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Gefährliche Blutarmut trotz Blutkonserven, Ursache unklar

s+hanMnonx62 hat die Diskussion gestartet


Konnte keine Ursache bei google oder med1 finden, deshalb neues Thema.

Mein Mann musste innerhalb von 6 Wochen jetzt das zweite Mal ins KH, wegen lebensbedrohlicher Blutarmut. Beim 1. Mal bekam er 5 Konserven Blut, 4 Magenspiegelungen brachten kein Ergebnis wohin das Blut verschwindet. Vor einer Woche mussten wir wieder den Notarzt rufen (schlimme Krämpfe in den Beinen) wieder ins KH, wieder viel zu wenig Blut. 3 Konserven, Magen- und Darmspiegelung ohne Ergebnis.

In 2 Tagen soll er ne "Videokapsel" (Endoskopie?) schlucken die dann den ganzen Verdauungstrakt fotografiert. Die Ärzte hoffen, dann etwas zu finden was den ständigen Blutverlust verursacht.

Hat jemand so was ähnliches schon mal gehabt oder davon gehört ?

Ach ja, Tumore oder andere innerliche Blutungen kann man ausschließen, dass einzige seltsame ist, dass er sog. "Teerstuhl" hat, aber auch nicht immer.

Jedenfalls sind wir völlig ratlos und befürchten dass das KH ihn einfach entlässt wenn sie nichts finden. :-/

Antworten
RAemux-la


Hat er zu wenig Blut (Volumen) oder hat er zuwenig rote Blutkörperchen? Ich nehme an das erste?

Es könnte sein dass er irgendwo innerlich blutet, in einem Bereich der nicht von Magen- und Darmspiegelung erfasst wird (andere Organe, Gewebe, Gelenke). In dem Fall wird die Videokapsel wahrscheinlich auch nichts finden.

Eine weitere Ursache wäre eine nicht erkannte Diabetis Mellitus.

sNhan^nonx62


Danke für die Antwort . Blutungen in den Organen und Gelenken kann man glaube ich auch ausschließen. Das hätte doch durch die Ultraschalluntersuchungen, die auch gemacht wurden, festgestelt werden müssen.

Ich habe mir mal die Symptome zu Diabetis Mellitus Typ 1 angesehen, vieles trifft auf meinen Mann zu. Aber hätte dies nicht schon längst festgestellt werden können?

Ich war heute im KH, mein Mann wird morgen dies mal ansprechen bevor er die Videokapsel schluckt.

Auch heute sagte die Ärztin mir, sie wissen nicht wo die Ursache ist.

Ich hab langsam den Verdacht die schinden Zeit im KH.

Ich werde mich jedenfalls mit dieser Antwort nicht zufrieden geben, sollten sie ihn in den nächsten Tagen ohne Ergebnis entlassen.

Mein Gott, wir schreiben 2009 und sie haben ihn von oben bis unten untersucht. Es kann doch nicht sein, dass er dann alle paar Wochen hin muss um Blut nachzufüllen.

:|N

slha4nnxon62


Jetzt haben wir nach mehreren Tagen (incl. 1 Tag Intensivstation) einen Diagnose-"Ansatz".

Innerhalb des Magens bzw. der Magenwand meines Mannes befindet sich ein großes Blutgefäß, dass ein Loch hat, Dort tropft Blut in den Magen, tröpfchenweise sozusagen verliert er Blut, was sich dann im Stuhl zeigt. Tagelang hat er normalen Stuhl und dann wieder diesen sogenannten Teerstuhl.

Die Ärzte wollen dieses Loch nun verschließen. Allerdings wissen wir nicht wann und wie.

Im Moment (es ist Freitag) darf er wieder normal essen und liegt immer noch im Krankenhaus.

Am Mittwoch wurde es festgestellt, am Donnerstag und Freitag passierte nichts. Am WE wird wohl auch nix passieren. so hoffen wir das es am Montag zu einer Behandlung kommt.

