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Austausch für Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Co.

L"achmzöwe


Ist Fibromyalgie eine Autoimmunerkrankung??

Dass Endometriose im Darm vorkommt ist aber sehr selten. Auch Endometriose kann Migräne verursachen, wusstest du das?

Ich behaupte schon länger, dass die Annahme, dass Endometriose evtl. auch eine Autoimmunerkrankung ist, richtig ist. Nur weil man keine Beweise findet wird das so abgetan. Jedenfalss stimmt mit meinem Immunsystem auch was nicht. Ich habe Morbus Basedow (autoimmun...), Schliddrüse ist aber ex. Außerdem hatte ich eine schwere Sepsis vor vier Jahren, die bekommt man auch nicht einfach so, wenn das Immunsystem funktioniert. Jetzt aktuell habe ich eine Blasenentzündung und eine Darmentzündung, Ursache noch nicht genau gefunden, V.a. MC - auch eine Immunerkrankung. Zusätzlich noch im Rachenbereich eine chronische Entzündung, Ursache ungewiss. Was mich so annervt ist, dass bei mir keiner der Ärzte irgendeinen Zusammenhang sehen will, dass das alles zusammenhängt. Es sei psychosomatisch, wobei die Erkrankungen eben somatisiert sind, was soviel heißt, dass mein psychisches Pronblem mich krank macht. Die Erklärung finde ich zu einfach und es kommt mir vor, als würden sich alle darauf ausruhen.

L5achmMöwe


was kann ich haben, wenn sie nichts finden. Das sind so die Fragen, die mir durch den Kopf gehen

dann hast du vielleicht einen Reizdarm, bei dem findet man nix. Aber genau weiß ich das auch nicht. Ich dachte auch, ich hätte einen Reizdarm aber bei mir hat man eben was gefunden.

Bwibi20h04


Hallo

ich hoffe das ihr mir vielleicht ein wenig weiterhelfen könnt.

Ich dieses Jahr im Januar plötzlich Durchfall bekommen, davor hatte ich immer wieder Aphten im Mund..aber ich bekomme auch wegen meiner chronischen Polyarthritis Enbrel gespritzt das das Immunsystem absenkt...! Aufeinmal hatte ich ganz starkes Durchfall und über 100 Aphten im Mund und Fieber..dann wusste mein Arzt nicht wieter und hat mir Antiobiotika gegeben..da wurde alles noch shclimmer dann bekam ich erstmal gegen die Aphten "ACLICLOVIR" dann gingen die Aphten langsam weg aber der Durchfall war noch 3 Wochen da...! Dann war alles wieder besser..außer das ich üble schmerzen am After durch den ständigen Durchfall bekam und das hat ständig gejuckt...ist jetzt ein Monat her..seid Monatg hab ich wieder Fieber, Aphten kurz Durchfall gehabt mit hellem Blut und jetzt voll übles brennen und schmerzen am After und Darmschmerzen...!! Komme am Donnerstag jetzt stationär auf die Rheumathologie/Immunulogie...weil die Ärzte nicht weiter wissen..EINE DARMSPIEGELUNG WURDE NIE gemacht obwohl ich das wollte..alle verharren sich auf das Rheuma...!!

Jetzt hab ich >Angst das ich zu dem >Rheuma noch Morbus Chron oder so habe...!! Was könnt ihr mir aus euren Erfahrungen sagen!

Tut eine Darmspiegelung weh ???

Hab richtig dolle Angst vorm Krankenhaus!! :(((

DANKE schonmal :°(

M&onnsti


Hallo Möwchen,

Fibromyalgie ist eine Nervenleitungsstörung, d.h. ein Schmerzsyndrom. Eine Autoimmunerkrankung ist es nicht. Bei Autoimmunerkrankungen werden i.d.R. Antikörper gegen körpereigene Strukturen nachgewiesen.

