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Verwachsungen im Bauchbereich

m;-i-6r-i-|a-m hat die Diskussion gestartet


Halllo...

Wurde vor 2 1/2 Jahren am Blinddarm operiert mit leider einem 30cm langen Bauchschnitt wegen starken Blutungen..

Meine Frage an Euch hat jemand von Euch auch solche Verwachsungen und wenn ja wie machen sie sich bei euch bemerkmar..

Habt ihr euch deswegen schon operieren lassen??

Fragen über Fragen :-)

Danke im Voraus.

Miriam

Antworten
SPteph-WBounty


Ich habe von einer Eierstockentfernung 1988 auch viele Verwachsungen. Von einer OP zum entfernen wurde mir abgeraten, denn

a.) gibt es einen neuen Schnitt

b.) kommt noch einmal Luft in den Bauchraum (fördert Verklebungen des Darmes)

c.) werden neue Verwachsungen kommen

Hast Du arge Beschwerden? Wie äußern die sich?

LG

Steph

lKizfzlanz


Hallo, Miriam!

Ich bin auch eine Leidensgenossin, habe die Verwachsungen von einer Gebaermutterentfernung, auch mit Bauchschnitt. Da sie sich erst nach 8 Jahren durch starke Bauch-und Rueckenschmerzen bemerkbar machten, dachte ich erst garnicht daran, dass es VW sein koennten und lief fast 2 Jahre von Arzt zu Arzt. Erst bei einer Bauchspiegelung wurden sie entdeckt und entfernt. Leider wurden die Beschwerden ( Ziehen rechts und links im Unterleib bis in die Fuesse, starke Rueckenschmerzen, VIEL Luft im Bauch) nach der OP nur schlimmer. Insgesamt wurde ich 3 mal per Bauchspiegelung operiert, es wurden auch Barrieremittel, Adept und SprayGel benutzt, hat aber leider alles nicht geholfen. Momentan versuche ich, durch Osteopathie Linderung zu bekommen, hat aber bisher auch nicht funktioniert. Es gibt eine Selbsthilfegruppe fuer Verwachsungen mit einem speziellen Forum, ich kann Dir gerne mit PN Naeheres schreiben, wenn Du moechtest.

Liebe Gruesse,

Lizflanz

M{öhonchen


Hallo Miriam,

ich hatte vor ca. 8 Jahren (mit 19) eine Verwachsungs-OP (laparoskopisch), weil ich heftige ziehende und krampfartige Schmerzen hatte. Man wusste erst nicht ob es von meinem Morbus Crohn kommt und hat eine Bauchspiegelung gemacht, bei der dann die Verwachsungen gelöst wurden. Ich hatte im Jugendalter auch schon Bauch-OPs: mit 13 J. eine Bauchspiegelung (diagnostisch, anschl. hatte ich eine Nabelentzündung), dann mit 15 J. meine Blinddarm-OP (obwohl er bei mir unklar war; ist bei mir auch ein längerer Schnitt, ca. 20 cm) und dann mit 16 J. kam ein Stück Dünndarm raus nachdem mein Morbus Crohn festgestellt wurde. Man hat mir damals schon gesagt, dass ich evt. Verwachsungen kriegen kann und dass das nach Bauch-OPs häufiger vorkommt.

Was hast Du denn für Beschwerden?

Warum kam es bei Dir zu den Blutungen und dem großen Schnitt beim Blinddarm?

Hattest Du noch andere OPs?

Wenn Du noch Fragen hast antworte ich gerne. Alles Gute

LG Simone

lxiz>flaxnz


Hallo, Moehnchen!

Haben bei Dir die Verwachsungsloesungen was gebracht?

LG Lizflanz

M^onxsti


Hallo Miriam,

ich hatte insgesamt sechs laparoskopische und vier große Bauch-OPs. Bei den großen OPs handelte es sich um

- eine subtotale Kolektomie (22.01.04),

- eine Not-OP mit totaler Kolektomie und Ileostomie wegen 4-Quadranten-Peritonitis/Sepsis (27.01.04),

- eine Ileus-OP und Lösung von extremen Verwachsungen durch die Bauchfellentzündung (02.09.04) und

- Rektumamputation (21.12.07).

Natürlich habe ich erneute Verwachsungen und auch Beschwerden bekommen, doch gehen die Chirurgen an meinen Bauch nur noch im akuten Notfall ran. Seit 2005 gehe ich regelmäßig zur Osteopathie, die ich jedem, der sich mit Verwachsungen plagt, nur wärmstens empfehlen kann.

Liebe Grüße

Angie

M2onstxi


P.S.

Du fragst, wie sich Verwachsungen bemerkbar machen. Ich habe bewegungs-, verdauungs- und wetterabhängige Bauchschmerzen, die sich teils wie Wehen anfühlen, teils sind es Krämpfe. Morgens habe ich regelmäßig das Gefühl, als sei mein Bauch zu kurz. Hinzu kommen Blasenentleerungs- und Darmpassagestörungen bis hin zum Subileus. Letzteres ist aber durch die osteopathische Therapie viel besser geworden.

ldizf=lanxz


Bei mir hilft die Osteopathie leider garnix, war schon bei mehreren Osteopathen, die sich aber leider alle anscheinend mit dieser Problematik nicht auskennen. Da muss man Glueck haben, so wie Monsti, den zu finden, der sich auch an den Bauch traut.

P=aulsirne1Y1


Ich hab nur zeitweise Probleme damit.

Ein Chirurg sagte aber mal: "Längerfristig werden sie von jeder neuen Op eher schlimmer".

MzoRns'ti


Servus Liz,

ich bin bei einer diplomierten und auch kassenzugelassenen Physiotherapeutin mit 7-jähriger Ausbildung in Osteopathie. Mit der KK rechnet sie manuelle Physiotherapie ab, weswegen ich kaum Zuzahlungen habe.

Habe nun schon öfters gelesen, dass Osteopathen uns Verwachsungsbäuche ablehnen, was ich aber überhaupt nicht verstehe.

Meine Therapeutin tastete sich einst sehr vorsichtig an mein Bäuchle heran, um mit der Zeit (auch dank meiner Rückmeldungen) immer tiefer gehen zu können. Mittlerweile kennt sie, glaube ich, jede meiner Ätzpunkte und auch sehr viele meiner Dünndarmschlingen. Was bitte sollte denn Schlimmes passieren, wenn man kompetent vorgeht? Einen wesentlich schlimmeren Verwachsungsbauch als meinen gibt es wohl kaum ...

Niemals würde ich zu einem osteopathisch ausgebildeten Heilpraktiker gehen. Dies ist aber ein deutsches Problem, da es bei uns in Österreich keine Heilpraktiger gibt. Jeder im medizinischen Bereich Tätiger hat eine adäquate Ausbildung, d.h. ist in seinem Fach diplomiert, examiniert oder promoviert.

Liebe Grüße

Angie

lrizfl>a=nz


Monsti, es waere schoen, wenn ich auf Empfehlung zu einem Osteopathen gehen koennte, d.h., eine Leidensgenossin, wie Du z.B., sagt mir, sie habe bei dem und dem Erfolge und ich gehe da auch hin. Leider sind bisher alle, die einen Verwachsungsbauch erfolgreich behandeln koennen oder konnten viel zu weit weg. Also suche ich immer in meiner Umgebung und muss mich auf die Aussagen der Therapeuten verlassen:"Ja, ich kenne mich gut mit VW aus, hatte schon viele Erfolge bei anderen Patienten" usw.usw. Ich guck' ja schon immer, dass es Osteopathen mit mindestens 5-jaehriger Ausbildung sind und dass sie auf der Liste der Deutschen Gesellschaft fuer Osteopathie stehen, gehe also nicht einfach zu irgendwem, der Osteopathie auf seinem Schild stehen hat. Trotzdem hatte ich bisher immer den Eindruck, die kennen sich mit VW nicht aus und behandeln entsprechend. Auch rechnen sie leider nicht Physiotherapie ab, sondern lassen mich mindestens 50 Euro pro Behandlung aus eigener Tasche zahlen. Das wird mit der Zeit teuer, vor allem, wenn es nichts hilft. Da hast Du schon ein Riesenglueck! Dass ein Therapeut meine Darmschlingen kennt, wow, bei mir nur ein Traum!

Ich wuensche Dir, dass Dir damit weiterhin geholfen werden kann und gruesse Dich herzlich,

lizflanz

mn-i-r(-i-ax-m


Danke für Eure interesannten Antworten..

Bei mir wurde so ein langer Schnitt gemacht weil sie bei der Blinddarm OP Gefäße und Aterien zerstochen habe und es zu starken Blutungen kamen.

Ich habe fast jede Nacht für so ca. 30-45 minuten diese starken bauchschmerzen und danach ist alles wieder vorbei als wenn nix gewesen wäre.

Habe schon alles abklären lassen. FA usw. dort ist alles in Ordnung. Meine Ärztin meinte es wären zu 90% verwachsungen. Probleme mit meiner Blase habe ich allerdings auch. könnte den ganzen Tag auf die Toilette rennen. :-(.

Muss man bei einer Bauchspiegelung im Krankenhaus bleiben oder gehts dann wieder nach Hause. ???

lpizflxanz


Liebe Miriam,

nach einer Bauchspiegelung bleibt man in der Regel 3-4 Tage im Krankenhaus, wenn alles gut verlaeuft. Ich denke, diese Zeit braucht man auch, um sich wieder etwas zu erholen, denn zu Hause macht man doch gleich wieder zu viel. Der Arzt schaut normalerweise jeden Tag nach Dir und kontrolliert, ob alles ordnungsgemaess verheilt, die Schwestern messen Fieber, Blutdruck usw. So bist Du versichert, dass alles okay ist und kannst langsam wieder auf die Beine kommen.

s\wasFi


hallo Verwachsungsgeplagte,

viele Infos über VW findet ihr unter der SHG für Verwachsungsbäuche.....

[[http://timbob.forumprofi.de/]]!

*:)

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