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helicobacter pylori resistenz

nwumsexhul hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,liebe Laien,liebe Profis :-)

Ich weis bald nicht mehr weiter, denn meine Frau leidet seit über einem Jahr an Helicbacter pylori, trotz Behandlungen mit Tripple Therapie. Die üblichen Symptome sind nach wie vor vorhanden und unsere Ärzte vor Ort kommen nicht wirklich aus dem Kreuz. Unsere Nerven liegen blank. Der behandelnde Arzt meint, man müsse mal abwarten, zur Not gäbe es noch Medikamente(die auch gegen TBC helfen), die er aber nicht gleich anwenden wolle. Muss meine Frau erst so richtig krank werden, von wegen Magengeschwür, Magendurchbruch bevor ihr jemand hilft? Ich hoffe an dieser Stelle sehr, daß es unter Euch jemanden gibt, der uns weiterhilft. Die Familie leidet sehr...keine Küsschen an die Kinder...keine Küsschen für den Pappa, um bloss niemanden anzustecken. Was kann uns helfen,Schulmedizin, Homöopatie,Schamanentanz,Woodozauber..mir wäre alles recht.Ich bin echt traurig,denn ich weis nicht wie ich meiner Frau helfen .Es schmerzt {:(

Antworten
S)ilbEer


Die Familie leidet sehr...keine Küsschen an die Kinder...keine Küsschen für den Pappa, um bloss niemanden anzustecken.

ich glaube, so kann man sich doch gar nicht anstecken? Sonst wäre da ja die gesamte Menschheit infiziert... :- Vor allem bei Erwachsenen ist eine Ansteckung offenbar selten.

Durch falsche Einnahme von Antibiotika gibt es leider immer mehr resistente Helicobacter Pylori.

Man kann eine Kultur anlegen, um zu schauen, was für Resistenzen vorhanden sind. Es gibt nämlich verschiedene Therapieformen bzw. Wirkstoffkombinationen. Wirkt die eine nicht, nimmt man eine andere und meistens über einen etwas längeren Zeitraum als die erste.

Hilft das immer noch nicht, gibt es die sogenannte Quadrupeltherapie.

Ich verstehe nicht ganz, wieso man jetzt abwarten muss.

Wegen alternativen Behandlungsmethoden: Es gibt Hinweise, dass Bifidobakterien und Lactobacillus helfen könnten. Bei letzterem wurde die Studie mit Yakult gemacht, das sollte hierzulande auch erhältlich sein. Wie man an Bifidobakterien rankommt weiss ich nicht, es gibt wohl auch Joghurt, der in der Studie erwähnte ist leider nur in Korea erhältlich, das hilft dir ja nicht weiter...guck mal im Supermarkt, ob du da was findest.

Wenn du was findest, in dem beides drin ist - auch gut (der Joghurt der Studie enthielt Lactobacillus acidophilus HY2177, Lactobacillus casei HY2743, Bifidobacterium longum HY8001 und Streptococcus thermophilus B-1).

Des weiteren hat man herausgefunden, dass die Erfolgsrate der Tripeltherapie höher ist, wenn gleichzeitig ab dem ersten Behandlungstag Probiotika (der oben erwähnte Joghurt) eingenommen wurden.

Ebenso gibt es Anhaltspunkte, dass einige essentielle Öle ebenfalls helfen können, u.a. Zitronengras.

Siehe [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12752733?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&linkpos=1&log$=relatedarticles&logdbfrom=pubmed hier]]

n,u.msexhul


hallo silber,

und danke für deine antwort :-) der behandelnde arzt hat, nachdem das übliche medikament"zac pac" nicht geholfen hat, eine kultur angelegt.daraufhin gab er meiner frau die nächste tripple therapie, die, so wie es wohl aussieht,auch nicht gewirkt hat, denn sie hat schon wieder diese pelzige zunge und diesen muffeligen geschmack im mund.wird die von dir erwähnte Quadrupeltherapie eventuell auch gegen tbc angewendet?denn der arzt meinte es gäbe noch ein mittel u.a.gegen tbc,dass er aber nicht anwenden wolle,da es ja wohl schädlich sein solle.spätestens an dieser stelle frag ich mich was denn wohl schädlicher ist,eine erneute therapie mit einem solchen medikament oder ein entzückendes magengeschwür oder ein eleganter magendurchbruch? ist diese von dir erwähnte Quadrupeltherapie denn so schädlich?uns kommt es auch irgendwie so vor, als ob der doc irgendwie kein bock hat. denn auf die frage, ob unsere kinder vielleicht sicherheitshalber durch so einen pustetest gecheckt werden sollten,meinte dieser es täte nicht nötig....aha,wieso sind denn weltweit so viele menschen an helicobacter erkrankt?

