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Probleme nach Hämorrhoiden-OP

PGomme;lixto hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich möchte Euch kurz von meinen Erfahrungen berichten, die ich mit dem leidigen Thema Hämorrhoiden gemacht habe. Diese Forum hat mir bisher viele Fragen beantworten können und deshalb möchte ich auch etwas zurückgegeben.

Vor rund 1 1/4 Jahren fiel mir nach den Stuhlgang hellrotes Blut auf dem Toilettenpapier auf. Zu dieser Zeit war es noch so hell und so wenig, dass ich erst nicht sicher gewesen bin ob es überhaupt Blut ist. Ich dachte dieses Problemchen würde sich von selbst lösen und ging nicht zum Arzt.

Natürlich wurde es im Laufe der Zeit nicht besser, sondern schlimmer. Den Schock bekam ich nachdem ich irgendwann mein Geschäft verrichtet habe und in der Kloschüssel und auf dem Stuhl deutlich Blut zu sehen war. Jetzt begann ich mich im Internet schlau zu machen: Hämorrhoiden, Fissuren, und, und, und.... Alles hielt für möglich. Doch zum Arzt ging ich aus Scham nicht.

Nachdem insgesamt ein Jahr vergangen war, mit einem Beschwerdenverlauf vom ersten Mini-Blutfleck bis hin zum blutdurchtränktem Toilettenpapier mit roten Fingern, entschied ich mich doch endlich den Arzt aufzusuchen. Mein Hautarzt ist auch für Männerleiden und Enddarmkrankheiten zuständig und da ich Vertrauen zu ihm habe, schilderte ich ihm meine Probleme.

Diagnose war eine "kleine Rötung" im Enddarm, die ich nach jedem Stuhlgang mit Zäpfchen behandeln sollte - Es wurde aber nicht besser.

So entschied ich mich vor 14 Tagen zum Besuch bei einem Proktologen. Diagnose: innere Hämorrhoiden (thrombosiert) und Analspasmus. Da es sich um Hämorrhoiden 3. Grades handelte, verordnete der Arzt sofort (drei Tage später) eine OP. Im Rahmen der OP sollten die Hämorrhoiden entfernt werden.

Tja, was soll ich sagen? Die OP war am 19.09. und ich habe seitdem viel gelitten. Nach der OP ging als erstes mein Kreislauf in die Knie. Dieses sollte sich auch in den folgenden 24 Stunden nicht ändern. Ich konnte nicht vom Bett aufstehen und hatte große Schmerzen. Der Anästhesist hat mir mehrere Spritzen Dipidolor mitgegeben, die ich mir in den folgenden Tagen über einen Zugang am Arm selbst verabreichen musste. Sie linderten zwar den Schmerz, aber halfen leider nicht ausreichend.

Am Tag nach der OP hat meine Mutter, die sich um mich kümmern musste, da ich alleinstehend bin, den Arzt angerufen. Dieser besuchte mich zu Hause und verbreichte mir sehr starke Schmerzmittel (morphidhaltig) plus eine Kochsalzinfusion wegen des Kreislaufs. Er sagte, falls die Schmerzen bestehen bleiben müsste ich eine Spritze/Infusion in den Lendenwirbelbereich bekommen, die mich dann vom Becken abwärts lähmen würde. Nebennei riess er mich noch noch unsanft die Tamponage aus dem After...

Ausserdem habe ich noch Metamizol 500mg und Tramadolor 200mg zur Schmerzstillung bekommen. So bekam ich dann auch den Schmerz in einen erträglichen Rahmen. Der Kreislauf war ab Sonntag auch wieder stabil. Das Fremdkörpergefühl im After und die eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit blieb jedoch. Hätte sich nicht meine Familie und Freunde um mich gekümmert, wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Auf meine Frage hin, warum man mich nicht über die weitreichenden Folgen der OP auf meinen Alltag hingewiesen hat, sagte der Arzt nur ich wäre ein Ausnahmefall, den man vorher nicht absehen konnte. Vor der OP sagte man mir sogar, dass ich schmerzfrei und ohne Einschränkungen für den Alltag nach dem Eingriff nach Hause gehen könnte...

Die Wunde verheilte anfangs sehr gut. Ich habe mich auch mit dem Essen sehr zurückgehalten, weil ich große Angst vor dem Gang zur Toilette hatte. Um den Kot weich zu halten sollte ich Laxoberal-Tropfen nehmen. Diese führten jedoch zum ungewünschten Abführen, so dass ich letzten Mittwoch unter Tränen und grossen Blutungen Stuhlgang hatte. Als Folge ist die Naht der Wunde aufgerissen und man musste die restliche Fäden vorzeitig ziehen. Sehr unangenehm...

Seitdem Eingriff sind nun 11 Tage vergangen. Ich bin immer noch krankgeschrieben, habe sieben Kilo abgenommen und kann nur mit einem ganz dicken Kissen auf einem gepolsterten Stuhl sitzen. Ansonsten liege ich im Bett. Die Wunde ist entzündet und eitert. Ich habe sehr grosse Probleme mit dem Stuhlgang, der auch immer mit Blutungen einhergeht. Von den Schmerzen her scheint es mir immer so, als ob ich eine Bowlingkugel gebäre. Tatsächlich ist der Stuhl nur Erdbeer-groß... Es hat den Anschein als wäre meine After zusammengeschrumpft. Ich kann auch soetwas wie eine einseitige Wulst spüren. Vielleicht die Operationswunde?

