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Paspertin-/ Mcp-Tropfen

b.amxbie


danke

habt ihr eine idee wie ich die übelkeit in den griff bekommen kann??

in der apotheke haben sie mir gesagt dass wenn ich zu lange paspertin tropfen nehme es auf die niere und leber gehen kann. deswegen will auch mein neuer arzt mir diese tropfen nicht verschreiben.

er wollte mir gar nichts gegen die übelkeit geben weil er ja sagt es sei psycisch und da helfen die tropfen eh nicht.

bin echt schon ratlos was ic sonst nehmen könnte. will wieder mal einen tag was amchen können one diiese übelkeit

v8anessax_1


hast du auch das gefühl, dass die übelkeit mit luft im magen verbunden ist?... oder mit starkem völlegefühl?

bVambixe


ja ab und zu.

ist aber meistens auch unabhängig davon ob ich was gegessen habe oder nicht

ic muss oft ausstossen und dabei hab ich einen ekeligen geschmack wodurch mir noch übler wird.

aber bei der magenspiegelung haben sie nichts gefudnen

v"ane2ssa_x1


versuch doch mal lefaxin, die bekommst du auch rezeptfrei und helfen gegen diese luft im magen/darm... helfen eigentlich recht gut, weiß ich auch mehreren quellen persönlich.

b8amxbie


gibts die bei uns in österreich auch? muss ich mal fragen.

ich hab da so ne idee.

vl kann mich jemand richtig stellen falls ic falsch liege:

und zwar habe ich jetzt 6 monate lang pspaertin genommen. die nimmst man ja auch bei so viel magensäure. und wenn ich sie jetzt nicht mehr nehmen produziert mein magen mehr magensäure und hab deswegen das saure aufstossen?

könnte da was dran sein, oder eher nicht??

SOilbexr


Nein. Paspertin hat keinen Einfluss auf die Magensäure. Es macht auch nicht abhängig im Sinne von wenn man es nicht mehr nimmt, arbeitet der Magen erstmal nicht mehr. Also nicht wie bei Abführmitteln. Ich habe so an die anderthalb Jahre lang täglich Paspertin genommen, dann Nebenwirkungen bekommen, wegen denen ich es absetzen musste.

Ich denke, es wäre sinnvoll, nach nicht-medikamentösen Alternativen gegen die Übelkeit zu suchen. Oder zumindest seltener was zu nehmen. Ich kann wirklich nur nochmal zu Iberogast raten. :)z

bfambxie


ok dann liege ich wohl falshc mit meiner vermutung :=o

ja iberogast atte ich ja schon versucht, aber dadurch ist mir noch übler geworden.

hhhmmm. ist echt voll blöd weil man nicht mehr weiß was man noch alles versuchen könnte.

bsenrzo


Schade, dass du die meisten Dinge nicht verträgst.

Iberogast wäre ein guter Tipp gewesen. Bei Lefaxin (Simethicon) bin ich mir nicht so sicher, das ist eher bei erhöhter Gasbildung im Magen-Darm-Trakt, also Blähungen, Völlegefühl. Naja.

Hab mich gerade etwas informiert - dass dir dein Arzt kein MCP mehr verschreibt, ist gerechtfertigt, da es nämlich zu Wechselwirkungen mit dem Neuroleptikum und dem Antidepressivum, die in Deanxit enthalten sind, kommen kann (aber nicht muss). Ich glaube aber nicht, dass das dein Arzt wusste, sonst hätte er es dir wohl gesagt. In der Apotheke aber hätten sie es zumindest nach kurzer Recherche herausfinden müssen. Schade. :-/ Von einer Nieren- oder Lebertoxizität von MCP konnte ich hingegen nichts finden. :-/

Ob dein neues Präparat angeschlagen hat, wirst du vermutlich in wenigen Tagen schon merken, denn man ist sich heutzutage eigentlich einig, dass die Annahme,dass Antidepressiva erst nach 2 Wochen zu wirken beginnen, bis zu einem gewissen Teil ein Artefakt der Gruppenstatistik ist. Soll heißen, bei einigen Patienten ist schon nach wenigen Tagen eine Besserung zu erkennen, bei einigen gar nicht, also nie, non responder. In der Statistik wurde dann daraus: Es dauert ca. 2 Wochen, bis feststellbar ist, ob eine Wirkung eingetreten ist. ;-D Warum es dennoch einige Tage dauert und die Stimmungsbesserung nicht praktisch sofort sichtbar ist, weiß bis heute eigentlich kein Mensch. 8-)

Summa summarum scheint dein Arzt nicht ganz up to date zu sein.

Ich hoffe, dein neues Medikament hilft, deine Beschwerden zu lindern. Ich denke, das ist der richtige Weg. Warum hast du bisher noch keine Psychopharmaka bekommen?

PS: Man sollte auch bedenken, dass es verschiedene alternative (besser wäre: komplementäre) Ansätze gibt, um diverse Leiden zu behandeln. Homöopathie (manche schwören drauf, manche nicht), Schüssler Salze (selbe Bemerkung wie zuvor), Traditionelle Chinesische Medizin etc. Ich bin mir nicht sicher, in wie weit mit TCM psychische Beschwerden behandelt werden können - die gesamte Medizin- und Gesundheitstheorie ist dort ja etwas anders - , Fakt ist jedenfalls, dass es sich dabei um eine sehr gut dokumentierte, auch wissenschaftlich belegte Therapieform handelt, die über einen riesigen Arzneischatz verfügt und bereits seit mehreren tausend Jahren Tradition und Erfolg hat. Natürlich nur anzuraten mit kompetenter Beratung - TCM-Arzt und TCM-Apotheker.

bBen"zxo


Ach so, noch mal wegen des Sodbrennens:

Antacida gibts rezeptfrei in der Apotheke (Rennie etc.). Könntest du mal probieren, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Wichtig ist, das Antacidum nur bei Beschwerden (nicht prophylaktisch) und nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln einzunehmen. Durch Antacida wird nämlich der pH-Wert im Magen etwas erhöht bzw. die Säure zum teil neutralisiert, was Einfluss auf den Zerfall von Tabletten, auf die Lösungsgeschwindigkeit, auf die Resorption des anderen Arzneistoffes etc. haben kann - schließlich sind ja die meisten Arzneimittel auf einen normalen pH-Wert im Magen (nüchtern <1, sonst <3,5) ausgelegt. Also nichts riskieren, einfach ca. 2h warten.

Ja, und das andre wären Protonenpumpenhemmer, gibts aber nur auf ärztliche Verschreibung und die gibts natürlich nur bei einer entsprechenden Diagnose, Refluxösophagitis zum Beispiel. (Ich denke nicht, dass das nötig ist.)

Genug für heute, gute Nacht!

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