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Analfistel, wer hat damit Erfahrungen?

R%ene[Bln hat die Diskussion gestartet


Hallo,

kurze Vorgeschichte:

Am 5. November 2009 bekam ich bei einer OP eine Analfissur rausoperiert. Ich hatte wochenlang Schmerzen und bin dann Anfang Dezember probeweise wieder Arbeiten gegangen. Ich habe einen Bürojob, also viel sitzen. Dummerweise wurden die Schmerzen schlimmer und die Wunde begann einen Monat nach der OP wieder zu bluten - ich vermute mal vom ganzen Sitzen.

lso nach drei Testtagen auf Arbeit dann wieder eine Krankmeldung. Ich verbringe die meiste Zeit also im liegen. Die Schmerzen blieben aber, vor allem nach dem Stuhlgang und wenn ich irgendwie lange sitze oder lange laufe.

Das Problem jetzt:

Ich war mitte Dezember bei der proktologischen Sprechstunde in der Poliklinik des Krankenhauses wo ich operiert wurde. Mein Operateur führt diese Sprechstunde durch. Die Untersuchung war extrem Schmerzhaft, aber ich blieb tapfer. Am Ende einigten wir uns darauf, dass ich wieder ins Krankenhaus gehe und unter Vollnarkose untersucht werde.

Es wurde eine Analfistel festgestellt, die wohl auch - so der Arzt zwei Tage später - komplett entfernt wurde (ursprünglich wurde mir erzählt, sie wurde nur mit einem Bändchen abgebunden und müsste später entfernt werden).

Die OP war am 21. Dezember, am 23. Dezember kam ich raus. Die Weihnachtsfeiertage (also 25. und 26.) verbrachte ich bei meinen Eltern. Viel sitzen war angesagt (klar, ist ja weihnachten) und wenn ich mal nicht konnte, dann stellte ich mich kurz hin. Leider machte isch auch mein Darm bemerkbar (nach dem Essen ja irgendwann auch normal) und ich musste auf Klo. Am ersten Weihnachtsfeiertag tat es zwar weh, aber war erträglich. Am zweiten Feiertag wurden die Schmerzen mehr und ich fand sogar Blut zumindest beim Abbrausen der Wunde mit in der Wanne. Gut, im Krankenhaus wurde mir gesagt es kann Bluten, und die Wunde war ja noch frisch so gesehen.

Allerdings hatte ich am 27. so starke Schmerzen, dass ich fast nur liegend den Tag verbracht habe.

Ich hatte so ziemlich jeden Tag Schmerzen. Mein weiterbehandelnder Arzt meinte nicht viel, nur dass er jetzt erst mal nicht nachguckt wenn ich so große Schmerzen habe, weil er mir nichts zumuten möchte. Ich muss dazu sagen, dass es schwer ist in Berlin einen Proktologen zu finden der auch kurzfristig Termine hat. Also bin ich bei einem Allgemeinmediziner, der auch Proktologie nebenbei macht - allerdings keine Untersuchungsinstrumente hat. Er macht alles mit Fingerabtastung und bloßem Auge reingucken. Also war ich ihm dankbar, dass er nicht untersucht hat - in dem Moment. Er meinte ich soll Montag probieren zu arbeiten...

Gestern (also Silvester) waren wir wieder bei meinen Eltern. An anders weggehen war nicht zu denken, weil ich nicht lange sitzen kann - nach wie vor. Bei meinen Eltern gab es dann natürlich wieder Essen (Raclette) und viel sitzen. Ich musste alleine bei meinen Eltern zweimal innerhalb von zwei Stunden auf Klo. Und es tat weh. Ich hatte diesmal das Blut nicht mehr nur beim Abbrausen sondern auch diesmal auf dem Stuhlgang.

Ich war geschockt. Weil ich davon ausgegangen bin, dass ich nach eineinhalb Wochen kein Blut mehr im Stuhl haben sollte. Es tut auch immer noch weh. Die Schmerzmittel aus dem Krankenhaus helfen nicht wirklich, von Ibuprofeen hat mir mein Arzt abgeraten, weil diese zu Darmschäden führen können (will ich ja vermeiden) - hatte ich auch auf dem Beipackzettel gelesen. Dummerweise helfen die aber :(

Nun habe ich Angst davor Montag arbeiten zu gehen. Will nicht, dass es wieder schlimmer wird. Ich habe nunmal einen sitzenden Job. Und ich halte es schon auf dem bequemeren Bürostuhl bei mir zu Hause nicht wirklich lange aus.

Achso, und so nen Sitzring habe ich auch genutzt, allerdings habe ich nach einer gewissen Zeit auch damit Schmerzen und kann nicht mehr wirklich sitzen...

So... Ich hoffe ich habe jetzt niemanden mit meinem langen Text gelangweilt.

Hat jemand Erfahrungen mit einer Analfistel? Ich freue mich über Antworten :)

Lieben Gruß

René

Antworten
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Lieber René

Ich hoffe es geht dir schon wieder etwas besser. Ich kann nur meine Erfahrung mit einer Analfistel inkl. Abszess anbieten. Bei mir wurde zu erst der Abszess entfernt, dann ein "Bändchen" gelegt und 3 Monate später die Analfistel entfernt. Nach meiner Analfistel OP war ich eine Woche im Krankenhaus. Als erstes würde ich dir empfehlen wirklich zu einem Spezialisten zu gehen --> z. B. ein Krankenhaus in Berlin, dass auf Proktologie spezialisiert ist oder eben ein Facharzt, der die Entfernung von Analfisteln zu seinem Spezialgebiet gemacht hat. Weiters:

- Bluten: meine Wunde hat sicher 2 - 3 Wochen geblutet. Ich habe Damenbinden in der Unterwäsche getragen, diese fangen das Blut auf und es ist auch angenehmer (weicher) zum Sitzen. Das Bluten verringert sich mit der Zeit bis zu geringsten Mengen. Bei mir war erst nach ca. 6 Wochen kein Blut mehr

- Sitzen: Ich konnte mehrere Wochen nicht angenehm sitzen und bin oft gestanden. Die Wunde lag nun mal bei mir sehr blöd.

- Ich war nach meiner OP sicher 4 mal bei Nachuntersuchungen, die nicht schmerzhaft waren

- Schmerzimittel: Ich nahm Ibuprofen, da diese bei mir sehr gut halfen. Die Ärzte haben unterschiedlichste Meinungen zu Schmerzmitteln. Unmittelbar nach der OP habe ich sicher 1 1/2 Wochen regelmäßig Schmerzmittel genommen, auch stärkere, danach nicht mehr

- Duschen: dusche die Wunde mindestens 3 x täglich aus (keine Seife, keine Bäder, einfach nur lauwarmes Wasser). Das soll lt. meinen Ärzten die beste Methode sein.

Aber wie gesagt, wende dich an einen Spezialisten! Weder mein Allg. Arzt noch mein Urlogoe kannten sich mit Abszessen oder Analfisteln wirklich gut aus!

Alles Gute!

O4ptim{ismus


Rene - tut mir leid, dass es nicht wirklich besser ist. Ich denke, das Wichtigste ist, dass Du jetzt nicht auf Gesellschaftsnormen schaust. Wenn es Dir im Liegen am Wohlsten ist, dann liege. Ich habe sehr gute Erfahrungen bei Wundheilungen jeglicher Art mit etwas ganz einfachem gemacht: Mit Quark! Nicht lachen. Gewöhnlicher Magerquark aus dem Supermarkt. Der kühlt, ist entzündungshemmend und hilft heilen.

Ein Bekannter von mir hat mich wegen meiner "Quarktherapien" immer ausgelacht. Er hatte vor Weihnachten eine grosse Op am Anus, riesige Hämorrhoiden, Darmprolaps und eine kleinere Fistel. Nach einer Woche hat er doch Quark drauf gepackt. Von seinen Eltern wusste ich, dass er das Haus nicht verlassen kann/konnte. Ich habe ihn vorgestern auf der Strasse gesehen ;-) Gut gelaunt - er war Quarknachschub kaufen.

Versuche es doch einfach. Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und ein frohes, neues Jahr. :)*

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Hallo,

ich habe das gleich hinter mir, und weiß was das für Schmerzen sind.Ich hatte nach der Fissur 2 mal eine Fistel.Hast Du vom Arzt einen Analdehner bekommen? Dann versuche es mal mit Lido oder Doloposterine, die Salben betäuben die Wunde eine Zeit lang. Was bei mir auch immer gut geholfen hat ist Alsol Salbe, die kann man auch so in der Apotheke kaufen. Wichtig ist nach jedem Stuhlgang die Wunde abzuduschen und mit der Salbe zu behandeln. Ich habe immer Auf den Dehner etwas Salbe aufgetragen und die Wunde damit eingecremt. Und benutze unbedingt etwas was den Stuhlgang weicher macht, da gibt es verschiedene Mittel z.B. Lactulose.

Gute Besserung!!!!

RZeneBxln


danke danke danke für eure hinweise und tipps :)

wie war das eigentlich bei euch mit dem arbeiten? das ging sicherlich auch nur unter schmerzen, oder? Ich will nicht ständig unter schmerzmittel stehen müssen wenn ich arbeiten gehe. Dabei passieren auch fehler :( heute habe ich nen sitztag eingelegt, einfach mal um zu sehen wie es mir geht. schmerzen sind schon da, aber ich bleibe eisern. weil wenn ich montag arbeiten gehen sollte dann fragt auch keiner dort wie es mir geht (habe ich bei meinen drei tagen zwischendurch arbeiten gehen bemerkt).

Eine Salbe und auch einen Analdehner sollich nicht nutzen. Abduschen nach jedem Stuhlgang ist pflicht hat mir sowohl der arzt im krankenhaus gesagt, als auch mein behandelnder allgemeinmediziner. allerdings weiß ich ja nicht wie lange ich abduschen soll. und ist auch dumm wenn man unterwegs ist oder auf arbeit mit dem abduschen. toilettenpapier nutzen ist noch etwas schmerzhaft, merke das ja immer, weil ich mit dem toilettenpapier nach dem abduschen trocken tupfe.

von der quarktherapie habe ich auch schonmal gehört, weil sie entzündungshemmend ist. soll vor allem bei sonnenbrand helfen (oder auch neutraler joghurt). Allerdings bin ich bei einer innenliegenden Wunde da doch etwas skeptisch - nicht böse sein. Außerdem habe ich auch noch eine laktose-intolleranz. Zwar bisher nur wenn ich milchprodukte esse, keine ahnung wie es ist wenn ich es wo drauf schmiere. aber austesten will ich es nicht, weil davon kriege ich durchfall - und der muss momentan vermieden werden, reizt die schleimhaut zu sehr.

um den stuhlgang weich zu halten nehme ich macrogol. anfangs "macrogol dura" und jetzt, weil meine apotheke das nicht mehr hatte "macrogol rationpharm". Hilft an sich gut, nur wenn man es mal ein oder wzei tage nicht nimmt, warum auch immer, muss man mit der therapie quasi von vorne beginnen. und das pülverchen benötigt so zwei bis drei tage bis es wirkt. Das merke ich momentan am eigenen leib, der stuhlgang ist schon etwas fester - kein freudenfest.

Wie heißt es so schön: Was uns nicht umbringt macht uns nur schwächer... ehm, oder so ähnlich ;-)

Sollte ich morgen starke schmerzen haben, werde ich mich wohl nochmal ne woche krankschreiben lassen. Ist halt doof wenn man nen sitzenden Job hat. Aber dann werde ich mir auch nen richtigen Proktologen suchen. Habe noch einen um die Ecke, aber der hat nur zweimal die Woche proktologische Sprechstunde, ansonsten ist er Chirurg. Da kann man unter Umständen lange auf einen Termin warten.