Mein Arzt ist unzufrieden mit der Wundheilung und sagt jedoch, dass die Schmerzen und Probleme beim Stuhlgang bei meinem Krankheitsverlauf nicht ungewöhnlich wären. Ich bin eben die berühmte Ausnahme von der Regel. Die verschriebenen Zäpfchen mit Mulleinlage bekomme ich auch nur ab und an eingeführt. Der After ist manchmal zu eng und die Schmerzen dann zu groß.

Insgesamt geht es mir heute sicher um Welten besser als noch am ersten Tag nach der OP. Jedoch habe ich immer noch die beschriebenen Probleme. Meine Fragen in diesem Zusammenhang an Euch sind:

1. Ist das ein Krankheitsverlauf, der nach einer solchen OP auftreten kann oder hat der Arzt gepfuscht?

2. Kommt man bei solch einem Krankheitsverlauf nicht normal ins Krankenhaus? Ich bin Privatpatient. Will der Arzt nur an mir verdienen?

3. Muss ich mit einer dauerhaften Verengung des Afters rechnen? Wann kann ich endlich wieder normal auf Toilette gehen?

4. Wie bekomme ich weicheren Stuhl? Ich nehme schon viele Ballststoffe zu mir und trinke rund 2 - 2,5 Liter pro Tag (Wasser, Tee)

5. Hat irgendjemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie lange hat die Heilung gedauert? Gibt es im nachinein Komplikationen.

Ich danke schon einmal allen im voraus, die meine Leidengeschichte wirklich bis hierher gelesen haben. Danke!

Als derzeitiges Resümee würde ich für mich persönlich behaupten, dass ich ohne die OP besser dran gewesen wäre. Ab und zu Blut auf dem Toilettenpapier - Na und? Kein Vergleich zu dem was ich bisher durchgemacht habe... Das soll jetzt aber kein "guter Rat" für andere Hilfesuchende hier im Forum sein. Schließlich bin ich ja nur die berühnte Ausnahme ;-)

Viele Grüße aus Köln

Pomelito

Antworten
Rbahiwm3x1


Re:

Hallo,

danke!wie soll ich jetzt schlafen? Ých glaube dein arzt gibt nicht zu das er einen fehler gemacht hat.Ých hab viele bekannte die operiert wwurden aber keiner davon hatte solche leiden wie du sie hast.Man was hast du alles durchmachen müssen.Ých hatte auch probleme mit Hämhorroiden , ich hatte frisches blut im stuhlgang, dann habe ich angefangen olivenöl zu trinken und es auch drauf zu schmieren. Es sind jetzt zwei wochen her und ich hab keine Beschwerden mehr aber ich benutze es wahrscheinlich jetzt immer. Die Hämhorroiden bilden sich nach einer zeit dann zurück. Beim stuhlgang muss ich jetzt auch nicht mehr Pressen. Versuchs einmal! Du hast nichts zu verlieren...

Gute Besserung

Bye

N9ada


Hi Pommelito,

ist ja schrecklich, was Du durchgemacht hast bzw. immer noch durchmachst!!! Der reinste Horror.

Ich habe auch Hämorrhoiden und sie mir z.T. veröden lassen - allerdings nur Grad 1.

Nach dem Veröden hatte ich immer starke Bauchschmerzen/Krämpfe, die stundenlang anhielten, mein Arzt meinte, manche würden das Verödungsmittel nicht so gut vertragen. Auch hatte ich nach dem Veröden immer ein Fremdkörpergefühl am After, wie ein Knubbel innen, der dort nicht hingehört. Es ist wohl so, daß durch das Veröden sich erstmal innen eine Schwellung bildet, was normal ist, die aber nach einiger Zeit vergehen sollte. Das ist sie bei mir auch. Doch seitdem habe ich ein wenig Probleme mit dem Schließmuskel, daß ich manchmal ein wenig Kot im Slip habe oder wenn ich nur urinieren muß, meinen Po abwischen muß, weil er immer noch nicht sauber ist vom Stuhlgang Stunden zuvor.

Ich bin dann nicht weiter zum Arzt gegangen, Blutungen habe ich aber nicht mehr.

Ich würde an Deiner Stelle noch einen anderen Arzt aufsuchen. Es ist schwer zu sagen, ob ein Fehler der Ärzte vorliegt bei der OP. Ich glaube aber, daß sich die Verengung des Afters im Laufe der Zeit auflösen wird.

Hilfreich, um einen weichen Stuhl zu bekommen, ist, Äpfel/Apfelmus zu essen (dann hast Du ein gleich ein paar Vitamine ;-) ).

Deine Leidens-Geschichte hat mich sehr berührt und ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute!!!

