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Magenbeschwerden

Pwirat|enfbr+aut hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

vor einem Vierteljahr sind wir umgezogen, also musste ich mir wegen meinem Diabetes 2 (super gut eingestellt und hervorragende, stabile Werte) einen neuen Hausarzt (praktischer Arzt) suchen, den ich noch nicht einschätzen kann. Zu meiner Vorgeschichte, ich habe seit ca. 1 Jahr sehr weichen Stuhl, der überwiegend lehmfarben ist, mein früherer Hausarzt hat mal auf Bakterien untersucht, nichts gefunden, und ich hatte beim Frauenarzt mal einen Schnelltest auf Darmkrebs mitgenommen und ihn gemacht, er war negativ, also kein okkultes Blut im Stuhl. Als ich vom Hausarzt nach den negativen Bakterientests zum Internisten überwiesen wurde, war der Stuhl gerade mal etwas fester geworden, er meinte dann, warten Sie erst mal ab, wenn es wieder schlechter wird, kommen Sie noch mal vorbei.Seitdem schwankt es zwischen sehr weich und weich (pastös), aber kein richtiger Durchfall. Also dachte ich, es geht wieder weg mit der Zeit.

Ausgerechnet jetzt, wo wir umgezogen sind und ich noch keinen Arzt besser kenne, habe ich mir irgendwas eingefangen, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Vor einem Dreivierteljahr hatte ich mal so einen leichten Anflug von Übelkeit, der einfach so auftauchte, ohne äusseren Anlass. Das verging nach wenigen Sekunden und ich hab's wieder ad acta gelegt. Ab und zu trat das später auch mal wieder auf, ging aber gleich danach wieder weg. Vor etwas mehr als einer Woche plötzlich hatte ich keinen Appetit mehr. Das nahm dann zwei drei Tage derartig zu, dass mir schon beim Gedanken an Nahrung jeder Art (vor allem aber fett und würzig) übel wurde, normalerweise esse ich gerne. Am letzten Samstag war das richtig fies, habe mich nur von Milchreis und Kartoffelpürree ernährt. Dazu kamen Magenschmerzen (ein Brennen), saures Aufstossen, manchmal hatte ich noch 6 Stunden später den Geschmack vom vorherigen Essen im Mund plus Magensäure. Manchmal möchte man auch aufstossen und es geht nicht, oder man hat so einen undefinierbaren Druck im Hals oder auch mal das komische Gefühl, irgendwas zu Essen steckt einem noch im Hals, so in Höhe des Kehlkopfs, und egal, wieviel man trinkt, es will nicht runterrutschen. Am nächsten Tag ist das Gefühl, dass da was feststeckt, meistens wieder weg. Wenn ich mich abends - ich schlafe auf dem Bauch - in die Bauchlage drehen will, tut mir der Oberbauch auch weh, so dass ich versuche, seitlich einzuschlafen.

Ich bin damit zum Arzt gegangen, der hat mir Iberogast und Buscopan forte verschrieben. Iberogast habe ich brav genommen, auch wenn's gemein schmeckt. Da ich aber ein mehr oder weniger ständiges Brennen und keine krampfartigen Schmerzen habe, hab ich das Buscopan nicht genommen. Dafür hat mich mein Arzt später gerügt, er will, dass ich es nehme, sobald mir was im Bauch wehtut. Er braucht das wohl zum diagnostizieren, was ich nicht wirklich verstehe. Naja, ich hab's dann drei viermal genommen, ich bin aber nicht sicher, ob es wirklich geholfen hat.

Weil mir das mit dem sauren Aufstossen auf den Geist geht, habe ich ich mir noch Riopan aus der Apotheke geholt und gestern mittag und abends genommen. Danach war beim Aufstossen kein Säuregeschmack mehr dabei, was ich schon mal angenehm finde.

Der neue Hausarzt (ist schon älter und wohl alteingesessen hier im Ort) wollte vor ein paar Tagen auch noch eine Stuhlprobe von mir, die ich ihm dann am Montag vorbeibringe.

Ich kann mir nun kein Urteil über den neuen Doc bilden, aber er hat noch nicht mal meinen Bauch abgetastet, er fragte dann noch mal nach, dass ich den weichen Stuhl ja erst jetzt hätte, dabei hatte ich ihm beim Besuch vor einer Woche gesagt, ich habe den seit einem Jahr, richtig zugehört hat er wohl auch nicht, und unter Zeitdruck stehen die ja sowieso alle. Auf meine Frage, vielleicht mal über das Blut die Bauchspeicheldrüsenwerte zu checken und auf heliobacter zu testen lehnte er ab, er will eines nach dem anderen machen. Er hatte mir das Iberogast und Buscopan forte verordnet, will die Stuhlprobe und dann mal weitersehen. Ich hatte noch nie Magenprobleme, und abgesehen von dem weichen Stuhl hatte ich auch noch nie Darmprobleme. Seit ein paar Tagen ist die Übelkeit weg, ich trinke viel Kräutertee und esse nur ausgewählte Sachen (auf Wurst habe ich nach wie vor keinen Appetit, aber Weichkäse z.B. geht gut).

Ich mach mir jetzt so meine Gedanken, ob mein Arzt der richtige für mich ist und auch nichts versäumt, ich habe ja keine Ahnung, wie andere Ärzte Magendarmgeschichten behandeln. Vielleicht bin ich ja auch zu ungeduldig..... Aber ich habe auch Sorge, dass es was Schlimmes sein könnte (bin da eine kleine Schisserin). Sodbrennen habe ich heute morgen nach dem Frühstück nicht, aber eben nach wie vor Schmerzen im Oberbauch, den undefinierbaren Druck im Hals und das sichere Gefühl, dass ich beileibe nicht alles essen könnte/möchte wie sonst.

