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Omeprazol macht abhängig?

Scu:zanxna hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forumteilnehmer,

nehme, als Magenschutz, seit vielen Jahren Omeprazol. Jetzt habe ich von einer Studie gelesen, die beweist, dass Omeprazol

abhängig macht. Wer es einmal lange genommen hat, kommt micht mehr davon los. Ich habe es versucht. Mein Hausarzt

meinte, ich soll es nur noch jeden 3. Tag nehmen. Es ist unmöglich. Ich bekomme schon am 2. Tag tierische

Magenschmerzenm und kann nicht essen. Habe viele erfoglose Versuche gestartet mit dem Erfolg, dass ich es wieder täglich

nehme. (Dieses Medi schädigt auf Dauer die Knochensubstanz, sagt mein Hausarzt)

Hat jemand damit Erfahrung ? ???

Viele Grüße *:)

Suzanna

Antworten
H|erman_the_JGerxman


Bei Omeprazol gibt es einen so genannten Rebound-Effekt der bewirkt, dass der Magen längere Zeit nach Absetzen des Medikaments vermehrt Säure bildet. Nach Aussage einiger Forumsteilnehmer hier kann dieser Effekt bis zu 6 Monaten anhalten. Wenn Du mehr wissen willst, möchte ich Dich auf den Thread "Refluxerkrankung" hier im Forum hinweisen. Fang am besten von hinten an zu lesen, da der Thread sehr lang ist.

Als Alternative zu Omeprazol und anderen Protonenpumpenhemmern ( ich nehme Pantoporazol) käme eventuell ein H2-Hemmer in Frage, z.B. Ranitidin.

Weshalb nimmst Du das Omeprazol?

Gruß Herman

Huerm(an_tihe_Gerxman


[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/1153/]]

Hier ist noch der Link zum Thread.

m[olxli2


Suzanna

Persönliche Erfahrung leider nicht ,aber du kannst als Magenschutz mal früh als erstes Haferschleim essen.1 kleine Tasse reicht da schon.es gibt auch von Kölln die löslichen Haferflocken,mit heißen Wasser aufgießen umrühren- fertig,bisschen Zucker wegen des Geschmacks und eine Prise Salz,du brauchst das Omeprazol seltener-probier es aus.Viel Erfolg.

Berichte mir wie es Dir bekommt.

T%rulVlaRpull"a


ja ich finde auch, dass es abhängig macht.

ich nehme Omep seit ca. 3 Jahren. Mal öfter , mal in Abständen. Letztes Jahr im Sommer hab

ich mal versucht, es nicht mehr zu nehmen. Hab Heilerde genommen. 3 Wochen hab ich

"durchgehalten".

Hab es zuletzt 2 x Woche genommen. Wenns das Sodbrennen und der damit verbundene

Reflux fast unerträglich wurden.

Seit einiger Zeit bemerke ich an mir starke Nebenwirkungen. Ich meine, an das Blubbern

im Bauch und die damit verbundenen Blähungen gewöhnt man sich ja irgendwann. Aber

ich bekam Gelenk- und Muskelschmerzen. Konnte das erst garnicht einsortieren. Fast

so wie rheumatische Beschwerden. Erst am Ellenbogen, dann in den Fingergelenken und

zum Schluß am rechten Hüftgelenk.

Mein Arzt hat gemeint, ich solle auf Nexium umschwenken. Aber da sind die Nebenwirkungen

genauso stark.

Hab mir in der Apotheke Ranitidin geholt. Nehme es auch 2 x Woche und derzeit komme ich

damit zurecht. Ich hoffe, es bleibt so und ich kann das Zeugs auch mal absetzen.

Ich hab gelesen, dass die PPHs das Calcium in der Nahrung nicht aufspalten können und

auf Dauer die Knochensubstanz leidet. Osteoporose willkommen - oder so. Nee danke,

ich versuche es jetzt mit Ranitidin und ganz weg davon zu kommen.

LG Trulla

F<orgXerxon


Hallo alle Protonenpumpenhemmer-Abhängige,

es ist nicht nur die nach Jahren drohende Osteoporose, wie durch Studien ermittelt wurde, sondern auch das Risiko einer Lungenentzündung, Allergie und Nährstoffverluste, mit denen man rechnen muß.

Eine Alternative wäre Natriumhydrogencarbonat und natürlich eine adäqate Kost nebst ausreichend Wasser.

Frdl. Gruß

Kurt Schmidt

TErul+laRDulla


is das Natron ? oder was ? und was bezeichnest du als adäquate Kost? streng fettarm oder wie?

lg Trulla

dOon-diDgi#talxus


Habe auch schlechte Erfahrungen mit Omeprazol gemacht :

Wegen Reflux habe ich 6 Wochen alle 2 Tage 2o mg genommen - es ging

mir richtig gut ( konnte Süßigkeiten essen und auch hin u. wieder mal

Wein, Bier oder ein Schnäpschen)

Aber nach ca. 1 Woche hatte ich starke Schlafprobleme d.h.: ich konnte

zwar einschlafen, wurde aber nach ca. 1/2 bis 1 Stunde wieder hellwach und bin

dann am frühen Morgen vor lauter Erschöpfung wieder eingeschlafen, bis um

7.00 der Wecker klingelte. Tagsüber bei der Arbeit war ich wie gerädert und

schleppte mich mit Kaffee durch. Es war ein Teufelskreislauf.