Gute Besserung und alles Liebe

sQeldaMa


hallo

ich wurde vor 3 tagen an hämorrohiden opperiert ,allerdings ist das meine dritte op. aber das war die schmerzhafteste opperation von allen.Ich würde euch gerne von meiner Erfahrung etwas mit auf den Weg geben.Mein Fehler war,daß ich durch die Schmerzen sehr viel herum gelaufen bin,zum lindern der Schmerzen habe ich versucht mit Ibuprofen 600 und Novalgin meine Schmerzen weg zu bekommen das war das dümmste was ich gemacht habe zumal ich auch noch kamillen sitzbäder alle 20 minuten gemacht habe um einfach meine Schmerzen zu linder aber ohne Erfolg.Nach zwei höllisch schlimmen Nächten mit insgesammt 30 minuten schlaf habe ich beschlossen ins @:)

Krankenhaus zu fahren wo dann die Ärztin mich untersuchte und schon einen Schock bekam als Sie die Schwellung der Hämorrohiden sah.Das es mein verschulden war dadurch das ich mich nicht geschont habe ist selbstverständlich..Sie verschrieb mir sofort das schmerzmittel Voltaren als zäpfchen nach der einnahme des ersten Zäpfchens ging es mir um vieles besser ..ich bin endlich die schmerzen los und bin im besten wege der Heilung..Ich kann euch nur mit auf den Weg geben...Mindestend drei Tage bettruhe und Voltaren zäpfchen auf garkeinen Fall kamillen sitzbäder und laxoberaltropfen .Natürchlich ist die unterstützung der Familie auch unheimlich wichtig und ich bin auch sehr dankbar dafür...Gute besserung an alle mit diesem leiden......

r3aidenxxy


hallo pommelito. hatte auch eine op , privat , inn köln am 1.sep und muss leider sagen , dass ich die exakt selben probleme habe wie du.

ich hatte vorher aber keine sonderlichen probleme mit den hemos , wollte aber vorbeugen und der arzt versicherte das es überhaupt nicht redeswert ist.

schon nach der op nach dem aufwachen machte der arzt keinen glücklichen eindruck, und nimmt das problem der verengung und blutungen sowie schmerzen im stuhlgang nicht so ernst.

wie geht es dir heute ?

wie lange hast du gelitten ?

Dzo;cLeie


Hallo an alle Leidgeplagten!

Die Hämorriden -OP ist bei mir fünf Tage her und Schmerzen beim bzw. kurz nach dem Stuhlgang sind die Hölle!

Wie fängt man so etwas an?! Ich denke vielleicht gaaaaanz von Anfang an. Bin jetzt 37 Jahre, Sportlich, kein Übergewicht, bis vor 3 Wochen habe ich 10km in einer Stunde gejoggt. Wiege genau 76kg und bin 175 gross. Bin ein Mann und behaupte mal nicht ganz zartbesaitet und jämmerlich zu sein. Arbeite täglich etwa zwischen 12 und 18 Stunden; habe dementsprechend auch wenig Zeit zum Jammern.

Mit der ganzen Angelegenheit habe ich echt lange gewartet. Und wenn ich laaaaange sage, dann meine ich locker mal 5 Jahre. Am Anfang war der Schock so tief, dass ich ein Testament geschrieben habe. Vorab sage ich allen, es hört sich Witzig an, ist es aber nicht! Blut im Stuhlgang, teilweise hell und wieder mal dunkel, war in unregelmäßigen Abständen vorhanden. Anfänglich im Viertelmonatstakt und zum Schluss etwa jeden Monat. Teilweise so heftig, dass es nur noch nach einem Massaker aussah. Gefolgt durch riechenden Ausfluss (Schleimartig). Da ich sehr und ich meine sehr, sehr hygienisch bewusst handle war dies eher lästig; störte aber nicht. Mit der Zeit habe ich gelernt damit zu leben. Duschte mehrmals täglich und hielt alles sauber nach jedem Stuhlgang. Toilettenpapier ging massenweise weg, da ich immer welches zwischen den A-Backen hatte.

Ich fing immer wieder zu Googeln und mich zu informieren. Umso häufiger je stärker die Blutung war. Verdrängte es aber, wenn sie nachließ. Also mein Blut war fasst ausschliesslich dunkel und wies teilweise kleine beutelchen von etwa 1cm länge, 0,5cm breite und vielleicht genau so dick. Schwer zu erklären und nicht fachmännisch aber das muss reichen. Den, den es betrifft, wird schon wissen was ich meine. Googel und andere Informationen liessen darauf schliessen, dass ich Krebs haben könnte.

Vor etwa drei Jahren ging ich zum Arzt, der eine Darmspiegelung gemacht hat und nichts ausser Hämorriden gefunden hat (III-Grades). Ich sollte zur Behandlung kommen, was ich natürlich nicht gemacht habe. Anmerkung: da war die Blutung nicht ganz so extrem!

Gegenwärtig habe ich gemerkt, dass es etwas dunkel vor meinen Augen wird, wenn ich aufstehe. Hinderte mich aber nicht weiter Sport zu treiben. Joggen war aus unerklärlichen Gründen nicht mehr möglich, da die Ausdauer einfach nicht mehr vorhanden war. Was total surreal war, denn ich hatte ja Ausdauer, dachte ich. Nun gut! Mit Muskeltraining machte ich weiter und war auch ziemlich erfolgreich. Doch das mit dem Joggen wurmte mich. Ging auch deshalb noch mal zum Hausarzt und liess mich durch checken. Kurz darauf wurde ich wegen Blutmangel, fast mit Krankenwagen, durch meinen Hausarzt ins Krankenhaus eingeliefert. 3,5 Liter Blut waren irgend wie weg! Mein HC war bei 7 (normal etwa bei 20 glaube ich). Kein Eisen und alle anderen Werte waren mehr als misserabel. Vorher sagten mir Freunde, dass ich echt blass aussah und kleine Pickel im Gesicht mutierten zu Wunden, die nicht verheilten. Eisenmangel sagte der Arzt im Krankenhaus.

