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Hämorrhoiden-OP: Wunsch/ Bedenken

L*uckfyNumxber hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also da ich ein, was unangenehme Krankheiten angeht, gestrafter Bengel bin, habe ich auch natürlich das Problem mit Hämorrhoiden. Ich bin in der Sache komplett aufgeklärt, weiß woher sie kommen etc. Habe auch 2-3 Sitzungen zur Verödung genossen, was mir nicht viel gebracht hat. Jedoch wurde mir da wenigstens diagnostiziert dass ich eine größere.. und 2 kleinere weiter innenliegend habe. Die ganze Sache läuft jetzt seit ich 15 Jahre alt war. Bin jetzt knapp 24 und habe bis heute nix op technisches unternommen. Seither kommt die äußerste Hämorrhoide auch immer mit dem Stuhlgang nach außen.. habe da so eine kleine Methode entwickelt mit der ich sie kurz anch dem Toilettengang wieder reindrücke. So leb ich nun seit 9 Jahren. Nervt langsam. Vor allem weil es manchmal Tage gibt, an denen ich schon erahnen kann, dass das Ding nicht reindrückbar sein wird.. sie meldet sich praktisch an... dann ist es so .. dass sie sich über 3-4 Tage "entspannen" muss und dann von selber reingeht, ohne dass ich sie vorher replazieren kann. Gerade diese Tage belasten mich und schränken mich ein, weil ich dann die Hämorrhoide permanent spüre. Sowas kommt 1 Mal in 2 Monaten vor. Jetzt überlege ich endlich ne OP zu wagen, jedoch muss es eine sein, die Erfolg verspricht, nicht lange dauert und der Heilungsprozess und KH Aufenthalt möglichst gering ist. Am besten gar nicht,da ich mich in ner Ausbildung befinde und mir Ausfälle nicht leisten kann. Hat also jemand Erfahrung mit Methoden gemacht, wie lange ist danach Bettruhe , kein Sport etc. angesagt? Please answer my Question!

Mfg!!

Antworten
FoorEgeroxn


Hallo Lucka...,

versprechen Sie sich nicht zuviel von einer OP. Das könnte ziemlich enttäuschend sein, ganz abgesehen von dem damit verbundenen Leidensdruck.

Wenn Sie wissen, woher das Problem kommt, wird Ihnen hoffentlich auch klar sein, daß Vollwerternährung und viel Bewegung, d.h. wenig Sitzen herausragende Notwendigkeiten sind.

Sie sollten vor allem auch daruf achten, daß keine Entzündung entsteht, etwa durch Kalteinwirkungen oder flüchtige Hygiene.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

t|ulixpan


Hallo...ich habe diese Op bereits vor Jahren, genau gesagt 1997 , machen lassen...mit großem Erfolg :)

Nach 3 Tagen Krankenhausaufenthalt war ich wieder zu Hause . Bis Heute hat sich nichts Neues gebildet .Also , ich würde nicht solange zögern , hatte auch Angst vor dem Eingriff ,was aber völlig sinnlos war.

LG tulipan

Kbl1ebinesBcärchexn


Mich würde mal interessieren, ob so etwas auch unter Vollnarkose gemacht werden kann, wenn ich mir das so "wünsche" ??

Vielen Dank für die Antwort

KYlei>nesB<är~chxen


Mich würde mal interessieren, ob so etwas auch unter Vollnarkose gemacht werden kann, wenn ich mir das so "wünsche" ??

Vielen Dank für die Antwort

LXuckylNumbxer


Und ist es heutzutage möglich auch nach dem Eingriff nach Hause zu können? Wie lange ist man Sportunfähig etc. ? Welche Methoden werden heutzutage angewandt?

apngie}kxw


Hallo Lucky Number, habe vor 15 Jahren eine Operation durchgemacht!! Wurde mit der Stapler-Methode durchgeführt und man hatte mir gesagt, dass das eine fast schmerzlose Sache sei. Es war das reine Grauen. Ich hatte auch 2 innenliegende HM und eine äußere, genau wie bei Dir. Bei der Stapler-Methode wurde ein "Gerät" eingeführt, dass sich im Darm aufspannte und dann die HM's von unten und oben abschnitten und den Darm gleichzeitig zusammenklammerten. Es war eine Tortur! Ich hatte nach dem Eingriff starke Schmerzen, die nur mit Novalgin-Tropfen - die allerdings nur kurz linderten - zu ertragen waren.Der erste Stuhlgang war tierisch. Habe 2 Kinder bekommen, aber diese Schmerzen waren wirklich schlimmer. Da an der Stelle im Darm wohl ziemlich viele Nervenknoten sitzen habe ich noch Jahre nach der OP immer wieder starke Schmerzen gehabt. Mein Proktologe war schon ganz verzweifelt, weil ich immer wieder wegen der Schmerzen zu ihm gegangen b in und er mir nicht helfen konnte. Außerdem haben sich nicht alle Klammern gelöst, so dass ich nach ca. 4 Wochen nochmals ins Krankenhaus musste, um mehrere Klammern entfernen zu lassen. Weiß zwar nicht, ob es heute modernere Methoden gibt - aber ich würde die OP nie wieder durchführen lassen!Bin zwar jetzt fast beschwerdefrei, aber es hat mich sehr viel Nerven gekostet. Habe die Op mit einer Rückenmarksanästhesie machen lassen. Ein mittlerweile mit mir befreundeter Doc meinte, dass er so eine OP nie durchführen lassen würde. Also: Veröden hat bei mir auch nicht geholfen, aber wenn Du mit dem "reindrücken" und den eher geringen Schmerzen leben kannst, dann lebe so weiter. Kann Dir nur davon abraten. LG Angie

B^us^chHr~oxse


Hallo Ihr Haemorrhoiden-geplagten Leidensgenossen,

habe am 29.04.2010 eine Stapler-OP nach Longo machen lassen. Habe 3 Stunden nach der OP (mit Vollnarkose) im Park

des Krankenhauses gesessen!!! Hatte weder eine Tamponade noch sonst irgendetwas Störendes. Mein Darm wurde mit

Opiumgabe 2 Tage "stillgelegt". Das war durch die Blähungen etwas schmerzhaft und unangenehm. Durch Gabe von

Schmerztropfen konnte man das sehr gut aushalten. Am 3. Tag wurde abgeführt. Davor hatte ich etwas Bammel. Hat aber auch

völlig schmerzfrei geklappt. Bin am 4. Tag nach der OP nach Hause und war noch 1 Woche krankgeschrieben. Nehme weder

Abführmittel noch sonst irgendetwas. Das war so problemlos. Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich nicht all die Jahre vorher

mich so fürchterlich abgequält. Ich denke, wenn man Probleme nach der OP hat, hängt das mit dem Krankenhaus zusammen,

das die OP durchführt. Selbst bei ein und derselben OP-Methode gibt es wohl noch Unterschiede. Also, an alle, die so was noch

vor sich haben oder vielleicht schon wieder vor sich haben, Kopf hoch, es geht auch anders.

Übrigens: Ich hatte Haemorrhoiden III. – IV-Grades mit leichtem Prolaps.

Iorenexna


hallo , wie ist es den heute bei allen hier weiter verlaufen .

r@etepr!oxbag


Hallo,

ich hab mich vor 1 Woche nach der Longo-Methode operieren lassen. Hämos habe ich bereits seit meinem 15. Lebensjahr, zuletzt wurde es aber immer extremer: also, kein Toilettengang ohne erhebliche Blutung dabei, Kloschüssel rot und vor allem passierte es schließlich, dass meine Sommerhose außen rot wurde. Das war für mich die deadline. Allerdings habe ich mich Jahrzehnte herumgeplagt und vor einer OP gedrückt. Einige ambulante Versuche des Proktologen, die Dinger mit Gummiband abzukneifen, waren unangenehm und nicht erfolgreich.

Jetzt plage ich mich mit doch erheblichen Schmerzen. Vor dem Stuhlgang habe ich regelrechte Panik, weil es währenddessen und vor allem danach höllisch brennt. Salbe, kalte Kompressen, warme Duschungen, alles nicht wirklich durchgreifend. Manchmal bringen diese Maßnahmen Linderung. Schwer zu ertragen auch das Druckgefühl am Beckenboden, fühlt sich an wie Stuhldrang und kommt als 'tiefe Begleitmusik' des mehr an der Oberfläche zu spürenden schneidenden, brennenden Schmerzes hinzu. Mir wurde vorher gesagt, das ganze sei recht schmerzarm und innerhalb von spätestens 5 Tagen vorbei. In Russland erfolge dieser Eingriff ohnehin ambulant. Na, Danke! Ich habe schon extreme Schmerzmittelmengen verbraucht: Novalgin, Ibuprofen u. im Krankenhaus auch Dipidolor, was am besten half.

Jetzt bin ich schon etwas verzweifelt, weil in 3 Tagen der gebuchte Mallorca-Urlaub beginnt u ich mich so überhaupt nicht fit u.genussfähig fühle. Das beste, was passieren kann, ist, wenn der Schmerz endlich nachhaltig verschwindet. Dann werde ich jauchzen u. frohlocken. Alles andere ist nebensächlich.

Wie ist es Euch ergangen? :°(

L'utcky3 O!ne8x8


Hallo,

Ich wurde vor 5 Tagen an meinen hämos 3.grades mit analaprolaps nach der stapler methode operiert.solche fiesen Schmerzen hatte ich noch nie in meinem ganzen Leben.schmerzmittel helfen alle samt nicht.( noch nicht einmal die im Krankenhaus verwendeten höherwertigen Kaliber)nach jedem Stuhlgang brennt die ganze afterrekion und ein druck im und um den Po ist stark vorhanden.abduschen,Sitzbäder abtupfen usw.bringen nur mäßige Linderung.nach mehreren Stunden mit fast nicht aushaltbarem Schmerz setzt dann die Linderung ein.bis zum nächsten Stuhlgang,meist 2 mal pro tag.also alles in allem Mit das schlimmste Erlebnis,dass ich je hatte.vor einem halben Jahr habe ich eine steissbeinfistel entfernt bekommen,das war ein Kinderspiel dagegen

W iexbro


Ich hatte vor 9 tagen meine op nach stapler, die recht schmerzarm war... Zumindest direkt nach der op. Ich konnte direkt wieder aufstehen und wurde schon nach einem tag aus dem kh entlassen. Der erste tag war super und ich habe mich schon geärgert, dass man hier immer nur negatives liest. Am zweiten tag, hatte ich die hier schon erwähnten druck, der mich ständig zum klo rennen ließ, jedoch nichts kam. Es folgten an dem tag versuche der abführung mit haushaltssachen, da mir gesagt wurde, ich solle keine abführmittel nehmen. Das ende vom lied war durchfall den tag danach. Das war der schlimmste tag. Bisher. Stuhlgang/ oder auch nur das flüssige war jedes mal (ca halbstündlich) sehr schmerzhaft. Sitzbäder und kühlung halfen etwas. Da ich noch stille, konnte ich nur begrenzt schmerzmittel zu mir nehmen. Nach diesem durchfall folgte ein weiterer sehr guter tag und danach wieder ein tag mit zu viel druck und verstopfung. Bei der kontrolle gabs dann zwei einläufe, die wunder wirkten. SEitdem ist vieles besser geworden. Inzwischen bin ich fast froh, dass mich die einträge hier nicht davon abgehalten haben. Eine woche unangenehme schmerzen gegen jahrelange... Was ist denn das?

UKltiimxus


Hallo,

im allgemeinen ist die Staplermethode im vergleich zu den traditionellen Op.-Methoden durch einen werniger schmerzhaften Verlauf ausgezeichnet; auch geht die Heilung schneller. Aber immer wird es Fälle geben, die dem Durchschnitt nicht entsprechen, sondern heftiger und länger schmerzen als üblich; wie es ebenso zahlreiche Fälle gibt, bei denen der Schmerz nach der Op. nur minimal ist.

Ganz wichtig ist, dass von seiten der behandelnden Ärzte sofort eine ausreichende Schmerzen lindernde Behandlung eingeleitet wird, damit diese sich erst gar nicht festsetzen können.

Schilderungen betroffener Patienten in Foren sind immer kritisch zu bewerten, da die Patienten mit unbeschwerten Verläufen sich zumeist nicht äußern, die von Schmerz geplagten aber vorzugsweise "zur Feder greifen". So entsteht oft ein schiefes Bild.

Voraussagen sind im Einzelfall stets unzuverlässig, man muss auf alles gefasst sein und darf sich weder Angst einjagen lassen, noch darf man leichtfertig einer Operation zustimmen. Hämorrhoidenoperationen sollen immer der allerletzte Behandlungsschritt sein, nachdem alle konservativen Methoden, inklusive Diät und Stuhlregulierung, angewandt worden sind.

Ultimus

AWndy1x60471


also meine op nach longo mit dem stapler ist jetzt 6 Wochen her und ich bereue es zu tiefst...das es nicht schon 6 jahre sind.

ein tag im kh von donnerstag 7 Uhr bis freitag 10,bin selber nach hause gefahren mit dem Auto.im kh,kaum schmerzen da gut mit Schmerzmitteln versorgt erst per tropf dann nur noch ibu 600 bis samstag in maximal Dosierung dann haben mir zwei am tag gereicht.

klar der gang zur Toilette war nicht angenehm die ersten tage,vorher aber auch nicht und jetzt wusste ich das es von mal zu mal besser wird,was ich aber gemerkt habe...NICHT dran denken is besser als jede Tablette und drauf achten das man nicht merh so steht,sitzt und macht wie vorher...hämos haben die Eigenschaft den betroffenen dazuzubringen immer eine Körperhaltung einzunehmen die die dinger entlastet.

tja wenn man das dann erstmal im kopf hat sind auch die letzten zipperchen schnell vergessen.ob die klammern nun abgehen oder nicht is vollkommen schnurz,is Titan kann auch verbleiben.schmerzen der op wunde gibt es garnicht da die darmschleimhaut(und nur die wird teilweise entfernt) keine nerven besitzt.was halt schmerzt ist die aufdehnung bei der op...wie sagte mein Operateur:der hintern is nen arschloch und die sind bekanntlich nachtragend.is halt nen überlasteter Muskel..also hab ich mich so früh wie möglich bewegt."dicht" war ich gleich wieder,wenn auch leicht eingeschränkt gasdicht...will man aber die ersten tage auch garnicht sein,weil das zeckt.raus damit und zwar sofort.

ich hab mich schon direkt beim aufwachen sauwohl gefühlt,ich wusste es kann nur besser werden...kein gucken mehr nach dem nächsten Klo..weil zurückhalten die hämo einklemmt,kein rotes Klo mehr.....u.s.w.

Fazit..macht aua aber es lohnt sich sowas von.

einzig...das op Team muss erfahren sein und aufeinander eingespielt...würde aber Vollnarkose empfehlen.

an alle geplagten,nur mut..wenn ich schisser es packe,schafft ihr es auch.

S7urfx1


Hallo,

Kurz zu mir: männlich, 48 Jahre, 184cm, 81kg, sehr sportlich

Hämo 2/3 Grades

Meine OP nach Stapler/Longo ist jetzt 10 Tage her.

Ca. 12 Sunden nach der OP hatte ich nicht auszuhaltende Schmerzen, die bis gestern immer wieder stundenlang auftraten. Es gab kein Schmerzmittel, dass wirklich half. Dipidolor war der letzte Ausweg, beeinflusst aber auch sehr stark das Bewusstsein. Der Schmerz verschwindet nicht, aber er ist einem dann egal.

1 Woche war ich im KH. Erst am 6.ten Tag nach der OP hatte ich zum erstenmal Stuhlgang, bei normaler Ernährung. Hier liegt meiner Meinung nach auch das Problem. Immer wenn der Stuhldrang los geht, beginnen auch die Schmerzen.

Problem ist auch, dass man wegen der Schmerzen starke Hemmungen hat, dem Stuhl freien Lauf zu gewähren, was dann meist auch nicht vollständig geschieht. Der Schmerz bleibt dann. Das Zeug muss spät. am 3. Tag raus. (Meine Meinung)

Auch wenn ich den Schritt während meiner Zeit im KH bereut habe, denke ich, dass man ihn wagen sollte.

Folgenden Tipp würde ich geben: Wenn man sowieso schon immer etwas Probleme mit zu festem Stuhlgang hat und etwas pressen muss, sollte man unbedingt sein eigenes Essen oder auch gewisse darmanregende Produkte ins KH selbst mitbringen und von Anfang an verzehren. Am besten schon zuvor etwas probieren, was gut wirkt. Ich spreche nicht von Abführmitteln, sondern Produkte wie Leinsamen, Flohsamen etc. Viel Trinken (mind. 3 Liter) versteht sich von selbst.

In den meisten Fällen läuft die Sache nicht so schmerzhaft ab wie bei mir und anderen Leidensgenossen.

Wagt den Schritt, aber er könnte extrem schmerzhaft werden. Irgendwann ist es dann vorbei. Grössere Komplikationen sind die absolute Ausnahme.

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