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Gefährliche Blutarmut trotz Blutkonserven, Ursache unklar

sSun|sKhinexy


hallo shannon,

das ist eine sehr aufwendige op, aber vertrau darauf das die ärzte nutzen und risiko sorgfältig abwägen , meiner meinung nach ist diese op wirklich die einzige chance auch wenn für deinen mann ein risiko besteht......ich wünsche euch viel kraft für die kommende zeit :)*

s!hann&on_6x2


Hallo Remu-la,

langsam drehe ich noch völlig durch.

Komme eben aus dem KH, mein Mann liegt jetzt auf der Wachstation, weil die Blutwerte doch sehr kritisch waren. Nachdem ich heute nachmittag kurz nach Hause gefahren war, hatten sie dann noch eine Angiographie gemacht und einen Venenkatheder in der Hauptschlagader gelegt.

Dann kam spät abends nochmal ein Arzt, der über die OP morgen nochmal aufklärte.

Dieser sagte plötzlich, es ist noch nicht sicher wie die OP verlaufen wird. Entweder schnippeln sie bloss ganz kurz den "Übeltäter" raus oder es gibt doch die grosse OP, oder sie machen gleich wieder zu weil es nicht operabel ist. Sie können das erst bei der OP entscheiden. Der Chefarzt operiert persönlich und will sich morgen nochmal die Bilder ansehen. Als sie heute nochmal "reinschauten" hatten sie vermutet dass der Verdauungstrakt voller Blut ist, war aber nicht so.

Jedenfalls bin ich morgen früh da, vielleicht weiß ich dann mehr.

Jetzt heißt es alle Daumen drücken !!! :)* :)* :)*

S\a/njax-


Wird gemacht!!!! :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)* @:) :)*

Rhemnu-la


Hallo shannon!

Dieser sagte plötzlich, es ist noch nicht sicher wie die OP verlaufen wird. Entweder schnippeln sie bloss ganz kurz den "Übeltäter" raus oder es gibt doch die grosse OP, oder sie machen gleich wieder zu weil es nicht operabel ist. Sie können das erst bei der OP entscheiden.

Das ist normal bei grossen und riskanten Op's. Man kann die Lage einfach nicht 100% genau per Ultaschall, CT und Magenspiegelung etc beurteilen. Sie könnten es trotzdem alles anders vorfinden als das was sie bis jetzt auf den Bildern haben sehen können. Und zweitens wissen sie ja nicht wie dein Mann mit der Narkose klarkommen wird. Ich nehme an wenn's zu kritisch wird werden sie ihn so schnell wie's geht wieder zu machen. Das alles lässt sich einfach nicht 100% genau planen. Ich finde es gut dass der Arzt das auch ganz ehrlich so erklärt hat!

Denk am besten nicht mehr so viel drüber nach was getan wird, im Moment kannst du nur vertrauen und hoffen. Du hast alles getan was getan werden konnte von deiner Seite aus.

Ich drücke ganz fest die Daumen dass alles reibungslos verläuft und alles was bösartig ist entfernt werden kann!! :)^

Denke morgen an euch! :)* :)* :)* Liebe Grüsse an deinen Mann :)_

RnemWu-lxa


Oh, bin im Datum durcheinander gekommen - die op ist schon heute, oder? |-o

Ichhoffe es ist schon alles überstanden! :-)

smhannoEn6x2


Vorerst: Mein Mann ist erstmal stabil.

Aber nicht weil sie eine der o.g. Methoden gemacht haben, heute morgen teilten sie mit, dass sie erstmal das Loch stopfen wollen. Wenn dies bei der OP nicht klappt machen sie doch sofort die große Sache.

Am schlimmsten war, dass ich mehrere Stunden da saß wie blöd und nicht wußte was passiert. Dann rannten noch plötzlich mehrere Chirurgen über den Flur Richtung OP. Und ich saß weiter in Angst da. Dann fragte ich eine Schwester "Ihr Mann ist immer noch im OP."

Ich fuhr entnervt kurz nach Hause und rechnete mit dem schlimmsten.