B1arzt8x1


denn auf die frage, ob unsere kinder vielleicht sicherheitshalber durch so einen pustetest gecheckt werden sollten,meinte dieser es täte nicht nötig....aha,wieso sind denn weltweit so viele menschen an helicobacter erkrankt?

Nicht nötig, weil die Verbreitung allgemein sehr hoch ist, aber die Infektion nur bei ca. jedem 10. Probleme macht. Solange Deine Kinder also keine Beschwerden haben, muss auch nicht zwangsläufig gegen die Infektion vorgegangen werden.

FxKB


Hallo numsehul,

könntest Du mal schreiben, welche Symptome deine Frau genau hat?

nDumsexhul


Hallo FKB,

danke für Deine Nachfrage(es gibt hier anscheinend doch einige, die sich für uns interessieren,danke Euch allen!).Als erstes sei mal erwähnt, daß meine Frau sich wirklich gesund ernährt d.h. viel gesundes wie Obst,Gemüse,Milchprodukte,Vollkornbrot, no Fastfood,keine Cola keine Limo,keinen Alkohol..na gesund halt.

Die Symptome:

Es fängt an, mit einer, im hinteren Drittel bis zur Mitte hin, weiß belegten Zunge(besonders verstärkt nach Mahlzeiten,jedoch egal welches Lebensmittel!)Pilz oder Soor ist es nicht!Meine Frau geht früh ins Bett, fühlt sich morgens trotzdem, Zitat:wie zusammmen geschlagen.Sie ist tagsüber körperlich erschöpft und ihr ist oft schwindelig.Es gibt jedoch (selten) Tage, an denen es ihr gut geht. Nach dem letzten Atemtest, meinte der Doc, es wäre grenzwertig. Gibt es hier ein grenzwertig, zu kaum mehr nachweisbar, oder wie ist grenzwertig zu verstehen?

Ich hoffe jemand hilft uns, denn wir kämpfen fast schon ein Jahr lang, und hier und da liegen die Nerven blank, und uns geht so langsam die 'power'aus.

ableaja|ctaestx!