Auch ich hatte eine Endometriose und war deshalb mehr oder weniger steril bzw. unfähig, nach der seltenen Empfängnis ein Kind auszutragen. Vor ca. 20 Jahren begann bei mir entzündliches Rheuma, das in den ersten Jahren ständig fehldiagnostiziert worden war (Sehnenscheidenentzündungen, Tennisarm). Seit knapp 10 Jahren weiß ich, dass ich eine "cP-ähnliche Psoriasisarthritis" habe, und ich werde entsprechend therapiert. Dazu habe ich auch sekundäre Fibromyalgie, die sich bei mir aber ganz anders bemerkbar macht als die Arthritis im Schub. Im Entzündungsschub geht bei mir überhaupt nichts mehr, und die damit verbundenen Schmerzen sind nur mit einem frischen Knochenbruch oder Bänderriss vergleichbar. Unerträglich, weil leider meist mehrere Gelenke gleichzeitig betreffend. Die betroffenen Gelenke werden heiß, pochend und schwellen nach einem Tag unförmig an. Hier hilft akut nur Cortison.

Die Fibro-Schmerzen äußern sich bei mir auf zweierlei Art: zum einen wie ein starker Muskelkater (ohne vorherige Belastung), zum andern in einschießende Nervenschmerzen. Beide Varianten tauchen bei mir mit Vorliebe in seelisch instabilen Phasen auf. Meiner Ansicht nach ist die Fibromyalgie ein psychosomatisches Problem, das auch auf dieser Ebene angegangen werden sollte. Nachgewiesen ist, dass selektive Serotonin-Aufnahmehemmer bei nicht wenigen Patienten eine dauerhafte Linderung oder gar Beseitigung der Symptome erreichen. Ebenso helfen neben gesunder Lebensweise (vitaminreiche Ernährung und Sport) auch Entspannungsübungen (autogenes Training, Yoga, PMR, Pilates u.a.). All dieses hilft übrigens auch bei Autoimmunerkrankungen!

Liebe Grüße

Angie

M-ons.txi


Hallo Bibi,

da bei der Darmspiegelung ein Schmerzmittel und meist Dormicum gespritzt werden, meinen die meisten Patienten hinterher, sie hätten die Untersuchung verschlafen. Ist nicht ganz richtig, denn meistens kann man sich danach an nichts mehr erinnern. Wie eine Darmspiegelung ist, erfährst Du schnell wenn Du diesen Begriff in der Suche eingiebst. Zu diesem Thema gibt es unzählige Postings. Ich fand diese Untersuchung nie schlimm, obwohl Dormicum bei mir nicht wirkt und mein Dicki nie durchlässig war, so dass die Untersuchungen jedes Mal vorzeitig abgebrochen werden mussten. Bei mir wäre man eh nie bis zum Ende des Dickdarms gelangt, da das Teil sage und schreibe ca. 260 cm lang war. So lang ist kein Coloskop. :|N

Enbrel spritze ich übrigens auch (zusätzlich nehme ich auch noch täglich Arava 20 mg). Dass es das Immunsystem sooo stark drückt, konnte ich bisher nicht feststellen. Mein Mann kam im heurigen Winter zweimal mit richtig fetten Erkältungen nach Hause, aber ich bekam NIX. Seit Enbrel (seit Sept. 2008) hatte ich überhaupt noch keinen Infekt. Aphten habe ich aufgrund der Medis natürlich auch ab und an - öhm, 100 hatte ich allerdings nie. Hast Du da nachgezählt? ??? Besonders heftig waren bei mir diese Geschwüre unter Mtx, das ich aber bald wegen Unverträglichkeit (Leber) absetzen musste. Geholfen hatte mir damals frisch gepresster Ananassaft von Hofer (= Aldi in Deutschland). Alter Trick unter Rheumis. ;-)

Nun warte mal die Darmspiegelung ab.

Liebe Grüße

Angie

L!achmQöwxe


Monsti,

ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass manche Dinge zusammenhängen...das macht mich ein bissel bange vor dem was da evtl. noch kommt. :-/

M(onstxi


Hi Lachmöwle,

natürlich hängen manche Dinge zusammen. Bei mir war es z.B. eine chronisch-eitrige, mehrfach operierte und einmal echt gefährlich komplikative Pansinusitis, die ganz eindeutig mit meinem von Geburt an unfähigen Dickdarm zusammengehangen hatte. Seitdem der Dicki komplett weg ist, hatte ich nie wieder NNH-Probleme. Seitdem (Anfang 2004) hatte ich genau drei grippale Infekte, die nach ungefähr einer Woche vollkommen unproblematisch wieder verschwunden waren. Vorher: undenkbar!

Ob auch meine frühere Endometriose damit zusammenhing, kann ich Dir nicht sagen, da der Eintritt der Wechseljahre ungefähr parallel zur totalen Kolektomie lief. Mein Rheuma jedenfalls wurde damit nicht besser.

Liebe Grüße

Angie

Lqac<hmöwe


Tja, ich hatte ja eine Sepsis, also auch ein schlechtes Immunsystem, davor immer wieder NNH und Pilzinfektionen im Genitalbereich. Angefangen hat es bei mir mit der Gebuert meines Kindes. Ich war erst 4 Wochen nach der Geburt in der Lage alleine mit ihm rauszugehen im Kinderwagen. Dann hat man den Basedow diagnostiziert, auch ne autoimmun Klamotte. Ich könnte mir vorstellen, dass Autoimmunerkrankungen doch stark mit der Psyche verbunden sind, mehr, als dass sie nur einen Schub o.Ä. auslösen. Die Problematik, dass ich trotz Kind immer habe arbeiten müssen hat mir schwer zu schaffen gemacht. Seither habe ich ja diese vielen Probleme. Rückenbeschwerden liefen parallel dazu mit, ebenso wie der Tinnitus. Seit der Endometriose ging es dann komplett den Bach runter, bzw. seit der Sepsis :-/

Und die Ärzte bearbeiten nur ihr Gebiet, keiner guckt über den Tellerrand hinaus, das macht mich so wütend.

P"föt-chenlFakritz


huhuu

Mensch Lachmöwe wie lange hälst du denn so schon durch?

Wenn ich mir vorstelle mit Kind UND Arbeit UND Schub ..ämmm

:)_

Wow

Mconstxi


Ja, eben! Genau da könnte nämlich der Hase im Pfeffer liegen.

Ich habe in den letzten Jahren sehr bewusst mehr Ruhephasen in meinem Leben integriert. Damit wurde ich zwar nicht gesund, aber meist halten sich die Beschwerden in Grenzen.

LUachm!öwxe


Ich hab mir nie richtig Rueh gegönnt, hatte immer ein schlechtes Gewissen, irgendwer kam immer zu kurz, meistens war ich es.

PPfötche^nlakrixtz


Monsti das stimmt mit den ruhephasen... ich kann nur voll arbeiten weil ich mich mit "von einem langen WE zum nächsten hangel (da schliessw ich mich dann aber auch immer in meine whg ein)

Lachmöwe, ich weiss was du meinst mit dem schlechten Gewissen. Das ist SO SCHWER.

:)* :)* :)* :)*

P=fötc~henlakriQtxz


ach ich wollte euch noch etwas fragen:

Wie oft lasst ihr euch Spiegeln? und wenn ja wie ? (Dünndarm/ mAgen auch z.b.)

Leiert ihr das dann selbst an? Oder sagt der Arzt euch jetz muss aber mal wieder?

Ich mein das Risiko ein Geschwür zu bekommen ist ja schoon höher.

Ich hatte 1999 die OP und bis jetzt keine Spiegelung mehr. Ist das normal?

Beschwerden und leichte Schübe gab es zwischenzeitlich schon.

Ich bin echt unsicher ob das nicht mal wieder nötig ist. Ich hab so ein unruhiges Gefühl. Aber möchte natürlich eigentlich KEINE Spiegelung weil das so ziehmlich der Horror ist f mich.

Wie macht ihr das?? *:)

PAfötch"enla9kritxz


Mein Doc sagt/ erwähnt jedenfalls nichts in der Richtung.

M0onswti


Ich hatte in den letzten fünf Jahren eine Magenspiegelung, eine Sellink-Passage zur Abklärung von Passagestörungen sowie zwei Rektoskopien. Koloskopien sind bei mir seit fünf Jahren eh nicht mehr drin, weil der Dicki komplett weg ist. Rektoskopien (hatte sie "Stumpfoskopien" genannt) werde ich auch nicht mehr haben, da ich seit Ende 2007 rektumamputiert bin.

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