So, wieso ich das ganze schreibe: Schmerzen beim Stuhlgang nach der Hämorriden-OP! Im Krankenhaus hatte ich zuerst eine Magenspiegelung, gefolgt von einer Darmspiegelung. Danach zur OP. Aufklärung fand keine statt. Was mich erwartete, war mir nicht bewusst. Doch eine Wahl hatte ich nicht, da der Blutverlusst sehr hoch war und drohte lebensgefährlich zu sein. Alleine, dass ich nicht jedes Mal umfalle, beruht auf meiner Fittness – war die Aussage des Arztes. Blutkonserven waren eine Alternative, falls alles nicht hinhaut.

Also, keiner, absolut keiner hat mir was von den Nachwirkungen dieser OP gesagt. Am ersten Tag (Tag an dem die OP stattfand) war ich noch betäubt. Narkose in das Rückenmark und somit ab der Hüfte bewegungsuntauglich. Mögliche Nebenwirkungen wurden mir auch ganz nebenbei durch den Narkosearzt erklärt. Fand ich ok, aber eine Wahl hatte ich nicht. Darunter war auch die Rede von Querschnittslähmung! Will wirklich keinem Angst machen, sonst hätte ich es selbst nicht mehr gemacht. Bin hart im Nehmen, doch am ersten Tag reichte die Schmerztablette nicht aus. Da musste noch eine Spritze nach! Ich schlief ein. Am Abend noch eine Tablette, gefolgt von einer Spritze. Und am nächsten Tag wieder die selbe Prozedur. Tamponage wollte die Krankenschwester entfernen, war aber wegen den Schmerzen unmöglich und hinzu kam noch die Anweisung des Arztes diese auf keinen Fall gleich zu entfernen. Heilung soll wohl besser sein, wenn die länger drin bleibt! Werde jetzt schon nervös, alleine dass ich mich daran erinnere! Deshalb, wenn ihr Rechtschreibfehler oder Kommasetzung findet – behaltet sie!!! Am Nachmittag des zweiten Tages sollte die Tamponage entfernt werden, da sie sich echt als ein Fremdkörper anfühlte. Tja, ich sag es mal so: beim herausnehmen hatte ich das Gefühl, dass man mir das Herz durch den After herausreisst! Jedoch dauerte der Schmerz etwas weniger als 2 Minuten. Das Allgemeinwohl war dann aber auch gleich wesentlich besser! Am selben Abend waren keine Schmerzmittel mehr notwendig. Daher denke ich, dass die Tamponage eine gewisse Rolle dabei spielte.

Wasser zu lassen, ging auch nach x-Versuchen nicht! Ich verstand es nicht. Massierte das Ding (hat nichts mit Erotik oder sonstigem zu tun!!!) und ebenfalls den Muskel zwischen den Hoden und Anus, doch es spannte und kein einziger Tropfen! Krankenschwester kam. Drückte an die Blase und sagte: Katheter! Da ich noch nie im Krankenhaus war, habe ich gedacht dass es was schönes ist! Kurze Zeit der später pumpten die alles raus aus der Blase. Diese Art der Narkose war wohl die Ursache. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit dem Wasserlassen. Am Anfang schwer und es wurde immer besser und besser. Aber kein Stuhlgang. An diesem kann ich mich echt erinnern! Das sind Schmerzen! Hölle! Jetzt sind es fünf Tage nach der OP und vor dem nächsten Stuhlgang habe ich echt bammel. Denke dass zartere Personen die Toilettentür nicht abschliessen sollten, da die Möglichkeit besteht einfach in Ohnmacht zu fallen vor lauter Schmerz. In Foren habe ich mich erkundigt. IBUPROFEN 800 wäre meine erste Wahl. Aber scheinbar wirkt diese absolut nicht bei solchen Schmerzen (siehe Leidensgenossen!).

So kam ich zum Selbstvesuch. Und ich denke, dass sich jeder Arzt einer solchen OP unterziehen sollte, bevor er sagt dass es nicht wehtut. Egal was ich anstellte, es tat weh. Der Schmerz schien sich für 30minuten im ganzen Körper zu manifestieren. Sogar die Muskeln zitterten. Meine Hoden schienen abzufallen. Meine Blase war zum zerreissen und ich dachte, dass ich nach diesem Schmerz an Impotenz leiden werde! Der Schliessmuskel schien kurz nach dem Stuhlgang zu Brennen. Als ob ich heisse Kohlebrickets dazwischen halten würde. Egal was ich tat, half nicht. Fast nach 45minuten konnte ich Wasser lassen, was eine gewisse Erleichterung brachte.

Daraus lernte ich folgendes: bevor ich Stuhlgang habe, versuche ich jeden Tropfen aus der Blase heraus zu quetschen!!! Absolut jeden.

