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Magen-Darm-Probleme

Ckandyy87 hat die Diskussion gestartet


llo!

Ich habe bereits vor einiger Zeit hier mal über meine Probleme gepostet.

Ich bin jetzt 22 Jahre und habe seit 4 Jahren durchgängig Verdauungsprobleme!

Im Anfangsstadium oft Verstopfung und Durchfall im Wechsel, mittlerweile fast täglich starke Blähungen, die ab mittag bis abends stetig zunehmen. Zusätzlich häufig Krämpfe, Völlegefühl, Druck in der Magengegend, harten Bauch, Durchfall.

Vor 2 Jahren hatte ich meine erste Magen- sowie Darmspiegelung mit dem ergebnis Zwölffingerdarmentzündung. Hatte ein medikament bekommen aber die beschwerden gingen nicht weg. Hab versucht mich mit diesen problemem zu arrangieren aber vor ein paar wochen mein Arzt abermals drauf angesprochen.

Wieder wurden sämtliche Laborparameter untersucht. Leber, Bauchspeicheldrüse, alles ok. Stuhl-und urinproben ebenfalls. Selbst Tumormarker wurden getestet! Negativ.

Lediglich das TSH basal war grenzwertig erhöht. ein Ultraschall der schilddrüse steht noch aus. meine Ärztin meinte aber wahrscheinlich is das nur kontrollbedürftig und es könnte sich später mal eine Hypothyreose entwickeln.

Vor 3 Wochen war ich wieder zum Magen-und Darmspiegeln. gestern das ergebnis. Chronische gastritis, Oesophagitis mit bereits sehr enormen Schleimhautveränderungen und Enddarmentzündung!!

Morgen muss ich mir meine medikamente abholen die ich über mehrere Wochen einnehmen soll und in 4 Wochen muss ich zu meiner Ärztin zu einer erneuten Absprache! Sie meint das wird schon wieder alles!!

So zuversichtlich bin ich allerdings nicht. Schön das nach 4 Jahren endlich mal was gefunden wird und behandelt werden kann. Aber eigentlich hätte das ja nach 2 jahren mit der gefundenen Zwölffingerdarmentzündung schon ausgeheilt werden müssn.

Jetzt nehm ich wochenlang medikamente woduch es mir dann vielleicht besser geht und sobald ich sie absetze verschlechtert sich wieder alles?

es muss doch irgendwo einen grund geben für diese ganzen entzündungen! wo kann das herkommen?

ich nehm an die oesophagitis liegt der gastritis zugrunde, wenn magensaft zurück in die speiseröhre läuft, aber wie entsteht die gastritis? auf helicobacter pylori wurde ich meines erachtens bereits getestet. den habe ich nicht!

bereits vor 2 jahren stand im befund Zwölffingerdarmentzündung unklarer herkunft! da muss doch mal eine ursache zu ergründen sein.

ich möchte nicht in 30 jahren an krebs sterben aufgrund chronischer entzündungen!

kann mir jemand einen rat geben?

Liebe Grüße

Candy

Antworten
Rke?mu-lxa


Vor 2 Jahren hatte ich meine erste Magen- sowie Darmspiegelung mit dem ergebnis Zwölffingerdarmentzündung. Hatte ein medikament bekommen aber die beschwerden gingen nicht weg. Hab versucht mich mit diesen problemem zu arrangieren aber vor ein paar wochen mein Arzt abermals drauf angesprochen.

Hallo Candy!

Warum hast du damals mit der Behandlung nicht weitergemacht? Wenn ein Medikament nichts bringt und die Beschwerden andauern, verstehe ich nicht warum du 2 Jahre gewartet hast bis du jetzt wieder damit zum Arzt gehst.

Dein langes Warten und dich mit den Problemen "arrangieren" hat sicher nicht unerheblich zu deiner jetzigen Diagnose beigetragen. Mach jetzt nicht den gleichen Fehler nochmals. Nimm die Medikamente, und wenn sie nicht anschlagen (und das wird nicht sofort sein, sondern kann u.U. Monate dauern, nicht nur Wochen) versuch ein anderes Medikament oder wechsel den Arzt. Bist du bei einem Spezialisten?

Ausserdem solltest du strikt eine Magendiät einhalten. Googel mal "Diät für Magenkranke", und halte dich daran (über Monate). Ich hatte "nur" eine leichte Gastritis und hab mich damit trotz Meds und Diät wochenlang rumgeplagt. Aber schliesslich wurde es besser. Also gib nicht sofort auf, hab Geduld und sei diszipliniert. Bei der Diagnose würde ich schätzen es kann bis zu einem Jahr dauern bis alles wieder im Lot ist. Solange solltest du auch Medikamente nehmen.

Alles Gute! @:)

Z$ebCra_Matzex85


Hallo. Habe mittlerweile seit 3 Jahren Magen und Darmprobleme. Daraufhin ging ich direkt zum Arzt, der eine Darmspiegelung vornahm. Dort wurde eine chronische Darmentzündung festgestellt. Weil die Spiegelung allerdings nicht so gut lief und ich nach einer Therapie weiterhin die Beschwerden hatte, lies ich das ganze vor 2 Jahren erneut überprüfen.

Dort wurde mir gesagt es sei alles in Ordnung. Das komische ist das ich seit dem trotzdem noch Krämpfe mit Durchfall habe. Das macht sich vorher schon bemerkbar, dass ich weiss ok gleich gehts los. Meistens ist es aber auch nach ca. 2-3 Stunden wieder vorbei. Seit einem Monat hatte ich die Beschwerden erneut. Allerdings waren diese Krämpfe und die Schmerzen noch nie so stark wie bei den letzten zwei mal. War auch beide male im Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt das der Magen Darm Trakt meine Schwachstelle sei. Sie machten Ultra Schall, EKG, nahmen Blut ab und ich bekam eine Infusion. Ich sollte nochmal meinen Hausarzt aufsuchen haben sie mir im Krankenhaus geraten. Werde ich auf jeden Fall auch tun.