Da er nicht einer großen Operation unterzogen werden kann, er hat 5 Stents und eine schwere Herzinsuffizienz, wollen sie dieses Loch mit einer Sonde schließen.

Mich ärgert nur, dass das alle so lange gedauert hat und sie erst bei der 3. Ultraschalluntersuchung wußten wo !!! sie genau suchen müssen.

Ich befürchte fast, es zog sich alles so lange hin, weil er Privatpatient ist.

Beweisen kann ich das natürlich nicht. :|N

KlathleeFn Saxrah


So eine Diagnose zu stellen ist sehr schwer. Selbst ein größes Blutgefäß ist recht klein. Im Magen hat es Magensaft. Kleinere Mengen Blut dabei sind da recht schwer bis gar nicht bei einer Magenspiegelung.

Auch wenn das Loch mit einer Sonde geschlossen wird, ist das ein Eingriff bei dem der Patient stabil sein muss. Der Zustand Deines Mannes ist ja jetzt nichts lebensbedrohliches. In einer Klinik werden täglich neue Patienten aufgenommen, zum Teil im lebensbedrohlichen Zustand. Um die müssen sich die Ärzte zuerst kümmern. Die OP mit der Sonde kann auch nicht einfach so jeder Arzt. Vielleicht kann das in dieser Klinik nur ein Ärzt und es waren vor Deinem Mann schon andere da oder/und hat viele Notfälle. Wenn man etwas auf so einen Eingriff warten muss, liegt das nicht daran, dass man Privatpatient ist. Wir Dein Mann entlassen, bekommt der nächste Patient sein Bett.

K|athlDeen -Sarxah


Alles Gute Euch beiden.

*:) @:)

KxathleMen OS/arah


Kleinere Mengen Blut dabei sind da recht schwer bis gar nicht bei einer Magenspiegelung.

... zu erkennen.

Rtem8ux-la


Mich ärgert nur, dass das alle so lange gedauert hat und sie erst bei der 3. Ultraschalluntersuchung wußten wo !!! sie genau suchen müssen.

Nicht zu vergessen die 4 Magenspiegelungen die er vorher schon gehabt hat! :-o Das ist wirklich unglaublich. Oder hat es zwischendurch immer mal wieder aufgehört zu bluten und die Tests wurden zufällig jedesmal im falschen Moment durchgeführt?

Dein armer Mann! Ich hoffe das die Behandlung nun schnell und glatt über die Bühne geht und das Problem dann endlich der Vergangenheit angehört!

Wieso hat das Blutgefäss im Magen denn ein Loch? Gibt es dafür irgendwelche Theorien?

Alles Gute @:)

R0emux-la


Ah, sehe gerade Kathleen hat eine mögliche Erklärung für die Verzögerung der Diagnose als auch der Behandlung! :)^

sJhannoxn62


Danke für Eure Antworten und Wünsche!

Heute, Sonntag, sagte eine Ärztin "Na, wir werden mal nächste Woche gucken, vielleicht hat sich das Loch selbst verschlossen".

Grund: Mein Mann hatte in den letzten Tagen "normalen" Stuhl.

Woher das Loch kommt. Wir haben keine Ahnung und die Ärzte leider auch nicht.

O-Ton: "Das kann schon mal vorkommen". :-(

Schon bei der 1. Einlieferung vor etlichen Wochen haben wir gesagt, dass wahrscheinlich ab und zu Blut im Stuhl ist. Darauf wurde damals garnicht reagiert. Damals gabs Blut und dann gings wieder nach Hause, ohne nach der Ursache zu forschen.

zum Kommentar von Kathleen Sarah: Natürlich weiß ich von den vielen Notfällen (der Hubschrauberlandeplatz ist vom Zimmer meines Mannes aus zu sehen) - mich ärgert die lange Zeit auch erst in zweiter Linie - eher habe ich immer wieder das Gefühl, dass die Ärzte nicht genau wissen, wo sie suchen müssen. Außerdem sind sehr viele Ärzte beteiligt,nicht von vielen Fachrichtungen, alles Ärzte der inneren Medizin und jedesmal erzählen wir alles von vorn - es gibt doch eine Akte, warum schaut da niemand rein?

Mal sehn, morgen ist Montag - ich hoffe es gibt dann Neuigkeiten.

RIemuL-la


O-Ton: "Das kann schon mal vorkommen".

Wie frustrierend :-/

Er hat nicht etwa mal irgendwas verschluckt (Metal ...) was die Magenwand aufreissen könnte? Wurde er mal geröngt?

R|emu!-lxa


PS: ich kam darauf weil ich mal beinahe so ne Heftklammer mitgegessen habe ... :-o

sHhan3no n62


Vielen Dank für die Antworten.

Heute, Mittwoch, sind wir auch nicht schlauer, na ja, vielleicht etwas.

Mein Mann musste ein Kontrastmittel schlucken, alles wurde durch Röntgenaufnahme untersucht erstmal ohne Befund. Danach gab es 2 Großpackungen Kochsalz intravenös um die Nieren zu spülen, da dieses Kontrastmittel durch den hohen Jodgehalt die Nieren schädigt. %-|

Heute sagt er mir, die Ärzte hätten ein Gewächs an der Pankreas entdeckt, das dort nicht hingehört. Sie sprachen von OP (ob nur für eine Gewebeprobe wissen wir nicht), sagten aber auch es könnte vielleicht durch Medikamente beseitigt werden.

Ob gutartig oder bösartig können Sie nicht sagen.

Als ich einen Arzt sprechen wollte, wurde mir mitgeteilt, dass ein entspr. Arzt nicht mehr da ist (16 Uhr) und, der Höhepunkt !!! O-Ton: Sie sind nicht seine Ehefrau, dann sind wir nicht zu einer Auskunft verpflichtet.

Ja, wir sind nicht verheiratet, welch ein Makel ;-), aber ich bin im Vertrag als einzige Person benannt, der Auskunft erteilt werden darf. Mein hat keine Verwandten mehr.

Ich will doch nur wissen, obs ernst ist.

Ich habe schon mehrere Familienmitglieder durch Krebs verloren.

Der 1. Fall war 1976 und da bekamen wir als Familie, die gleichen "klugen" Antworten wie heute. >:(

Das Gewächse an der Bauchspeicheldrüse gefährlich sind, hat man ja kürzlich aus der Boulevardpresse erfahren (P. Swayze glaube ich hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs) und auch aus dem Kollegenkreis hat diese Krankheit offensichtlich gesunde Kollegen binnen Tagen hingerafft. Dieser Krebs ist glaube ich zu wissen auch nicht heilbar.

Morgen wollen sie nun die Aufnahmen mit noch mehr Experten besprechen und nochmal farbige Aufnahmen machen, ob er dann wieder das Kontrastmittel schlucken muss, keine Ahnung.

Ich werde berichten wie es weitergeht.

Ich überlege, ob ich den Hausarzt bitte sich zu kümmern, aber der Arzthelfer sagte mir schon beim 1. Mal , dass der Hausarzt da wohl nicht anrufen sollte. Da sind die Mediziner im KH immer etwas empfindlich.

sdhYannCon6z2


Ach ja, von dem Loch im Blutgefäß in der Magenwand ist plötzlich gar keine Rede mehr.

So wissen wir auch nicht, ob es zugewachsen ist oder vielleicht nie da war. %-|

REe!muM-la


Oh, Shannon, das hört sich ja nicht schön an. Vielleicht solltet ihr das KH wechseln? Er muss ja jetzt nicht mehr dort sein, oder? Ist nicht in unmittelbarer Gefahr, und wenn dein HA die Befunde sieht kann er euch zur Praxis eines Spezialisten überweisen wo euch mehr Zeit gegeben wird.

Ja Bauchspeicheldrüsenkrebs ist ein sehr aggressiver Krebs und in den meisten Fällen nicht heilbar. Ich wünsche euch dass es sich als harmloser Tumor herausstellt!

Ich hoffe ihr wisst morgen mehr!

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