel wurde als kritisch bezeichnet und einige Gewebeproben wurden entnommen.Ich kann ab sofort wieder alles essen und soll so weitermachen wie bisher !???

Kann das einer verstehen ?

Melde mich demnächst wieder,wenn die Ergebnisse der Gewebeentnahmen vorliegen.

Grüßle B.

p6et6raO19n59


@ Bernierosee

Nun war heute die Darmspiegelung und das Ergebniss ist,nur ein Divertikel wurde als kritisch bezeichnet und einige Gewebeproben wurden entnommen.

80% aller Patienten die Divertikel im Darm haben haben nie Probelme damit. Es ist egal ob es mehrere sind oder nur einer der Probleme macht, denn nur ein einziger Divertikel kann solche Probleme machen dass eine OP unumgänglich wird wenn es zu einer Perforation kommt. Diesen Notfall will man natürlich vermeiden, und deshalb wird nach 2-3 Entzündungen zur OP geraten.

Ich hatte 4 Schübe in einem Jahr, da die Behandlung immer schwieriger bei jeder weiteren Entzündung war, wurde mir dringend zum OP geraten. Im Okt. 08 war es dann soweit ich wurde geplant operiert (es wurden 35 cm Darm entfernt) und mittlerweile geht es mir wieder gut.

Weitere Diagnose zu eventuellen Engstellen sind erst nach einer Darmspiegelung möglich

Bei mir wurde die Stenose (Engstelle) bei der Kontrastmitteluntersuchung entdeckt, bei der Darmspiegelung 9 Monate vorher war sie noch nicht vorhanden. Mein Darm war im Sigma stark vernarbt wegen der zurückligenden Entzündungen. Wahrscheinlich wäre es irgendwann zu einem Darmverschluß gekommen.

Ich kann ab sofort wieder alles essen und soll so weitermachen wie bisher !???

Kann das einer verstehen ?

Ich glaube nicht, dass man durch eine Diät/Schonkost weitere Schübe verhindern kann.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe für dich, dass keine weiteren Divertikulitis-Schübe folgen und dass eine OP bei dir nicht erforderlich wird.

@ Ingrid50

Ich leide an Divertikel. Bin 50 Jahre. Wer von euch ist noch betroffen? Muss man unbedingt operieren? Bitte schreibt mir wie ihr damit lebt. Hab sooo große Angst und bei jedem Bauchzwicken krieg ich Panik.

Genau deshalb habe ich mich dann mit der OP abgefunden. Mir war das Risiko einer Komplikation oder einer Entzündung im Urlaub einfach zu gefährlich.

ITngrixd50


Es tut gut zu hören, dass es viele Leidensgenossen gibt, nimmt mir etwas die Angst. Wie seid ihr operiert worden? Endoskopisch oder mit Bauchschnitt. Mein Chirurg meinte, er würde nur mit Bauchschnitt operieren, weil er da alles genauer sieht und man nicht sooo lang in Narkose liegt. Jedoch bin ich da 1o Tg stationär, endoskopisch glaub ich ist man nicht mal 1 Wo im KH.

L.G

pjetr`a19'5x9


Hallo Ingrid

Wie seid ihr operiert worden? Endoskopisch oder mit Bauchschnitt.

Meine OP wurde endoskopische durchgeführt. Allerdings muß auch bei dieser OP ein größerer Schnitt (8-10cm) gemacht werden um den Darm zu entfernen und 3-4 weitere (ca. 2-3cm) für die Instrumente.

Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes hängt oft vom Operateur ab und wie schnell der Kostaufbau erfolgt. Bei mir waren es 12 Tage insgesamt, wobei die Ärzte den Tag vor der OP und den OP-Tag nicht rechnen. Die ersten 7 Tage nach der OP hat man bestimmt nicht das Bedürfnis nach Hause zu wollen ;-). Sicher dauert eine laparoskopische OP etwas länger, aber man erholt sich danach sicher schneller als mit einem Bauchschnitt. Auch kann ich mir vorstellen, dass ein großer Bauchschnitt mit Sicherheit mehr postoperative Schmerzen verursacht.

Ich an deiner Stelle würde mir noch eine zweite Meinung einholen.

Hir noch eine paar Links zur Information:

[[http://sanfte-chirurgie.at/erkrankungen/dickdarm.html#divertikel]]

[[http://www.zom-wuerzburg.de/index.php?id=130]]

Rxut


Bei mir wurde bei einer Darmspiegelung vor über 20 Jahren auch eine Stenose und " für das Alter zahlreiche, relativ großen Divertikeln" festgestellt. Statt normalem Stuhlgang produzierte ich sogenannten Schafskot. Und nach einer Darmblutung und einer weiteren Spiegelung habe ich meine Ernährung auf ballaststoffreiche Kost umgestellt.

Viel Gemüse und Obst, Zucker und Weißmehrhaltiges sehr eingeschränkt. Über eine gesunde Ernährung braucht man wohl nicht aufzuklären. Ich verwende keine Fertig- oder Halbfertigprodukte. Die vielen chemischen Zusätze in diesen Produkten dienen nur dem Hersteller und dem Handel: lange Lagerzeiten, Überstehen von langen Transportwegen, Verbilligung der Zutaten durch Füllmittel, Geschmacksverstärker usw. usw.

