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Schebo Tumor M2-PK Test auf Darmkrebs

JOetam\ixo hat die Diskussion gestartet


Hallo@all, Ich muß zugeben das ich ein ängstlicher Typ bin und mir bei jedem Zucken und Ziehen gleich immer Angst bekomme. Nun habe ich seit einiger Zeit Schleim im Stuhl (nach näherem hinsehen). und ab und an ein ziehen im linken Unterbauch und wenn man das in der Suchmaschine eingibt...landet man auch auf Internetseiten..das sind Symptome bei Darmkrebs.Nun habe ich von dem neuen Schebo Test gehört.Den habe ich dann durchgeführt und er ist Negativ (keine Anzeichen für ein Darmkrebsgeschehen).Dann bin ich zu meinem Gastrodoktor...der meinte..den kennt er garnicht und das er keine Kassenleitung ist und für ihn somit nicht relevant!!Das stimmt!!Der ist neu und wird "noch" nicht von den Kassen bezahlt, aber den gibt es in Apotheken und als Laborfacharzleistung. Was meint Ihr dazu, da ich durch den Doktor natürlich verunsichert wurde. Hat jemand von Euch Erfahrung und was sagen Eure Ärzte. Ich bin vom Dorf!!Danke

Antworten
NvewbViepostexr


Tests wie dieser sind oft nicht besonders spezifisch.

Das heißt die können zwar einen Tumor vielleicht einen Tumor entdecken, können aber auch oft Falschalarm auslösen.

Es ist wie Hämoccult und Darmkrebs.

Außer Darmkrebs, kann ja auch eine andere Blutungsquelle, sogar nocht gut durchgebratenes Fleisch das man gegessen hat, einen Hämoccult-Test positiv ausfallen lassen.

Falls du tatsächlich wissen möchtest ob du an Darmkrebs leidest, oder ob du Darmkrebs in den nächsten Jahren kriegst, dann kann ich dir folgendes sagen:

Darmkrebs entsteht nich einfach von allein, es sind eine Menge Faktoren die dazu führen. Ungesundes Essen, zu viel Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse, Alkohol, Rauchen können so eine Entstehung begünstigen.

Außerdem entsteht sehr oft so ein Darmkrebs auch aus Darmpolypen.

Darmpolypen sind gutartige Gebilde in Darm die nach einigen Jahren mal entarten können, und zu Darmkrebs führen können.

Solche Polypen kann man erkennen wenn man eine Coloskopie macht.

Das ist eine Untersuchung die in leichter Narkose gemacht werden kann, oder auch ohne Narkose sogar.

Dabei wird ein langer Schlauch durch den After in den Darm eingebracht und der Darm aufgeblasen und durch eine Optik observiert.

So kann man frühzeitig genug solche Polypen finden, und die auch entfernen, ohne Operation, sondern während einer solchen Coloskopie. Natürlich kann man auch Darmkrebs und chronische entzündliche Veränderung des Darmes frühzeitig damit erkennen.

So eine Coloskopie, dauert nicht lange, vielleicht 15-20 Minuten, ist relativ schmerzfrei, und wird von den Kassen bezahlt.

Du kannst eine machen, evtl. vorhandene Polypen entfernen lassen, die nächste wäre dann nach 3-5 fällig, je nach Anzahl von Polypen, Familienanmnese (das heißt ob viele Krebsfälle in der Familie, und was für Krebsfälle), und individuelle Risikofaktoren (Rauchen, Alkohol, Essen).

Sie ist die beste Methode zur Vorsorge für einen Darmtumor, der durch seine geringe Symptomatik heute relativ spät entdeckt wird.

Fall dir die Coloskopie zu aufwändig ist, gibt es auch folgenden Vorschlag, und zwar eine Rektosigmoidoskopie.

Weit mehr als die Hälfte aller Darmkrebse wachsen im Rektum und Sigmoideum, und sind somit auch durch eine Rektosigmoidoskopie zu erkennen. DieUntersuchung ist schneller als eine Coloskopie, und dennoch aussagefähig.

Ich würde trotzdem eine Coloskopie machen lassen, im Rahmen der Nachsorge, in den USA gehört das zur Standardkrebsvorsorge, so wie PAP-Test bei Frauen.

Diagnostische Test wie die, die du beschrieben hast, sind einfach zu unspezifisch.

aZbcx-


abklären

Hallo!

Ich würde Dir auch auf alle Fälle empfehlen, Deine Symptome

mit einem Arzt abzuklären, dem Du vertraust und wo Du Dich

wohl fühlen kannst.

Ich habe im Sommer auch eine Spiegelung machen lassen,

egentlich aus reiner Routine und Zufall, aber dabei wurde mir ein

"noch" gutartiges Adenom entfernt, was sich in den nächsten

Jahren zu Krebs hätte entwickelt können - also ein sehr glücklicher

Zufall! Aber ein guter Arzt wird Dir sagen können, was Du zu tun

hast.

Deine geschilderten Symptome können auch noch tausend andere

Ursachen haben (Reizdarm, Entzündungen am Darm oder was ganz

anderes, u.a. harmloses...), aber ich kann Dich gut verstehen, ich

gehöre auch zu denen, die immer das schlimmste befürchten

und auf jedes Zipperlein im Körper hören.

Aber das wichtigste noch zum Schluss:

Gib nie wieder Symptome in einer Suchmaschine ein!

Ich habe das auch getan und bin in einen Kreislauf aus Angst

und Symptomen geraten, aus dem ich bis heute noch nicht

vollständig befreit bin! Lass die Finger von Suchmaschinen.

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