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Gefährliche Blutarmut trotz Blutkonserven, Ursache unklar

RUemu-xla


Hab gerade nochmal nachgelesen: dein Mann hat aber gar keine Symptome die für Bauchspeicheldrüsenkrebs sprechen. Also Kopf hoch! :)^ Ist wahrscheinlich was anderes!

sdha}nnon(62


Mal wieder eine neue Nachricht. Ob gut oder schlecht, ich weiß inzwischen gar nichts mehr.

Wieder mal eine Magenspiegelung. Dabei wurde festgestellt das die Magenwand bei kleinster Berührung durch das eingeführte Instrument anfängt zu bluten.

Am Donnerstag wollen sie meinen Mann nun doch operieren. Morgen kommt er erstmal in die Chirurgie.

OP: Sie wollen das "Gewächs" an der Pankreas entfernen. Es soll erbsengroß sein, ob gut- oder bösartig wissen sie nicht. Dann sagte er mir sie wollen den Zwölffingerdarn entfernen. Da wurde beim letzten KH-Aufenthalt ein Ulcus verödet. Er hat dann nochmal nachgefragt: "Sie wollen meinen Zwölffingerdarm entfernen. Geht denn das ?"

Korrektur der Ärzte: "Nein, nicht entfernen, das Loch das den Blutverlust verursacht soll jetzt im Zwölffingerdarm sitzen. Sie wollen es schließen.

Mein Mann hat trotz seiner 5 Stents und trotz seiner Herzinsuffizienz keine Angst, weil die Ärzte sagen: "Das ist ein Routine-OP. Geht ganz schnell und vollkommen gefahrlos. Auch bei seiner Ausgangssituation.

Ich weiß wirklich nicht mehr woran ich bin resp. wir sind.

Ich werde morgen versuchen dort mit einem Arzt zu sprechen bzw. den Hausarzt einzuschalten. Mir ist es jetzt vollkommen egal, ob sie sich komisch anstellen weil wir nicht verheiratet sind. Ich will wissen was los ist und vor allem was sie vorhaben, ehe er auf dem OP-Tisch liegt.

Mein Mann hat in den über 3 Wochen stark abgenommen, weil er immer wieder auf Null-Diät gesetzt wurde wegen der Untersuchungen. Er ist 1,82m groß und wiegt nur noch

60 kg. Plus seiner Herzgeschichten, da kann doch so eine OP nicht Routine sein.

Demnächst mehr und ich hoffe es sind dann gute Nachrichten. :-/

R}emui-lxa


Shannon, warum nimmst du ihn nicht mit, gehst mit ihm zu eurem HA und besprecht alles mal in Ruhe? Dann eventuell ein anderes KH?

Die fehlende bzw verwirrende Kommunikation von seiten der Ärzte dort ist ja furchtbar. :(v

shhan1nonx62


Hallo Remu-la !

Ich habe Deinen Rat befolgt ! Bevor ich heute ins KH bin habe ich den Hausarzt angerufen. Ich habe der Sprechstundenhilfe den Fall geschildert mit der Bitte der Hausarzt möge sich doch mal meinungsfrei nach dem Befinden seines langjährigen Patienten erkundigen. Das hat er dann wohl sehr, sehr schnell getan und nicht nur das ! Später bin ich dann ins KH, mein Mann hatte seine Akte dabei. Da habe ich was von vermutlichem Pankreas-Karzinom und ca. 10 Magenspiegelungen und etlichen anderen Untersuchungen gelesen.

Wir sind dann wieder zurück auf die Station und bekamen vom Arzt dort die Info, dass mein Mann umgehend seinen Hausarzt anrufen soll. Der Arzt dort zählte uns nun plötzlch eine Menge Gründe auf, die gegen eine OP sprechen. Wie seltsam :|N !!!!

Mein Mann hat dann lange mit unserem Hausarz telefoniert.

Fazit des Hausarztes (der nie ein Blatt vor dem Mund nimmt!): "Das was die da machen wollen mit der OP ist ja fast wie aktive Sterbehilfe."

Daraufhin haben wir den Ärzten auf der Station mitgeteilt das wir nach Hause fahren. Was wir dann auch taten.

Die einzige Sorge des Arztes vom KH war, dass mein Mann mit seiner Ablehnung der OP nun den ganzen OP-Plan morgen durcheinanderbringt !!!

Unser HA hat noch gesagt, dass wir umgehend zu ihm kommen sollen und uns einen freien Onkologen suchen sollen, der das alles mal begutachtet.

OP-Plan war: Entfernung des Pankreas-Kopfes, Entfernung der Gallenblase (niemand weiß warum), Beatmung über Luftröhrenschnitt während der OP (?),, "Anzapfen" der Hauptschlagadern während der OP (?) und vielleicht noch ein paar Schnippseleien im Magen-Zwöffingerdarmbereich.

HA meinte schon am Telefon, dass das mein Mann nicht überlebt hätte.

O-Ton mein Mann zu Hause zu mir: "Ich glaube Du hast mir heute mein Leben gerettet."

Das glaube ich langsam auch.

Es kann nur besser werden !!!! :)^

sfhannonx62


P.S. An Remu-la: Ich soll Dir von meinem Mann bestellen:

" Auch Remu-la hat mein Leben gerettet!" @:)

Rzemu-ela


Shannon, das ist wirklich unglaublich, was die dort machen wollten. Ich bin so froh dass du dir Hilfe geholt hast und deinen Mann mitgenommen hast! Sozusagen in letzter Minute! Ich hoffe nun findet ihr einen Onkologen der das Ganze anders angeht und eine Diagnose/Lösung findet.

Und ich hoffe es ist kein Krebs im Pankreas!

Ganz ganz liebe Grüsse an deinen Mann! Ich hoffe die richtige Ursache für seine Beschwerden wird bald gefunden und es geht ihm bald besser! @:) :)_

s{hanXnon'6x2


Hallo Remu-la, danke für die lieben Wünsche, HERZLICHSTEN DANK auch von meinem Mann.

Wir waren heute beim Hausarzt.

Fazit: Es ist ein Pankreas-Karzinom. Aber viel schlimmer sind die ständigen Blutungen im Magenbereich. Wenn ich daran denke das sie ihn dort trotzdem mit zig Magenspiegelungen gequält haben könnte ich vor Wut in meine Tastatur beißen >:( >:( >:( >:(

Morgen fahre ich erstmal zum Krankenhaus und lasse mir für den unabhängigen Onkologen (den der HA uns empfohlen hat) eine Kopie der Krankenakte machen.

Ich hoffe eine Vollmacht meines Mannes reicht aus, denn er ist im Moment nicht in der Lage diese Wege selbst zu tun (körperlich und geistig nicht!).

Dann fahre ich zum Onkologen und bleibe dort so lange bis ich mit ihm reden kann oder einen kurzfristigen Termin habe.

Unser HA will ihn morgen auch anrufen und ihn schon mal informieren.

Am liebsten würde ich einen Rechtsanwalt einschalten aber ich weiß am Ende kostet das nur unsere Nerven und unser Geld, bestraft wird eh niemand. Das ist im Moment auch das unwichtigste von der Welt.

Wir wollen ne klare Aussage: Ist jegliche Behandlung des Karzinoms (OP oder was auch immer) sinnlos und was können wir machen um diesen Blutverlust zu stoppen.

Oder, im schlimmsten Fall, wieviel Zeit haben wir noch.

Der HA meinte die im KH sagen, der Blutverlust im Magenbereich hängt mit dem Karzinom zusammen. Aber er hält das für unrichtig.

Ich habe ihm auch die Vorgänge im KH geschildert und ihm ist auch völlig schleierhaft was sie mit der OP erreichen wollten.

Er meinte auch, die hätten ihm KH nicht den Mut gehabt uns die Wahrheit zu sagen.

Lieber rumdrucksen und noch zig unnütze Untersuchungen machen dass ist ihnen lieber als ein ehrliches Gespräch.

Drück mir die Daumen dass ich morgen die Nerven behalte und im KH nicht laut werde.

Am besten ich stell mich doof und lass Tränen fließen, das hilft dann meistens.

Rcemu*-la


Oh Shannon, das tut mir sehr leid! :°_ Ist sich dein HA sicher dass es ein Karzinom ist? Die meisten Tumore die im Pankreas entdeckt werden (70%) sind Zysten.

Wieso konnten die denn nicht mit euch reden? ??? Oder einen Onkologen zu euch schicken, der ist es doch zumindest gewohnt über Krebs zu reden.

Ich drücke auch alle Daumen dass es behandelbar ist, leider ist dieser Krebs meist sehr aggressiv. Es sollte also schnell etwas getan werden. Der Onkologe kann dich da sicher gut beraten. Da dein Mann nicht die typischen Symptome hat hoffe ich dass es früh erkannt wurde!

Ich kann verstehen dass du am liebsten laut werden möchtest und mit einem Anwalt kommen willst, aber stimme dir auch völlig zu dass du deine Energie jetzt erstmal für deinen Mann brauchst. Das ist jetzt viel wichtiger.

Ich denk an euch! @:) Wünsche dir dass alles glatt läuft morgen!

sxhan%nonx62


Hallo Remu-la, vielen Danke für die Wünsche.

Ich kam im KH auch ohne Tränendrüse aus. Zwar war die Akte angeblich kurzzeitig verschwunden aber dann bekam ich plötzlich blitzschnell die wichtigsten Befunde und Berichte.

Danach war ich bei der onkologischen Praxis, wir haben für Montag 9 Uhr einen Termin.

Die Ärztin dort hat sich den Bericht durchgelesen und gefragt warum wir die OP nicht wollten. Sie meinte leise: "Das ist doch die einzige Chance."

Danach war ich beim HA, der hat dann das getan was das KH nicht getan hat. Mir alles erklärt und sogar aufgezeichnet. Es ist ein Karzinom im Pankreaskopf der gegen den Zwölffingerdarm drückt und so den Blutverlust verursacht. Es gibt aus der Erfahrung Wechselwirkungen mit der Galle. Deshalb wird diese bei der OP auch entfernt.

Die gleiche Geschichte hatte der Mann einer Kollegin. Aber er hatte Schmerzen, ging im Februar 2009 zum Arzt - wurde operiert - starb im Mai in einem Hospiz, ich sag mal unter keinen schönen Bedingungen (externer Darmausgang, hohe Schmerzdosen, konnte nicht mehr aufstehen etc.).

Das will ich für meinen Mann nicht und er auch nicht !!!:(v

Ich weiß nicht, ob ich das hier zu Hause hinkriege ohne OP.

Habe mir gestern Literatur gekauft, richtige Ernährung bei Krebs, Therapiemöglichkeiten etc.

Wusstest Du, dass Krebs keine Himbeeren und Knoblauch mag?

Wir haben viele eingefrorene Beeren aus dem Garten.

Mein Mann isst gerade reinen Joghurt mit Brombeeren.

Man könnte auch sagen, dass ist jetzt blinder Aktionismus, gesund essen etc.

Aber ich will mit ihm noch eine schöne Zeit haben, möglichst lange natürlich.

vielleicht hilft es ja und ich habe irgendwie das Gefühl vielleicht haben wir doch noch eine Chance. Habe eben eine Pankreasklinik in Freiburg im Netz entdeckt und da mal hingemailt.

Vielleicht gehe ich morgen mal in die Kirche, bin zwar Atheistin und nicht getauft, aber ich glaube, ich muss mit dem Typen da oben mal reden, dass das so nicht geht ;-)

In denke in kleinen Schritten und hoffe erst mal das wir das Wochenende ohne Notarzt überstehen!

Viele Grüsse auch von meinem Mann !!!

R@emu-Gla


Hallo Shannon!

Ist es denn völlig ausser Frage deinen Mann operieren zu lassen? Du solltest es nicht gleich ganz streichen, denn es ist wirklich eine Chance. Vielleicht solltest du mit einem Herzspezialisten bzw mit eurem Kardiologen auch darüber reden.

Wie steht dein Mann denn zur Chemo?

Ich kann mir gar nicht vorstellen wie ihr beide euch jetzt fühlt ... das muss so verdammt schwer sein :°_ ... ich finde es toll dass du dir Gedanken über Alternativen machst! Bei einer Bekannten von mir wurde dieses Jahr ein Lymphoma diagnostiziert. Sie hat sich gegen die Chemo entschieden und isst seitdem nur noch basisch (fast ausschliesslich Obst und Gemüse). Das soll dem Krebs das Handwerk legen ]:D Ich weiss nicht ob es hilft, ich bin nicht im Kontakt mit ihr. Und ich kannte mal einen der hatte einen bösartigen Gehirntumor. Anstatt Medikamente, Chemo, Op etc zu machen, kündigte er seinen Job und ging jeden Tag in den Wald. Er liebte einfach den Wald und wollte spazieren gehen. Er sagte er hat dann immer laut gesungen :-) Naja, nach einigen Monaten war der Tumor weg. Sowas gibt's. ;-)

Klar, red mal "mit dem da oben" o:)

Was auch immer kommt - ich kann aus dem was und wie du schreibst herauslesen dass viel Liebe zwischen dir und deinem Mann ist. Und die ist - auch wenn sich das jetzt irgendwie abgedroschen anhört - das Wichtigste. Ist sie wirklich. Wie lange seid ihr schon zusammen?

Ich bin gespannt was der Onkologe und die Pankreasklinik vorschlagen. Sicherlich gibt es noch Chancen und Hoffnung, es sterben nicht 100% aller die diesen Krebs haben.

Lieben Gruss :)_

snunsshginexy


ein operation ist bei diesem krebs die einzige chance die ihr habt ....

[[http://www.krebs-kompass.org/forum/forumdisplay.php?f=10]]

sdhann=on6x2


Hallo sunshiney - eine OP ist in dem Zustand, in dem mein Mann z.Zt. ist, nicht möglich (Herzinsuffizienz, kachetisch u.v.m.)

Dein Link führte mich u.a. zu einer ähnlichen Patientengeschichte - wo eine OP auch nicht möglich war und erst mit einer Chemo das Karzinom reduziert und später operiert wurde

- aber das Forum ist sehr informativ !!! DANKE !!!

Hallo Remu-la, ich antworte heute nur kurz, wir bereiten etliche Unterlagen (Fragenkatalog) für den Termin morgen beim Onkologen vor und ich lese außerdem gerade noch viel um vorbereitet zu sein - auf was auch immer

Wir sind seit 8 Jahren zusammen, er West ich Ost - wir gehören also zu den 4 % wo es klappt. Wir streiten uns eigentlich nur, wenn es Probleme mit dem Computer gibt, weil wir beide damit beruflich zu tun haben.

Ich habe mal die Befunde durchgearbeitet, ist schon interessant:

Zwischen den Krankenhausaufenthalten lagen ca. 4 Wochen (August und September 2009). Die Einlieferungsgründe waren identisch. Bei beiden Aufnahmen wurde u.a. eine starke Anämie festgestellt.

Diese Anämie wurde beim 1. Aufenthalt "versorgt" und die Ursache scheinbar gefunden und verödet.

Beim 2. Aufenthalt erfolgte nach 3 (!) Wochen ein CT und ein anschließendes MRT das u.a. den Verdacht auf ein Pankreaskarzinom und auf Leberfiliae als Ergebnis hatte.

Wir haben etliche Dokumente für die Onkologin vorbereitet - also wir sind gut gerüstet sozusagen. *:)

R)emuP-lxa


Ja, das Krebs Kompass Forum ist sehr gut. Da wirst du sicher auch gute Hilfestellung bekommen, falls und wenn nötig.

Viel Glück morgen bei der Onkologin! :)* Bin gespannt was sie sagt. Aber fühl dich nicht gezwungen hier sofort wieder zu schreiben, wenn zuviel los ist.

Liebe Grüsse :)_

snhann.onx62


Hallo Remu-la,

nur ganz kurz: Der Besuch bei der Onkologin hat nicht wirklich was gebracht. Da er so schlechte Blutwerte hatte: HB: 16, hat sie auch eine OP befürwortet. Allerdings hat sie im KH angerufen und mit den Ärzten dort vereinbart, eine Minimal-OP zu machen. Nur das "böse" Gewebe wegzuschneiden. Sie meinte, wenn wir heute wieder nach Hause fahren ist er bei den innerlichen Blutungen morgen tot.

:°( :°( :°(

Leider kommt es nun doch anders. Es wird eine OP nach Whipplscher Methode gemacht. Pankreas, Gallenblase und Teile des Zwölffingerdarms raus. Weil das Karzinom schon in den Zwölffingerdarm reicht.

Ich bete, dass er das überlebt.

Tut mir leid, mehr kann ich im Moment nicht schreiben. :°( :°( :°(

RKemu}-lxa


Das braucht dir nicht leid tun. :°_ Schreib einfach nur dann wenn du Zeit hast und dir danach ist, das ist total okay :-)

Ich bete mit dir dass alles gut geht :°_ Denke an euch .... wann ist die op? Morgen?

Ganz ganz liebe Grüsse an dich und deinen Mann! :)*

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