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Gefährliche Blutarmut trotz Blutkonserven, Ursache unklar

s!hganVnonx62


Hallo Remu-la,

es war eine mehr als 3-stündige OP mit Bauchschnitt, wenn ich das richtig vertanden habe. Die Gallenblase wurde auch entfernt (O-Ton Ärztin gestern "braucht man eigentlich nicht und man braucht eigentlich auch die Bauchspeicheldrüse nicht wirklich :-o")

Chemo wird wohl entweder in der Tagesklinik im KH sein oder in einer externen Krebs-Praxis. Wissen wir noch nicht, ist unsere Entscheidung. In der Krebspraxis wo wir vor einer Woche waren (ist das erst 1 Woche her :-/) hatte ich eigentlich keinen so guten Eindruck vom Chefarzt der vom HA empfohlen wurde. Der hat sich aufgeregt weil ich für 5 min mit Genehmigung der Arzthelferin auf den Hof gefahren war, weil mein Mann so schwach war, das er nicht laufen konnte. Wenn sich ein Arzt schon darüber aufregt - na ich weiß nicht %-|

Es gibt auch noch ein Pankreasklinik in Freiburg und auch eine in Heidelberg.

Dank Internet kann man das ja alles rauskriegen.

Ja, ich schlaf heute glaube ich schon etwas ruhiger.

u$pelxa


shannon,

das ist kein "es wird wieder gut" - beitrag. lies ihn nicht, wenn du im moment "es wird wieder gut" - beiträge brauchst.

ich finde gut, dass du kämpfen willst. aber es ist auch wichtig, dass du tatsachen nicht verleugnest. deinen mann zum beispiel nicht zum hoffnung-vorheucheln zwingst, weil er dich nicht enttäuschen kann. schenkt einander reinen wein ein - wenn notwendig.

das ist auch für dich wichtig: dass du dir - wenn nötig! - erlaubst, abschied zu nehmen, bewusst und aufrichtig, statt bis zur letzten minute hoffnungs-lügen zu verbreiten.

mein vater ist, als ich 20 war, an pankreaskrebs gestorben. meine eltern haben uns etwas vorgespielt (oder vielleicht wollte ich auch nur gern glauben), bis es nicht mehr anders ging - sie wussten viel länger als ich, was es geschlagen hatte. ich wurde zum mit-spielen im hoffnungskreisel gezwungen - hab keinen richtigen abschied nehmen können.

gönnt euch also die minuten, in denen ihr einander in die augen schaut und sagt: was, wenn die schatten nicht jugendverletzungen sind? was, wenn sie die grosse op abgesagt haben, weil dann die restliche zeit ein dahinsiechen wäre, oder weil sie die restliche zeit verkürzen statt das leben retten würde? wie könnt ihr damit umgehen, jeden verbleibenden tag mit wertvollen erinnerungen füllen?

chemo ist bei pankreaskrebs palliativtherapie, so habe ich es gelernt. auch, dass metastasen zuallererst in die Leber gehen - und sobald es dort metastasen hat, dient jede op der erleichterung, nicht der heilung.

das war allerdings vor sieben jahren, ich hoffe, inzwischen hat sich da was getan.

skhan8non62


Hallo upela,

ich bin schon Realist und freue mich wenn er diese Weihnachten noch erlebt.

Ich glaube nicht an Metastasen in der Leber, es sei denn die Ärzte bestätigen das. Er hat lt. Aussage Arzt heute eine beginnende Leberzirrhose. Seine Leber ist seit der Kindheit geschädigt und eigentlich hätte er niemals Alkohol trinken dürfen in seinem Leben. Aber er ist eben Genießer und manchmal vielleicht auch Ignorant des eigenen Körpers.

Das einzige worum ich bete und bitte, dass wir noch eine schöne Zeit haben und wenn die Voraussagen der Ärzte für Chemo sind, dass es ihn mehr quält als hilft dann müssen wir das abwägen - GEMEINSAM.

Ich habe ihn immer gefragt ob ich soviel recherchieren soll und telefonieren etc.

UND ich habe ihm ehrlich gesagt, dass die Chancen nicht sehr hoch sind, das hat die Ärztin gestern auch.

Ich glaube er will auch noch eine schöne Zeit haben.

Am meisten hat mir wehgetan - er hat am letzten WE, als es ihm so schlecht ging - gesagt:"Ich bin doch nur eine Last für Dich."

Das hat mich wütend und verzweifelt gemacht.

Ich hab gesagt:"Ich werde für Dich kämpfen und vor allem gegen den Krebs kämpfen. Wenn ich damit aufhören soll, dann nur wenn Du es willst!"

Er hat mich in den tiefsten, dunkelsten Stunden schon erlebt. Meine Mutter ist 1976 an Krebs jämmerlich zu Grunde gegangen. Diesen Schmerz trage ich immer noch mit mir. Immer in meinem Leben wenn ich dachte, ich könnte das verarbeiten kam ein neuer Schlag, vor 3 Jahren meine Schwester.

Ich bin ne Kämpfernatur auch wenns gegen "Windmühlen" geht.

Ich möchte ihn nur nicht leiden sehen.

RPemHu-la


Ich möchte ihn nur nicht leiden sehen.

:°_ :°_ :°_ Er hat einen Engel an seiner Seite.

Du wirst sicherlich sehr viel dazu beitragen dass er nicht oder nicht zu sehr leidet, seelisch und auch ganz konkret und praktisch.

Was die Krankheit und die Chancen angeht warten wir am besten auf den Laborbericht. Wenn der Tumor noch nicht gestreut hat ist der Plan ihn mit Chemo zu verkleinern und später zu operieren glaub ich kein Wunschdenken.

Woran ich mich klammere ist dass dein Mann nicht die typischen BSDK Symptome hatte, vor allem Schmerzen, Verdauungsbeschwerden und Gewichtsverlust. Ich hoffe daher dass es früh genug erkannt wurde.

R)emu-xla


PS: Wollte noch fragen ob die Lymphknoten entfernt wurden. Wäre das nicht besser um Streuung zu verhindern oder verzögern?

sohan>non62


Heute hat mein Mann viel geschlafen. Er hat Schmerzen am Bauch, aber das ist wohl normal.

Er liegt schon auf der Wachstation nicht mehr Intensivstation, ich nehme mal an, das ist ein gutes Zeichen, denn eigentlich sollte er 2 Tage auf der Intensivstation bleiben und nun war es nur 1 Tag.

Er hat mir gesagt, er wäre geheilt "Sie haben alles rausoperiert."

Gestern sagte der Arzt, sie haben diesen Bypass "gebaut" (Gastroenterotomie) , die Gallenblase rausgenommen und Proben vom Tumor und von der Leber.

Na egal, na ja eigentlich nicht aber wir werden in den nächsten Tagen, wenn mein Mann wieder munterer ist mal mit einem Arzt sprechen, der bescheid weiß.

Vielleicht hat mein Mann das heute falsch verstanden.

Er kann sich an gestern nicht mehr erinnern, dass ich da war als er aufgewacht ist.

Der Blasen-Katheder schmerzt ihn auch - aber das kenne ich, ist ein unangenehmes Gefühl.

Ich habe ihn dann schlafen lassen und bin leise gegangen. Die Werte am Bildschirm sind gut, also hoffe ich, dass es morgen mehr zu reden gibt.

So wie er jetzt da liegt glaube ich es dauert bestimmt noch 4-5 Tage ehe er auf eine normale Station kommen wird. Sein Bauch sieht aber okay aus, der Arzt hat ein paar Tast-Tests gemacht.

Sonst gibt es noch die üblichen Wehwehchen - Schluckbeschwerden vom Tubus, wunde Lippen auch wohl vom Tubus - Rückenschmerzen vom liegen, er kann sich ja noch nicht drehen usw.

Aber er hat die OP lt. Aussage gut überstanden.

Uff, das hätten wir also geschafft. :-)

R"emu*-la


Ja, ich erinnere mich an die Tage nach meiner (Nieren-)op. Da fühlt man sich nicht gerade besonders :(v Hier tut's weh und da tut's weh und man ist so schwach und der Mund ist so wiederlich trocken etc etc. Aber es wird jeden Tag ein wenig besser! Morgen ist er vielleicht schon etwas wacher.

Ich bin gespannt was die Ärzte sagen. Wunder mich immer wieder dass dich niemand regelmässig auf dem Laufenden hält ???

sQhann-on62


Hallo jetzt 3 Tage nach der OP geht es jeden Tag etwas besser. Obwohl die im Krankenhaus ganz schön grob sind mit so einem frisch Operierten. Selbst die Pfleger und auch die Physiotherapeutin wussten garnicht dass die OP erst Montag war.

Was ist das für ein Informationsfluss ? :-/

Mal sehn wie es ihm nachher geht, er meinte ja gestern er kommt heute schon auf die normale Station, glaube ich eher aber nicht, fände ich ein bisschen schnell.

Wenn er dann auf der normalen Station ist (ich denke eher nächste Woche oder am WE)

können wir dann endlich mit den Fachärzten reden, was sie denn nun wirklich bei der OP gemacht haben.

ich berichte weiter....

sbhan+nonx62


Der Wahnsinn in KH geht weiter - aber ich hoffe Richtung Positiv:

Die OP ist nicht so verlaufen, wie vorher erklärt, also Gastroenterotomie (Verdauungsumweg) und Gallenblase raus und Probe von Tumor und Leber.

Nein, sie haben es sich anders überlegt, sozusagen bei der OP

jetzt: Bauchspeicheldrüse incl. Tumor raus, Teile oder auch den ganzen Zwölffingerdarm und Gallenblase raus wobei sie zwei Tage nach der OP noch mal durchleuchtet haben, sie haben wohl alles vom Tumor erwischt

vielleicht braucht er dann keine Chemo, aber das wissen wir noch nicht und die Ärzte wohl auch nicht :-(

Ich habe dann die Ärztin gefragt, warum der Arzt auf der Intensivstation mir was ganz

anderes erzählt hat. O-Ton: "Weil er es einfach nicht besser wusste !" - dann hätte er doch

gar nichts sagen sollen !!

Mit jedem Tag gehts ihm besser, vielleicht kommt er Montag auf die normale Station.

Nur der Stuhlgang auf dem Schieber ist extrem schwierig, sie mussten schon zweimal Bettzeug wechseln und aufwischen.

Wir haben vorgeschlagen, den entspr. Stuhl von der Gastro zu holen, aber das geht natürlich nicht !!! Unmöglich !!!

Muss wohl erst ein Antrag geschrieben und die Inventarnummer geändert werden oder was weiß ich :-)

Jedenfalls sind wir nun gespannt, ob er Chemo braucht oder nicht.

Bei meiner Schwester vor zig Jahren war Chemo nicht nötig, was ein gutes Zeichen war.

R6e'm|u-lxa


Das ist doch toll, dass sie doch dir grössere op gemacht haben! Dann ist hoffentlich alles erwischt worden. Ich drück die Daumen!!! Weisst du schon wann die Laboruntersuchungen fertig sind?

Ich freue mich dass es ihm schon besser geht! @:)

Muss wohl erst ein Antrag geschrieben und die Inventarnummer geändert werden oder was weiß ich

Das würde mich nicht wundern %-|

s#hancnon6x2


Hallo an Alle, die BSDK schon erlebt haben, leider, vielleicht kann mir einer sagen was los ist:

Der Tumor wurde entfernt und trotzdem ist die Situation schwierig.

Inzwischen liegt mein Mann auf einer normalen Station.

Heute wollte eigentlich ein Arzt mit uns sprechen, wie es nun weitergeht, ob Chemo oder nicht.

Es gab heute eine Konferenz im KH, wo auch der Fall meines Mannes besprochen werden sollte, von Fachleuten.

Wir haben leider vergeblich auf diesen Arzt gewartet.

Dafür kam der Professor, der ihn wohl mitoperiert hat und sagte, mein Mann könnte eigentlich alles essen was er wolle.

Die Suppen, die er bisher bekam waren nicht sehr nahrhaft, so das er immer dünner wird

und natürlich auch kraftlos.

Wir haben es mit etwas Avocado probiert ohne Gewürze, weil er darauf Appetit hatte.

Eben hat er mich angerufen, er hat alles wieder erbrochen.

Nichts bleibt drin. Ist das das Ende ?

Oder dauert das alles nur noch etwas ehe sich die Verdauung reguliert?

Heute sagte mein Mann, so hat er eigentlich keine Lust mehr, weiterzuleben.

Ich bin so verzweifelt, er scheint regelrecht zu verhungern.

Und ich bin wütend, dass keiner was sagt oder tut.

Ich werde morgen versuchen, diesen Arzt aufzutreiben, er soll mir sagen,

wie die Chancen sind, ob mein Mann das KH jemals lebend verlässt.

:°( :°( :°(

RXemux-la


Hallo Shannon!

Es tut mir sehr leid dass dein Mann sich nicht gut fühlt :°_ Ich hab leider keine Ahnung mit BSDK und weiss nicht wie sich diese op auf die Nahrungsaufnahme auswirkt. Vielleicht kannst du nochmal im Krebskompass fragen? Oder deinen HA nochmal anrufen?

