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Divertikel

I`nguridx50


Jetzt hab ich meinen ct bef. Eine Entzündung ist dzt nicht nachweis bar...gott sei dank.Ich habe Divertickel im Ber der li flexur des colon descendens und des colon sigmoideum. Na super wie weiß man dann welches Divertickel entzündet ist ??? ?

Als Nebenbefund hab ich noch eine 5cm gr, Cyste am li Eierstock und eine 3cm große Cyste am re Eierstock.

Ich besteh anscheinend nur noch aus Cysten. Mach mich schon wieder fertig.

L.g

p_etra-195x9


Hallo Ingrid50

Eine Entzündung ist dzt nicht nachweis bar.

Na das ist doch schon was. Würde aber trotzdem mal meine Entzündungswerte im Blut kontrollieren lassen.

Als Nebenbefund hab ich noch eine 5cm gr, Cyste am li Eierstock und eine 3cm große Cyste am re Eierstock.

Den Befund würde ich dann mal zum Frauenarzt mitnehmen. Aber soviel ich weiß können solche Zysten auch von selbst wieder vergehen. Und solange sie keine Beschwerden machen besteht da glaube ich kein Handlungsbedarf.

IPngrMid50


Liebe Petra!

Danke für deine aufmunternden Worte, tut gut. Ich bin halt ein großer Angsthase.

Haben sie bei dir alle Divertickel entfernt, oder auch nur teilweise?

Wenn man so viele wie ich hat, wie wissen die dann welche rausmüssen ??? ?

L.g

poetr:a1959


Hallo Ingrid,

auch ich hatte viel zu viele von den Dingern. Angeblich im ges. li. Colon mit Schwerpunkt im Sigma. Mir wurden 35 cm entfernt und ich hoffe das reicht und ich habe nie wieder Probleme mit Divertikulitis. In der Literatur steht dass es reicht wenn man die sogenannte Hochdruckzone entfernt. Durch die Begradigung (das Sigma ist ja wie eine Schleife) des Darmes entsteht kein erhöhter Druck mehr im Darm und deshalb sollen die Probleme dann behoben sein........hoffe ich mal.

Irgendwann wird wohl mal wieder eine Darmspiegelung (hoffentlich erst in ein paar Jahren) bei mir anstehen und dann werd ich ja erfahren ob da noch Divertikel sind.

M)oMnst]i


Bei mehrfach entzündeten Divertikeln sollte man sich auf jeden Fall operieren lassen. Eine Sigmaresektion wird in den allermeisten Krankenhäusern laparoskopisch gemacht. Wegen subakuter Divertikel würde ich mich ganz sicher nicht per großem Bauchschnitt operieren lassen. Wenn's richtig akut oder womöglich sogar schon zum Durchbruch gekommen ist, wird in aller Regel ein großer Bauchschnitt gemacht.

InngriAdn50


War heute beim Darmröntgen wegen meiner Divertickel. Ich hab ja ziemlich viele.. lt Befund: Divertikulose des Colon sigmoideum und des Colon descendens bis zur Flexura lienalis. Aber Keine momentane Entzündungen.

Hatte im Dez eine Divertikulitis. Ich frag mich jetzt nur, falls es mal zu einer Op kommt, welchen Abschnitt sie entfernen ??? Wie weiß man dann welches Divertickel sich entzündet hat.

Ich hoffe es kommt nicht wieder zu so einem Schub, hatte ja erst 1.

L.g

p9etrad195x9


So wie es hier steht habe ich es schon mehr mals gelesen.

[[http://www.surgery-herter.de/german/aktuelles/spektrum/divertikelkrankheit.html]]

Symptomlose Divertikel bedürfen keiner Behandlung, hier wird eine diätetische Stuhlregulierung mit ballaststoffreicher Kost und ausreichender Flüssigkeitszufuhr empfohlen.

Bei Auftreten einer Divertikulitis kann die unkomplizierte Form zunächst medikamentös mit Antibiotika und diätetischen Maßnahmen angegangen werden. Falls die Therapie erfolgreich ist, sollte der Patient eine ballaststoffreiche Ernährungsumstellung durchführen. Bei zweitem oder folgendem Schub einer chronischen Divertikulitis oder Nachweis einer Sigmastenose ist die Indikation zur chirurgischen Therapie gegeben.

Fast immer handelt es sich um eine Divertikulose des Sigmas. Es erfolgt deshalb eine sog. Sigmaresektion.