Ca. 3000 Zusätze sind in Lebensmittel erlaubt. Alle zugelassenen Mittel sind an sich meistens unschädlich. Ich habe noch keine Untersuchung gefunden, die die chemischen Reaktionen in Magen und Darm beschreibt, die da ablaufen, wenn soviel von dem Zeug zusammentreffen. Lebensmittelkontrollen finden wegen Geldmangel immer weniger statt. Und die EU Gesetzgebung hat unser altes Lebensmittelgesetz total verwässert und dem "billigsten" Level des "letzten" EU Landes angepasst.

Vieles kann man als "Lebensmittel" nicht mehr bezeichnen, es sind Laborerzeugnisse. Kein Wunder, dass so viele Menschen an Magen und Darmbeschwerden leiden, u. a. auch an Divertikeln und Entzündungen. Und dann die hohen Steigerungen von Darmkrebserkrankungen brauchen in diesem Zusammenhang wohl nicht hervorgehoben werden.

Sorgt für einen guten Stuhlgang, kocht selber, verwendet Obst und Gemüse den Jahreszeiten entsprechend, last Euch nicht von der Reklame zum Kauf von Dinge verleiten, die Euch Heilung und Gesundheit versprechen wie zum Beispiel Joghurts. Ein naturbelassener Joghurt möglichst ohne Zucker und chemische Farb- und Aromastoffe – die sich Früchte nennen – ist viel gesünder und auch billiger, allerdings für manche etwas säuerlich. Statt Vitaminpillen – außer man ist wirklich unterversorgt – ist ein Obstkorb viel gesünder, billiger, schmackhafter und besser für eine schlanke Taille.

Übrigens trinken die Yogis nach dem Aufstehen in langsamen Schlucken ein Glas Wasser. Wirkt nach einiger Zeit ganz sicher für morgenlichen......

Noch Fragen?

p'etrra19x59


Hallo Rut

wenn das so wäre, hätte ich keine Divertikel bekommen dürfen, meine Verdauung hat schon immer mehr als gut funktioniert und ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie Verstopfung.

Ich ernähre mich gesund (Vollkornbrot, Gemüse, Obst und Salat) verwende keine Fertiggerichte und gehe auch nur selten in ein Restaurant. Wenn ich Joghurt esse, dann immer Naturjoghurt mit Früchten aus dem eigenen Garten.

H,anQdy=kuxss


Hey,

kenne das Problem zur Genüge, ich habe regelmäßigen, nicht harten Stuhlgang und esse viel Obst und Gemüse, also daran kanns nicht liegen. Vor einigen Jahren bekam meine Mutti nach unserem Grillabend , an welchem sie lediglich eine Bratwurst und ein hauchdünnes Stück Fleisch gegessen hatte derartige starke Bauchschmerzen - sie dachte es wäre Durchfall. Was es war - hatte ich zuvor so noch nie gesehen, das ganze Toilettenbecken war randhoch voller rosafarbenen Blut, ab ins Krankenhaus, da bekam sie Tropfen und die Blutungen waren weg, festgestellt wurden nach einer Darmspiegelung und zehn Tagen Aufenthalt im KH Divertikel, der Professor meinte, jeder Mensch hätte diese, einer mehr, der andere weniger. Wenn man ständig fettig und schwere Nahrung zu sich nimmt (auch nur Vollkornprodukte essen ist nicht immer sinnvoll), könnte es wieder passieren, man muss sich das so vorstellen, als ob dann ein Stück vom Darm durchhängt, sollte dieses nochmal passieren, muss sie sofort ins Krankenhaus, wovor sie natürlich Angst hat. Bei mir wurden vor 14 Tagen Divertikel festgestellt, da ich seit Monaten, ich glaub es ist schon bald ein Jahr immer Durchfall hatte. Ich bekam neulich auf der Arbeit solche starken Bauchschmerzen und Durchfall mit Blut im Stuhl, dass ich zum Arzt ging. Darmspiegelung, OP würde er noch nicht empfehlen, aber das komische Gefühl, wenns im Bauch zwickt ist da und die Angst. Bei mir ist schon der Darm entzündet, weshalb es mir nicht verönnt ist, Schmerztabletten zu nehmen. Will mich jetzt b. Metabolic-Typing testen lassen und abnehmen, tut dem Ganzen bestimmt auch ganz gut.Allen Leidensgenossen eine Gute Nacht und Kopf hoch!

I!ngriXd5x0


Hab schon wieder seit Tagen so einen aufgeblähten Bauch und stechen. Heut war ich wieder CT vom Abdomen machen , mal sehen was rauskommt. Wenn ich wieder eine Entzündung der Divertickel hätte, müsste man das ja auf der CT sehen oder?. Hab schon wieder leicht Panik. Mag nicht schon wieder Antibiotika nehmen oder Infusionen im KH.

L.G

pTetrta1x959


@ Handykuss

Will mich jetzt b. Metabolic-Typing testen lassen und abnehmen, tut dem Ganzen bestimmt auch ganz gut.

verkehrt ist es mit Sicherheit nicht, aber die Divertikel wirst du dadurch auch nicht mehr los und damit bleibt auch die Gefahr von Entzündungen.

@ Ingrid50

Wenn ich wieder eine Entzündung der Divertickel hätte, müsste man das ja auf der CT sehen oder?

Mit einer Blutuntersuchung (CRP, Leukozyten) kann man das auch feststellen.

Hab schon wieder leicht Panik. Mag nicht schon wieder Antibiotika nehmen oder Infusionen im KH.

Bei mir kamen die Entzündungen auch immer in kürzeren Abständen und man konnte sie immer schwerer mit AB behandeln, heshalb willigte ich dann in die OP ein.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH