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Einlauf im Beisein von Mitpatienten?

LGeonieumiwchellxe


sunshiney , das is ja mal wieder was total anderes!

ihr vergleicht hier krümmel mit ganzen broten :|N

C3o<nFto


ist zwar nicht schön, aber so wird das in den krankenhäusern gemacht :-/ ich durfte sechs wochen nicht aufstehen wegen wirbelbruch, tja da bekommt man auch ne bettschüssel zum gross machen........und das vor all den anderen, möcht ich echt nicht nochmal haben

das ist aber wiederum was anderes, medizinisch gesehen war das ja nötig.

aber bei Mausi gehts da um was ganz anderes. Ihr wurde die Würde und das Selbstentscheiden einfach abgenommen. Keine "fite" Patienten würde man so behandeln.. einfach kommen schlauch in den hintern usw. Sie war ja einbestellt soweit ich das jetzt gelesen habe, wir handhaben das ja bei "Selbstversorgern" so, das sie Leute einen Tag vorher zuhause abführen, von uns gibts dann nur ein kleines Klysma, die der Pat. sich selbst verabreicht, sofern er es selbst kann und bei Mausi geh ich mal davon aus das sie das hätte allein hinbekommen (das Klysma, nicht den EInlauf).

V+anUny"45


@ maus84

Tut mir echt Leid was dir da passiert ist. Es ist nunmal leider so wenn man krank ist und kein Einzelzimmer hat. Gab es bei euch nicht diese Vorhänge als Trennwände? Bis jetzt hatte das jedes Krankenhaus, dass ich bisher gesehen habe. Bei einem Freund von mir wurde auch ein einlauf im Zimmer mit anderen Patienten gemacht, da gab es aber diese Trennwände.

. "Na, das wollen wir mal sehen" war seine Antwort und er forderte mich auf, unten herum blank zu ziehen. Dann beäugte er vor meinen Bettnachbarinnen viiieeel zu ausführlich meinen Intimbereich, murmelte "Da ist ja wirklich nichts" und zog danach fast schon frustriert wieder ab. >:(

Da hätte ich mich drüber aufgeregt und wie >:(

Wenn ich das so höre bin ich wirklich froh, dass ich für 20€ im Monat eine Krankenhaus-Zusatzversicherung habe und somit auf ein Einzelzimmer und Chefarztbehandlung bestehen kann

EfhemlaliYger NutzeYr (#421!703)


Bin letztes Jahr 2 mal am Bobbes operiert worden. Beim erstenmal lag ich den ersten Tag im 4 Bett zimmer und morgens kam die Schwester mit dem netten Einlauf. Hose runter, Schlauch rein, fertig.

Beim zweiten mal dann im 2 Bett Zimmer, dasselbe Spiel. Ist sicher nicht die feine englische Art, aber wohin sollen sie denn gehen ??

Das enthaaren musste ich selber machen mit einer super Creme, dann hat die Schwester kurz drübergeschaut und gut wars.

Bei der Voruntersuchung flog an einer Tour die Tür auf, bis ich meine Hose wieder hochzog und von der Ärztin verlangte das sie die Tür abschliesst. Hat sie dann auch gemacht....

Bei der Visite standen auch immer mindestens 8 Leute um mein Bett herum und jeder wollte mal schaun. Eeeeecht geil.... :-/

Muss jeden Monat zur Nachsorge, da sind auch jedesmal 3-4 Ärzte die das halt lernen und der Oberarzt erklärt denen dann ganz genau wo was sitzt wie es heisst und so weiter. Irgendwoher müssen die es auch lernen, seh ich ein, aber nächstes mal werde ich auch mal was sagen das mir das zuviele Leuts sind.

Solange du das alles mit dir machen lässt wird da nichts passieren, wenn du dagegen deinen Mund benutzt, bin ich mir sicher das da schon was geändert wird. Sind ja auch nur Menschen...

Alles gute ! *:)

C=onxto


Dann kam ein unfreundlicher Pfleger ins Zimmer und kündigte an, dass er nun meine Haare entfernen wolle. Ich sagte ihm, dies sei nicht nötig, da ich es schon gemacht hätte. "Na, das wollen wir mal sehen" war seine Antwort und er forderte mich auf, unten herum blank zu ziehen. Dann beäugte er vor meinen Bettnachbarinnen viiieeel zu ausführlich meinen Intimbereich, murmelte "Da ist ja wirklich nichts" und zog danach fast schon frustriert wieder ab.

Was ihr euch alles so gefallen lasst, ist schon erstaunlich. Bei jedem "jüngeren weiblichen Wesen" habe ich solche Prozesse Schwestern machen lassen. Ich hatte viel zu viel Angst davor das mich die Dame wegen was auch immer anzeigen könnte (grad wenn man allein mit einer weiblichen Pat. ist) daher hatten wir immer einen Zeugen/Zeugin dabei. Solche Sachen wurden aber bei uns zu 100% von Schwestern gemacht, genauso wie bei den jüngeren männlichen Wesen haben es halt nur die Pfleger gemacht/geschaut.... Der Typ traut sich ja was...

