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Gefährliche Blutarmut trotz Blutkonserven, Ursache unklar

s,haDnPnQonx62


An ALLE danke für die guten Wünsche !!!

Nach dem aufgekratzten Tag ging es meinem Mann gestern schlecht. Er schlief mitten im reden ein und verdreht die Augen ganz grotesk das nur noch das Weiße zu sehen war. Ich hatte große Angst. Ich sagte der Schwester das ist doch nicht normal.

Heute war es genauso. Mitten im reden kippt er weg.

Später sprach ich mit einer Ärztin, sie meinte das kommt von den Schmerzmitteln. Sie haben jetzt Dipidolor, das wohl diesen Zustand auslöst gegen Novalgin ausgetauscht.

Am schlimmsten ist sein Penis, der ist so grotesk aufgeblasen, wie ein kleiner Handball. Alle im KH sagen das ist normal, er hat ja seit 7 Tagen einen Katheter.

Und er hat Schmerzen beim Wasser lassen. Daraufhin haben sie den Katheter ausgetauscht (Größe 18 gegen 16), aber es ist nur wenig besser.

Habe eine neue Ärztin kennengelernt, die hat endlich mal Klartext gesprochen.

Plan: 10 Tage bekommt mein Mann wegen der Entzündung Antibiotika, danach werden die

abgesetzt. Das wäre vielleicht in 3 oder 4 Tagen. Dann warten sie ab, kurze Zeit, steigen die Werte wieder ist die Entzündung entweder nicht ausgeheilt oder es gibt noch eine andere Entzündung.

Was ist so schwer daran, dass mir die anderen Ärzte das nicht schon mal sagen konnten? Ich begreife das einfach nicht. Dann hat man doch auch als Patient eine Perspektive und einige Anhaltspunkte. Ich verstehe wirklich nicht, warum uns das keiner bisher so konkret klärt hat.

Ich habe auch mit einer anderen bekannten Ärztin gesprochen, ich hatte was zu trinken eholt. Apropos trinken, ja darf er schon seit einigen Tagen.

Diese Ärztin sage jedenfalls "Na, alles okay?"

Ich: "Ja, das frage ich sie" und brach gleich in Tränen aus.

Sie "Was ist denn los?"

Ich: "So wie er jetzt ist, haben ich Angst, er verdreht die Augen, schläft mitten im sprechen ein usw."

Sie: "Das ist von den vielen Medikamenten und Schmerzmitteln. Im Moment sind alle Werte okay, wir haben keinen Anlass zu Sorge."

Ach Gott, er ist so dünn, ich hab beim Betten machen teilweise geholfen und ihn gehalten.

Dann kamen doch noch ein paar Schwestern dazu, er hat immer nach mir gerufen. :°( :°( :°(

Ich hoffe es ist morgen etwas besser und er ist nicht mehr in diesem Zustand.

H@lodxyn


Hallo shannon

Hab mir jetzt eure Geschichte durchgelesen. Es muss wirklich schlimm sein, so einen schweren Weg zu gehen. Ich wünsche euch Beiden viel Kraft und deinem Mann natürlich, dass sein Zustand sich bald wieder verbessert. Dieses "wegkippen" beim Reden sieht wirklich beängstigend aus, kann dich da gut verstehen.

Braucht dein Mann wirklich einen Katheter? Also kann er theoretisch auch alleine, oder kommt ohne Katheter gar nichts? Falls kein Harnverhalt vorliegt gibt es da eine Alternative. Das sind sog. Urinalkondome, diese werden über den Penis gestülpt und sind natürlich wesentlich angenehmer als ein Katheter. Da dein Mann Privatpatient ist sollte das auch kein Problem sein, sprich doch mal die Ärzte, darauf an.

Wie geht es dir eigentlich? Hast du jemanden zum Reden?

Alles Gute

R1emu-xla


Ja, Dipidolor ist ein Opiat, kein Wunder dass er manchmal so weggetreten wirkte. Das sollte mit Novalgin nicht mehr passieren.

Ich denke weiterhin an euch! :°_

sqhan4nFon6x2


Gestern war ich ganz überrascht. Plötzlich klingelte meine Handy. Mein Mann rief gegen mittag an, dass es ihm ganz gut geht und ich soll doch schon gleich kommen und verschiedene Sachen mitbringen. Ich bin dann gleich hingefahren. Er hat keine Magensonde mehr und es geht ihm etwas besser.

Er hat dann erstmal in Ruhe etwas Maniküre gemacht und sich seinen Bart gestutzt. Alles etwas anstrengend, aber er macht sich das lieber selbst, obwohl es im KH auch die Möglichkeit gibt das machen zu lassen.

Er hat dieses langweilige Liegen so satt, aber ich habe ihn getröstet und gesagt, dass er ja schon den größten Teil auf der Intensivstation geschafft hat.

Am frühen nachmittag bin ich dann wieder los und sollte noch einige Sachen besorgen.

Ich fuhr ins nächste Einkaufcenter und bemerkte zu meiner Überraschung das alles zu ist.

Ich hatte total vergessen, das Feiertag ist. :|N

Dann werde ich das heute erledigen, da haben einige Läden offen, obwohl Sonntag ist.

Das Wasserlassen bereitet immer noch Probleme, aber dank des anderen Schmerzmittels ist er nicht mehr so benommen wie bisher.

Mal sehn, wie es ihm heute geht.

R6emu:-lxa


Es freut mich sehr zu hören dass es ihm langsam besser geht! :)^ Kann er denn auch wieder Nahrung zu sich nehmen?

Glaub ich dass das langweilig ist! Aber hört sich ja so an als wenn es bald geschafft ist. Wie sieht denn die Naht aus, alles gut verheilt? Hat er noch die Drainage?

sNha:nnon6x2


Mein Mann hat heute den halben Tag sitzend verbracht im Sessel. Eben hat er mich angerufen, er ist sehr schwach. Einen Naturjoghurt hat er auch gegessen und einen Tee getrunken. Er hat überall Wasser in den Gelenken etc. Sie haben ihm jetzt Torem gegeben damit er dieses Wasser verliert. Der Arzt sagt bei der Visite wir bewegen uns jetzt auf einem schmalen Grad, wegen der Herzgeschichte.

In einer Woche, am 9.11., habe ich Geburtstag.

Mein Mann sagte heute: "Bis dahin schaffe ich es nicht mehr.":°( :°( :°(

Ich sagte: "Ich wünsche mir, dass Du zu meinem Geburtstag vielleicht schon auf der Wachstation liegst."

Eine Ärztin kam vorbei, die ihn vor über einer Woche das letzte Mal gesehen hat. Sie machte ihm Mut, dass sie staunt das er schon im Sessel sitzt.


Ich weiß nicht mehr woran ich glauben und was ich hoffen soll.

Mein Wunsch ihn noch mal zu Hause zu haben habe ich schon soweit zurückgeschraubt, dass ich hoffe, er kann noch mal auf der normalen Station liegen und Bäume und die Sonne sehen. Das vermisst er auf der Intensivstation.

Es tut soooooo weh. :°( :°( :°(

R]emu-xla


Ach du je, liebe shannon, es tut mir so leid dass er so krank ist. Ich hatte vergessen dass er ja auch herzkrank ist. Ich kann mir vorstellen dass du grosse Angst hast. :°_

Aber ist es nicht ein Fortschritt dass er aufrecht sitzen konnte und auch gegessen hat? Das hört sich doch schon gut an! :)^

Das Wasser in den Gelenken kommt vielleicht auch vom langen liegen, der ganze Körper ist ja geschwächt. Mit den neuen Meds und wenn er schon mal aufstehen kann sollte das hoffentlich bald besser werden.

Immer ein neuer Rückschlag, was? Immer wieder eine neue Hürde, eine neue Angst. Das muss ja ganz furchtbar an dir zehren. Es tut mir so leid. Aber bestimmt geht es bald weiter bergauf! Bestimmt! Glaub daran! Die Ärzte haben ihn ja noch nicht aufgegeben, also nur Mut! Das schafft ihr!!

Fühl dich mal ganz kräftig gedrückt!! :°_ Ich wünschte ich könnte dir mehr helfen.

Ganz liebe Grüsse, besonders natürlich an deinen Mann @:) :)* @:) :)* @:) :)*

S-anjxa-


:)* @:) :)* :)* @:) :)*

sthannVon6x2


Leider keine guten Nachrichten.

Heute haben wir lange mit einem Arzt gesprochen.

Die Pathologischen Befunde sind da. Der Rest-Pankreas (Bauchspeicheldrüse)

weist keine Tumore mehr auf, aber in der Leber sind Knoten - Metastasen.

Ziel: Er soll jetzt demnächst auf die Palliativstation und wenn wir Glück haben soweit

wieder hergestellt werden dass er nach Hause kann und vielleicht ambulant

Behandlungen (Strahlungen?) bekommt.

Wir haben beide eindeutig gesagt, dass er nicht im KH sterben möchte.

Wie lange das dann noch dauert -- keine Ahnung, wir nicht und die Ärzte auch nicht.

Der Arzt sagte eindeutig - er ist ein Palliativfall und kein Hospizfall.

Vielleicht geht mein Wunsch in Erfüllung - unser Wunsch -- und er kann zu Hause sein

und noch ein paar schöne Wochen haben.

Dieser Arzt war bei der OP dabei. Ich habe ihm gesagt, dass wir nun schon zig Varianten gehört haben und nicht mehr wissen wem wir gauben sollen.

Bis jetzt hieß es ja immer u.a., der gesamt Pankreas wäre raus.

Er sagte:" Ich war bei der OP dabei und ich bin ab jetzt ihr Ansprechpartner wenn Fragen sind."

Hqlodxyn


Schön, dass ihr endlich einen festen Ansprechpartner habt. Palliativ ist heutzutage sehr viel möglich, ich bin mir sicher, dass ihr beide Weihnachten zu Hause feiern könnt. :)*

siunsh$inexy


hallo shannon,

wahrscheinlich bekommt dein mann ambulante chemo, durch die chemo können sich die metastasen soweit zurückbilden das sie mit blossem auge nicht mehr sichtbar sind , was ich nicht verstehe warum wurde operiert wenn dein mann schon metastasen hat ? meines wissens nach wird dann gar nicht mehr operiert ?

es tut mir wirklich leid für jeden der mit diesem krebs kämpfen muss, ich wünsche euch viel kraft :)*

sChaXnnonx62


Mein Mann wurde operiert, weil der Krebs ja immer weiter wächst und neue "Verblutungen" verursacht hätte.

Der Tumor saß an einer Stelle im Verdauungstrakt zwischen Pankreas, Gallengang und Zwölffingerdarm. Verursachte dort, dass tröpfchenweise Blut in den Verdauungstrakt gelangt und mein Mann sozusagen langsam verblutet.

Mein Mann war vor der OP außerdem sehr gelb und sie konnten nicht mittels EHCP (Röhrchen im Gallengang setzen) dafür sorgen, dass der Gallensaft abfließt, weil genau an dieser Stelle der Tumor auch den Zugang behinderte.

Jetzt hoffe ich nur, dass mein Mann soweit wieder auf die Beine kommt, dass ich ihn nach Hause holen kann und er sich in der Wohnung selbst bewegen kann.

Im Moment hat er dazu die Kraft nicht, aber ich glaube, das ist nach so einer OP auch normal.

Raem~u-lxa


Hallo shannon :°_ :°_ :°_ Es tut mir sehr leid dass er Metastasen hat. Bin erstaunt dass ihr jetzt erst davon erfahrt. Wurden die denn in den CT's die er vor der op hatte nicht gesehen? Wenn nicht müssen sie sehr klein sein und können eventuell tatsächlich mit Chemo or Strahlung im Schach gehalten werden. Ich wünsche es euch!

Natürlich ist es normal dass er sehr kraftlos in nach so einer grossen op. Wie lange ist sie her? 3 Wochen? Und dann noch die anschliessende Entzündung und seine Herzkrankheit. Selbst einen jungen Menschen würde das erstmal wochenlang umhauen. Ich drücke weiterhin fest die Saumen dass er sich bald erholt!!

Leider verstehe ich den Unterschied zwischen Palliativ und Hospiz nicht (lebe nicht in Deutschland), mag jemand mir das erklären? Habe schon gegoogelt, aber irgendwie steh ich wohl gerade auf'm Schlauch ???

sgha6nnonx62


Hallo Remu-la,

ich habs gestern so verstanden:

Hospiz: ohne eigentliche Behandlung des Krebses, sondern nur noch Schmerzbehandlung

lt. Arzt: Ins Hospiz schicken wir Patienten zum Sterben

Palliativ: Behandlung des Rest-Krebses - evtl. ambulant

Eben schickt mein Mann mir eine SMS, er erbricht leider wieder - ich hoffe die Entzündung geht nicht wieder von vorne los :°( :°( :°(

Z,weigsaxm


Wie dein Arzt gesagt hat, sind Hospize für Menschen, die aufgrund einer unheilbaren Krankheit nur noch eine geringe Lebenserwartung haben und es keine Möglichkeiten der Heilung mehr gibt.

Palliativ bedeutet so viel wie schmerzlindernd. In erster Linie geht es dabei um die Lebensqualität des Patienten und die Linderung seiner Beschwerden bei fortgeschrittenen Erkrankungen.

Gibt es in dem Krankenhaus eine Palliativstation?

Ich war bisher nur stiller Mitleser, möchte dir aber sagen, dass ich an euch denke und euch viel Kraft wünsche .

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