Sorry für den langen Post |-o, ich musste mir das mal von der Seele schreiben, ich hoffe, ihr könnt mir was dazu sagen.

LG

Piratenbraut

Antworten
L6enixty


Vielleicht wäre es ratsam sich noch eine andere Meinung von einem weiteren Arzt zu holen.

@:)

FHorgNeroxn


Hallo Piratenbraut,

wenn die Exkremente noch lehmfarben sind, wird zu wenig Galle sezerniert.

Sollte sich dies wieder eingependelt haben, wäre trotzdem ratsam, diesen Gedanken weiter im Hinterkopf zu behalten, je nach dem, was die Stuhlprobe ergibt.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

P(ira3tenbrauxt


Habe gestern abend die Stuhlprobe hinbekommen (drei Tage nicht gewesen, da wenig gegessen), war etwas fester und - unglaublich aber wahr - von normaler dunklerer Farbe.

Die habe ich heute abgeliefert und weil keiner im Wartezimmer sass, hab ich mich noch mal dem Arzt vorstellen lassen um ihm zu berichten, dass ich seit gestern wieder bzw immer noch Magenschmerzen hab. Er fragte, ob ich das Kreon 40000 genommen hätte, ich meinte, noch nicht, ich wollte erst die Stuhlprobe abgeben, aber die Iberogast Tropfen nehme ich regelmässig zum Essen, aber die Buscopan plus Tabletten nicht mehr, nach vier oder fünf mal Einnahme hätte ich keine Besserung festgestellt (wie auch, ich habe ja durchgehend leichte Magenschmerzen, aber keine Krämpfe, die kommen und gehen). Das ging im quer, glaub ich, er meinte dann nur, ich müsste ja wissen was ich tue. Dann sagte er, wir hätten noch nicht alle Ergebnisse (damit meint er wohl die Stuhlprobe, was anderes hat er ja noch nicht nach mittlerweile drei Besuchen veranlasst), und dann müssten wir mal weitersehen. Ich meine, ich kenn den Arzt noch nicht so gut, aber er klärt mich kaum auf, die Kommunikation mit ihm ist mühselig, und er lässt sich auch auf nichts ein, z.B. Blutabnahme wegen Bauchspeicheldrüsenwerten (aber Kreon geben), Ultraschall des Bauchraums, verschreibungspflichtige Medikamente. Fazit: nach ca. 1 bis maximal 2 Minuten stand ich wieder auf dem Flur und der Arzt schwirrte davon. Und erst zu Hause fiel mir ein, dass ich noch gesagt haben wollte, dass ich immer noch desöfteren nach dem Essen stundenlang diesen Druck im Hals habe. Aber wenn man in knapp 2 Minuten abgefertigt wird (obwohl das Wartezimmer leer war), ist es ja kein Wunder, wenn man die Hälfte vergisst. Mein Vertrauensvorschuss in diesen Arzt geht inzwischen so ziemlich gegen Null. Deshalb bin ich danach gleich zu einer Internistin gefahren und habe mir dort einen Termin geben lassen. Muss der Hausarzt ja nicht wissen, aber eine zweite Meinung finde ich hier angebracht, auch wenn ich das noch nie mit einer Zweitmeinung gemacht habe. Ich hoffe, man kann dort mit 10 Euro drankommen und braucht keine Überweisung? Das wäre nämlich problematisch.

Sorry, ich musste das gerade mal loswerden.

LG

Piratenbraut

F5orgexron


Hallo Piratenbraut,

können Sie den Zusammenhang mit Kreon, bitte, einmal kurz und klar schildern (warum wurde es verordnet, wird es eingenommen, welche Untersuchungsergebnisse liegen dem zugrunde)!

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

P?irjatenAbraxut


Es liegen keine Untersuchungsergebnisse vor, lediglich das geschilderte Beschwerdebild. Der Arzt hat es mir einfach so gegeben. Er will wohl schauen, ob es hilft. Dann hätte er damit wohl gleich eine Diagnose. Ich nehme es zum Essen ein.

F1or{gerxon


Hallo Piratenbraut,

da haben Sie ja einen schönen Arzt, der mit der Stange im Nebel stochert.

Abgesehen davon, daß im Falle einer Bauchspeicheldrüsenschwäche noch andere Kompontenten hinzu kommen müßten, worüber Ihr Arzt anscheinend nichts weiß, steht vor einer seriösen ärztlichen Behandlung (Therapie) die Diagnose. Ansonsten verkommt das Medikament zum ausschließlichen Placebo.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

H5asenVpfoxte44


Hallo,

wurde schon eine Magenspiegelung gemacht? :=o

Saueres Aufstoßen, Magenbeschwerden können auf eine Gastritis hinweisen. Auch "Schluckstörungen" oder "Klos im Hals" weisen darauf hin. Norfalls hol dier Patoprazol 20 mg (Pantozol) aus der Apotheke, die halten die Magensäure in schach.

In bezug auf die Bauchspeicheldrüse kann man eine Stuhlprobe auf Pankreaselastase durchführen lassen, das geht mit vermehrtem Schleimabsonderungen einher.

Ich hoffe ich kann dir damit weiterhelfen!

Rede aber erst mit dem Apotheker!

Viele Grüße!

Hasenpfote44

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