Ich kann mir aber vorstellen dass sich diese Schwierigkeiten langsam geben werden. Vielleicht hängt es auch mit den Medikamenten zusammen die er noch bekommt. Mir war nach meiner op immer ganz übel von dem Schmerzmittel Tramal und auch das Antibiotika hab ich nicht vertragen. Als ich beides dann absetzen konnte kam langsam der Appetit zurück und ich konnte wieder anfangen zu essen. Hab auch viel abgenommen obwohl ich nur 6 Tage im KH war und keine so ernste Krankheit hatte.

Bekommt ihr denn da keinen Rat was am besten verdaulich ist? Oder bekommt er keine Medikamente gegen die Übelkeit?

Er wird sicher nicht verhungern! :°_ Bestimmt nicht.

siunsh4iney


hallo shannon,

das er jetzt keine nahrung bei sich behalten kann liegt vielleicht an der op, das kann sich wieder bessern....das beste was du tun kannst ist mit den ärzten reden die wissen mehr, ich kann nicht verstehn das die euch oder dich so unwissend lassen >:(

bei bsdk ist das erbrechen nicht selten und geht natürlich mit starker gewichstabnahme einher.

shheil4ax7


hallo shannon, :)*

zunächst einmal viel Kraft für Dich und Deinen Mann!:)* :)*

Meine Mama hatte auch BSDK.

Nach der OP hat sie auch sehr viel abgenommen. In der Reha ging es ihr dann besser.

Es kann gut sein, dass der Appetitt bei Deinem Mann wieder besser wird, kann aber noch eine Weile dauern.

Gute Besserung @:)

s0hawnnoxn62


Heute war ich von 14 - 20 Uhr im KH.

Das war ein ereignisreicher Tag - im wahrsten Sinne des Wortes.

Sie haben meinen Mann mit Flüssigkeit und Schmerzmitteln versorgt.

Vormittags hatten sie ihm noch eine Magensonde eingeführt und 160 ml Mageninhalt rausgeholt. Nach dem Röntgen passierte erstmal nichts, lange nichts.

Dann kam ein Arzt (diensthabender Arzt) mit dem ich schon mal zu tun hatte.

Er untersuchte meinen Mann und sagte sie wissen nicht, warum er solche Beschwerden hat.

"Das kann alles mögliche sein."

Als wir sagten wir wollen den Professor sprechen, meinte er der wäre nicht mehr da,

obwohl er eigentlich noch kommen wollte !

Der Arzt wollte nun meinen Mann auf die Wachstation verlegen - da half keine Diskussion,

zur besseren Überwachung - und ich glaube - aus Ratlosigkeit was denn nun los ist.

Dann kamen noch ein paar Schwestern später und da machte ich mir Luft.

Erzählte unter Tränen die ganze Story und unsere Wut, wenn er jetzt wieder tagelang ohne essen und trinken liegt, ohne das sie nach der Ursache forschen.

Die Schwestern waren die falsche Adresse, das wusste ich und habe es auch gesagt, aber man bekommt ja die Ärzte nie zu fassen.

Ich sagte, das mit der Wachstation verstehe ich, aber am WE passiert doch eh nix als überwachen und Montag soll dann plötzlich der Professor wissen was die Ursache ist ?

"Schaut er dann in seine Glaskugel, oder wie?"

Eine Schwester meinte wir sollen uns nicht aufregen und sie versteht ja unseren Frust. Dann passierte wieder nichts. Dann wurde noch ein EKG am Bett gemacht.

Und plötzlich, oh Wunder, gings am Freitag abend !!!:-o zum CT.

Dann sollte es auf die Intensivstation gehen, aber da war noch kein Bett frei.

Ein Arzt will sich dann später noch das CT ansehen.

Wir fuhren wieder zurück aufs Zimmer, mein Mann meinte:

"Hättest Du Dich nicht so aufgeregt, wäre wahrscheinlich bis Montag gar nichts passiert."

Ich nehme mal an, er wird in der Nacht noch auf die Intensivstation verlegt

und ich hoffe, sie wissen morgen endlich mehr.

Es tat mir leid, dass ich all meinen Frust auf die Schwestern abgeladen habe,

aber wir haben beide das Gefühl das es was gebracht hat.

Na. mal sehn, was am WE passiert.

Mein Mann meinte makaber, wenn er sterben muss dann erst am Montag, da hat er Geburtstag.

So ist er eben. :(v :°(

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