Ist halt doof, dass es so wenige Fachärzte für diesen sensiblen Bereich gibt...

tKsun&amix_xe


Hi Rene,

meine OP war am 7.12.09 Analabszess mit Fistel, nach der OP musste ich einen Tag liegen wegen Nachblutungsgefahr. Einen Tag später dann durfte ich aufstehen und duschen. Mindestens 3 mal täglich ca 5 minuten mit warmen Wasser ausduschen, danach trockenföhnen und im Spiegel kontrollieren obs sauber ist und wie die Wunde selbst aussieht. Tagsüber machte ich Bepanthen Salbe drauf des nächtens PVP Jodsalbe. Schmerzmittel habe ich 1 1/2 Wochen genommen, 3 x Ibuprofen 400 am Tag.

Hatte 2 mal 2 € Stück grosse Wundfläche die bis dato auf Fingernagelgrösse zugewachsen ist.

Wenn du Schmerzen hast, sollte der Doc dich auf jeden fall noch Krankschreiben, wie willst du dich auf der Arbeit ausduschen ? Ich bin noch bis zum 4.1. krankgeschrieben.

Übrigens bekommst du mit Mukofalk (indische Flohsamen Schalen) deinen Stuhlgang auf natürliche Weise weicher, hat auch keine Nebenwirkungen.

Von Quarkeinlagen würde ich auch abraten.

Gute Besserung weiterhin !

Pxeddxi


Jaaaaaaaaaa, ich hatte das auch mal.

Grausam ist das. Hat bei mir 2 Monate gedauert, ist seehr schmerzhaft. Ich habe viel gekühlt, viel gelegen. Und viel getrunken, um eine Blasenentzündung zu vermeiden.

Gute Besserung.

R0enLeBln


ich danke nochmals für die antworten. mittlerweile sind ja darmerkrankungen schon zur volkskrankheit geworden (und nicht nur hämoridenmäßig). Um so trauriger ist es einfach, dass es nur ganz wenige Proktologen in Berlin gibt (hallo, wir sind weltstadt!!!). ich bin bereits seit dem 2. November krankgeschrieben - anfangs wegen der analfissur (ich vermute mal, da sie von anfang an von einer fissur ausgegangen sind, haben sie die fistel übersehen). Nach vier Wochen war ich halt die drei Tage arbeiten, jetzt sind wieder vier Wochen um. Ich bin echt unschlüssig, habe aber Angst, dass wenn ich gehe und dort auf Klo muss, dass die Schmerzen schlimmer werden. Dann muss ich auch noch erwähnen, dass ich erst seit dem 10. August in der Firma bin... Probezeit ist zwar bestanden, will aber nicht irgendwie nen Brief mit dem Kündigungsgrund "aufgrund des langfristigen krankheitsbedingten Fehlens am Arbeitsplatz, sahen wir uns gezwungen die Position neu zu besetzen" bekommen. Das wäre einer der ganz wenigen Kündigungsgründe im Krankheitsfall...

Allerdings sage ich mir auch immer, dass Gesundheit vor geht, schließlich hat man nur eine. Und ich sehe am Beispiel meines Vaters, dass der Körper sich irgendwann rächt, wenn die Signale nicht wahr genommen werden.

Ihr merkt, ich bin unschlüssig :( Aber ich mache auch alles irgendwie vom morgigen Tag abhängig. Weil ich habe heute relativ viel gesessen und will morgen auch viel sitzen - extra auf meinem Bürostuhl, der in etwa genau so hart ist wie der auf Arbeit. Sollte es mir morgen abend dann wieder mies gehen von den Schmerzen her, dann werde ich definitiv noch eine Krankschreibung holen. Wenn es erträglich ist steh ich wieder vor der Überlegung was tun. Weil man darf auch nicht vergessen, dass ich zu Hause in meinen Wohlfühlklamotten rumlaufe (momentan auf T-Shirt und Boxershorts beschränkt), auf Arbeit hätte ich Jeans an, die ja auch wieder etwas enger um den Po ist... Ich könnte momentan echt nur heulen, weil es eine verzwickte Situation ist :(

Trinken tu ich im übrigen auch sehr viel. Heute waren es schon etwas mehr als 3 Liter. Habe meine Ernährung auch Brottechnsich fast ausschließlich auf Vollkornbrot umgestellt - ich kanns schon nicht mehr sehen - und habe mir mal jetzt eine kleine Packung Mischbrot geleistet (bekam ich im Krankenhaus auch - sogar helle Brötchen). Achja, sowohl mein Allgemeinmediziner als auch mein Operateur haben mir beide von Salben abgeraten (Ein Kumpel meinte Zinksalbe). Das würde die Wunde nur verkleben wurde mir gesagt (!?)

Ich könnte natürlich auf Arbeit auch Schmerzmittel nehmen. Habe ich bei den drei Tagen, wo ich arbeiten war, probiert, aber die ziehen mich so derbe runter, dass ich mich am liebsten nur noch aus dem Fenster werfen würde. Soll heißen, dass ich durch die total müde werde, nichts mehr sage und mir eigentlich alles egal ist. Nicht gerade fördernd wenn man auf Arbeit ist.

Sorry, habe etwas durcheinander geschrieben, hoffe ihr könnt mir dennoch folgen :) Im übrigen muss ich auch mal erwähnen, dass ich dieses Forum hier spitze finde. Ich gehöre zwar zu den wenigen Menschen, die offen zu ihrer darmkrankheit stehen (machen wenige) und auch offen darüber spreche (und lustigerweise erzählen mir dann auch irgendwie alle von ihren darmerkrankungen), aber in so einem forum ist es doch noch etwas anders. Weil hier erzähle ich es ausführlicher und hier kriegt man halt auch antworten von leidensgenossen :)

Danke :)

tSsunamUi_xxe


Hallo Rene,

mein Operateur meinte das ich nur PVP Jodsalbe draufschmieren soll. Nach 3 Wochen war ich dann zur Nachkontrolle und er meinte sie können dann auch Bepanthen draufmachen.

Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme mit verkleben. Muss ja minsetens 3 mal täglich ausspülen, das geht mittlerweile mit dem Massagestrahl der Dusche, ich schau dann immer im Abfluss bis nur noch Wasser kommt, man sieht ganz gut wann die Salbe ab ist.

Bei dir wird das Problem sein das du auf der Arbeit nicht ausspülen kannst. Versuche es doch mal mit feuchten Toilettenpapier, da gibts doch was mit Kamille. Vielleicht kannst du damit abtupfen.

Habe vor Weihnachten mit meinem Chef telefoniert und ihm die Lage erklärt. Er meinte, machen sie sich keine Gedanken und lassen das ganz zuheilen, sie haben ja keine Möglichkeit auf der Arbeit das auszuduschen. Bei mir ist die Wunde auf Fingernagelgrösse zugewachsen. Ich denke in 2-3 Wochen ist das ganze Geschichte.

Kann deine Angst verstehen, aber du hast selbst geschrieben das die Gesundheit vorgeht. Wie schaut es denn aus mit deinen Schmerzen ? ich hatte 2 Wochen nach OP keinerlei Schmerzen mehr. Frag deinen Doc nochmal ob das normal ist.

Alles gute und gute Besserung

R(egneBxln


naja, ich bin etwas verunsichert, weil von den einen höre ich halt "salbe draufschmieren", von meinen ärzten höre ich "nein, keine salbe"... da ist man etwas verunsichert. Morgen hole ich mir nochmal eine krankschreibung und hoffe, dass ich bei dem proktologen um die ecke hier noch für diese woche einen termin kriege. Meine OP ist ja nun auch schon zwei wochen her (21. Dezember)... Habe meinen Chefinnen per sms mitgeteilt, dass ich noch ne woche fernbleiben werde. Mein "Sitz-Test" ist damit nach hinten losgegangen :(

Das mit dem Ausspülen verstehe ich, geht auf arbeit nicht (bin ja nicht in einem Schwimmbad tätig ;-)). Vom feuchtem Toilettenpapier wurde mir auch wieder abgeraten (hatte ich aber in der vergangenheit immer genommen). Da sollen teilweise chemische Stoffe drin sein, die die Haut eher reizen als heilen können. Ist für mich auch nachvollziehbar.

Hoffentlich kriege ich noch nen Termin für diese Woche. Der Arzt sieht zwar an sich erfahrener im Bereich der Proktologie aus (wenn ich mal so vin den Fotos der Homepage ausgehe), aber das hat ja meistens nichts zu heißen. Immerhin hat er notwendige Utensilien zum Untersuchen. Allerdings habe ich etwas Angst vor der Untersuchung - Schmerzen und so :(

tIsunanmi_xxe


was hast du denn für Schmerzmittel zuhause ? Ich hatte aus Angst vor Schmerzen bei der ersten Nachuntersuchung Tramal genommen :-)

Hat dir den keiner gesagt wie lange das dauern kann ?

Wenn du dem Doc sagst das es dir wehtut wird er auch drauf eingehen

t@suniami_xxe


oh, ich lese gerade das deine OP erst 2 Wochen her ist....

Mein Hausarzt meinte 6-8 Wochen sind da nichts !!!!

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Hallo,

ich war nach der OP sechs Wochen krankgeschrieben, nach zwei Wochen wieder zu arbeiten ist viel zu früh.Du kannst auch nach dem abduschen etwas Alsol Salbe mit dem Finger auf die Wunde machen, die Salbe hilft auf jeden Fall.Ich Komme aus Hamburg und kann froh sein das wir hier einen sehr guten Proktklogen haben, nur sehr lange Wartezeiten gibt es da auch, es sei denn man hat starke Schmerzen. Die Zeit bis die Schmerzen nachlassen ist schon schlimm, aber mit geeigneten Schmerzmitteln kann man es schon aushalten. Die Fissur wird ja V.- förmig ausgeschnitten und da fehlt dann nunmal ein Stück vom Darm, bis das dann besser wird dauert leider länger.

MfG.

RVeneBxln


sechs bis acht wochen ??? ich kriege die kriese. ich bin schon seit acht wochen krankgeschrieben - wegen meiner ersten op.

also ist mein arzt so gesehen zu schnell wenn er mich morgen wieder arbeiten schicken will?

schmerzmittel habe ich novaminsulfon ratiopharm 500 mg als Tabletten aus dem Krankenhaus bekommen. Ansonsten habe ich noch ein paar ibuprofeen 800 (rezeptpflichtig) hier, noch ein paar ibuprofeen 400 (rezeptfrei) und das krasseste von allem: Tramagit Tropfen.

Als ich mir ibuprofeen 800 verschreiben lassen wollte meinte mein Arzt, dass er das nicht machen möchte, da es patienten gibt, die darmprobleme davon kriegen können (steht in der Packungsbeilage auch drin). Allerdings haben die mitunter am besten geholfen. Tramagit schmeckt absolut scheußlich, hilft auch, macht einen aber irgendwie gaga im Kopf und man sieht rosa elefanten mit blauen punkten vorbeifliegen. novaminsulfon (also das zeugs aus dem krankenhaus) hat mir mein arzt dann auch erneut verschrieben, weil die angeblich direkt dafür seien. Allerdings sind das laut Packungsbeilage Tabletten die allgemein für Schmerzen und Tumore und für Schmerzen nach OPs gegeben werden... Und leider helfen sie von dreimal nehmen nur einmal... will ja nicht ständig tabletten schlucken müssen... oder die tropfen...

ich hänge hier noch immer mit den 6 bis 8 wochen... oh man...

tnsun+ami_oxxe


Die Schmerzmittel brauchen eine Weile bis sie wirken und manche brauchen auch eine gewisses Depot.

Hast ja alles zuhause um dir die Untersuchung schmerzfrei zu machen. Das Trama...

ist ein starkes Schmerzmittel das leider auch schnell abhängig macht, nichts destotrotz würde ich darauf nicht verzichten. Sitz nicht zu viel, ich habe die ersten 3 Wochen nur auf der Seite gelegen oder eben auf Sitzring. Wie sieht denn deine Wunde aus ? Entzündet oder normal ??

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