Sie hatten ja gesagt, dass er danach auf die Intensivstation kommt und da wußten sie nix. Nach 1,5 Stunden bin ich zurück und da saß er schon wieder auf der Wachstation "Wo warst Du denn, ich habe dich schon suchen lassen." 8-)

Kurz: Loch wurde gestopft, ob nun am Zwölffingerdarm oder direkt am Karzinom wußte keiner. Bleibt er in den nächsten Tagen stabil ohne Blutverlust operieren sie nächste Woche großräumig. Dann geht die Angst wieder von vorne los !!! %-|

Ihr hier im Forum müßt schon denken, ich erzähle einen Krimi.

Aber es ist leider die Wahrheit !!!

Trotzdem will ich vorher nochmal mit einem Spezialisten reden. Nicht ob OP oder keine OP, dass steht außer Frage, aber wie die Prognosen sind, denn Lymphknoten sind lt. Befund nicht befallen.

Gestern schnauzte mich noch eine Ärztin an "Das ist keine Grippe, das ist eine lebensbedrohliche Angelegenheit" Toller Umgang mit den Patienten und Angehörigen.

Schön war aber trotzdem heute morgen die Zeit mit meinem Mann vor der OP, da rechnete ich schon damit das das unsere letzten Minuten sind, entweder für immer oder für einige Tage. Es ist nur aufgeschoben, leider. Es ist ein Karzinom das weiter wächst und sollten wir wieder das KH verlassen wollen, jetzt wo er gestopft und aufgefüllt ist, würde er wieder an einer anderen Stelle bluten.

Schade, schade, das wir keine Zeit haben andere Alternativen bzw. Kliniken zu suchen.

Meine Nachbarin sagte, ihr seid eben ausgeliefert und könnt nur hoffen, dass die Ärzte dort ihr bestes geben.

Sagte nicht mal jemand, die Hoffnung stirbt zuletzt ?

Aber nein, ich will optimistisch sein. Er sagt selber immer "Ich bin zäh wie Leder".

Er schafft auch die große OP und schafft das danach und dann werden wir sehen.

Tut mir leid, dass ich nicht endgültig positives berichten kann, aber so ist das Leben wohl.

RAe+mux-la


Ich kann mir gar nicht vorstellen wie das ist durch sowas durch zu gehen. Ihr geht sicher beide durch die Hölle, oder? Wie nimmt es dein Mann denn alles auf? Wie geht es ihm psychisch?

Schön dass es zwischendurch wieder schöne Momente gibt x:)

Schön auch dass sein Herz die Narkose gut überstanden hat! :)^ Das gibt doch ein bisschen Hoffnung, oder? Ich glaube auch dass er es schafft!

Bitte grüss ihn ganz herzlich von mir :)* Und berichte wie es ihm weiterhin geht. Das Warten ist ja nun auch nicht leicht, oder?

shhantnon62


Sorry Remu-la, hatte ich vergessen. Es war keine Narkose, lokale Betäubung - Loch wurde gestopft mittels Angiographie. Sie gehen durch eine Schleuse in der Hauptschlagader. So hab ich das jedenfalls verstanden. Mein Mann konnte alles am Bildschirm mit ansehen.

ES IST DER HORROR ! Ehrlich. Vorallem, dass niemand vom Personal mal vernünftig mit Dir redet. Mit mir nicht, würde ich ja noch vertstehen. Angehörige sind einfach lästig. Und dann noch solche wie ich, die dann früh um 7 Uhr schon vor der Tür stehen. Aber ich hatte den Arzt am Vorabend gefragt, ob ich so früh kommen kann, er hatte nix dagegen.

Es sind nicht alle gleich, manche sind wirklich ganz nett. Ist ja auch streßig der Job.

Schlimm sind die Oberärzte und Chefärzte.

Rauschen wie eine weiße Wolke durch die Gänge und Zimmer. Reden NIEMALS mit dem Patienten, nur über ihn - natürlich gespickt mit Fachwörtern. Aber nicht mit mir, ich hab mich schlau gelesen, dank google, wiki, diesem Forum u.a. und deshalb kann ich wenigstens meinem Mann übersetzen was sie mit ihm noch planen.

Mein Mann ist gut drauf - im Moment, er weiß aber, dass es ernst werden kann. Er spielt auf Zeit und auf irgendein Wunder glaube ich. Und darauf, dass er ein "zäher Hund" ist. Und vielleicht hofft er auch, dass sie sich geirrt haben mit dem Karzinom - ehrlich gesagt, ich bin auf alles gefasst.

Berichte wenn es etwas neus gibt- danke nochmal herzlichst für die "positiven Wellen".

Das hilft mir hier am PC schon ungemein, denn im KH versuche ich keine Tränen zu zeigen.

R,eHmu-mla


Ich glaub dir das alles aufs Wort. Ist nicht das erstemal dass ich sowas im Netz lese, wie das Personal und die Ärzte sich verhalten. Es ist sehr traurig. Natürlich sind nicht alle so. Aber wenn man in so einer Phase ist wie ihr jetzt, kann jedes falsche Wort ungemein verletzen. Ja, der Job ist stressig, das glaub ich auch. Wenn dann auch noch Personal reduziert wird um Kosten zu sparen, dann rotieren die Pfleger und es ist einfach keine Zeit mehr für nichts.

Du kannst dich hier ausheulen so oft du willst, ich bin jeden Tag on, und andere ja auch.

Loch wurde gestopft mittels Angiographie. Sie gehen durch eine Schleuse in der Hauptschlagader.

Was es alles gibt! *staun*

Ich hoffe du schläfst gut jetzt zzz :)z Und dein Mann auch.

Hast du Kinder, Familie, Freunde die euch beistehen?

s-hann_on62


Danke Remu-la. Ja, ich bin noch wach oder eigentlich schon wieder. Bin alle 20 min hochgeschreckt und hatte jetzt ein einstündiges Gespräch mit der Telefonseelsorge.

War erleichternd. Sie hat vorgeschlagen die nächste Nacht mal bei ner Freundin zu schlafen.

Ist ne gute Idee.

Nein, Kinder haben wir nicht.

Mein Mann hat einen Freund auch ehem. Geschäftspartner, aber in den letzten Jahren war der Kontakt eher sporadisch. Ich kenne ihn nicht so gut. Leider, sage ich jetzt.

Ich weiß nicht, ob es so gut ist ihn mit so einer Nachricht mal wieder anzurufen ?

Ich selbst bekomme viel Kraft und Unterstützung durch Kollegen, die teilweise mehr als Kollegen sind. Die haben mir auch gerade heute SMS's geschickt und Hilfe angeboten.

Schlimm ist, dass ich mir solche Vorwürfe mache, dass ich die letzten Wochen im KH, ja schon beim 1. KH-Aufenthalt nicht energischer war.

Ach könnte ich das Rad der Zeit nur zurückdrehen, aber es geht nicht.

Ich hoffe nur, dass meine Angst sich in einer weißen Wolke irgendwann vielleicht nächste Woche auflöst und die OP gut verläuft, nicht zuviel rausgenomen werden muss und er wieder einigermaßen auf die Beine kommt.

In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass jemand schon mehrere Jahre seit der OP überlebt hat. Sicherlich jünger als mein Mann.

Ach hätte ich doch ne Glaskugel in die ich schauen kann. :-|

R0emux-la


Es tut mir sehr leid für dich dass du so leidest :°_ Aber ich möchte den sehen der in so einer Situation gut schläft! Gut dass du die Telefonseelsorge angerufen hast, hol dir Unterstützung wo du kannst :)^ Und wie schön dass du Kollegen hast die für dich da sind!

War das ein guter Freund deines Mannes (der ehem. Geschäftspartner)? Dann würd ich ihn mal anrufen. Ich weiss ja nicht warum der Kontakt weniger wurde ... :-/

Versuch dir keine Vorwürfe zu machen, das brauchst du sicher nicht! Ich weiss, ist leicht gesagt, der Kopf dreht sicher manchmal durch in so einer Situation. Aber wie hättest du denn von Anfang an alles richtig einschätzen können? Du bist doch auch zum erstenmal mit sowas konfrontriert.

Ist dein Mann jetzt eigentlich im selben KH wie zuvor? Bist du weiterhin in Kontakt mit eurem HA?

Ist schon ein Tag für die Op festgelegt worden?

In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass jemand schon mehrere Jahre seit der OP überlebt hat. Sicherlich jünger als mein Mann.

Ja, das gibt's! :)z Und das bedeutet dass es auch für deinen Mann Hoffnung gibt! :)* Halt daran fest. Du weisst doch, er ist ein zäher Hund :-D

s}han0non62


Hallo Remu-la und alle anderen,

es gibt nicht viel neues. Mein Mann war gestern etwas "gelb". Sie wollen heute den Gallengang "frei machen" und es soll auch ein Internist kommen, der die OP bespricht.

Ich hab meinem Mann ein paar Fragen aufgeschrieben.

Er meinte "Du kannst doch den Ärzten nicht ihren Job erklären". Das will ich auch nicht, ich will nur das sie alles abwägen. Ich glaube, die Ärzte finden es nicht so gut, dass man sich als Patient / Angehöriger so gut im Internet informieren kann, aber eigentlich ist das mir egal.

Ich habe gestern versucht mit meinem Mann über die Patientenverfügung zu reden, da wir ja nicht verheiratet sind, hat er eine gemacht. Ob die ausreicht etc.

Es ist schwierig sowas anzusprechen finde ich, aber komischerweise für mich mehr als für ihn.

Leider muss ich eingestehen, dass er gestern besser drauf war als ich.

"Na und, wenns schief geht, dann wars das eben."

Seinen Freund soll ich nicht anrufen.

Ach ja, wir sind im selben KH wie zuvor. Vielleicht war es auch gut so, dass wir "Theater" gemacht haben, ich glaube die Ärzte sind jetzt aufmerksamer als zuvor.

Eben rief mein Mann an, er hat nicht so gut geschlafen, weil neben ihm ein Lungenkrebspatient liegt - der vor Schmerzen stöhnt.

Verglichen mit diesem Patienten geht es meinem Mann eigentlich gut.

Die Schleuse an der Hauptschlagader ist er auch los, also wird er wohl morgen wieder auf eine normale chirurgische Station kommen.

Warum nicht auf die Krebsstation weiß ich nicht, vielleicht ist da kein Bett frei.

Er darf auch wieder was essen, versuchen ob er es drinbehält. Gestern hat er selbst das Wasser, dass er trinken darf von sich gegeben.

Na mal, sehen was mich nachher erwartet.

Ach ja, zu etwas unwichtigem zu mir ;-): HA hat mich krankgeschrieben "Psychosomatische Störung" und ich konnte letzte Nacht auch schlafen.

Der HA hat mir auch was gespritzt, damit ich ruhiger werde.

Ob nun Placebo oder was "Drogenartiges" egal, wenns hilft.

Vielen Dank nach wie vor für die Unterstützung hier.

S<anjxa-


Ich wünsche euch von Herzen alles Gute, es berührt mich ziemlich!!!

:)_ :)* @:) :)*

B/l0bvb


Ich glaube, die Ärzte finden es nicht so gut, dass man sich als Patient / Angehöriger so gut im Internet informieren kann, aber eigentlich ist das mir egal.

Tschuldigung, dass ich das jetzt so sagen, aber natürlich finden die Ärzte das nicht gut. Und ich als ehemaliger Pfleger rege mich auch wirklich über solche Leute auf, die denken dass sie sich im Internet informieren können und dann plötzlich alles verstehen. Die Ärzte haben doch nicht umsonst 6 Jahre Medizin studiert + 4-5 Jahre Facharztausbildung! Die haben von der ganzen Materie deutlich mehr Ahnung als man es irgendwie über das bisschen Internet/Wikipedia herrausfinden kann. Und ganz gerne steht im Internet auch mal was schlicht weg falsches. Nicht umsonst schreibt die Wikipedia:

Verwenden Sie Informationen aus der Wikipedia nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt.

Die Artikel der Wikipedia werden offen und ohne direkte redaktionelle Begleitung und Kontrolle bereitgestellt. Auch wenn zahlreiche Teilnehmer ständig an ihrer Verbesserung arbeiten, können Beiträge falsch sein und möglicherweise gesundheitsgefährdende Empfehlungen enthalten.

Nehmen Sie Medikamente nicht ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ein.

Weiterhin fehlen oftmals wichtige Zusammenhänge in solchen Artikeln.

Und so ist es schlichtweg nervig, wenn Patientenangehörige ankommen und irgendwie den Ärzten ihren Job erklären wollen.

Und das du Informationsmangel beklagst, kann auch einfach daran liegen, dass heute kein Krankenhaus vor rechtlichen Konsequenzen geschützt ist. Ein falscher Satz und schon kann direkt ne Klage auf dem Tisch liegen.

saenbay


Hallo!

Ich habe einfach mal mitgelesen und möchte deinem Mann und dir alles erdenklich Gute wünschen @:) :)*

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