Habe allerdings gehört, das ein Besuch beim Heilpraktiker helfen soll. Bin mir nicht sicher ob ich das wirklich machen soll, obwohl ich bis jetzt nur positives gehört habe. Weiss auch nicht was sowas kostet. Was meint ihr? Hat jmd. ähnliche Erfahrungen gemacht?

CAaZndyZ8x7


Hallo Remu-la

also vor 2 Jahren war ich bei meiner Internistin nach der ersten magen- und darmspiegelung noch ca. ein halbes jahr in behandlung. sie hat mehrere medikamente ausprobiert, auch harmloses wie artischockenpräparate gegen die blähungen. auch mehrmals ultraschall durchgeführt.

sie meinte irgendwann zu mir das mir die ganzen untersuchungen mehr schaden würden als helfen und sie das deshalb abbrechen möchte. ich söllte dann erst in nem halben jahr wieder zur kontrollbesprechung kommen. da war ich sehr erbost weil ich genauso viel wusste wie vorher und bin natürlich nicht mehr hingegangen.

das mit der magendiät habe ich mal nachgeschaut habe auch meine ärztin befragt zu einer eventuellen ernährungsumstellung.

fakt ist das wenn ich das so strikt durchziehe eigentlich nicht mehr besonders viel bleibt was ich ohne bedenken essen kann! das ist sehr ärgerlich da ich für mein leben gerne esse, vor allem genau die sachen die auf vielen seiten als ungeeignet beschrieben werden, wie kaffee, süßes oder saures und so weiter.

ich werde jetzt erst mal brav meine zahlreichen medikamente nehmen und darauf achten bei welchen nahrungsmitteln ich extreme beschwerden bekomme.

RWemuZ-la


Du hast seit 4 Jahren Probleme. Du hast "Chronische gastritis, Oesophagitis mit bereits sehr enormen Schleimhautveränderungen und Enddarmentzündung". Und du bist nicht bereit eine Zeit lang eine Diät einzuhalten damit sich das alles mal beruhigen kann?

Versteh ich ehrlich gesagt nicht. Aber trotzdem viel Glück und alles Gute!

P`au5linej B


Hallo,

habe Lupus Erythematodes, schon seit ca 30 Jahren. Jetzt habe ich seit 4 Monaten massive Magen-Darm Probleme, bin operiert worden, 14 Tage später wieder das Gleiche, jetzt gehe ich wieder ins Krankenhaus zu einer Darmspiegelung. Die Schmerzen sind tierisch, helfen nur noch Opiate. Würde mich gerne austauschen.

Gruß Pauline B

C,abnd=y8x7


Ich bin nicht strikt gegen eine Diät. Aber ich werde mich definitiv nicht an irgendwelche Vorgaben im Internet oder Büchern halten, wo alles sehr allgemein gehalten wird. Wenn ich mir die Listen anschau, bleibt nicht viel übrig was ich essen kann. Und das alles strikt umzusetzen ist für jemanden der von früh um 7 bis nachmittag halb 5 auf Arbeit ist schwer. Als nächstes leidet dann die ausgewogene Ernährung drunter und es kommt zu weiteren problemen.

Jeder Mensch reagiert auf Nahrungsmittel anders. Nicht alles was in diesem Magen-Diätplan steht wird automatisch nicht vertragen. Jeder sollte selber herausfinden was er ohne folgliche Beschwerden essen kann und was nicht! Und genau das habe ich vor.

Eine Zeit lang eine Diät durchzuführen hört sich nett an, aber dabei wird es bei mir nie mehr bleiben. Ich werde mein ganzes Leben ein Kontrollfall bleiben und werde nie wieder Ruhe haben vor diesen Entzündungen im Magenbereich.

Und auch bei dieser Diagnose möchte ich meine gutes Lebensfröhlichkeit nicht durch strikte Diäten bis zu meinem Tod kaputt machen.

R-emux-la


Jeder Mensch reagiert auf Nahrungsmittel anders. Nicht alles was in diesem Magen-Diätplan steht wird automatisch nicht vertragen. Jeder sollte selber herausfinden was er ohne folgliche Beschwerden essen kann und was nicht! Und genau das habe ich vor.

Das ist richtig. Viel Glück damit! :)*

PUauglinex B


Hallo,

hatte wegen starker Darm-Probleme/ häufiger, meist dünner Stuhlgang,krampfartige Schmerzen und danach bauen sich immer Ischiasschmerzen links auf,häufig Blähungen und Schleimabgang.

.

Hatte jetzt eine Bauchspiegelung durch den Nabel, vorher OP Hämorrhoiden und Prolaps und Darmspiegelung.Vorher auch schon Jahre Diät gelebt.

Jetzt ist endlich die Ursache gefunden worden:Sigmadivertikulose, ausgeprägte Rektozele(ist eine Ausbuchtung des Darms in das linke Becken), außerdem Enddarmentzündung und zu großer Darm. Das hat allerdings auch mit dem Lupus zu tun, von wegen schwaches Bindegewebe.

Kann aber auch durch schwere Geburten verursacht werden.

Muss mir jetzt ein Stück Darm herausnehmen lassen. Bin sehr froh, dass es endlich eine Erklärung und Aussicht auf Besserung gibt.

Vielleicht bringt das ja euch auch weiter

Gruß Pauline B

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