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Magenschmerzen/Rückenschmerzen

cjyVph#er1 hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich bin echt langsam am verzweifeln und dachte mir vielleicht hat Jemand schonmal von meinen Symptomen gehört. Ich bin übrigens männlich und 29 Jahre alt.

Seit ca. 3 Monaten hatte ich hin- und wieder mal Magenkrämpfe/Magenschmerzen im Oberbauch. Ich habe das Ganze auf mein stressiges Berufsleben geschoben. Mittlerweile sind die Schmerzen allerdings so stark geworden, das ich zum Arzt gegangen bin.

Seitdem verschlechtert sich das Ganze rapide, denn eine Medikation/Behandlung wurde noch nicht gefunden:

- Magenschmerzen im Oberbauch in Kombination mit Rückenschmerzen (wie ein Gürtel um den Bauch) und immer in

Verbindung mit der Nahrungsaufnahme (Esse ich gar nichts bin ich fast Beschwerdefrei)

- Schmerzen bis in die Brust (fühlt sich an wie Herzprobleme)

- Unruhiger Darm, Blähungen

- minmale Lebervergrößerung (der Arzt sprach von einem "Tick" vergrößert)

- Cholspasmin hilft gegen die Magenschmerzen, die Rückenschmerzen bleiben aber. Bei den Rückenschmerzen bin ich mir allerdings nicht sicher, da ich ja nun krankheitsbedingt viel auf der Couch liege - vielleicht kommen die daher.

Das Blutbild wurde mittlerweile gemacht und ist "soweit" in Ordnung sagte man mir am Telefon. Ich sollte aber am Montag unbedingt wiederkommen, da "einiges" abzuklären wäre. Wie habe ich denn das zu verstehen? Morgen wird nun ein Ultraschall gemacht.

Kann mir vorab trotzdem Jemand einen Tipp geben was das sein könnte? Ich habe ja erst auf irgendeinen Krebs getippt, aber man sagte mir ich sei eigentlich zu jung. Symtpome wie Bluterbrechen, Teerstuhl, Appetitlosigkeit, Ekel vor Essen, Fieber, Leistungsknick usw. habe ich gar nicht. Es tut halt nur sau weh.

Wäre es denkbar, das es irgendwie mit einer "verschleppten" Diabetes zusammenhängen kann mit Folge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung o.ä.? Diabetes wurde bei mir zwar noch nicht diagnostiziert, aber etliche Symptome, die sich so in den letzten Jahren angesammtelt haben, könnten darauf hindeuten:

- 25kg Gewichtszunahme innerhalb eines Jahres ohne signifikante Umstellung der Nahrung

- eine wiedergekehrte Vorhautverengung

- eine nicht heilende Stelle am Knöchel

- häufiger Heißhunger auf Süßes

Vielleicht weiß ja einer was.

Viele Grüße :-) und Danke.

Antworten
pEeJps


Morgen wird nun ein Ultraschall gemacht.

Warum erst jetzt?

Als ich mir das so durchgelesen habe, war meine erste Vermutung die Galle.

Als ich vor ein paar Jahren ähnliche Beschwerden hatte, vermutete man zuerst den Magen, was sich aber bei einer Mangenspiegelung nicht bestätigte.

Dann dachte ich an den Rücken, denn die Beschwerden traten bei mir nur Nachts auf.

Zu guter Letzt wurde dann doch noch ein Ultraschall gemacht und es stellte sich heraus, dass ich eine entzündete Gallenblase mit Stein hatte. Meine Beschwerden hatte ich bestimmt 9 Monate %-| bis dann die Gallen-OP notfallmäßig wegen der Entzündung folgte.

Wegen deiner anderen Beschwerden könnten ein Teil auch die Schilddrüse verursachen, aber natürlich sollte man auch Diabetes ausschließen.

c:yphetr1


Warum erst jetzt? Gute Frage, aber anscheinend sieht mein Arzt die Sache nicht so dramatisch. Am Donnerstag

habe ich ja wegen den Blutwerten angerufen und wenn da was gravierendes gewesen wäre, hätte er mich

bestimmt sofort reinbeordert. Aber anscheinend alles ok - nur das da "was abzuklären sei". (??!?) Habe allerdings

auch nur mit der Schwester gesprochen.

Bei mir vermutete er auch erst den Magen (Gastritis, Ulcus), doch Omeprazol und Pantozol brachte wenig bis

gar nichts. Erst meine Eltern wiesen mich auf die Möglichkeit der Galle hin und empfahlen mir Cholspasmin, was auch

ganz gut hilft (aber auch nicht immer!)