Folge: trotz dem hat man das Gefühl, dass die Hoden explodieren, aber die Blase bleibt ziemlich ruhig.

Die Schmerzdauer habe ich geschafft weiter zu reduzieren auf sage und schreibe ca 5minuten. Mann oder Frau gehe wie folgt vor: Blase entleeren! Wirklich entleeren. Sich gleichsam der Kleidung entledigen. Schmerzen während dem Stuhlgang sind so gut wie vernachlässigbar. Diese treten ca 10-15sekunden nach dem Stuhlgang auf. Grad genug zeit um alles hygienisch Sauber zu machen und schnell unter die Dusche zu springen. Dabei gehe ich in die Hocke (es Schmerzt dann schon heftig) und lasse lauwarmes Wasser durch den Duschkopf. So warm dass es am Körper nicht wehtut oder gar unangenehm ist. Halte diesen langsam auf den besagten Bereich und gebe allmählich kaltes Wasser hinzu. Wieder in dem Masse, dass es nicht schmerzt. Halte dabei immer den Duschkopf (kein starker Strahl) an den Schliessmuskel. Und siehe da, es kühlt nach ca 30 Sekunden. Schmerz auf gefühlte 40% reduziert, Atmung normal, Blutdruck ebenfalls.

Allerdings ist eins geblieben. Wasserlassen muss ich wie gehabt, kurz danach. Jedoch ist es kein Schmerzakt mehr wie vorher.

Jetzt habe ich mir indische Flohsahmen geholt (Metamucil schmeckt eigentlich und 3 mal Täglich). Des weiteren werde ich heute 2-3 Packungen Trockenpflaumen verspeisen und Apfelmus in Mengen essen. Währenddessen versuche ich 4 Liter Wasser zu trinken, was es allerdings schwierig macht die Blase vorher zu Entleeren.

Dieser Erfahrungsbericht bzw. Selbstversuch funktioniert bei mir. Wie es bei euch sein wird, ist ungewiss. Ob es Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt wäre ebenfalls gut zu erfahren. Und vergisst bitte die Hygiene nicht. Nach jedem Stuhlgang (und der Hygiene danach) lege ich zwei Toilettenpapierstücke (trocken) zwischen die A-Backen.

Hoffe, dass ich Abhilfe schaffen konnte. Werde euch aber auf dem Laufenden halten, bis alles vorbei ist (falls es irgend wann vorbei geht).

PS: Eigentlich habe ich absolut keine Zeit für so etwas. Doch ich fand es Wichtig, meine Erfahrung ohne jegliche medizinische Kenntnisse hier zu Posten, da mir diese eine Linderung verschafften. Vor jeglichen Nebenwirkungen distanziere ich mich hiermit ausdrücklich. Mir tat es gut, wie es bei euch wird weiss ich nicht, hoffe es jedoch hier lesen zu können.

pratCienxt35


Hallo zusammen!

Ich leide selbst seit fast zwei Jahren unter Hämorrhoiden und wollte mich jetzt im Internet zu den einzelnen Operationsverfahren schlau machen. Hat jemand schon mal von der THD Methode gehört? Das ist wohl ein relativ neues Verfahren bei dem keine Gewebeeinschnitte gemacht werden, sondern die Arterien, die die Hämorrhoiden mit Blut versorgen, mit Ultraschall aufgesucht und unterbunden werden. Auf den Seiten, die ich bisher dazu gefunden habe, scheint mir das von den Ärzten als eine der sichersten Methoden beschrieben zu werden, die noch am wenigsten in den Körper eingreift. Informiert euch mal hierzu.

KSnal=lsKchotxe


Hallo zusammen,

Im Dezember 2010 war es bei mir soweit. Da beim googlen oft die negativen Erfahrungen gelesen werden und man als Patient dann auch nervös wird möchte ich für alle auch meine Erfahrungen schilden. Ich habe seit ca 1 – 1.5 Jahren wiederkehrende furchtbare Schmerzen beim Stuhlgang gehabt. Das führte dazu das ich teilweise nichts mehr ass um Sthlgnag zu vermeiden.

November 2010 überwand ich mich und machte einen Termin beim Proktologen. Es stellte sich eine kleine Fissur aber grosse Hämos heraus, die der Proktologe nach der Stapler-Longo operieren wollte. Termin Mitte Dezember 2010 dann hätte ich es an Heiligabend schon hinter mir. Gesagt-getan ! Im Krankenhaus wurde ich mit Vollnarkose vormittags operiert. Mein Proktologe liess sich vor der OP nochmal alles genau schildern. Nach der OP, ich war bereits am frühen Nachmittag auf meinem Zimmer, kam mein Proktologe und schilderte mir das es doch nicht gelaufen wäre wie gedacht. Die Hämos hat er auf dem traditionellen Weg weggeschnitten. Der Hauptverursacher war die Fissur, die sich als größer und schlimmer herausstellte als bei der Untersuchung. Er musste sie herausschneiden und da man diese auch nicht vernähen kann, bleibt die offen und der Heilungsverlauf würde ca 6 – 8 Wochen dauern. Ich war erstmal bedient. Der Proktologe sagte mir aber auch, das das nicht so schlimm wäre und versprach mir, das die Schmerzen nach der OP geringer wären als vor der OP.

