» »

Verstopfung nach Blinddarm Operation

s^iebz*igsZiebexn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mir wurde vor zweieinhalb Wochen der Blinddarm entfernt.

Seit der Operation wird bisher ohne langfristigen Erfolg versucht den Darm wieder zu mobilisieren. Hierzu wurde bereits zweimal im Krankenhaus ein Einlauf durchgeführt, sowie Abführmittel verabreicht. Diese Aktionen haben immer kurzfristig zu Stuhlgang geführt, wobei nach dem zweiten mal zusätzlich Magenspiegelung und MRT vom Darmbereich gemacht wurden. Bei der Magenspiegelung wurden trotz der Mobilitätshilfen immer noch geringe Essensreste gesichtet. MRT zeigte Darmschlingen, die nach Befund nicht aussergewöhnlich nach der Operation seien.

Aufgrund der Probleme wurde ich mit den Magenhilfsmitteln MOTILIUM und PANTOZOL versorgt, was mir offensichtlich trotz schlecht oder nicht arbeitenden Darm und entstehenden Blähbauch alle Gefühle von Übelkeit nimmt.

Ausserdem habe ich mir heute LACTULOSE Sirup sowie FLOHSAMENSCHALEN in der Apotheke besorgt und mit viel Flüssigkeit und Brei eingenommen. Ich hoffe auf baldigen Erfolg, da in der letzten Nacht aufgrund der fehlenden Mobilität erneut eine grosse Menge erbrochen wurde. Heute Mittag möchte ich dann eventuell Haferschleim mit Brühe ausprobieren.

Zum Hintergrund muss ich dazu sagen, dass vor der Operation die Verdauung auf Hochleistung gearbeitet hat und mein täglicher Kalorienbedarf bei mindestens 4000 kcal lag, aufgrund intensiver sportlicher Betätigung. Mit der Operation ist das ganz sicher vollkommen ausser Tritt geraten, da die sportliche Aktivität mit einem Schlag auf Null gegangen ist. Bisher hat mir aber kein Mediziner gesagt, dass hier ein Zusammenhang sein. Mittlerweile esse ich am Tag maximal 1000 kcal und habe fast 5 kg abgenommen, was sicher auch durch den Abbau von Muskulator zusätzlich beeinflusst wird. Mein Gesamtgewicht liegt jetzt bei 70.5 kg bei 179 cm Körpergröße. Bis auf den nicht arbeitenden Darm, fühle ich mich aber momentan körperlich noch sehr gut. Die Psyche ist mittlerweile absolut fixiert auf wartet mit Sehnsucht auf den nächsten Stuhlgang.

Gibt es Ratschläge oder ähnliche Erfahrungen hier im Forum?

Vielen Dank und Grüße!

Antworten
s iebzCigsi6ebexn


Folgende PN habe ich heute erhalten:

In schwierigen Fällen, wie hier beschrieben, gibt man im hiesigen Krankenhaus auch heute noch Rizinusöl. Bewährt hat sich das nachstehend beschriebene Einnahmeverfahren:

* Morgens früh auf nüchternen Magen

* mindestene 30 ml Rizinusöl in einen Schüttelbecher geben (Maximaldosis nach der russischen Volksmedizin: Körpergewicht in kg entspricht Dosis Rizinusöl in ml). Hierfür am besten geeignet erscheint mir der 250-ml-Schüttelbecher von Tupperware. Da 1 ml Rizinusöl etwa 1 g entspricht, erfolgt die Dosierung am einfachsten mit einer Digitalwaage.

* Mit gekühltem Grapefruitsaft auf 250 ml auffüllen.

* Den Schüttelbecher insgesamt 5 min lang abwechselnd mit der rechten und der linken Hand intensiv schütteln.

* Schließlich die Emulsion zügig trinken und anschließend am besten 1 Stunde lang auf dem Rücken liegen.

Normal erfolgt der Wirkungseintritt 2...4 Stunden nach der Einnahme, in Ausnahmefällen 1...6 Stunden danach. Anschließend ist der gesamte Darm vollständig entleert, weshalb man bis zur nächsten Anwendung eine Woche warten kann. Schließlich noch ein Hinweis: Die Intensität des Abführens nach der Einnahme von Rizinusöl hängt ausschließlich von der Menge der hierbei aus der Leber ausgeschiedenen Gifte und Schwermetalle ab.

Danke an den Absender. ;-)

s$iebziegsie4ben


Die FLOHSAMENSCHALEN in Verbindung mit LACTULOSE zeigen Erfolg! :-D

Von daher kann ich das weiterempfehlen, falls jemand auf diesen Thread landet. Zudem kann man vermutlich nicht genügend trinken, vorallem bei Einnahme der wasserbindenden Samen. Gestern bin ich auf 8.5l an verschiedenen Getränken gekommen, überwiegend Tee. Ausserdem habe ich circa 500ml Haferschleim verschlungen, was ich entgegen erster Vermutung in Verbindung mit klarer Gemüsebrühe als relativ geschmackvoll empfand. Nachdem heute morgen direkt auf "nüchternen" Magen nochmals Ananas-Schorle und anschliessend Karottensaft gekommen sind, hat sich nach dem Haferschleimschleimfrühstück mit Kaffee und Tee auf der Toilette ein größeres Erfolgserlebnis eingestellt. Hoffentlich normalisiert sich die gesamte Flora bald, so dass es ohne Hilfsmittel und Medikamente auch funktioniert.

Der Glaube an die Richtigkeit der anfänglich bei mir durchgeführten medizinischen Indikation schwindet. Das Internet scheint mit gewisser Vorsicht und Umsicht doch eine gute Sekundärquelle, um die Genesung einzuleiten.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Flohsamenschalen]]

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH