» »

Nach Divertikulitis OP

e+ror@icxhi hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle Diertikulitis Kolegen und Koleginnen,

ich hatte vor zwei Jahren eine Divertikulitis OP wo der Sigma - Darmbereich (insgesamt 50cm) entfernt wurde. Heute habe ich keine Schmerzen mehr und kann so schalten und walten wie vor der OP. Nur - das der Stuhlgang sehr weich ist (grenzt manchmal schon an Durchfall) und ich ständig Blähungen habe. Eine Ernährungsumstellung brachte garnichts und auf Nachfrage bei meinem Arzt bekam ich die Antwort: Besser so als Verstopfung. Wie ist es bei euch? Habt ihr die gleichen oder ähnliche Probleme?

Antworten
pSeHpxs


Besser so als Verstopfung.

Das stimmt schon, aber diese überfallartigen Durchfälle können die Lebensqualität ganz schön einschränken.

Ich habe seit meiner Sigmaresektion im Okt.08 auch ständig Probleme mit Durchfällen. Zusätzlich habe ich auch noch Schmerzen (genau so wie vor der OP %-|) immer wieder mal und dann sind auch meine Entzündungwerte i. Blut erhöht.

Mit Blähungen habe ich eigentlich keine Probleme. Hast du deinen Stuhl schon mal auf Pilze untersuchen lassen?

Deine Darmflora könnte gestört sein, du musstest bestimmt auch immer wieder mal AB nehmen.

eKr8or'icxhi


Schmerzen habe ich wie schon geschrieben keine mehr, ab und zu ziehts ein wenig wenn ich schwer gearbeitethabe, ich denke das sind die Narben wo der Darm wieder zusammengeklebt wurde. AB muss ich nicht nehmen. Was ich komisch finde ist, das ich nie zu einer nachuntersuchung musste und für eine Vorsorgeuntersuchung bin ich zu jung (34).

Eine Pilzuntersuchung wurde noch nicht gemacht.

pdeps


Was ich komisch finde ist, das ich nie zu einer nachuntersuchung musste und für eine Vorsorgeuntersuchung bin ich zu jung (34).

Eine Nachuntersuchung ist glaube ich nicht erforderlich, außer es treten Probleme auf. Darum denke ich, dass der Gastroenterologe nächste Woche bei mir eine erneute Spiegelung wahrscheinlich für erforderlich halten wird. %-|

Ich habe nämlich auch immer wieder mal Blut im Stuhl wenn es besonders schlimm ist. Ich hoffe nur, dass es nicht mit der Anastomose zusammen hängt. :-/

p*eps


Eine Pilzuntersuchung wurde noch nicht gemacht.

Das könntest du ja mal machen lassen. Starke Blähungen und auch der Durchfall könnten schon von einer Darmmykose kommen.

Bwl0bb


Nur - das der Stuhlgang sehr weich ist (grenzt manchmal schon an Durchfall) und ich ständig Blähungen habe.

Ganz normal, wenn 50 cm des Colon sigmoideum entfernt wurden (siehe dazu auch [[http://de.wikipedia.org/wiki/Colon_sigmoideum]] Abschnitt "Funktion". Dort steht zwar, dass sei nur Anfangs, aber ich würd mir dementsprechend keine Gedanken machen).

Musst du den auch oft auf das Klo oder lässt sich der Stuhl gut halten?

puepxs


@ Bl0bb

Entschuldige wenn ich mich dazwischen dränge.

Ich habe das Problem dass ich ständigen Stuhldrang habe und mich einfach nicht auf einmal komplett entleeren kann. Ich stehe von der Toilette auf, laufe ins nächste Zimmer und muß schon wieder ..... immer kleine Portionen und breieig bis flüssig. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich muß und dann kommt aber nichts ...... ist dann wahrscheinlich nichts mehr drin, habe aber trotzdem einen Drang. ??? Meine OP war vor 9 Monaten, langsam könnte es schon mal anders werden.

d^e Säcxhsin


Hallo,

bei mir ist es genau umgekehrt: Ich neige seit meiner Sigmaresektion im Sept. 2007 eher zur Verstopfung, bzw., kann sehr schwer. Dann habe ich aber auch wieder Tage, wo ich totale Bauchprobleme habe (Blähungen, Bauchkrämpfe, etc.) u. dann geht's zwar leichter, aber auch in Schüben... Na ja, irgendwie zickt mein Magen-/Darmbereich in letzter Zeit sowieso ziemlich rum... :=o Übrigens wurde zu mir vor der OP auch gesagt, dass es eher zu mehrmaligem breiigem Stuhlgang nach der OP kommen kann... - das hatte ich ja vor der OP auch schon... Doch bei mir hat es sich eben nicht bewahrheitet: Habe in meinem ganzen Leben noch nie zur Verstopfung geneigt u. nun ist es so! Ist auch ziemlich blöd... %-|

LG!

Britta @:)

d,e SHäc|hgsxin


Ich habe das Problem dass ich ständigen Stuhldrang habe und mich einfach nicht auf einmal komplett entleeren kann. Ich stehe von der Toilette auf, laufe ins nächste Zimmer und muß schon wieder ..... immer kleine Portionen und breieig bis flüssig. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich muß und dann kommt aber nichts ...... ist dann wahrscheinlich nichts mehr drin, habe aber trotzdem einen Drang. Meine OP war vor 9 Monaten, langsam könnte es schon mal anders werden.

So war's bei mir vor der OP schon u. ist es jetzt tlwse. (bei ganz schlimmen Tagen wieder bis zu 10x am Tag) auch wieder so. Die meiste Zeit habe ich allerdings sehr harten Stuhlgang u. bekomme den nur ganz schwer raus u. dann meistens auch noch in Etappen... :|N

P:egg}y 47


Hallo, Sächsin,

hast Du Dich denn schon mal auf Candida untersuchen lassen? DIese Symptome machen nämlichCandida, ich habe auch das gleiche, bin dann auf Divertikel operiert worden, mir sind 5O cm Darm entfernt worden, danach hatte ich Verstopfung,bin zur Heilpraktikerin gegangen, und die hat festgestellt, ich bin voller Candidas.

Seit 2 Jahren versuche ich , die Dinger loszuwerden, habe aber immer noch Verstopfung. Manchmal, morgens m, geht es gar nicht dann nehme ich Movicol,ich darf ja wegen der Darm-Op keine starken Abführmittel. Wenn die Pilze weniger sind, kann ich normal aufs KLo, aber die Mistdinger kommen immer wieder. Ich bin jetzt bei einer homöopathischen Ärztin in Behandlung. L:G: Peggy47 *:)

d%e SäJchsFin


Hallo Peggy 47,

hast Du Dich denn schon mal auf Candida untersuchen lassen? DIese Symptome machen nämlichCandida, ich habe auch das gleiche, bin dann auf Divertikel operiert worden, mir sind 5O cm Darm entfernt worden, danach hatte ich Verstopfung,bin zur Heilpraktikerin gegangen, und die hat festgestellt, ich bin voller Candidas.

Bist du ohne Divertikulitis zu haben, operiert worden? Nur wg. der Symptome?

Ich hatte vor der Divertikel-OP auch schon immer diese Probleme, dass ich nur in Etappen gehen konnte, aber nie Verstopfung! Ein Stuhltest wurde vor der OP durchgeführt (weiß jetzt aber nicht mehr so genau, ob es direkt davor war), da hatte ich keine Pilze. Vor 8 Jahren hatte ich schon mal einen Darmpilz, aber das hat sich ganz anders bei mir geäußert, da hatte ich dauernd Durchfall. Allerdings wurde der Pilz damals nicht medikamentös behandelt, da mein damaliger HA meinte, die Pilzmittel würden alle auf den Magen schlagen u. mit meiner chron. Magenkrankheit wäre das nichts für mich. Scheinbar ist er ja dann von alleine weggegangen, denn es wurde nie mehr ein Pilz bei mir gefunden! :-/ Bis jetzt habe ich mit meinem HA auch noch nicht darüber gesprochen, dass ich öfter mal Probleme mit meinem Stuhlgang habe - bin noch nicht so lange bei dem neuen HA u. wir haben noch etwas Verständigungsprobleme... ;-) Außerdem habe ich auch noch nicht mit ihm darüber gesprochen, da ich ja nicht immer Verstopfung habe. Manchmal kann ich tagelang schlecht, manchmal nur einen Tag oder es geht eine ganze Weile gut u. dann geht es wieder schwer.

LG und danke!@:)

Britta

P5eggyx 47


Hallo,,Sächsin,

ich bekam nach dem Tod meines Sohnes so nach und nach Reizdarm, also Durchfall,ganz schlimm, morgens bis zu 8x nacheinander. Der Arzt stellte Divertikel bei mir fest und sagte, daß sie an dem Reizdarm schuld wären. Er riet mir zur Operation. Nach der Operation hatte ich nur Verstopfung, bis heute. Die Heilpraktikerin stellte einen Candida- Befall von 10 hoch 6 fest, das war sehr viel.Seit 2 einhalb Jahren bin ich in Behandlung.Wenn die Pilze durch Medikamente weg sind, klappt es etwas leichter auf dem Klo,aber sie kommen immer wieder . Und wenn es nicht mehr geht, dann weiß ich, daß sie wieder da sind.Scheiß- Dinger!!!!!!!!Der Tod meines Sohnes liegt schon 2O jahre zurück.Da kannst Du sehen, in welcher Zeit die Pilze sich bei mir ausgebreitet haben.Hätte mich der Arzt vorher richtig untersucht, wäre mir die Ooperation bestimmt erspart geblieben, aber es gibt ja eigentlich keine PIlzkrankheit. ( sagen die Ärzte) Die Krankenkasse hat die OP bezahlt und geheilt hat es mich auch nicht. Ich muß immer auf meine Zeiten aufpassen, wenn ich aufs Klo muß und kann meinen Hobbys, dem Wandern, gar nicht mehr nachgehen, höchstens nur 2-3 Stunden.Pünktlich um halb eins bekomme ich Bauchweh und dann muß ich aufs Klo. Aber müssen ist nicht können, das weißt Du sicher auch. dann sitzt man da und preßt als wolle man ein Kind zur welt bringen und es geht so schwer und tut so weh.Es ist echt eine Quälerei.Trotzdem alles GUte :)^

evroryicxhi


So, jetzt ist ja doch wieder ein halbes Jahr in Land gezogen und der Stuhlgang ist einigermaßen normal geworden. Nur dieße verflixten übelriechenden permanenten Blähungen bringen mich noch um den Verstand. Ab und zu habe ich den Verdacht, das nach übermäßigem Fleischgenuss (Sontagsbraten) das ganze noch schlimmer wird. Kann evtl. auch Stress oder unzufriedenheit dazu beitragen?

p_ep-s


Du hast doch sicher vor der OP mal Antibiotia bekommen? Eine geschädigte Darmflora erholt sich nicht so leicht. Hast du mittlerweile mal deinen Stuhl untersuchen lassen? Du könntest dich auch noch auf Nahrungsmittel-unverträglichkeiten (Lactose, Fructose, Gluten, Histamin) testen lassen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH