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Ständiger Stuhldrang nach Sigmaresektion

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Hallo Ihr,

dass ich so schnell eine so deutliche Verbesserung erfahre, habe ich diesem Forum zu verdanken, denn hier kamen die entscheidenden Tips von WolfD und peps: Darmflora sanieren! Irgendwie sagte mein Gefühl, das könnte der Knackpunkt sein und der war es wohl auch. Ich will zwar den Tag nicht vor dem Abend loben, aber bisher stehen alle Zeichen auf aufwärts! Nach einer ersten Nacht ohne Toilettengänge geht es mir um Kilometerlängen besser.

Ich habe mir ProBio-Cult, besorgt und schon gestern abend hatte ich das Gefühl, es würde besser und bin schnell ins Bett gegangen bevor wieder Stuhldrang einsetzt. Dass ich heute aufstehe und mich so gut fühle habe ich nicht zu erträumen gewagt! Ich habe heute früh meiner Sanitärkeramik nur einen einzigen Besuch abgestattet und was ich zu sehen bekam war auch schon deutlich positiv verändert.

Im Nachhinein betrachtet eigentlich auch kein Wunder, dass meine Darmflora kaputt sein musste: verschiedene Antibiotika, Mittel zum Abführen, Kontrastmittel, Schmerzmittel, OP-Stress... Was mir auch noch aufgefallen war, mein Stuhl war immer völlig geruchlos. Auch nicht unbedingt ein Zeichen von einem bakteriellen Prozess im Darm.

Warum allerdings bislang keiner von drei Ärzten darauf gekommen ist, ja nichtmal ansatzweise, ist schon erstaunlich. Man ist ja so mit sich selbst beschäftigt, dass mir auch jetzt erst wieder eingefallen ist, dass ich nach meiner ersten Entzündung Anfang 2008 schon neben den Antibiotika Omniflora verabreicht bekam. Diesmal jedoch (anderes Krankenhaus) nicht.

Nun wie gesagt den Tag nicht vor dem Abend loben, aber ich habe grade das Gefühl, das war die erhoffte Wende. Vielleicht kann dieser Beitrag auch mal jemand anderem helfen.

Ich melde mich in jedem Fall später nochmal, wie es weiter gegangen ist.

Liebe Grüße an Euch alle!

dRe0 asch7sin


Hallo Jürgen,

dass ich so schnell eine so deutliche Verbesserung erfahre, habe ich diesem Forum zu verdanken, denn hier kamen die entscheidenden Tips von WolfD und peps: Darmflora sanieren!

Das freut mich sehr, zu hören/lesen! :-D Doch ich denke, dass da auch die Psyche mit eine Rolle spielt. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es so schnell wirkt... :-/ Jetzt hast du im Hinterkopf, dass du was für deine Darmflora tust u. dass beruhigt dich im Innersten auch mehr -> mehr Gelassenheit und Ruhe wirkt sich auch positiv auf den Darm aus. Ich wünsche dir, dass es so bleibt u. du jetzt mehr Ruhe da reinbekommst. :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG!@:)

Britta

paeps


Hallo Jürgen,

freut mich dass der Tipp (kleine Ursache große Wirkung) ein wenig geholfen hat. Ich wünsche dir, dass es noch besser wird und du schöne entspannte Weihnachten feiern kannst.

Sei aber nicht zu euphorisch, denn es kann immer wieder mal Rückschläge geben. Mein Darm ist seit der OP äußerst empfindlich und auch wenn es mir jetzt in Punkto Darm wieder gut geht, kann das sehr schnell umschlagen. Ich hatte Ende Okt. 09 eine OP am Ellenbogen, durch die Schmerzmittel bekam ich füchterlichen Durchfall mit Blutbeimengungen. Aber im laufe der Zeit weis man dann irgendwann was einem bekommt und was nicht. ;-)

p1r3alouxp


Hallo Jürgen und alle anderen Betroffenen,

bin heute zufällig auf dieses Forum gestoßen und möchte auch meine Erfahrungen dazu wiedergeben. Mir wurde am 06.07.09 das Sigma entfernt. Nach ca. 10 Tagen Krankenhausaufenthalt wurde ich entlassen und nach einigen Tagen ging es bei mir genauso los, wie Du Jürgen es geschildert hast, wobei ich manchmal auch Stuhl hatte, der eine festere Konsistenz besaß. Dafür war er aber im Durchmesser ziemlich dünn . Nachdem dieser Zustand ca. 4-5 Wochen anhielt, habe ich bei meiner Hausärztin angefragt und bekam die Anwort: "Das ist ja auch noch keine Zeit." Als sich auch bis Ende September 09 nichts wesentlich änderte ging ich erneut zur Hausärztin. Den dünnen Stuhl (Bleistiftstuhl) führte sie auf eine Verengung im Bereich der Darmnarbe zurück. Sie überwies mich dann an den Chirurgen, der die OP durchgeführt hatte. Dieser vermutete dasselbe Problem und verschrieb mir Mucofalk (Flohsamen). Mucofalk in Verbindung mit viel Flüssigkeitsaufnahme, hat die Eigenschaft, im Darm aufzuquellen und soll somit möglicherweise auch zu einer natürlichen Erweiterung des Darms führen. Nach der Einnahme von Mucofalk hat sich das Darmverhalten tatsächlich geändert. Die Konsistenz war überwiegend wieder etwas fester, die Anzahl der Stuhlgänge verringerte sich auf 6 - 8 Mal täglich, gegenüber zuvor bis zu 12 - 14 Mal. Allerdings war es weiterhin dieser dünne Bleistiftstuhl und zudem hatte ich immer noch das Gefühl, dass mein Darm nie entleert war. Nachdem ich die Mucolfalk-Anwendung Ende November 09 beendet hatte, hat sich grundsätzlich nichts geändert, außer das die Stuhlmenge pro Sitzung wieder geringer wurde. Vor ca. 2 Wochen war ich nun nochmals in der Klinik und nun möchte man am 03.02.10 eine Darmspiegelung vornehmen. Sollte sich dann bestätigen, dass tatsächlich eine Verengung vorliegt, möchte man mit einer Art Ballontechnik versuchen die Engstelle zu weiten. Hat damit jemand bereits Erfahrungen. Für entsprechende Infos und Stellungnahmen wäre ich dankbar.

Gruß Praloup

pMepxs


Hi praloup,

es gab schon mal einen [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/465175/ Faden bezüglich Stenose nach Sigamresektion]], viel mehr kann ich dir dazu nicht sagen. Aber du solltest am Ball bleiben und dich nicht damit abfinden.

Melde dich dann mal wieder wenn du was zu berichten hast. Ich wünsche dir aber dass dir geholfen wird und es bald besser ist.

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