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Abhängigkeit von Omeprazol?

dWe Sä-chsxin hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also, so langsam mach' ich mir doch ein bisschen Sorgen... ":/ Ich nehme wegen Cardia-Insuffizienz und Refluxkrankheit 2 x 40 mg Omeprazol/Tag ein. Angefangen habe ich (vor ca. 15 Jahren, insgesamt nehme ich wg. dieser Erkrankung aber schon 17 Jahre was dagegen ein) mit 20 mg/Tag. Dann musste ich steigern auf 40 mg u. da ich bis vor kurzem noch 2 chron. Gastriten hatte, dann auf 80 mg pro Tag. Mehrmals hatte ich versucht, da wieder runter zu kommen, hat aber nicht funktioniert, ich bekam dann immer wieder totales Magen- und Sodbrennen. Zwischendurch (vor ein paar Jahren [da hieß es noch Pantozol] und vor 3 Jahren) wurde versucht, mal auf Pantoprazol umzusteigen. Doch jedes Mal hatte es bei mir keinerlei Wirkung ---> Sodbrennen, Übelkeit u. Magenbrennen, als würde ich gar nichts nehmen. Keiner konnte das so richtig verstehen. Jetzt wollte mein HA wieder, dass ich es nochmal mit Pantoprazol versuche, da das Omeprazol so viel Wechselwirkungen hat. Eigentlich wusste ich ja schon vorher, dass es mir überhaupt nicht hilft u. hatte das auch meinen HA gesagt u. er meinte auch noch, dass es aber besser als das Omeprazol ist. Okay, ich habe guten Willen gezeigt u. habe es wieder ausprobiert. Und wieder das gleiche Spiel: Sodbrennen ohne Ende, Magenbrennen, starker Magendruck, Übelkeit... %-| Habe mir nun heute wieder Omeprazol verschreiben lassen, in der Hoffnung, dass es jetzt wieder schnell wirkt. Wobei ich sagen muss, dass ich selbst mit Omeprazol die letzte Zeit öfter mal Sodbrennen hatte, auch in der hohen Dosis, allerdings nicht rund um die Uhr u. nicht jeden Tag. Nun mache ich mir langsam Sorgen, ob bei mir vll. überhaupt kein anderes Mittel anschlägt, weil mein Körper sich die ganzen Jahre an diesen Wirkstoff gewöhnt hat? Zudem mache ich mir auch Gedanken, was ist, wenn ich mich doch mal zu einer OP entscheiden sollte, ob es dann überhaupt was bringt oder mir dann auch die tägliche Dosis Omeprazol fehlt. Da Omeprazol ja tlwse. auch nicht mehr so dolle wirkt, ist es wahrscheinlich, dass irgendwann die Fundoplicatio fällig ist. Hatte das schon mal jemand von euch, dass der Wechsel von Omeprazol auf Pantoprazol nicht funktioniert hat? Hattet ihr dann auch keinerlei Wirkung mit Pantoprazol u. habt euch schlechter als vorher gefühlt? Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen könnte!

LG! @:)

Britta

Antworten
S+chogqgi xFan


Hast Du es schonmal mit dem Wirkstoff Esomeprazol versucht? Und was sagen eigentlich Deine Leberwerte nach 15 Jahren PPI-Hemmer-Einnahme?

Hast Du Deine Ernährung denn ein wenig angepasst auf Deine Cardia-Insuffizienz? Hast Du auch eine Hiatushernie? Oder kommt Dein hoher PPI-Bedarf "nur" von der Cardia-Insuffizienz?

d2e S&ächsxin


Hallo Schoggi Fan!

Hast Du es schonmal mit dem Wirkstoff Esomeprazol versucht? Und was sagen eigentlich Deine Leberwerte nach 15 Jahren PPI-Hemmer-Einnahme?

Nein, habe ich noch nie versucht. Meine Leberwerte sind immer topp! :)^ Allerdings wird das ja jetzt nicht mehr so oft nachgeprüft, da das ja nicht mehr kostenfrei ist. Früher wurden meine Leber- und Nierenwerte alle 1/4 Jahr überprüft. Jetzt erfahre ich meine Werte immer nur, wenn ich mal zum Rheuma-Doc muss.

Hast Du Deine Ernährung denn ein wenig angepasst auf Deine Cardia-Insuffizienz?

Nein, davon wurde mir nie was gesagt! ":/ Allerdings achte ich schon darauf, dass ich nicht zu fett esse u. bei Rohkost muss ich auch aufpassen. Das weiß man ja dann mit der Zeit.

Hast Du auch eine Hiatushernie? Oder kommt Dein hoher PPI-Bedarf "nur" von der Cardia-Insuffizienz?

Das weiß ich bis heute noch nicht so genau. Am Anfang (als ich das erste mal zum Magenspiegeln wg. meiner Probleme war) wurde mir gesagt, dass ich einen Zwerchfellriss habe (ist ja dann eine Hiatushernie) u. mein Magen dadurch immer ins Zwerchfell rutschen kann. Aber dann wurde nicht mehr so was erwähnt u. ich weiß es nicht. Ich habe ja zu der Cardia-Insuffizienz noch die Refluxkrankheit, wg. dem beiden habe ich so hohen PPI-Bedarf, der manchmal selbst da nicht mehr ausreicht. Hatte ja schon 2 x OP-Indikation deswegen. Doch da bei mir auch noch zusätzlich eine Funktions- und Bewegungsstörung von Magen u. Darm vermutet wird, konnte ich mich noch nicht dazu entschließen. Es ist ja auch nicht gesagt, dass es mir hinterher dann besser geht. Denn die OP ist ja schon eine Sisyphusarbeit-Arbeit, es muss ja genau angepasst sein, sonst kann es sein, es ist alles so wie vorher oder wenn es zu eng ist, geht gar nichts mehr... :-/

Hast du auch Cardia-Inszuffizienz u. Refluxkrankheit, wenn ich mal fragen darf?

LG und danke für deine Antwort! @:)

Britta

S1ch>oggi [Fan


hallo, nein, ich bin glücklicherweise nicht betroffen. Aber mein Mann ist Gastroenterologe und ich mache oft die Anästhesien für Gastro- und Koloskopien in der Praxis.

Erstmal: sei froh, dass Deine Leberwerte in Ordnung sind und hab immer ein Auge drauf! Das ist extrem wichtig. Hiatushernien kann man nicht immer nachweisen, aber wenn Du einen Zwerchfellriss hast, hast Du sicherlich auch oft eine Hiatushernie (die axial gleitet).

Zur Einnahme von PPI-Hemmern: nimm mal 40 mg 30-60 Min vor der grössten Mahlzeit ein. Aktuelle Studien bescheinigen dieser Vorgehensweise den besten antisekretorischen Effekt. Und schau, ob Du damit klar kommst. Also, ob Dir diese Dosierung genügt.

Die grösste Mahlzeit sollte das Mittagessen sein und ideal wäre, wenn Du 4-5 Stunden vor dem Zubettgehen die letzte leichte Mahlzeit einnimmst. Darf ich fragen, ob Du übergewichtig bist? Abnehmen würde Dir unbedingt schnelle Erleichterung verschaffen. Das ist aber (im Fall) leichter gesagt als getan.

Weiter gibt es Nahrungsmittel, die den unteren Ösophagussphinkter lockern: Das sind scharf gewürzte Speisen, aber auch Tomaten, Zitrusfrüchte, xanthinhaltige Getränke, Fettes und Süsses.

Zum Thema Esomeprazol: es gibt Patienten, die sprechen auf diesen Wirkstoff besser an, als auf Omeprazol, andere besser auf Pantoprazol usw. Das musst Du mal probieren.

Aber mein Eindruck ist, dass die Patienten nach einer 3-monatigen Dauereinnahme den PPI eher ins Bedarfsregime zurückfahren, als die Dosis immer mehr zu erhöhen.