Hallo numsehul,

ich möchte dem Netz etwas zurückgeben und werde in diesem Forum hier mal anfangen, da ich hier auch schon ein paar nützliche Dinge gefunden habe. Ich hatte lange Zeit Probleme, die ich nicht erklären konnte: Schwindel bzw. Unsicherheit beim Sehen, sehr verspannte Rückenmuskulatur, vor allem linksseitig, ständige chronische Müdigkeit, wenig Appetit, auch morgens, der Körper hat mich nachts manchmal aus dem Schlaf geholt, ca. nach 2-3 Stunden, das Nervensystem hat verrückt gespielt, die Muskulatur um das Brustbein bis zum Rücken hat sich verkrampft, manchmal haben sogar die Beine gezittert, mir war ständig fröstelnd kalt, vor allem bei diesen nächtlichen Attacken. Da ich noch Rheumatiker bin, habe ich meine Ernährung schon vor ca. 3 Jahren etwas umgestellt, vor allem weniger tierische Fette (Wurst), weniger Süßes etc. (tut nichts zur Sache), doch dann gings mir etwas besser, auch regelmäßiger Sport half mit. Doch ich habe immer gemerkt, hier stimmt was nicht, aber wo? Dazu kamen die psychischen Probleme, ich habe die ganze Familie in Mitleidenschaft gezogen, du wirst es kennen! Letztendlich landete ich doch beim Magen (erst nach ca. 2.5 Jahren! Auch so lange, weil ich nie ein Säureproblem hatte), da auch der Appetit deutlich nachließ, ich wurde immer dünner, schließlich untergewichtig, also: Magenspiegelung (letzten Dez.) und im Januar stand fest: ausgeprägte Magenschleimhautentzündung (ohne Schmerzen im Magen selbst!), Helicobacter onboard, Zwerchfellbruch (größerer Mageneingang als normal). Also Triple-Therapie, nach ca. 3 Wochen keine Veränderung, Arzt meinte, o.k. bei 10% funktionierts eben nicht, Kontrolle nach 6 Wochen. Normalerweise gibts schon während der Antibiotikaeinnahme den Aha-Effekt, außerdem ich rauche nicht, trinke nicht, mache Sport, "warum sollten Sie sonst eine Schleimhautentzündung haben?", so der Arzt. Extremer Frust beim Rausgehen, dabei wirft er mir noch hinterher: "um immer schön Brokkoli essen!". Zuhause gegoogelt und sofort gefunden: Brokkoli statt Antibiotika, Kreuzblütler, Sulforaphan. Leider nicht gefunden: Berichte von Leuten, die Erfolg damit hatten. Am nächsten Tag habe ich angefangen mit einer selbsterstellten Kur, gar nicht so penibel: ca. 400g Brokkoli am Tag, ca. genauso viel Rettich, ganz wenig Süßes, um die Dinger nicht zu füttern (ganz schlimm war bei mir nämlich fettes Süßes in Verbindung mit Alkohol am Abend, z.B. Tiramisu mit extra Schuß, da gings mir zwei Tage schlechter als sonst), dann habe ich entgegen aller Warnungen frischen grünen Pfeffer (ca. 50 Körner pro Mahlzeit), gekochten Ingwer (aber ohne den vielen Zucker, bei uns hats der Iraner vom Markt) und Knoblauch gegessen. Auch Brokkolisprossen habe ich gezüchtet (enthalten ca. 20 mal mehr Sulforaphan als Brokkoli). Alles zusammen hat wohl funktioniert. Meistens habe ich während der Mahlzeiten schon gemerkt, daß der eklige Druck nachläßt, beim Pfeffer hats richtig rumort aber nicht wehgetan. Kurzum, der letzte Atemtest war negativ, was sich mit meinem Gefühl deckt. Ich habe schon morgens wieder richtig Kohldampf, schlafe super, einzig die Verspannungen brauchen wohl etwas länger, aber das wäre nach vier Wochen etwas zu viel verlangt. Ich glaube, sogar der sog. Zwerchfellbruch ist eine Reaktion des Körpers auf den kranken Magen, mal sehen was sich noch bessert! Ach ja, ich habe auch immer Tee getrunken (Kamille, Süßholz (offen kaufen, ist viel billiger als Sidroga), Anis-Fenchel-Kümmel offen. Ich denke, diese Sache ist auf jeden Fall einen Versuch wert und nie ein Fehler. Ich habe mir damit einiges erspart, ich kann es selbst noch gar nicht richtig fassen, wie tief ich in der Sch... drin war! Und wenns nicht klappt, kann man immer noch die tolle Quadruple Therapie versuchen. Dem Nobelpreisträger sei ja dank, dass er die Dinger entdeckt hat, aber die Standardtherapie, die er dazu verkauft ist schon ein Mist und als letztes Mittel anzusehen. Auch das tolle Duoventrin, das man in manchen Foren findet (ist Bismutnitrat von Schwoerer Pharma), ist mir ein Rätsel. Schwörer selbst gibt an, das man das Zeug ca. 28 Tage nehmen soll, weil der Eizyklus des Helicobacter 21 Tage beträgt! Was ich nicht daran verstehe: Bakterien und auch Helico vermehren sich durch Zellteilung, davon gibts bei Wikipedia sogar Filmchen! Ich dachte schon ich bin bei Alien gelandet und die legen noch Eier in meinen Magen! Gleich kommt Sigorney um die Ecke und knallt mich ab! Was man als Kranker so alles ertragen muß! Gut, daß es Internet gibt.

Ich hoffe, mein Bericht kann dir und anderen vielleicht helfen.

Alles Gute!

n+u=msehxul


angefangen mit einer selbsterstellten Kur

Hallo und danke für Deine Antwort,

wie lange hast Du Deine selbsterstellte Kur angewendet? Ich kann das alles schwer glauben, aber bist Du echt befreit von diesen Biestern?

Nochmals danke für Deine Antwort....und für die kommende Antwort.

Mfg.

Numsehul

Sxhexep


Manuka-Honig soll auch sehr hilfreich gegen Helicobacter pylori Infektionen sein. Habe ich mal gelesen. Vielleicht wäre das ja mal eine Alternative zu Antibiotika.

aileajDactaesxt!