Der Mann hatte absolut recht. Ich sass abends nach der OP bereits problemlos im Sessel und nur das Entfernen der Tamponade am nächsten Tag war etwas unangenehm. Ich bekam Movicol um den Stuhl weich zu halten und auch das half sehr gut. Dazu am Tag ein Kamillensitzbad, Wundsalbe und Mull.

Fazit: Ich benötigte, auch nach der OP, keine Schmerzmittel, hatte keine Probleme mit den Stuhlgang. Es ist nichts für zartbesaitete, da auch danach der Gang aufs Klo ab und an zum Schlachtfest mutiert.

Nach 6 Wochen war alles bestens verheilt, ich habe keine Probleme und bin dankbar das ich es habe machen lassen.

Dem Krankenhaus und meinem Arzt (Proktologe und Chirurg) gilt hier mein besonderer Dank.

Nur Mut, es lohnt sich !

AOnggelBlixnna


Hallo Knallschote,

das klingt echt super. Aus diesem Grund wollte ich dich fragen, wo du es hast machen lassen. Weil mich schon so eine OP erwartet und ich habe sooo viele Negative Beiträge gelesen, dass ich nun total verunsichert bin!!

Lg

v orzeIigepXatient


Hallo! *:)

Hier noch eine positive Erfahrung mit einer OP nach Longo. Ich wurde vor 3 Tagen an Hämoroiden 3.Grades nach Longo operiert. Um 11.30 Uhr erwachte ich aus der Narkose , bekam anschließend auf dem Zi. eine Spritze gegen Schmerzen obwohl ich nur nach einer Tablette fragte und kurze Zeit später ein leichtes Mittagessen. Gegen 14.30 durfte ich (nach Blutdruckmessen) zum Wasserlassen zur Toilette. Kurz nach 15.00Uhr drehte ich eine kleine Runde im Patientengarten. Abends kam ein Arzt um mir den Verlauf der OP mitzuteilen. Alles war wie besprochen gelaufen! Da die Tamponage mir weh tat und alles so gut aussah wurde sie noch am Abend des OP-Tages entfernt. Danach konnte ich auch problemlos sitzen.Als Schmerzmittel bekam ich bis zu 8Tabl. Novaminsulfon und war dadurch völlig Schmerzfrei!Außerdembekam ich zu jeder Mahlzeit ein leichtes Abführmittel. Am 2ten Tag nach der OP wurde ich entlassen und hatte zuhause das erste mal Stuhlgang. Das tat etwas weh am After (ähnlich wie nach Durchfall). Heute- 2"Sitzungen" später habe ich das Schmerzmittel schon reduziert und es geht mir gut! Das mit der Schmerzmittelmenge muß man halt antesten. Vom Hausarzt wurde ich eine Woche krank geschrieben und ich denke das wird auch reichen. Also ist man in knapp 2 Wochen wieder fit. Und die Schmerzen vor der OP waren wesentlich schlimmer als die nach dem Eingriff!!

v}orzei,gepat:iexnt


Hallo! *:)

Noch ein kleiner Nachtrag.

Geblutet habe ich kaum! Ein paar Tropfen nach entfernen der Tamponage.

Auch nicht nach den ersten Stuhlgängen. Ich kann diese OP jedem Leidtragendem also nur empfehlen!!!

pbaatie4nt3x5


Informiert euch auch mal zum THD-Verfahren, dabei werden die Gefäße zu den Hämorrhoiden abgebunden und die Hämos schrumpfen, was bedeutet, dass keine offenen Wunden entstehen. Somit auch weniger Komplikationen und Schmerzen. Wird z.B. im EBZ in Köln angeboten ([[http://www.ebzkoeln.de/pages/spektrum/haemorrhoiden.php)]], aber auch deutschlandweit in anderen Krankenhäusern

EJlimxar


Hallo zusammen,

bin neu hier und möchte versuchen mit meinen Erfahrungen zu diesem Thema dem einen oder anderen die Angst vor einem solchen Eingriff zu nehmen, denn eines werde ich in meinem restlichen Leben ganz sicher nicht vermissen und das sind diese kleinen "Scheißerchen".

Bin jetzt 52 Jahre alt und mein Hämorroidalleiden begann schon vor über 30 Jahren. Mehr oder weniger starke Blutungen, Schmerzen etc. wir alle kennen das. Hab das ganze über viele Jahre mit Salben und Zäpfchen immer wieder ganz gut in Griff bekommen, durchaus auch über längere Zeiträume.

