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Dauer Verstopfung und Schleim/Wasser im Stuhl

J@an2k01x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich heiße Jan und bin 17 Jahre alt.

Meine probleme mit meinem Darm fingen schon nach meiner Geburt an, als man feststellte das ich einen extrem trägen Darm habe.

Dennoch konnte ich damit aber noch gut leben, bis ich dann aus heiterem Himmel im Februar 2009 eine starke verstopfung bekahm

(was ich vorher noch nie hatte).Anfangs dachte ich mir:"Naja wird schon weggehen" doch als sich im Juni immernoch nichts an meiner Situation geändert hatte, wurde ich skeptisch und ging zum arzt. Mein Hausarzt verschrieb mir ein abführmittel mit dem es dann auch für einige Zeit besser war. Im Oktober bekahm ich dann eine Blinddarm entzündung bei der OP stellte man zuätzlich fest dass mein Dickdarm deutlich vergrößert war und man erhob einen verdacht auf Morbus Hirschsprung. 4 Wochen nach der OP lies ich eine Darmspiegelung machen. Diese konnte den verdacht aber nicht 100%ig bestätigen aber man ging davon aus. Ca. 3 wochen nach der spiegelung hatte ich dann wasser und Schleim im Stuhl. Bis heute bin ich in dieser Situation und besonders belastend ist dass das Wasser und der schleim auch seperat ohne stuhl "nach draussen" wollen. Im Dezember ging ich zu einem Heilpraktiker der mir dann sagte ich hätte gar kein Morbus Hirschsprung meine darmflora wäre nur hinnüber und er fand Parasiten und Pilze in meinem Blut und er suchte mit einer komischen Rute nach Viren er fand eine art cokken leider weiß ich nicht welche. Das alles kahm mir sehr merkwürdig vor. Er gab mir "Rechts-Regulat und Flohsamenschalen jetzt einen Monat später hat sich noch nichts geändert. Die ganze Geschichte beginnt auch solangsam an meiner Psyche zu nagen und meine Lebensqualität ist schon erheblich eingeschrenkt. Weiß vielleicht jemand was ich jetzt noch machen könnte? :-(

Danke schonmal im vorraus und entschuldigung für die etwas unordentlich schreibweise

Antworten
FAoNrgeDrxon


Hallo Jan,

Diagnose "Morbus Hirschsprung" und Beschwerden passen zusammen, zumindestens theoretisch. Ob dies objektivierbar ist, müßte ärztlicherseits begutachtet werden. Auch eine mögliche Op (Rehbein-Operation). Es sei denn, Sie könnten die Verstopfung auf herkömmliche Weise in den Griff bekommen (viel Bewegung, am besten durch regelmäßigen Sport und ausreichend Wassertrinken - 3o ml/kg- sowie entsprechende, nicht stopfende Kost. Inwieweit in diesem Falle Ballaststoffe in sonst ausreichender Menge von 40 g tgl. infrage kommen, sollte ebenfalls ärztlich hinterfragt werden. Insgesamt dürfte jedenfalls eine strenge Ernährungsregelung Grundvoraussetzung für ein einigermaßen normales Stuhlverhalten ausschlaggebend sein, wobei Weißmehlprodukten und Zuckerhaltiges eine negative Rolle zukommen dürften.

Der Therapie des Heilpraktikers, vor allem seiner kühnen Verneinung der schulmedizinisch getroffenen Diagnose, würde ich sehr skeptisch gegenüber stehen.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

l{izz}i1z980


Im Dezember ging ich zu einem Heilpraktiker der mir dann sagte ich hätte gar kein Morbus Hirschsprung meine darmflora wäre nur hinnüber und er fand Parasiten und Pilze in meinem Blut und er suchte mit einer komischen Rute nach Viren er fand eine art cokken leider weiß ich nicht welche.

Die Sache mit der Rute ist schon seltsam, denn normaler Weise sollte er noch eine Stuhlprobe in ein Labor schicken. Theoretisch könnte es schon auf einen Pilz zurückzuführen sein, denn so wie Du schreibst:

Ca. 3 wochen nach der spiegelung hatte ich dann wasser und Schleim im Stuhl

.

Das könnte auf eine gestörte Darmflora hinweisen, denn durch das Abführen vor der Spiegelung werden die notwendigen Bakterien unter Umständen herausgeschwemmt, und die Pilze und Erreger haben dann gar keine natürlichen Gegner mehr.

Er gab mir "Rechts-Regulat und Flohsamenschalen

Das hilft nur zum Wiederaufbau der Darmflora, nur damit werden die Pilze (sofern es welche sind) nicht verschwinden. Hole Dir doch mal einen weiteren Rat eines Heilpraktikers ein, wichtig dabei das er Homöopahtie und TCM beherrscht, viele betreiben mehr Esoterik, welche bei solchen Problemen nicht weiterhelfen. Diese Art von HP, wird ein wenig mehr raten wie Flohsamen, auch eine angepasste Ernährung wird hier im Vordergrund stehen, sowie diverse andere Anwendungen.

Operativ ist dies wohl in Bezug auf das Alter, wohl zu früh. Kann es sein, das es auch mit dem Gewicht happert?

Das würde auch viel erklären.

J)anB2x010


Hallo

Zunächst einmal vielen danke für die Antworten.

Bei der sache mit dem Sport und der Ernährung (besonders dem trinken) muss ich wirklich an mir arbeiten. Ich trinke bisher wirklich zu wenig und auch zum Sport konnte ich mich noch nicht sonderlich motivieren.

Bei dem Thema Gewicht muss ich sagen habe ich schon seit meinem 11. Lebensjahr probleme. Damals klagte ich über 2 Jahre dauernd anhaltende Übelkeit, bei der ich auf 28Kg abmagerte. Damals half mir auch ein Heilpraktiker.

Seitdem konnte ich aber nie wieder wirklich an Gewicht zulegen. Seit meinem 15. Lebensjahr schwanke ich ständig zwischen 49 - 55Kg.

Egal wieviel ich esse ich nehme nicht zu. :-/

Bisher hatte ich mir nicht viel dabei gedacht.

Fforge/ron


Hallo Jan,

hinsichtlich des Körpergewichtes müßten Sie auch eine Abklärung im Auge behalten, ob eine Pankreasinsuffizienz vorliegt, u.U. käme auch eine Schilddrüsenbeeinträchtigung infrage.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

Jxann201x0


Mein Heilpraktiker hat auch einen Ultraschall der Schilddrüse gemacht hatte ich leider vergessen zu sagen. Auf dem Ultraschall konnte man sehen dass die linke Seite verdickt war. Kann das einen zusammenhang ergeben?

Grüße Jan

FYorgxeron


Hallo Jan,

theoretisch ja, aber

das muß der Arzt beurteilen.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

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