Hallo numsehul,

also wie gesagt, der Atemtest war negativ und ich fühle mich auch sehr gut und da ich mich sehr lange nicht sehr gut gefühlt habe, merke ich schon, daß etwas anders ist, schließlich bin ich das letzte Mal mit Tränen aus dem Arztzimmer. Die Besserung erfolgte bei mir nach und nach in ca. 4 Wochen, also nicht schlagartig, und ist auch noch nicht beendet, wie ich denke. Mein Appetit ist mittlerweile hervorragend! Wenn ich das, was ich jetzt esse (z.B. Pizza mittags) vorher gegessen habe, bin ich in ein 3 Stunden Koma-Loch gefallen, davon keine Spur mehr.

Hast du die Site mit "Brokkoli statt Antibiotika" gefunden? Klingt doch überzeugend, oder? Ich habe übrigens auf folgendes nicht verzichtet:

- Rotwein, Bier in Maßen

- 2 Kaffee am Tag

- am Wochenende mal Kuchen, also doch Süßes ab und zu

- ansonsten ernähre ich mich relativ normal gesund mit Müsli, Honigbrot, Brei morgens

- wenig bzw. keine Wurstwaren aber wegen Rheuma, also anderer Grund

- normale warme Speisen mit Fleisch, Nudeln, Reis, Fisch, Gemüse aller Art etc.

- Brokkoli und Rettich wurden nur eingebaut in die normale Ernährung, das ganze als Kur zu bezeichnen ist eigentlich sogar falsch. Rettich habe ich einfach zwischendurch gegessen. Die Sprossenzucht war bei mir übrigens nicht sehr erfolgreich (Schimmel), aber ehe ich Sprossen gezüchtet hatte, gings mir eigentlich schon besser, dann habe ich das Ganze vorerst ruhen lassen.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob das bei dir auch was bringt!

Falls du noch Fragen hast...kein Problem.

Der Gedanke mit dem Honig ist auch nicht schlecht. Ich habe auch schon irgendwo gelesen, daß Honik antibakteriell wirkt, diese Sorte vielleicht im Besonderen. Ich habe auch nicht auf Honig verzichtet.

MfG.

E%nMgelh717


Hallo numsehul, ich kann dir nur sagen, das ich schon seit ca. 20 Jahren Helicobacter pylorie resistent bin. Ich habe einige Therapien hinter mir und bei der letzten Magenspiegelung vor 5 Monaten wurden nur noch Reste vom Helicobacter festgestellt! Also es gibt noch Hoffnung für deine Frau! Ich muß aber auch sagen, das ich schon viele Jahre einen Magenschutz einnehme. Omeprazol! Wenn ich es mal längere Zeit nicht nehme, dann geht es mir richtig schlecht!Dann bekomme ich schlimme Magenschmerzen. Ich hoffe sehr, das es deiner Frau bald besser geht!:)z :)z :)z

DXisfKilixa


Hey aleajactaest! + Numsehul, also mich würde mal interessieren numsehul, ob du das gemacht hast, was alea gemacht hat und obs was gebracht hat (bzw deine frau). Ich habe nämlich auch den Helicobacter Pylori, habe schon mehrfach die Tripple-Therapie gemacht und er is immer noch da. Waren die Symptome früher noch "harmlos" habe ich inzwischen richtige Probleme, Übelkeit+ Sodbrennen gehen inzwischen durch Pantoprazol, aber ich habe immer wieder Durchfälle, jeden Tag Bauchschmerzen...inzwischen ist es so schlimm, dass ich mich kaum noch aus dem Haus traue. Alle Möglichen anderen Sachen wurden ausgeschlossen, Lactoseintoleranz wurde festgestellt, aber wohl auch nur gering. Trotz verzicht keine Besserung! Jetzt wurde endlich mal eine Resistenzenbestimmung gemacht. Die hat natürlich ergeben, was mir schon lange klar -,- bin gg. all die gängigen Antibiotika resistent (besser gesagt der Helico^^). Nun erwartet mich nur noch die Quadrupel-(ah schreibt man das so?)Therapie und davor hab ich schon nen bissl bammel, denn die Trippel is ja schon kein Zuckerschlecken gewesen. Ich würde auch gerne mal so Sachen wie das mit dem Brokkoli probieren, ich bin mir nur irgendwie unsicher wie ich sowas dosieren soll.