Vor etwa vier Jahren begann sich die ganze Sache stetig zu verschlimmern. Starke Blutungen nach dem Stuhlgang wurden immer häufiger. Seitdem schiebe ich das eigentlich unvermeidliche vor mir her. Natürlich hat das was mit Schamgefühl zu tun und mit Angst vor diesem Eingriff. Aber zum einen die Einschränkungen die ich in all der Zeit in Kauf nahm, (hatte immer das Gefühl die Dinger könnten ja jeder Zeit anfangen zu bluten) und das Großereignis letzte Woche, (Blutung hörte nicht mehr auf) haben mich dann sofort dazu bewogen den Arzt aufzusuchen. Überweisung ausgestellt und ab in die Klinik. Hatte mich schon lange vorher informiert wer wohl in Frage kommt um mich von diesen lästigen Biestern zu befreien. Der Professor den ich dafür auserkoren hatte, war zurückblickend das beste was mir passieren konnte. Ein erfahrener Chirurg mit Spezialgebiet Proktolgie. Er hat mir genau erklärt wie er vor gehen wird und was auf mich zu kommt. Gleich das Gespräch mit dem Narkosearzt, Blutabnahme, Befragung zu allem Möglichen und schon war ich gefangen in der unnachgiebigen Maschinerie einer Klinik. Von der Rückenmarksnarkose wurde mir allerdings abgeraten. Also Vollnarkose, vor der ich doch solche Angst hatte. Wurde noch nie operiert. Termin 3 Tage später. Wieder zu Hause hab ich alle verrückt gemacht. Zu dem Zeitpunkt sah ich mich noch nicht im Krankenhaus, hätte ja noch genügend Zeit um davon zu laufen. Meine Lebensgefährtin ist selbst Krankenschwester und hatte absolut kein Verständis für meine Spinnereien. Der Professor hat mir auch versprochen das ich bis zum Endspiel wieder daheim bin. Wurde allerdings nix draus. Hämorroiden 4. Grades, muß wohl sehr schlimm in meinem Enddarm ausgesehen haben. Parksmethode, Ultraschallmesser kam zum Einsatz, naja ich hab ja tief und fest geschlafen. Nach eineinhalb Stunden kam ich wieder zu mir und dachte im ersten Moment nur, ich lebe das ist wichtig. Schmerzen hatte ich keine, war wohl jede Menge Betäubungszeug in der Infusion. Der Professor besuchte mich dann Nachmittags und erklärte mir das ich wohl 10 Jahre zu spät gekommen bin. Sehr aufwendige OP, mit dem Endspiel zu Hause wirds nichts. Erste Probleme dann Nachts, konnte nicht Wasser lassen. Tamponade drückte wohl irgendwo drauf. Früh hab ich mir dann dieses Teil von der Schwester entfernen lassen und siehe da alles gut. Wurde wunderbar umsorgt, deshalb ist ein Klinikaufenhalt in jedem Fall besser als sich das irgendwo ambulant machen zu lassen.

Infusion mit Schmerzmitteln, prophylaktisch ein Antibiotikum um einer Infektion vorzubeugen, mir gings ganz gut.

Die größte Angst hatte ich allerdings vor dem ersten Stuhlgang, funktioniert aber jetzt eine Woche nach der OP auch wieder. Also zusammenfassend gesagt, fünfeinhalb Tage stationär, seit vorgestern also wieder daheim, natürlich noch Schmerzen, kann auch noch nicht richtig sitzen. Hygiene oberstes Gebot, Sitzbäder, jede Menge Kompressen da die Wunde noch einige Zeit nässen wird, Antibiotika für weitere 6 Tage, Schmerztabletten.

Eine Lapalie ist das ganze sicher nicht, aber wie Eingangs schon erwähnt, vermissen werd ich sie nicht. Meine Lebensqualität wird wieder deutlich zu nehmen.

In diesem Sinne @:)

s]elltxy


Hallo an Alle von dem Neuen hier in der Runde.

Ich habe mich nur angemeldet um auch meine Erfahrungen mit dieser OP zu nennen.

Zu mir: Ich bin 34 Jahre alt und männlich. Ich kann behaupten, dass ich kein Schisser bin und stehe dazu,....ich bin Polizist. Was an dieser Stelle auch das Sprichwort bestätigt: "Auch nur Menschen!"

Bei mir lagen die Hämos in der Familie. vor etwa 1,5 Jahren muss sich wohl eine innere Hämo geöffnet haben. Dies führte dazu, dass ich eine rote Uniformhose hatte. Peinlich, peinlich aber als ich auf dem Klo feststellte, dass das Blut nicht aufhören wollte zu laufen, ... ich hatte Bammel.

Ich ging also ins KH in Eisenach. Dort war die "offene" Hämo fast schon Geschichte. Der Doc stellte aber 3 weitere innere Hämos fest. Er entschied sich für die Methode, bei der die Hämo angesaugt wird und ein Gummiband diese "abfitzt". Darüber wird hier viel geschrieben. Ausser den peinlichen Besuch habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Doch nun kommt´s:

"Sie haben da noch 2 weitere Hämos. Diese sollten zeitnah auf dem selben Wege entfernt werden. Denken Sie bitte daran!!!!"

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Na klar,.......

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Aus den Augen, aus dem Sinn. Wie doof war ich doch!!!???

Nun wurde ich am vergangenem Donnerstag op. Lag jedoch schon 3 Tage vorher im KH, weil diese, genau diese zwei Hämos nun den Weg nach Aussen gefunden haben und so dick waren, dass sie erst zurückgehen mussten. Ich will es Euch verdeutlichen:

Diese Beiden hatten jeweils die Länge von 6 cm und einen Durchmesser von 1,5 cm!!!

Keine Lüge!!!

Es sah aus wie eine Vagina am Hintern!!!