Nachts habe ich zum Glück keine Probleme - zumindest nach dem Einschlafen. Das ist die einzige Zeit des Tages, wo ich absolut schmerzfrei bin, daher kann ich mich noch halbwegs erholen. Doch tagsüber geht fast gar nichts. Ich habe einen riesen Berg Arbeit

in der Firma und absolut keine Zeit für so'nen Magenkram, aber momentan kann ich keinen klaren Gedanken fassen

bei diesen Schmerzen. Zum k**

p*epps


Melde dich mal wenn du dann morgen beim Ultraschall warst.

Übrigens, die Galle kann ganz unterschiedliche Beschwerden machen und nicht immer sind sie typisch. ;-)

c\y*pRheyr1


Hallo :-)

also ich war nun beim Ultraschall. Das mit der ertasteten Lebervergrößerung hat sich nicht bestätigt, allerdings habe ich eine Gallenblase voll mit kleinen Steinen (5-15mm), die allesamt sehr gut auf Wanderschaft gehen können. Die Galle ließ sich nicht mal mehr komplett durchleuchten.

Die Gallengänge sind allerdings nicht erweitert, was lt. Arzt daraufhin deutet, das es dort noch keinen großen Stau gegeben haben kann und eher die Wege hin zur Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies erklärt auch die massiven Magen/Rückenschmerzen. Unter dem rechten Rippenbogen tut übrigens auch nichts/wenig weh, auch ein Symptom dafür, das eher die Bauchspeicheldrüse bzw. der Weg dorthin schmerzt.

Da die Gefahr einer Bauchspeicheldrüsenentzündung besteht, muss ich eventuell heute noch zum CT und dann ab ins KH zur Entfernung der Gallenblase. Wird wohl alles in den nächsten 1-2 Wochen passieren müssen.

Na ja ich bin froh, das sonst nichts Wildes ist. Das Blutbild war übrigens "mustergültig" und nichts hat darauf hingedeutet.

So und wo nehm ich nun die Zeit dafür her?! ;-)

Hoffentlich finde ich nach den paar Wochen noch meinen Schreibtisch unter dem ganzen Papier. ;-D

dQijan_a69


Die Zeit :)D wirst du dir wohl nehmen müssen und wirst sicherlich dann auch froh sein, die Schmerzen endlich los zu sein.

Ich war nach der OP 4 Woche zu hause, bei leichter Tätigkeit kann man auch schon eher wieder arbeiten gehen, aber nichts Schweres heben.

Nimm dir eine Auszeit, denn wenn du Rücksicht auf andere nimmst ,wird es eh meißtens nicht gedankt.

Alles Gute für Dich !!!!!*:)

pbewps


@ cypher1

Gallenblase voll mit kleinen Steinen

Na was hab ich gesagt?

Eine laparoskopische Gallen-OP ist ein Klacks und du wirst dann froh sein wenn du es hinter dir hast.

Aber wenn du zu lange wartest könnten Komplikationen dazu kommen.

c)yphe3r1


Hallo

erstmal danke für die Aufmunterung. :-)

Gestern wurde ich im KH vorab untersucht und muss nun Montag rein. Die Magenschmerzen sind aber eher untypisch wurde mir gesagt, daher krieg ich doch noch eine nette Gastroskopie, weil die zusätzlich noch die Vermutung auf Heliobacter oder Schlimmeres besteht. Eine Entzündung der Gallenblase/Bauchspeicherdrüse habe ich übrigens noch nicht. Operiert werde ich dann am Mittwoch (Schlüsselloch-OP), vorher kommt noch der ganze Diagnostik-Kram (EKG usw.)

Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie mich das alles nervt {:( War ja gestern auf der Notaufnahme zur Untersuchung, weil mein Hausarzt meinte es wäre "dringend". Genervte Ärzte (weil so dringend war es dann doch nicht) und eine Behandlung wie man es auch aus überfüllten amerikanischen Notaufnahmen kennt. Aber ok, so muss das vielleicht sein. Ich bin allerdings ein echter Stressmensch mit beiden Beinen im Leben und verliere nur ungern die Kontrolle. Die Auslieferung an die Ärzte ist eine echt neue Erfahrung für mich, mit er ich erstmal klarkommen muss. Alleine die Rektal-Untersuchung hat mein Weltbild erschüttert ;-D und wenn ich an Katheter und Einläufe usw. denke ....... :-/

Wie lange muss ich denn überhaupt mit einem Ausfall rechnen? Wie lange ist man denn da krankgeschrieben? Sitze ja momentan im Büro und muss das ganze ein wenig planen :-)

Viele Grüße

Marco

d_ija-na6x9


Hallo,

mit einer Auszeit von 3-4 Wochen solltest du schon rechnen.

Ich bin nach 4 Wochen wieder arbeiten gegangen, wollte aber auch nicht eher.

Auf keinen Fall etwas Schweres heben, denn die Wunden innerlich müßen auch erstmal heilen.

