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Post OP Komplikationen bei Links Hemikolektomie

s3unk.idx75 hat die Diskussion gestartet


Hallo, bin neu hier und hoffe Ihr könnt mir vielleicht ein paar Erfahrungsberichte schreiben.

Meine Mutter (60j) hatte vor einer Woche eine Links Hemikolektomie wg Divertikeln und gleichzeitig die Galle entfernt bekommen. Als sie nach der Narkose aufwachte, berichtete sie über starke Luftnot, auf der Intensiv Station war man nicht sonderlich beunruhigt. Sie wurde am nächsten Tag auf die normale Station verlegt. Nach einer Stunde dort wurde sie mit Verdacht auf Lungenembolie (!!!!) untersucht und wieder auf Intensiv gebracht. Das hatte sich Gott sei Dank nicht bestätigt, trotzdem wussten die Ärzte nicht woher die Atemnot herkam. Sie wurde nach einer weiteren Nacht von Intensiv wieder auf die normale Station gebracht. Am 3. Tag nach der OP waren die Ärzte auch wegen mangelnder Darmtätigkeit besorgt und wollten erneut einen PDK (PeriduralKatheter) legen nachdem der Erste kurz nach der OP entfernt wurde da er falsch gesetzt wurde und sie zur Schmerzlinderung Dipidolor bekommen hatte. Plötzlich hat sie schwallartig dunkelgrüne Galle erbrochen (mindestens 2 Liter) Eine Magensonde wurde gelegt und trotzdem erbrach sie 24 stunden weitere Mengen an Galle und Kontrastmittel von der Darm OP. Nahrungskarenz und Elektrolytgabe erfolgten, am 5. Tag nach OP hatte sie auch Stuhlgang (sehr dünnflüssig) und Sauerstoffsättigung war von 88 auf 94 ohne Atemhilfe gestiegen.Soweit so gut also... dann wurde ihr heute der PDK gezogen und sie sollte langsam wieder Nahrung zu sich nehmen. Mittags bekam sie eine Suppe. Nach einer Stunde hat sie alles wieder erbrochen und der Schmerzpegel stieg wieder, sie bekam nochmal Dipidolor. Seitdem hat sie nicht wieder gegessen. Seit der OP leidet sie an Völlegefühl, Übelkeit, aufstoßen etc. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, hat das mit der Gallenentfernung zu tun oder Grundsätzlich auch durch die Darm OP?

Sunkid75 ???

Antworten
l?izfXl^anz


Liebe sunkid75,

es tut mir leid, dass es Deiner Mutter nach der OP so schlecht geht. Das Ganze erinnert mich an meine Schwaegerin, die vor kurzem eine Darm-OP hatte, es wurde ein riesengrosser Polyp entfernt(Gott sei Dank gutartig). Sie musste kurz danach nochmal operiert werden, da sie Blut im Bauchraum hatte, man hatte die Darmwand durchstossen bei der OP.

Meiner Schwaegerin ging es danach auch sehr schlecht, es war ihr uebel, sie hatte erbrochen, konnte nichts essen, selbst Gerueche machten ihr sehr zu schaffen. Die Aerzte erklaerten ihr, dass ihr Darm die Operation "uebel nimmt" und auf diese Art "protestiert". Es dauerte 10 Tage, sie war schon ganz schwach und ploetzlich hoerte die Uebelkeit auf und sie erholte sich Schritt fuer Schritt.

Ich hoffe sehr, dass es bei Deiner Mutter genauso sein wird und wuensche Dir und ihr alles Gute!

Liebe Gruesse,

lizflanz

s|un^kidd75


Vielen Dank für deinen Beitrag, es hat mir schon etwas Mut gemacht. War langsam echt am Verzweifeln.

Zwischenzeitig wurde jetzt eine Magenspiegelung gemacht und festgestellt, dass Osoephagus, Magen und Dünndarm entzündet sind daher das ständige Erbrechen. Sie bekommt jetzt Medikamente und es scheint ihr etwas besser zu gehen.

Lg

Sunkid75

laiz>fplanz


Dann hoffe ich, dass es von jetzt an bergauf geht!

Alles Gute fuer Deine Mama - und fuer Dich!

lizflanz

BGl0fbxb


Also die Reaktionen sind recht heftig.

Allerdings läuft es soweit noch im normalen. Übelkeit und Erbrechen können auch vom Dipidolor kommen.

Aber ansich sind der Anstieg von SP02 (also der Sauerstoffsättigung) sowie der Stuhlgang eindeutige Besserungszeichen.

Sowas dauert leider alles sehr lange!

Aber es wird schon, keine Sorge!

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