LeenNchyexn79


Hallo aleajactaest,

Ich hoffe du liest jetzt meine Nachricht. Du hast doch die Brokkoli Kur gemacht und die hat dir doch geholfen. Kannst du mir bitte genau erklären wie du die gemacht hast. Ich habe nämlich seit über 4jahren Helicobacter und bin nur zufällig auf die Seite gekommen. Über eine Antwort von dir würde ich mich sehr freuen.

LG

Lenchen79

F?i-allxe


viel gesundes wie Obst,Gemüse,Milchprodukte,Vollkornbrot,

:-o Ist ja kein Wunder, dass sie dauernd Probleme hat... Das sollte man alles definitiv nicht essen mit einer chronischen Magenschleimhautentzündung!! Ist ja egal, ob Helicobacter oder sonst was; die Magenschleimhaut (und evtl. auch der Darm) ist angegriffen, Obst, Gemüse und schwer verdauliches Zeug wie Vollkornprodukte macht es doch nur noch schlimmer!

Was sie essen sollte: Weißbrot oder Zwieback – möglichst wenig rohes Gemüse, an Obst nur Äpfel und Bananen, und auch das nicht zu oft – so viel wie möglich schleimhaltiges Essen, also Haferflocken-, Reis-, Kartoffelbrei. Nichts Gebratenes, Scharfes oder sehr Salziges.

z7appeJlcFhe


Ich hatte 2012 und in 2013 mit rein auch mit Zwerchfellbruch, Helicobacter, reflux und und und zu kämpfen. Noch Diverse andere Infektionen bekommen, weil mein Körper echt am Ende war. AB Therapie hat nix geholfen, Säureblocker habe ich immer schlechter vertragen. Normalerweise soll man Krankheitsbilder etc. ja nicht googlen, aber hätte ich das nicht gemacht, dann wäre ich immer noch krank! Als erstes habe ich eine Darmflora Kur gemacht, weil durch die ganzen Tabletten (hatte 2012 in 5 Monaten 7 AB Therapien) meine Verdauung übelst am Boden war. Dann habe ich meine Ernährung umgestellt. Mir ist aufgefallen, dass der Körper einem schon genau sagt, was er gerade braucht und verträgt! Man muss nur darauf vertrauen... Was mir als erstes geholfen hat, war kleinere Portionen und viel langsamer essen, also auch kleinere Bissen. Und dann natürlich die "Standard"sachen, wie weniger fettig, ausgewogen, keine scharfen Sachen mehr. Weniger Alkohol (bzw. während meiner Selbstbehandlung keinen), Kaffee auf 1 Tasse reduziert und mit viel Milch.

Säureblocker habe ich von einem Tag auf den anderen abgesetzt und mir bei Rossman so natürliche Tabletten gegen Sodbrennen geholt (sind so Kautabletten). Hat sehr gut funktioniert, nachdem ich ca. 3 Tage Sodbrennen hatte, hat sich das dann gelegt.

Darmprobleme waren dann weg. Ich fühlte mich schon besser, aber Magen machte mir immer noch zu schaffen. Übelkeit,Schwindel, Schmerzen etc. Bin dann beim googlen auch auf die Idee mit dem Brokkoli gestoßen. Es hieß, man solle über 2 Wochen jeden Tag 500gr davon essen, am besten fast roh, weil beim kochen die meisten Stoffe verloren gehen. Hab ich nicht hinbekommen...

ABER was mir letztlich richtig geholfen hat, waren Brokkolikapseln! Habe jeden morgen und Abend jeweils eine Kapsel genommen (hat ungefähr die Menge an Sulirgendwas wie 800gr Brokkoli). Habe gemerkt, dass es langsam besser wurde, es hat aber länger gedauert als 2 Wochen! Man merkt zwar schon nach ca. 1 Woche eine Besserung, wenn man die aber zu früh wieder weglässt, wird es wieder schlimmer. Bei hats effektiv 3 Monate gedauert, aber die Tage, an denen es mir rundum gut ging wurden immer mehr (Ihr glaubt nicht, wie ich diese Tage gefeiert habe! ich war fast 1 Jahr lang zu nichts zu gebrauchen!)

Atemtest war letztens negativ! Und ich fühle mich auch viiiiiel besser, wie früher!

Ich kann es nur empfehlen es zu versuchen. Ich dachte mir damals, na schaden kann es ja nicht, sind ja natürliche Stoffe.

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