Solange Du aber nicht mit Nebenwirkungen zu kämpfen hast, würde ich eine Op hinten an stellen. Wichtig ist, dass Du sensibel auf die Symptome bleibst, eine Schädigung des Ösophagus (z. B. Short Barrett) solltest Du um jeden Preis vermeiden.

Viele Grüsse und alles Gute *:) @:)

dLe Sä8chsixn


Hallo Schoggi Fan,

danke für deine lieben Worte und die guten Erklärungen! :-D :)^

Erstmal: sei froh, dass Deine Leberwerte in Ordnung sind und hab immer ein Auge drauf! Das ist extrem wichtig. Hiatushernien kann man nicht immer nachweisen, aber wenn Du einen Zwerchfellriss hast, hast Du sicherlich auch oft eine Hiatushernie (die axial gleitet).

Okay, dann werde ich das jetzt wieder vierteljährlich nachprüfen lassen (wie die meiste Zeit vorher auch) u. die 7,- Euro da aus eigener Tasche bezahlen, das ist ja noch kein so immenser Betrag u. meine Gesundheit ist mir wichtiger! :)z

Zur Einnahme von PPI-Hemmern: nimm mal 40 mg 30-60 Min vor der grössten Mahlzeit ein. Aktuelle Studien bescheinigen dieser Vorgehensweise den besten antisekretorischen Effekt. Und schau, ob Du damit klar kommst. Also, ob Dir diese Dosierung genügt.

Das habe ich schon probiert, manchmal auch nur durch Zufall, weil ich eine Omeprazol vergessen hatte, mit dem Ergebnis, dass ich immer gleich wieder Sodbrennen bekam... :-(

Darf ich fragen, ob Du übergewichtig bist? Abnehmen würde Dir unbedingt schnelle Erleichterung verschaffen. Das ist aber (im Fall) leichter gesagt als getan.

Nein bin ich nicht: 1,76 - 72 kg. Würde aber schon gerne ein bisschen abnehmen. Im Moment ist das aber etwas schwierig mit dem Durchhalten... ;-D Hatte schon mal 7 kg weniger (mein persönliches Idealgewicht), aber auf meine Beschwerden hatte das (leider) keine positiven Auswirkungen. Würde auch gerne wieder auf das Gewicht kommen. :)z

Weiter gibt es Nahrungsmittel, die den unteren Ösophagussphinkter lockern: Das sind scharf gewürzte Speisen, aber auch Tomaten, Zitrusfrüchte, xanthinhaltige Getränke, Fettes und Süsses.

Gut zu wissen. Im Moment esse ich nämlich (jedenfalls in meinen Augen) zu viel Süßes, obwohl ich eigentlich merke, dass es mir gar nicht so gut bekommt, denn davon bekomme ich meistens erst recht Sodbrennen u. Co. |-o |-o |-o Werde mal versuchen, mich da mehr zurückzuhalten.

Zum Thema Esomeprazol: es gibt Patienten, die sprechen auf diesen Wirkstoff besser an, als auf Omeprazol, andere besser auf Pantoprazol usw. Das musst Du mal probieren.

Weiß nicht, ob mein Arzt dazu bereit ist, wieder zu wechseln. Kenne ihn noch nicht so lange - bin erst seit 1 Jahr bei ihm... :-/ Achso, ich nehme übrigens noch zusätzlich zum Omeprazol 2 x tägl. Vagantin ein, das wurde mir zusätzlich für den Magennerv verschrieben. Am Anfang funktionierte das auch ganz gut, aber jetzt leider nicht mehr so. Wg. Omeprazol: Ich weiß nicht, ob es daher kommt, aber meine Leukos sind fast immer zu niedrig, ich bin dauermüde u. erschöpft u. (wahrscheinlich vom Vagantin) habe sehr starke Mundtrockenheit... Würde schon gerne davon runterkommen, doch leider hat es bisher nie funktioniert. Habe das schon mehrmals in Eigenregie probiert.

Wichtig ist, dass Du sensibel auf die Symptome bleibst, eine Schädigung des Ösophagus (z. B. Short Barrett) solltest Du um jeden Preis vermeiden.

Das ist bei mir immer soweit in Ordnung. Ich hatte zwar auch schon paar Mal auch mit Omeprazol Ösophagitis, aber die letzten Male war nichts entzündet. Barett habe ich Gott sei Dank nicht.


Meinst du, man kann vom Omeprazol eine gewisse Abhängigkeit entwickeln? Das ist nämlich das, was mir Sorgen macht! (da ja auch der Wechsel auf Pantoprazol nicht funktioniert hat) Habe Bedenken, dass sich mein Körper einfach schon zu sehr an das Omeprazol gewöhnt hat... :-/

LG! @:)

Britta

S!chogXgi gF'an


gern geschehen :)*

In Bezug auf die Abhängigkeit werde ich morgen mal meinen Liebsten befragen ;-) Heute sehen wir uns leider nicht mehr :-/

sPieMgi


@ die sächsin

Ich hatte einen freund dem wurden einige Magennerven durchtennt

das hat ihm sehr geholfen denn danach waren die beschwerden

verschwunden

vlG siegi

S8chorggi =Fxan


und wie hat sich das auf seine Verdauung ausgewirkt und inwieweit hat er seither mit Mangelzuständen zu kämpfen?

dKe SächBsxin


Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen: Vll. gibt es da ja auch Zusammenhänge: Ich hatte 2007 auch eine Sigmaresektion wg. Sigmadivertikulose (vorher -divertikulitis) und Sigma-Elongatum. Meine Defäkationsprobleme (also, Probleme, den Stuhl mit einem mal rauszubekommen, egal, ob hart oder weich) habe ich tlwse. aber immer noch. Zwar nicht mehr so schlimm, wie vor der OP, wo ich noch bis zu 10 x auf die Toi musste u. es auch immer ganz schlimm war, wenn ich mal unterwegs musste, weil es dann schnell gehen musste. Gut, es ist nicht mehr sooo schlimm u. ich muss auch nicht mehr so viel auf die Toi. Habe seit der OP eher harten Stuhl, was eigentlich auch ungewöhnlich ist u. muss seitdem auch Duspatal nehmen, weil ich sonst starke Bauchschmerzen bekomme. Im Colon ascendens habe ich zudem noch mehr Divertikel, als im Sigma waren...Manchmal denke ich, dass es irgendwie da Zusammenhänge zwischen Magen u. Darm gibt... :-/

Was ich auch komisch finde: Ich finde, das fettarme Sachen oft auch bitterer schmecken. Davon bekomme ich dann gerade erst Magenprobleme. Ich meine jetzt nicht fettarmes Fleisch oder Wurst. Aber z. B. Käse schmeckt fettarm oft komisch oder die ganzen fettarmen Quarks u. Joghurts... ":/

Kannst ja mal deinen Mann fragen, was er so zu dem ganzen anderen Chaos noch sagt... :-/

LG!

Britta

dPe ^Sächxsin


@ Schoggi-Fan:

Und, hast du schon was herausgefunden, ob Omeprazol auch eine gewisse Abhängigkeit machen kann? :-/

Liebe Grüße und ein schönes WE!

Britta

Skc2hog4gi PFaxn


Guten Morgen de Sächsin,

sorry, dass ich erst heute antworte, aber irgendwie habe ich grad zuviele Unternehmungen geplant und mein Tag ist zu voll.

Omeprazol (oder verwandte Wirkstoffe) macht (machen) laut Studien nicht abhängig. Die Therapie sollte, wenn keine Dauerbehandlung nötig ist (wie ja "eigentlich" in Deinem Fall), nach einigen Wochen abgesetzt und das Präparat nur noch bei Bedarf eingenommen werden. Also wenn man weiss, dass man essenstechnisch, z. B. bei einer Einladung, deutlich über die Stränge schlagen wird, nimmt man die halbe Dosierung ca. 30-60 Min. vor diesem Essen ein.

Was bei Dir passiert sein kann, ist vielleicht folgendes: Du hattest Beschwerden, die mit Omeprazol gelöst waren. Somit gab es für Dich keinen Anlass, an Deiner Ernährung und/oder an Deinem Lebensstil etwas zu verändern. Somit wurden die Ursachen, die zu Deinen Beschwerden führten, heimlich grösser und somit wächst auch der Bedarf an Omeprazol. Übrigens gibt es das wirklich, dass Patienten auf ein Präparat weitaus besser anschlagen, als auf ein anderes. Warum, ist meines Wissens nach nicht geklärt.

Darf ich Dir einen Tipp geben? Versuche doch, nach und nach Deine Ernährung umzustellen. Lass mal die bereits genannten Nahrungsmittel weg. Esse spätestens um 17 Uhr zu Abend und danach nichts mehr. Trinke viel Wasser, gelegentlich Kräutertee, am besten ohne Kohlensäure. Achte bei Fruchtsäften darauf, dass diese direkt gepresst sind und nicht aus Konzentrat hergestellt sind. Dann sind sie viel gesünder und viel bekömmlicher. Erst dann schleichst Du das Omeprazol langsam aus. Als fang mal an, jeden 2. Tag die halbe Dosierung zu nehmen. Über mind. zwei Wochen. Wenn Du Dich "sicher fühlst", nimm 2 Tage die halbe und einen Tag die normale Dosierung, wieder über mind. zwei Wochen. Mach Dir damit keinen Stress. Es dauert so lange, wie es eben dauert. Freue Dich über jede 20 mg, die Du nicht nehmen musst und werte das als Erfolg. Wenn Du eine Einladung zum Essen hast, nimm vorher die "volle Dosis" :=o

Wenn Dir etwas "bitter" vorkommt, iss es nicht. Bei Light-Produkten kann es gut sein, dass Du die Zuckeraustausch-Stoffe nicht verträgst. Geht mir übrigens genauso. Wenn ich sowas mal aus Versehen erwische, wird mir schlecht bis zum Erbrechen {:(

Da Du mit dem Darm auch Probleme hast, solltest Du Deine Ernährung auch diesbezüglich anpassen. Esse eher wenig Milchprodukte und diese möglichst ohne künstliche Zusatzstoffe. Naturjoghurt mit echten Früchten oder auch guter Marmelade. Schmeckt auch o:)

Ich weiss jetzt auch nicht, inwieweit Du Vollkornprodukte verträgst oder ob Dich diese blähen. Beschreib doch, wenn Du magst, Deine Ernährung ein bisschen, vielleicht kann ich Dir da noch weiter helfen.

Herzliche Grüße *:) :)*

d-e Sälchsixn


Danke für deine Antwort, Schoggi-Fan! :-D :)^

Beschreib doch, wenn Du magst, Deine Ernährung ein bisschen, vielleicht kann ich Dir da noch weiter helfen.

Na ja, im Moment ist das nicht so gesund... Ich ernähre mich jetzt zwar nicht von Fast Food u. auch nicht allzu fetthaltig (mag ich eh' nicht), aber ich esse eigentlich soweit alles. Bei manchem merke ich ja, dass ich es nicht vertrage, wie z. B. marinierter Hering oder saurer Fisch - das geht gar nicht u. scharfes vertrage ich auch nicht! Ich esse aber auch nicht zu scharf. Ansonsten bin ich eher so ein "Massiv-Esser". Das war ich als Kind schon. Ich mag morgens keine süßen Sachen. Ich esse lieber Wurst u. Käse auf's Vollkorntoastbrot. Bei Vollkornprodukten vertrage ich nicht alles, bekomme dann schnell mal dollen Magendruck u. Bauchschmerzen. Auch so Rohkostsalate, die ich zwar gerne esse, sind nicht so der Renner. Kommt aber auch immer auf die Masse an. Mein Fehler ist auch (habe mir das ganz blöd angewöhnt, war früher nicht so), dass ich zwischendurch öfter mal zu einer Scheibe Wurst oder Käse greife. Zwischendurch esse ich aber auch mal einen Apfel oder eine Banane. Konfitüre mag ich überhaupt nicht u. auch kein Nutella, ist mir zu süß. Ansonsten esse ich auch mal Schokolade, so 2 - 3 Teile am Tag (keine ganze Tafel, aber manchmal eben so eine Reihe von einer Tafel...). Morgens brauche ich meine Tasse Kaffee mit Kaffeesahne, da mein Blutdruck immer ziemlich unten ist. Bei Trinken passe ich gar nicht so auf. Über den ganzen Tag verteilt trinke ich 1 1/2 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure, ohne schmeckt mir leider nicht. Zum Mittagessen u. Abendbrot Saft zur Hälfte mit Mineralwasser gemischt u. nach dem Abendbrot noch 2 große Tassen Kräutertee, mit Zitrone u. Honig. (die Zitrone hier ist wahrscheinlich auch nicht das richtige) Ach ja, Joghurt esse ich meistens den mit den Früchten. Als ich noch Weight-Watchers gemacht habe, habe ich öfter fettarmen Naturjoghurt mit Früchtemüsli gegessen, ist mir vom Magen her aber gar nicht so gut bekommen. Generell bekommen mir einige fettarme Sachen, bzw., wenn ich mich fettärmer ernähre, auf den Magen nicht so gut... :-/ Anfänglich hatte ich dann auch immer Probleme mit meinem Darm, der hat auf die Umstellung auch meist beleidigt reagiert, das hat sich dann aber mit der Zeit gegeben u. vom Darm her ging's mir dann besser!

Ich habe meine Ärzte schon oft gefragt, ob ich vll. eine Diät oder Ernährungsumstellung machen sollte, die meinten immer, das würde nichts bringen... ":/


Seit einigen Monaten habe ich auch immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen. Das fing im Sept./Okt. letzten Jahres an, als ich ein Rheumamittel nehmen musste. Mein Magen reagiert sowieso auf die meisten Schmerzmittel. Erst hatte ich nur immer wieder dolle Magenschmerzen, dann hatte ich trotz Omeprazol dauernd Sodbrennen, dann war das Sodbrennen besser u. dafür kam die Übelkeit. Ich war im Februar zum Magenspiegeln, weil ich echt schon dachte, ich habe ein Magengeschwür oder meine 2 chron. Gastriten sind gerade sehr aktiv. Was soll ich sagen? Die 2 chron. Gastriten waren weg u. es ist auch sonst nichts gefunden worden, noch nicht mal Reflux! Wobei ich aber sagen muss, dass ich ohnehin so gut wie nie nüchtern Sodbrennen bekomme. Also könnte man ja doch denken, es liegt am Essen. Allerdings bekomme ich ohne Omeprazol von JEDEM Essen Sodbrennen. Diese Nacht war es auch wieder ganz schlimm: Ich bin von starker Übelkeit aufgewacht u. das zog sich bis nach dem Mittag hin. Ich frage mich echt, wo diese blöde Übelkeit seit Monaten herkommt. Ich habe schon eine ganze Zeitlang MCP, was mir sonst bei Übelkeit immer gut geholfen hat, dazu genommen u. es hat trotzdem nichts gebracht. Wenn mir übel ist, ist mir auch mit MCP trotzdem noch übel. Habe mich schon gefragt, ob es auch sein kann, dass ich das Omeprazol in der Dosis gar nicht mehr vertrage? ":/ Oder ob ich, was ich ja nicht 100 %-ig weiß, einen Zwerchfellriss habe u. die Übelkeit daher kommt? Das macht mich ganz schön fertig u. zerrt an den Nerven, wenn es einem dauernd übel ist. Bei mir ist es oft auch so, dass ich dann was essen muss u. dann wird's besser. Aber selbst darauf kann ich mich jetzt nicht mehr verlassen. Manchmal wird's mir auch (so wie heute) nach dem Essen eher noch schlechter... Komme mir echt langsam bekloppt vor: Bei der Magenspiegelung war es das erste Mal seit langem soweit alles okay u. trotzdem geht's mir nicht gut! Irgendwoher muss doch diese blöde Übelkeit kommen? Es ist auch egal, was ich da esse, selbst wenn ich mich sehr zurückhalte, kann es passieren, dass mir trotzdem übel ist! %-| :(v