In einer schlaflosen Nacht habe ich nachgedacht, woher diese Schlafstörungen

wohl kommen würden - was habe ich in meinem Leben verändert, was das

auslösen kann ?

Eigentlich nichts, bis auf die Einnahme von Omeprazol, dachte ich.

Am morgen las ich dann den Beipackzettel und es stand tatsächlich was von

Schlafstörungen drin.

Ich nahm keine Tablette mehr ein, aber am nächsten Tag ging es los !

Tierische Bauchschmerzen und einen Druck im Oberbauch, daß ich dachte,

mein Brustkorb zerspringt. So muß es wohl sein, wenn man einen Herzinfarkt

hat.( es fehlten aber die charakteristischen Zeichen wie Schmezen im Kiefer, Schmerzen

in den linken Arm zur Kleinfingerseite oder der kalte Schweißausbruch)

Ich dachte, es ist wohl das sogenannte Roemheld-Syndrom.

Ab ins Bett und die Heizdecke volle Pulle auf den Bauch und zur Schmerzbekämpung

800mg Ibuprofen.

nach ca. 1 Stunde kamen ein paar ganz lange Aufstoßer und ein paar kräftige

Pupser und es ging mir schlagartig besser.

Konnte dann auch schlafen.

Am nächsten Tag habe ich schon vor dem Frühstück 25 Tropfen Iberogast genommen

und so ist es jetzt z.Z. vor jeder Mahlzeit.

Die Schlafstörungen sind weg und mit Iberogast lässt sich auch gut leben.

Bin froh, daß ich vom Omeprazol nach 6 Wochen abspringen konnte und werde es

nicht mehr nehmen.

Hat noch jemand die Erfahrung mit den Schlafstörungen gemacht ?

B{lacakRosxe84


Mein Arzt wollte mich wegen meiner Magen/Darm Probleme auch mit Protonenpumpenhemmern abfertigen. Nach 4 Wochen habe ich das Zeug dann selber abgesetzt und dann musste ich 2 Wochen lang die Schmerzen der vermehrten Magensäure aushalten. Danach habe ich die Ernährung und die Essenszeiten umgestellt und jetzt geht es mir wieder einigermaßen gut. In 2 Wochen gehe ich zu einer Heilpraktikerin und lasse mich dort beraten. Momentan esse ich, sobald ich Sodbrennen bekomme, eine Scheibe Toast. Das hilft ziemlich gut, die Magensäure aufzusaugen.

BslPackaRose8x4


@ don-digitalus

Ja, die Schlafstörungen hatte ich bei Omep auch {:(

S_chRoggi Fxan


hier gibt es einen Thread mit gleicher Fragestellung: [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/526393/]]

*:)

HZermaXn_the:_Germaxn


Ich würde ja sofort mein Pantoprazol absetzen, wenn ich eine realistische Alternative zu den PPI hätte. Ich ernähre mich schon sehr gesund, mit viel Eiweiß und vermeide alles, was die Magensäure lockt. Aber so ganz weg sind meine Beschwerden eben oft doch nicht.

H@ermanh_Xthe_9GerYman


[[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/magen_darm/reflux_sodbrennen/article/589932/saeure-rebound-praxis-keine-konsequenz.html?sh=3&amp;h=1179032385]]

Diesen Link habe ich zu dem Thema gefunden.

l{eucHhte1n_de aurxa


Mir ist nur aufgefallen, dass Omep irgendwann nicht mehr wirkt, man also die Dosis erhöhen muss, oder es erst nach einigen Tagen wirkt, obwohl es vorher nach einem Tag gewirkt hatte. Außerdem habe ich bei mir beobachtet, dass die Einnahme zu Verstopfung führt, steht auch in der Packungsbeilage unter Nebenwirkungen!

Abhängig macht es wahrscheinlich schon, zumindest in dem Sinne, dass man eben die Dosis erhöhen muss oder was auch immer... :-/ ...Ich nehms auch seit Jahren, aber nicht dauerhaft!

r-avXeroxmeo


hallo,

ich nehme seit bald 5 jahren Omeprazol. Und habe trotzdem noch die bekannten Probleme Nebenwirkungen.

Ich nehme täglich 40 mg

Meist geht es mir einigermassen gut damit. Manchmal spinnt mein Magen wieder total.

Wenn ich jedoch versuche es abzusetzen, so bekomme ich, wenn ich morgens keine Tablette nehme, weil ich Sie vergesse, ca. gegen 13.00 Uhr ein starkes frieren im Körper,hauptächlich um den Magen/Bauchbereich. Mir schießen dann regelrecht Stiche durch den Bauch bis in den Rücken. Es sind lebensbedrohliche Schmerzen die immer schlimmer werden. bin deswegen schon des öfteren in der Notaufnahme gelandet und habe omep infusionen bekommen.

Ohne geht gar nicht

BEI WEM IST DAS GENAUSO ??? ??

Alle drei Tage eine Tablette ist für mich schwachsinn. Vielleicht kann man ja ganz langsam reduzieren, damit sich der Körper dran gewöhnen kann. Hat das schon einer probiert? z.b von 40 mg auf 20 +10 mg, vielleicht ein Monat später auf 20 mg ein Monat später vielleicht auf 10 + 5 oder nur 10 mg?

Wer möchte mit mir so einen test probieren und mit mir kommunizieren.

Ich hab es nähmlich satt !!!!

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