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Colitis Ulcerosa

TConiE5x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 49, man hat im letzten Jahr o.g. Diagnose gestellt.

Schleim und Blut im Stuhl habe ich seit ca. 3 Jahren.

Sobald die Schübe vorbei sind geht es mir wieder gut :-D

Wer hat ähnliche Erfahrungen gesammelt und kann mir was zu den Schubverläufen usw. schreiben?

Ich freu mich schon von euch zu hören, allein kann man den Krankheitsverlauf schlecht abschätzen, und wer outet sich schon gern und sagt wie es ihm geht.

Antworten
MYayr|a22


Re. Tony 54

Hallo Tony,

bin an austausch interessiert, bei mir ist CU eine Verdachtsdiagnose, hatte im August zum ersten mal heftige Schmerzen im rechten Unterbauch, 3 Tage später plötzlich einsetzender Durchfall, den ich nach 3 Tagen mit Diät (Kartoffen, Möhren, Tee, Zwieback ) gut im Griff hatte. Nach Erweiterung des Speisezettels folgte ein Rückschlag. Darmspiegelung ergab zwar Hinweise auf abgeklungene Entzündungen aber auch keine eindeutige Diagnose. Medikamente waren 2x 500 mg Claversal+ Mutaflor+ Paidoflor. Seitdem besserte es sich, Ende Oktober habe ich normal gegessen, Kaffee und Wein getrunken und mir ging es blendend. Am 1.11. habe ich mich grippeimpfen lassen und am 5.11. wegen Blasenentzündung ein Antibiotikum genommen. Seitdem gehts mir wie im Sommer, sogar heftiger. Muss man bei Schüben gehts es einem dann, als wäre man gesund und kann man dann alles vertragen, was man als Gesunder veträgt? Welche Medikamente nimmst du und wie helfen sie dir?

M+a,yrax22


Érgänzung: Die frage hieß: Muss man bei CU Blut/ Schleim im Srtuhl haben?

a>txi


Hallo!

Bei mir wurde CU vor einem Jahr diagnostiziert. Mal ist es halbwegs gut mal richtig übel. Im Moment ist die Toilette mal wieder mein bester Freund. Und ans Essen ist nicht zu denken. Ich habe meine Ernährung zwar enorm umgestellt aber es kommt schon mal vor das ich erst etwas vertrage und dann auf einmal geht es gar nicht. Bei mir ist zusätzlich noch ne Milchzuckerunverträglichkeit hinzu gekommen. Ist echt "klasse". Da kann man eh schon kaum noch was essen und das dann auch noch. Auf die Frage ob man Blut und Schleim im Stuhl haben muß kann ich nur sagen das ich das erst auch nicht hatte. Kam so mit der Zeit. Was recht gut hilft sind Einläufe mit Cortison. Auch wenn ich am Anfang echt Probleme hatte mit den doofen Einläufen. Mitlerweile kann ich damit leben. Wenn ich es nämlich damit kontrollieren kann bleiben mir die Cortisontabletten erspart. Denn die haben ja erheblich mehr Nebenwirkungen. Die bekam ich nach sieben Monaten zu spüren.

Spane^_21


Hallo

vor 2 Monaten wurde bei mir CU diagnostiziert. Bei mir fing

es eigentlich sofort mit (viel) Blut und Schleim im Stuhlgang an und dem Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung.

Da es bei CU keinen richtigen "Diätplan" gibt, weiss ich leider immer noch nicht so richtig, was für Lebensmittel meinem Körper guttun und welche nicht.

Wie schaut es bei euch mit Süßigkeiten aus?

Es heißt ja man soll weitgehend auf Industriezucker verzichten. Haltet ihr euch daran?

Is ja irgendwie voll schwer, da es ja kaum Lebensmittel ohne Zucker gibt!?!

Würd mich über Reaktionen freuen!

Gruß

Sane

MBayrxa22


Hallo,

könnte mir vorstellen, dass Zucker wirklich ungünstig wirkt, mir gings vor ner woche schon mal besser, war dann leichtsinnig und hab mit Genuss in einen Schoko- Lebkuchen gebissen. Kurze Zeit später wars vorbei mit dem Genuss, hatte heftige Schmerzen und Durchfall. Mir gings bis Anfang November gut, dann hatte ich erst eine Grippeimpfung, dann ein Antibiotikum. Kann so was einen Schub auslösen? Was macht man als CU- Patient, wenn einem Medikamente gegen was anderes verordnet werden? Was habt ihr für Erfahrungen mit Ärzten und wie wurde bei euch CU diagnostiziert? Ich hatte ne Darmspiegelung, die nur abklingende Entzündungsherde zeigte und meine Ärztin meinte, es wär wohl doch nur ein Reizdarm. Nun habe ich aber das Gefühl, mein ganzer Bauch ist innen wund. Leider erreiche ich auch nicht immer einen Arzt (Hausarzt kann man ja dabei wohl gleich vergessen) und so renne ich mit Schmerzen zur Arbeit, kriege keine klare Diagnose, erreiche keinen Arzt , wenns mir schlecht geht ... erine echt blöde Situation, kostet ganz schön Nerven. Mayra 22

TWonix54


Hallo,

kurze Infos zu meinem Krankheitsbild.

Meine CU habe ich vermutlich seit 18 Jahren, die entsprechende Diagnose wurde aber erst von einem Gastroenterologen Mitte 2002 gestellt, bis dahin glaubte ich einen nur einen empfindlichen Darm zu haben.

Das 1. Mal Blut und Schleim im Stuhl hatte vor 3 Jahren, d.h. ca. 15 Jahre hatte diese Krankheit ohne Blut und Schleimauflagen.

Ernährung: Bei CU weiß man heute noch nicht, inwieweit die Nahrung eine entsprechende Rolle spielt. Ich esse momentan noch alles was mir schmeckt, gerade vor Schokolade

mache ich nicht halt. ;-)

Meiner Meinung nach muß jeder für sich austesten was geht, oder was ihm nicht bekommt.

Was mir die größten Probleme bereitet ist Streß, d.h. für mich die gewohnte Umgebung verlassen und ins Unbekannte zu fahren, in so einer Situation möchte ich nicht ohne meine Toilette gehen.

Gruß Toni

Sfanex_21


@Mayra22

Bei mir wurde auch CU durch die Darmspiegelung diagnostiziert. Ich kann dir einen Rat geben, geh bloß gleich zu einem Internisten oder Gastroenterologen. Nach der Darmspiegelung hat mich mein Hausarzt (falsch) weiterbehandelt. Ich musste nur Claversal-Zäpfchen (500 mg) nehmen. Da aber meine Entzündung nicht nur im Rektum, sonder viel weiter in den Darm geht, bekam ich nach nur einem Monat einen erneuten Schub. Daraufhin bin ich zu einem Internisten u. der hat mir dann Claversaltabletten u. Rektalschaum verschrieben. Jetzt hoffe ich, dass ich diesen Schub wieder einigermaßen in den Griff bekomme. Bei mir wurde auch erst von "Reizdarm" ausgegangen, aber nach der Darmspiegelung war dann alles klar. Wünsch dir gute Besserung!

Gruß,

Sane

tpantec gk=äfthe


Hallo,

erst mal möchte ich allen Betroffenen den dringenden Rat geben: sucht euch einen Internisten mit Fachrichtung Magen- und Darmerkrankungen. Alle anderen pfuschen oft nur hilflos rum und machen die Sache dadurch nur noch schlimmer.

Ich selbst hab seit 20 Jahren (Jubiläum! ;-) ) Colitis, übrigens von Anfang an mit Blut und Schleim im Stuhl.

Seit ein paar Jahren nehme ich Claversal als Dauertherapie, also auch während der ruhigen, beschwerdefreien Phasen. Das hilft, neue Schübe zu verhindern, und ich kann eigentlich ganz normal damit leben, auch ohne ständig eine Toilette in Reichweite haben zu müssen.

Mit der Ernährung ist das so eine Sache: Wie Toni schon sagte, muss einfach jeder selbst probieren, was ihm bekommt und was nicht. Mit Süßigkeiten habe ich insofern durchaus positive Erfahrungen, dass ich ziemlich viel Schokolade esse und vielleicht dadurch mein Eisenpegel erstaunlich gut ist (Kakao enthält Eisen).

Meine wichtigste Erfahrung ist aber (neben der, dass man einen guten Arzt haben sollte): Man sollte versuchen, das ganze möglichst locker zu sehen und sich nicht nur als Kranken begreifen, sondern als ganz normalen Menschen mit 'nem kleinen Handicap, das mit den richtigen Medikamenten gut in den Griff zu kriegen ist. Keine Panik. Klingt vielleicht blöd, ist aber so.

LG Käthe

MHayra{22


Re:Sane 21

Hallo, Sane 21 und alle anderen,

tante käthe schreibt: Magen-Darm- Spezialisten suchen. Ist prinzipiell richtig, schützt aber auch nicht vor Fehlgriffen. Der Anfang im Sommer war ein run durch verschiedene Arztzimmer etc. Die Therapien für Darmbeschwerden, Durchfall waren teilweise seltsam: eine Ärztin turnte mir doch glatt auf einer Patientenliege eine beeindruckende Übung vor, weil sie meinen verspannten Rücken für die Ursache hielt. Habe mich wegen meiner teilweise blinddarmähnlichen Beschwerden notfallmäßig an einen anderern, als meinen behandelnden Arzt gewandt. Blutuntersuchung ergab positive Antikörper gegen Yersinien, ein Darmbakterium, ist im Stuhl nicht mehr nachweisbar, wenn die Infektion länger zurück liegt. Muss antibiotisch behandelt werden. Darauf ließ sich meine behandelnde Ä. (Gastroentero) aber nicht ein, schickte mich erneut, zum XXXX-ten Male durch die Labors. Meinte, ich hätte schon einmal sehr empfindlich auf ein Antibiotikum reagiert. Ist was dran, aber wenn solche Erreger unbehandelt im Darm rumschwirren kanns auch noch ein Chrohn oder ne Colitis werden. Hab mich an den Notfallarzt gewandt, auch Gastroentero und weiter vermitteln lassen, zumindest 2. Meinung einholen. Nächste Woche weiß ich vielleicht mehr. ich mache mir damit zwar keine Freunde unter den Ärzten aber ich denke es ist wichtig, dass man nicht alles so hinnimmt. Und wer will es einem verübeln, dass man vielleicht doch hofft, eine heilbare Ursache gefunden zu haben? Danke für alle guten Wünsche. Alles Gute für euch alle, bis bald Mayra22

RMolanxd 42


Hallo Leidensgenossen / innen !

Nächstes Jahr ist es 10 Jahre her daß bei mir die Diagnose "Colitis" gestellt wurde (auch Jubeläum :-).

Die ersten 5 Jahre hatte ich durchgehend bis zu 25 Stuhlgänge am Tag , meißt nur Blut/Schleim.

Ich habe wirklich alles , bezüglich der Ernährung ausprobiert , nichts hat Besserung gebracht.

Meines Erachtens hat es auch wenig mit der Ernährung zu tun ob ein akuter Schub eintritt bzw. wie stark dieser dann ist.

Ich hatte einen recht stressigen Beruf mit Wechselschicht , den ich aber trotz allem sehr , sehr gerne ausgeübt habe , deshalb habe ich mich auch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt auf Anraten meiner Hausärztin einen Rentenantrag zu stellen und somit meinen Beruf an den Nagel zu hängen.

Aber was soll ich euch sagen , nach ca. einem dreiviertel Jahr trat eine so rabiate Besserung ein die ich nie für möglich gehalten hätte , und das hält bis jetzt schon ca. 3 Jahre an.

Gut , ich gehe immer noch viel , viel öfter zur Toilette als andere , bei akuten Schüben so bis 15 mal/Tag , aber diese Schübe sind im Vergleich zu denen als ich noch dem starken Stress ausgesetzt war halbwegs zu ertragen.

Meiner Meinung/Erfahrung nach ist einzig und allein der Stress dafür verantwortlich wie sich diese Dickdarmentzündung verhält , die Ernährung spielt dabei wohl nur eine untergeordnete Rolle.

Vielleicht sind hier auch Leute im Forum , die so wie ich , Salofalk 500 einnehmen müssen , da diese Tabletten sehr hart sind habe ich dadurch Magenprobleme bekommen.

Meine Ärztin verschrieb mir daraufhin Pentasa 500 , der Wirkstoff ist der gleiche (auch die Haare fallen immer noch aus) , nur zerfallen die Tabletten sofort nach der Einnahme , so das man sofortige Besserung im Vergleich zu Salofalk war nimmt.

Das nur als Tip , falls hier auch jemand mit Magenproblemen zu kämpfen hat die von den harten Salofalk herrühren.

Gruß Roland

T)onix54


Hi Käthe, Roland und alle anderen Betroffenen,

wie Käthe schon sagt, man sollte die Krankheit als solche nicht so wichtig nehmen,

dann kann man auch leichter mit ihr umgehen und sieht das ganze nicht so verbiestert.

Mir ist es ein Anliegen, möglichst viele Informationen über das Krankheitsbild zu bekommen, um z.B. einen Schub und alles Andere besser einsortieren zu können.

Persönlich kenne ich niemanden der die gleiche Krankheit hat.

Meine Medikamente: Momentan nehme ich 6 x Dipentum ( 3 gr ) täglich, vorher war es

Salofalk 500.

Magenprobleme habe ich bisher noch nicht. ( die Hoffnung darf man bei dieser Krankheit sowieso nie aufgeben)

Wer kann mir was zur Schubdauer sagen.

Ich hatte dieser Jahr 3 Schübe: 11 Wochen , 2 Wochen, 11 Wochen, der letzte ging bis Ende November.

Viele Grüße und schöne Feiertage, Toni

Nzol?wenxn


Salofalk 500

Ich leide diagnostiziert seit August 2003 an CU.Hatte aber schon viel länger Beschwerden.Da ich aber schwanger war habe ich es au das abgeschoben.Bekomme momentan Salofalk 500 was aber keine Linderung bringt, habe immer noch starke Schübe,vorhergehen eine Woche Verstopfung und dann eine Woche Schübe und Durchfall. Wer kennt das Problem mit der verstopfung und hat Tipps ??? Helfen Hömopathische Mittel ???

Nolwenn

RiolCaEnd 42


Verstopfung ist mir , seit ich diese Krankheit habe fremd.

Wieviel Salofalk nimmst du pro Tag ?

Bei akuten Schüben verordnen die Ärzte oft ein vielfaches der üblichen Dosis , dann wirkt das Medikament im Allgemeinen ganz gut.

Wenn es bei mir ganz extrem war bekam ich Salofalk Clysmen (oder so ähnlich) , das ist der gleiche Wirkstoff wie in den Tabletten , nur wird es in den After eingeführt.

Dieses Medikament ist flüssig und kommt dann direkt an die entzündeten Stellen im Darm , daher muß man bei der Anwendung auch auf der linken Seite liegen.

Ich habe gute Erfahrungen , bei sehr starken Schüben damit gemacht.

Falls du diese Form des Medikaments noch nicht kanntest , spreche doch mal deine Arzt darauf an.

Gruß Roland

N|olw&enxn


An Roland.....

Nun scheinbar scheint dies nicht typisch zu sein bei CU,ich meine die Verstopfung.Leider ist die Diagnose aber fix(Spiegelung mit Gewebsentnahme)...es wechselt sich ja immer ab...zuerst verstopft und dann gehts los...das typische Bild mit Durchfall,krämpfen,Blut im Stuhl etc...

Im Moment nehme ich 2 Salofalk 500 im Tag,und bei akuten Fällen habe ich noch ein krampflösendes Medikament,da die Darmkrämpfe so stark sind bei mir.Ich werde bei der nächsten Kontrolle nach einem anderen medikamnet fragen,denn besser ists eigentlich nicht geworden und zudem verliere ich Haare,habe Kopfschmerzen und bin bloss noch müde...

Liebe Grüsse Nolwenn

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