Das nächste mal einfach mal sagen: Wenn sie nicht sofort eine Schwester holen, werd ich sie wegen sexueller Belästigung anzeigen...

1NFen,jxa1


@ Conto:

Heutzutage würde ich dem was husten. ]:D Damals war ich aber noch keine 18, insgesamt sehr zurückhaltend und allein auf Grund der Tatsache, im Krankenhaus liegen zu müssen, so verunsichert und eingeschüchtert, dass ich nichts sagen mochte.

-;vietnagmesin-


@ fenja

Schon mal ein Kind bekommen? :=o

Wenn das schon die Schamgrenze ist, dann lieber niemals im Krankenhaus entbinden, sondern zuhause unter der Bettdecke ;-D. Versteh es nicht als Angriff! Aber bei ner Geburt geht schon so einiges ab, da gibts keine Schamgefühle mehr, spätestens dann, legt man jegliche Scham für immer ab... ;-D

1=Fenjxa1


@ -vietnamesin-:

Hehe, nee, natürlich noch nicht. ;-) Aber du kannst mir glauben, dass ich mir über dieses Szenario schon mehrfach Gedanken gemacht habe, weil ich mich eben so furchtbar schnell schäme. Wenn es mir allerdings so richtig, richtig schlecht geht und/oder es um eine wirklich bedeutsame Sache geht, wird mir vieles (zumindest für den Moment) total egal, also besteht noch Hoffnung. ;-D

Und diese Sache mit dem Pfleger fand ich einfach nur dreist. Schließlich war das ja nun wirklich etwas, wobei es nicht "um Leben und Tod" ging. Da hätte er auch eine Schwester holen oder aber das Ganze wenigstens schneller und weniger unangenehm durchziehen können.

Cxontxo


das ist auch wiederrum nicht mit einer Geburt zu vergleichen... Hier sind nur Personen vor Ort die mehr oder weniger von Nöten sind und keine Mitpatienten oder inkompetente Krankenschwestern. Außerdem benötigt man halt in der Situation der Geburt Hilfe, was nicht zu vergleichen ist mit der Darmvorbereitung, was fite Patienten sehr gut selbst vornehmen können.

Hier gehts auch um fehlende Informationen, das die Schwestern einfach so reingekommen sind und ihr ding gemacht haben, das ist ja bei einer Geburt niemals der Fall.

V7ann;y45


das ist auch wiederrum nicht mit einer Geburt zu vergleichen

Ja

Bei einer Geburt ist es einem auch sowas von egal. In dem Moment kennt man kein Schamgefühl mehr (dier Schmerzen tun ihr übriges), da will man einfach dass es vorbei ist und man sein Baby im Arm halten kann.

M1onaFxe


Ich habe nun auch schon zwei mal einen Einlauf "genießen" dürfen im KKH, aber habe diesen nie im Krankenzimmer bekommen, sondern bin mit der Schwester aufs WC gegangen und dort habe ich ihn dann verpast bekommen!!!

Alles andere ist ja wohl unter aller Sau.

P>syZchos,omxa


@ Maus84

Das Erlebnis hat Dich traumatisiert. Zwei Dinge kamen zusammen: Das Ausgeliefertsein und die Scham, außerdem empfindest Du vermutlich so etwas wie einen Vertrauensbruch, insbesondere weil man im Krankenhaus Hilfe und Empathie erwartet. Das Ganze ist 5 Jahre her. Die Tatsache, dass Du Dich immer noch damit beschäftigst zeigt an, dass Dich dieses Erlebnis tief erschüttert hat. Es gibt 2 Möglichkeiten : entweder Du versuchst eine radikale Dekonditionierung durch sorgfältige Auswahl des Krankenhauses, mit der Option alles vorher zu besprechen und damit der Kontrolle, oder Du musst ggf. professionelle Hilfe suchen, um das Erlebte zu verarbeiten. Es kann sein, dass Dich eine einfühlsame Behandlung entängstigt. Letztlich muss man sagen, ist es immer schwierig, wenn man im Nachhinein keine Möglichkeit mehr zur Gegenwehr hat. Grenze Dich beim nächsten Mal radikaler ab und fordere Dir Deine Intimsphäre ein.

meau|s8x4


Ich glaube manche hier haben etwas falsch verstanden. Die fiesen und blöden Kommentare, Bemerkungen, etc. kamen nur von den 3 Mitpatientinen, nicht von den Krankenschwestern. Die Krankenschwester mit der ich an dem Tag zu tun hatte hat jedoch nix gegen die Kommentare der Mitpatientinen unternommen. Die Angehörigen bzw. Begleitungen der Mitpatientinen wurden bevor die Krankenschwester den Einlauf machen wollte aus dem Zimmer geschickt, aber eben mit dem Hinweis dass sie das Zimmer verlassen sollen weil jetzt bei mir ein Einlauf gemacht werden soll. Dieser Hinweis war mir schon total painlich.