Solltest du schon mal eine Narkose bekommen haben, dann sage zu den Ärzten, das du das Narkosemittel nicht vertragen hast, denn mir ist es nach der OP schlecht ergangen {:(, da wurde mir gesagt, wenn sie das gewußt hätten, hätte ich ein besseres Mittel bekommen.

Ich habe es aber auch nicht besser gewußt, denn bei meiner vorhergehenden OP(6 mon. vor der Gallen OP)hatte ich keine Probleme.

Alles Gute für Dich !!!!!*:)

cyypzhxer1


Ich hatte noch nie eine OP, von daher weiß ich nicht ob mir das bekommt. Habe da auch schon

von Anderen gehört, das es einem scheusslich gehen kann danach. Aber davor habe ich eigentlich

keine Angst. Eigentlich habe ich gar keine Angst, außer vor Kathetern und sonst allem was da unter

der Gürtellinie angestellt wird. ;-D

EVhemaOlige@r Nutze#r (#3x25731)


Ich war 4 Wochen krank geschrieben, allerdings waren zwei Wochen angedacht, da meine Naht am Bauchnabel wieder aufgegangen ist und erst seundär heilen sollte, dann aber doch nach 1,5 Wochen nochmal neu genäht wurde, sind es dann 4 Wochen geworden.

Schmerzen hatte ich nach der OP so gut wie keine, hatte das schon schlimmere OPs, das wr fies war, waren die Schmerzen von der Sekundärnaht, das hat ordentlich gebrannt und gezogen. Aber sonst war es okay.

Ekhema1liger /NutzeYr (#325731)


Normalerweise bekommst du keinen Katheter oder dergleichen, ich hatte nicht mal eine Drainage. Bin Freitags operiert und Montags nach der Visite direkt nach Hause. Länger hätte ich auch nicht im KH bleiben wollen

cZyphexr1


Hallo

ich wollt mich nur mal kurz zurückmelden! :-) Habe nun meine kleine Schlüsselloch-OP hinter mir und bin wieder zu Hause.

Ich kann nur jedem der Angst hat Mut machen. Die OP war ein Klacks und nach 3 Tagen war ich wieder raus. Die Wunden

verheilen gut und Magenschmerzen sind bisher nicht wieder aufgetreten. Nun warte ich nur noch auf das Laborergebnis zur

Gallenblase. Ich weiß nicht ob das die Regel ist, auf jeden Fall wird die Gallenblase und die Steine nochmal genauer untersucht.

Ich konnte es ja nicht fassen: Ein ganzer "Beutel" voll mit unzähligen kleinen gelben Steinen. Die Galle muss bis zum Rand

vollgewesen sein und war übrigens auch entzündet. Aber nun ist alles gut :-) Danke für Eure Beiträge :-)

mfg

cypher1

p(eps


@ cypher1

Schön dass es dir wieder gut geht.

Mit einer entzündeten Gallenblase ist allerdings nicht zu spaßen (ich hatte auch eine) und dadurch kann es vorkommen, dass die OP doch nicht laparoskopisch durchgeführt werden kann. Du hast also nochmal Glück gehabt. :)z

p/epperymintt24


Hallo alle zusammen

Ich war ueber Nacht im Krankenhaus....Schmerzen zum Umfallen. Verdacht auf Gallensteine. Ich hatte den Abend zuvor in "geistiger Umnachtung" Grapefruitsaft getrunken....und im wahrsten Sinne des Wortes den Hals nicht vollbekommen. Gestern morgen bei der Arbeit fing es dann schon mal im Magen mit Druckgefuehl an. Gegen mittag konnte ich nicht mehr sitzen...und Abends konnte ich auch nicht mehr liegen. Mittlerweile tat mir auch mein Ruecken weh. Der Schmerz ebbte einfach nicht ab. Ich hab mich dann in die Wanne gelegt...und da wurde es etwas besser...Danach kamen die Schmerzen wieder. Ich bin dann etwas rumgelaufen...und dachte so kann ic die Nacht nicht ueberstehen. Na ja...nach langem hin und her beschloss ich ins Krankenhaus zu gehen. Urin und Blut wurden untersucht...Ultraschall hat auch nichts hergegeben....alles in der Norm. Der Schmerz ist stumpf...vergleichbar mit starkem Muskelkater. Er zieht vom Magen ins Kreuz...Ich habe Papiere fuer den Hausarzt bekommen...ich soll eine Kamera schlucken...Normalerweise...ich gebs zu...haue ich ja bei solchen Sachen ab...aber mittlerweile glaub ich wuerd ich auch eine ganze Filmcrew reinlassen. Diese Schmerzen sind ekelhaft....und ich bin normalerweise zaeh. Hat irgendjemand Erfahrungen? Uebrigens wollte ich noch erwaehnen das ich in der USA bin...ich denke da laeuft alles etwas anders ab.

Vielen Dank schon mal....auch wenn keine Antworten kommen...ich hab wenigstes mal etwas ablassen koennen.

T.

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