Nach Entfernung des Sigma treten normalerweise keine Divertikulitiden mehr auf, da die Hochdruckzone entfernt ist.

Vielleicht hast du ja Glück und es tritt keine Divertikulitis mehr auf.

Bei mir hatte sich durch die wiederholten Entzündungen (alle in einem Jahr) leider dann schon eine Engstelle gebildet und es wäre auch ohne erneute Entzündung eine OP erforderlich geworden.

I`ngrxid50


Danke Petra, jetzt bin ich wieder beruhigter. Aber bei mir hörts net auf. Am CT haben sich auch noch gesehen dass ich am li Eierstock eine 5cm große Zyste hab und am re Eierstock eine 3 cm große Zyste. Ich besteh anscheinend nur aus Zysten. Denn in der Brust habe ich auch ständig Zysten und in der Leber auch. Die in der Leber sind mir egal, machen nichts, aber die in der Brust muss ich alle 3 Mon kontrollieren. Und jetzt auch noch am Eierstock....Morgen geh ich zum Frauenarzt, mal sehen was er spricht.

Ingrid

a5nd;rei2=106


Hallo Ingrid,

ich bin kurz vor Weihnachten (22.12.2008) operiert worden. Die OP erfolgte laparoskopisch. Unter Umständen kann diese OP etwas länger dauern als die OP via Bauchschnitt, aber das Risiko von Komplikationen ist wesentlich geringer. Wenn die Umstände nicht dagegen sprechen (Du hast Probleme mit dem Herzen bzw. dem Kreislauf), solltest eine laparoskopische OP in jedem Fall den Körper weniger belasten. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit Dir eine andere (ärztliche) Meinung einzuholen (ist in solchen Fällen immer ratsam). Ich wurde bereits nach dem ersten Schub operiert, da während des Kostaufbaus (nach erfolgreicher AB) die Entzündungswerte im Blut schlechter wurden. Somit war's bei mir ein Mittelding aus geplanter und Notoperation. Der Arzt im KH sagte mir nach der OP, dass es keinesfalls zu früh war, da das betroffene Darmstück bereits massiv verwachsen war, kleine Abzesse zeigte und ich bereits eine verdeckte Perforation hatte (hat der Chirurg auch erst bei der OP gesehen). Bedingt dadurch hat die OP dann auch knapp 5 Std. gedauert. Eigentlich hatte ich mich am Anfang der Behandlung (konservativer Versuch) schon damit abgefunden, dass ich unters Messer muss.

Geplant war's aber eigentlich anders:

1. AB und Nahrungskarenz bis zum Abklingen der Entzündung (ca 8-10 Tage)

2. Entlassung mit der Auflage auf die Ernährung zu achten, damit sich der Darm erholen kann (keine Körner, nichts blähendes, nichts Langfaseriges)

3. Erneuter KH mit geplanter laparoskopischer Sigma-Resektion (nochmal ca. 8-10 Tage)

Es kam halt anders und eigentlich war's mir im Nachhinein auch recht so (man fügt sich in sein Schicksal ;-D). Normalerweise wir bei der OP auch ein Rückenmarkskatheder gegen die Schmerzen gelegt. Das hat mehrere Vorteile. Zunächst muss die Vollnarkose nicht so stark ausfallen, da geziehlt die Bauchregion über den Katheder betäubt wird. Desweiteren muss in der OP-Nachsorge nicht soviel Schmerzmittel gegeben werden (Schmerzmittel, besonders Opioide wie Tramadol oder Morphium legen die Verdauung immer etwas lahm), was zur Folge hat, dass die Verdauung nach der OP schneller wieder anläuft. Der Rückenmarkskatheder konnte bei mir nicht gelegt werden, weshalb es mir in den ersten 2-3 Tagen nach der OP nich wirklich gut ging. Die OP ist nun gut 7 Wochen her. So ganz bin ich noch nicht wieder auf dem Dampfer (Verdauung ist noch verwirrt), aber ich hoffe mal, dass es sich mit der Zeit normalisiert. Derzeit habe ich ab und an Druckempfinden im Bauch, je nachdem was ich esse. Schmerzmittel brauchte ich nach der Entlassung aus dem KH lediglich in der ersten Woche, danach kam ich auch ganz gut ohne aus.

Grüsse

André

a9ngelx-70


Hallo,

ich hatte auch ständig Divertikulitis, die Abstände wurden immer kürzer, und ganz ohne Schmerz war ich schon lange nicht mehr.

ich hatte ca 7 Jahre lang diese Schmerzen, bin von Arzt zu Arzt, doch keiner fand was raus :(v

Selbst bei einer Darmspiegelung im Bethanien Krankenhaus Frankfurt, war kein Ergebnis, der Arzt motze mich nur an, weil ich angeblich nicht richtig Abgefürt hätte...

So gingen die Jahre vorbei, man sagte ich hätte einen Reizdarm, dann sollte ich zum Psychater, usw. :-(

Irgendwann letzten Jahres hielt ich es nicht mehr aus vor schmerzen, ich ging ins Markuskrankenhaus, und endlich, Sie haben was gefunden... Sigmadivertikel :-o

Sie sagten mir, ich solle über eine OP nachdenken, da ich schon so viele Schübe hatte.

Am 29.01.09 war es dann soweit, die OP wurde laproskopisch gemacht, dauerte 2 einhalb Stunden, und der Operateur sagte es wäre höchste Eisenbahn gewesen... einige Divertikel waren schon geplatzt und in den Bauchraum geflossen... so hatte ich dazu noch eine Bauchfellentzündung..

Heute, 3 Wochen nach der OP fühle ich mich besser als je zuvor :)^

Ich muss zwar noch aufpassen was ich esse, am besten nur leicht verdauliches, aber ansonsten keine Probleme.

Kann es jedem geplagtem nur empfehlen..

Liebe Grüße an alle

Jutta

p3etra1x959


@ andre

dass es keinesfalls zu früh war, da das betroffene Darmstück bereits massiv verwachsen war

Genau das Gleiche sagte der Chirurg auch nach meiner OP zu mir.

So ganz bin ich noch nicht wieder auf dem Dampfer (Verdauung ist noch verwirrt), aber ich hoffe mal, dass es sich mit der Zeit normalisiert.

War bei mir genauso, es dauert ca. 3 Monate bis es sich einpendelt. Habe aber trotzdem ab und an mal Durchfälle.

@ Jutta

:)^

Auch bei mir war nicht sofort klar dass meine Beschwerden von den Divertikeln kamen. Vor der Sigmaresektion wurde sogar eine Laparoskopie (Gyn) gemacht und in diesem Befund stand nichts vom Darm.

@ Ingrid

Was hat denn der Frauenarzt gesprochen? Wurden deine Entzündungswerte mittlerweile kontrolliert?

I]ngridx50


Hallo Petra!

Meine Entzündungswertw sind alle im Normber.

Wegen der Zysten am Eierstock bin ich auch beruhigt. War am Donnerstag beim Frauenarzt, die Zyste am re Eierstock ist ganz weg und die am li Eierstock nur mehr halb so groß.

In 6 Wo muss ich wieder zur Ko.

Happy bin

pset,ra195+9


Freue mich für dich und wünsche dir dass du nun Ruhe hast und keine Probeme mehr mit den Divertikeln auftauchen. :)*

Falls das aber nicht so wäre und du doch operiert werden müsstest, informiere dich vorher genau wo und wie du dich operieren lassen willst. :)z

IWngriod50


Danke Petra, mach ich ganz sicher, soooo schnell lass ich nicht an mir rumschnipseln ggg

lg

M2onsxti


Hallo Ingrid,

Zysten an den Eierstöcken hatte ich mit zunehmender Annäherung an die Wechseljahre ständig. Eine der Dinger wurde schließlich so riesig (Pampelmusengröße), dass sie samt des Eierstocks und des dazugehörigen Eileiters chirurgisch entfernt werden musste. Dies wurde minimalinvasiv gemacht und war keine besondere Aktion.

Divertikel haben unzählige Menschen ab ca. 45. Meist machen sie keine Schwierigkeiten. Entzünden sie sich aber öfters, sollte man über eine Sigmaresektion nachdenken. Auch eine solche lässt sich laparoskopisch machen, wonach man sich superschnell wieder erholt. Hatte man schon mehrere Entzündungen, sollte man mit der OP nicht zu lange warten, denn eine Divertikulitis kann genauso durchbrechen wie ein akut entzündeter Blinddarm. Ist es erst soweit, geht ohne großen Bauchschnitt meistens nix mehr.

Liebe Grüße

Angie

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