@ -vietnamesin- :

Ja, die Kommentare der Bettnachbarn waren für mich das Hauptproblem. Wenn die sich weggedreht, weggeschaut und vor allendingen den Mund gehalten hätten mit ihren echt fiesen Sprüchen und Kommentaren wäre es für mich nicht schlimm gewesen.

@ Tribella :

In dieses Krankenhaus bekommt mich niemand mehr hin, zumindest nicht lebendig. Wohne mittlerweile in einem anderen Bundesland und werde dann hier ins Kreiskrankenhaus oder -wenn möglich- ins Ambulanzzentrum das ein paar Kilometer entfernt ist, gehen. Die Chancen dass die Bauchspiegelung ambulant gemacht werden kann sind sehr gut, wenn möglich will ich es dann auch ambulant machen lassen um keine sekunde länger als nötig im Krankenhaus zu sein. Seit einem halben Jahr hab ich auch eine Einzelzimmer-Zusatzversicherung.

@ Biene81 :

Solche Trennwände hatte ich glaube ich dort nirgends gesehen. Bin mir da aber nichtmehr sicher. Zumindest im Zimmer waren keine.

@ Conto :Ich war damals gerade 20. Die Zimmernachbarinen waren auch alle so in dem Alter. Was bei mir gemacht wurde war eine Enddarmspiegelung. Wiso 2 Krankenschwestern? Weil die eine eine Mitpatientin abholte und mit der ging, und die andere bei mir den Einlauf machen wollte. Eine andere Krankenschwester brachte nur schnell die Utensilien und ging direkt wieder. Kann sein dass die, die die Utensilien brachte auch nur eine Pflegerin oder Hilfskraft oder so war. Dass ich mit der Vorbereitung und der Untersuchung einverstanden bin musste ich bei der Anmeldung unterschreiben. Dass die Vorbereitung aber auf die Art im Zimmer stattfindet stand niergends und hat auch keiner gesagt. Zimmerwechsel hatte ich auch angesprochen, wollte nach der Untersuchung auf keinen Fall wieder in das gleiche Zimmer zurück. War aber angeblich nicht möglich. Beschwert hatte ich mich bei den Schwestern und beim Arzt. Einen Beschwerdenbrief an die Stationsleitung hatte ich geschrieben.

@ Psychosoma :

Du hast leider recht, das was damals passiert ist hat mich sehr getroffen und scheinbar wirklich leicht raumatisiert. Werde vor der Bauchspiegelung auf jedenfall alles genauestens im Vorgespräch abklären. Mit meinem Arzt habe ich das damals vorgefallene bereits besprochen.

Mfg

ppexps


Hallo maus84,

das mit deinen Bettnachbarinnen ist natürlich nicht die feine Art, aber ich denke das liegt einfach am Alter ;-).

Mit älteren Damen wäre dir das sicher nicht passiert, aber im Krankenhaus werden die Zimmer nach Möglichkeit mit ungefähr Gleichaltrigen belegt. Es hätte dir sicher nicht gefallen wenn du zu Omis aufs Zimmer gekommen wärst.

Im übrigen ist es gängige Praxis dass solche Sachen wie Einläufe/Klystiere und Verbände im Patientenzimmer gemacht werden, was ich schon oft genug erlebt. habe.

Als ich vor ca. 1 1/2 Jahren eine Darm-OP hatte, wusste ich dass mein Darm leer sein muß und habe deshalb am Vortag zuhause bereits abgeführt und mich rasiert. Im Krankenhaus wurde dann aber trotzdem nochmal ein Klystier gemacht und kontrolliert ob auch alle Haare weg sind - alles wurde im Patientenzimmer gemacht.

Da ich schon 2 Geburten, Darmspiegelungen, Blasenspiegelung und einige Operationen hatte, ist es mir mittlerweile egal - man stumpft irgendwie ab.

Ich hatte auch schon ambulant eine Laparoskopie, anschließend kam ich auch bis zum Abend auf ein Patientenzimmer. Vor der Entlassung wurde dann der Katheter gezogen und ich musste solange noch bleiben bis ich zum ersten Mal beim Wasserlassen war.

Manemosyryne


eins ist mir aufgefallen: die Bettnachbarn + deren Besuch haben fiese Sprüche abgelassen?

Also das gäbs bei mir sicherlich nicht! Denen hätte ich mal gezeigt was fiese Sprüche sind, mit mir macht man sowas garantiert nicht!

Ich kann nie verstehen, wie man sich sowas gefallen lassen kann. Schamgrenze hin oder her, genau in solchen Momenten laufe ich zu Höchstformen auf, da meine Scham meine Wut über solche Unverschämtheiten noch verstärkt!

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