OK. Donnerstag die OP nach Lango (oder so). Gegen Mittag sei ich wohl aufgewacht, nahm meine Frau und den Ständer für den Tropf an die Hand und ging eine rauchen auf den Balkon des KH. Ging zurück und schlief bis Abends. Erinnerungslücke

Abends war noch Besuch da und es ging mir sehr gut. Noch besser als mir der Doc, als dieser gerade gehen wollte sagte, dass ich morgen gehen könnte. Nun die erste Nacht. Gegen 02:00 Uhr hatte ich Schmerzen. Ging auf die Toilette und dort,....keine Ahnung,.... überkam mich eine Panik vor dem ersten Stuhlgang.

Ich kann nicht behaupten einen Schmerz der Wunde gehabt zu haben, eher das Gefühl als ob da ein Fußball hinten raus wollte und schon auf dem Weg war. Zuvor wagte ich einen Blick in den Spiegel.

Ich hatte als das Jungfäuliche Löchlein vor Augen und die Vorstellung dessen, was da gleich durch sollte ?!?!?! Panik!!!

Ich zitterte am ganzen Körper aber so, das beide Arme 10 cm nach rechts und links ausschlugen. Ich klemmte die Arme in den Reha-Griffen an den Klowänden fest und musste mir immer wieder selber sagen, "ruhig, bleib ruhig!"

Ich merkte wie ich eigentlich nicht richtig Schmerzen hatte als mehr nur die Angst davor, dass diese gleich einsetzen könnten.

Es ging gut. Jedoch kein Stuhlgang oder nichts Nennenswertes.

Am nächsten Tag, also letzten Freitag heim. Ich konnte sitzen, wenn auch sehr unangenehm. Nur als es dann zum ersten Mal richtig zum Stuhlgang ging,....aua!!! Tat sehr sehr weh. Ich hatte immer das Gefühl, dass da wieder dieser Ball ist der raus wollte. Ich rechnete immer damit, dass es gleich

"flatsch"

macht und der große Brocken weg ist und dann alles abfließen kann. Dies geschah jedoch nicht. Es entwich, fast unbemerkt dünner Stuhlgang und davon nicht viel. Danach Brennen des Afters und sofort unter die Dusche zum Waschen und vor Allem Kühlen.

So geht das nun bis heute. Gestern habe ich kaum geschlafen. Immer dieser Druck wo man denkt, jetzt muss es doch gleich rausflutschen,....Nix

Nun habe ich aber hier gelesen, dass den meisten von Euch die Tamponade im KH entfern wurde. Bei mir nicht !!!!

"Die scheiden sie beim ersten Stuhlgang aus."

Hab ich das? Kann mich nicht erinnern. Schmerzen waren immer dabei und ich habe ja nicht gleich beim "Abgang" zwischen meine Beine gesehen.

'Könnte dies der Grund sein, warum ich Literweise Abführmittel trinke, beim Stuhlgang das Gefühl habe jetzt kommt der Ball und letztlich nur dieser unscheinbare dünne, cremige Stuhlgang, beinahe unbemerkt nach Draussen schlängelt?

Was denkt Ihr? Ist die Tampo noch drinne? Wie groß ist die denn?

So das war es von mir und einen Tipp an alle die mal eine kleine Hämo haben,....:

Lasst sie wegmachen solange Ihr dies noch mit z.b. dem Gummiring vollkommen problemlos machen könnte. Schiebt es nicht auf die lange Bank. Auch dann nicht, wenn Ihr denkt, dass Ihr lange keine Schmerzen hattet.

Einmal Hämo gehabt,.... kommen sie immer wieder.

LG

Sven

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Hallo Zusammen

Ich gehöre auch zu den "Leidgeplagten".

Vor fünf Jahren ist mein Sohn auf die Welt gekommen und ich dürfte meine eigene "Erlebnisse" mit die Hämorrhoiden machen- sie waren leider gar nicht schön :-(

... ach, bevor ich es vergesse, verzeiht mir bitte meine kleine Fehler in Sachen "Deutsche Sprache". Ich spreche und schreibe ziemlich gut- aber eben- doch noch nicht perfekt |-o

Also, ich hatte aussenHämos.. es hat höllisch weh getan, Gott sei Dank, war nur für kurze Zeit.

Jetzt nach 5 Jahren kam es wieder. Ich kann kaum noch laufen und sitzen vor lauter Schmerz.

Mein Arzt meint, ich soll es operiren lassen. Ich bin jetzt beim Zäpfchen und Cremen... und habe noch grosse Hoffnungen auf eine Besserung :)z

Ehrlich gesagt habe schon ein wenig Angst von der Op- was ich alles gelesen habe. Nun muss ich zugeben, ich bin mir sicher, das es in manchen Fällen die richtige Lösung ist.

Ich kann mir vorstellen- viele von "Euch" ist wie ich: UNSICHER. Soll ich? Soll ich nicht??

Und falls es besser wird?!! So, jede 5 Jahre; einmal paar Tage - damit könnte ich noch leben..

aber wenn es jedesmal noch schlimmer wird?

Habe doch gerade gelesen: einmal Hämo, kommen sie immer wieder.....

Ich denke, ich warte noch %-|

wie sagt man so schön?; kommt Zeit, kommt Rat!!!

LG und Gute Besserung für uns Allen

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