Ich weiß nicht, ob ich unter diesen Umständen wirklich schaffe, das Omeprazol so nach u. nach abzusetzen, weil ich dann sofort wieder Sodbrennen bekomme. Wenn ich Sodbrennen habe, ist dann zwar meist die Übelkeit weg, aber es ist trotzdem ätzend, den ganzen Tag mit Sodbrennen rumzurennen. Werde aber auf jeden Fall versuchen, dass ich das mit der Ernährungsumstellung erst mal gebacken bekomme. Hatte die letzte Zeit nämlich schon paar mal angesetzt, mich wieder nach Weight-Watchers zu ernähren, was ja auch sehr gesund ist, habe aber da irgendwie dieses Mal nicht die Kurve bekommen, weil ich sehr frustriert war, dass es mir jetzt dauernd so mies geht vom Magen her... Aber besser mache ich es ja mit der jetzigen Ernährung dann auch nicht... :|N

LG und einen schönen Sonntag! @:)

Britta

SWchogg;i Fan


sorry, grad nur ganz kurz - hast Du einen aktuellen Heliobacter Pylori-Test?

dce Sä~ch6sin


Hallo Schoggi-Fan,

bei meiner letzten Magenspiegelung im Februar diesen Jahres wurden ja auch Proben entnommen u. auch auf Helicobacter getestet. Der war bei mir negativ. Das ist ja das Merkwürdige: Sonst, wenn es mir so schlecht ging, war immer irgendwas, so gut sah es noch nie aus wie bei der letzten Magenspiegelung u. trotzdem fühle ich mich nicht so. Sie werden ja wohl nicht meine Proben vertauscht haben! :-/

auch nicht allzu fetthaltig (mag ich eh' nicht),

Hier habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt: Ich esse schon hin und wieder Fleisch, was durchwachsen ist, aber nicht gerne mit so einer dicken Fettschwarte... Aber das ist ja auch Fett u. das oft "versteckte" Fett in der Wurst sollte man auch nicht vergessen. Meistens esse ich zwar Lachsschinken u. Hähnchenbrust als Wurst, aber hin u. wieder eben auch mal Salami oder Mettwurst u. da ist ja schon ganz schön Fett drin... :-/ Oh, ich merke schon selbst, dass sich das gerade nicht so gesund anhört... :|N

LG! @:)

Britta

SAchokgg`i FIan


hallo de Sächsin,

da bin ich mal wieder. Sorry, aber ich hab leider nicht so oft Zeit, mich hier im Forum aufzuhalten. Dass die Proben vertauscht wurden, glaub ich eigentlich weniger. Auszuschliessen ist es nicht, aber höchst unwahrscheinlich. Es sei denn, die Biopsien wurden bereits in der Arztpraxis vertauscht. Deine Symptombeschreibung (Übelkeit) liess mich an eine H. Pylori-Gastritis denken, aber das würde man auch an der Magenschleimhaut sehen, bzw. erkennen können.

So, wie Du Deine Ernährung beschreibst, würde ich da einmal den Hebel ansetzen, um mit dem PPI herunterfahren zu können. Und dann versuche, wie ich schon beschrieben habe, den PPI schrittweise abzusetzen (regelrecht auszuschleichen). Die Umstellung Deiner Ernährung wäre auch eine gute Sekundärprophylaxe für Deine Darmproblematik.

Melde Dich doch, wie es Dir so ergeht,

:)* @:)

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