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Omeprazol macht abhängig?

D2ennixs31


Ich habe auch starke Probleme mit Omeprazol.

Nehme jetzt seit ca. 3 Jahren durchgehend Omeprazol sobald ich es absetze bekomme ich starke Magenschmerzen und das Gefühl einen Herzinfarkt zu erleiden (von den Schmerzen her) Desweiteren ein stark negatives Gefühl das vom Magen her auszustrahlen scheint und starke Unruhe und Angstzustände +kalten Schweis auslöst(besser kann ich es nicht beschreiben Magen und Psyche scheinen da zusammen zu hängen) Ich wache Nachts panisch auf mit dem Gefühl "sterben zu müssen" ich konnte dies erst garnicht zuordnen. sobald ich wieder eine Omeprazol nehme geht es mir relativ rasch wieder besser.

Vor kurzem habe ich (mal wieder)versucht es abzusetzen und habe erst gedacht das ich das ja relativ gut weggesteckt habe (Habe bis jetzt Täglich 1 mal 20mg genommen bei bedarf ab und zu auch mal abends eine zusätzlich) Doch es hat sich schnell gerächt Meine Speiseröhre wurde wieder Stark verätzt starke Magenschmerzen und das ständige Gefühl von Herzschmerzen (was wahrscheinlich eher die Speiseröhre ist hoffe ich) Habe schnell und gründlich wieder angefangen Omep zu nehmen ohne großen Erfolg Habe dann auf Morgens und Abend 20mg erhöt auch das ohne großen Erfolg nehme jetzt Morgens 40mg meine Probleme haben sich wieder verbessert sind aber immernoch vorhanden ! nicht so wie vor dem Versuch abzusetzen wo ich durch Omep eigentlich Problemfrei war bis auf gelegentlich leichtes Sodbrennen.(es fällt zu Zeit schwer wieder einen "normalzustand" zuerreichen was die Magenprobleme angeht (stehe jetzt jeden Morgen mit scherzen auf die sich durch die einahme verbessern aber sich doch über den Tag verteilt des öfteren wieder in Unwohlsein und Stichen im Magen bemerkbar machen) Hätte ich gewusst auf was für ein Teufelszeug ich mich da einlasse hätte ich es nie genommen.Ich emfinde meine Situation als ausweglos da die Probleme die durch das absetzen entstehen absolut unerträglich sind und mir beim bloßen Gedanken daran"das Blut in den Adern gefieren lässt"

Ich hoffe irgendjemand weiß rat

WPiYestl9ixe


Ich wusste gar nicht, dass diese Medikament einen solchen Ruf hat ":/

Ich nehme Pantoprazol 20mg abends, als Magenschutz zum Marcumar und wegen Magenprobleme die ich siet der Marcumartherapie hab. Seit ich das nehme geht es mir richtig gut, ich habe keine Übelkeit mehr, keine Magen – oder Gallenschmerzen mehr und ich kann wieder alles essen :-)

Schlafproebleme hab ich auch, aber die hatte ich schon vorher ":/

Ich soll das Medikament so lange nehmen wie das Marcumar – also lebenslang :-/ da machen mir die Aussichten auf die Konochenerkrankungen doch bissel Bammel ":/

Ich gehe mal davon aus, das Omeprazol und Pantoprazol die gleiche Wirkung haben?

M}aer"add


Ich nehme Omep schon zwei Jahre und habe weder Nebenwirkungen noch sonst irgendwas. Meinen Calcium- und Vitamin D Spiegel lasse ich regelmäßig prüfen, bisher ist alles in Ordnung. Wenn ich es nicht nehmen würde hätte ich sicher inzwischen bereits Geschwüre und evtl. auch lebensbedrohliche Magenblutungen. Man sollte das Risiko beider Seiten kennen und nicht nur von einer sprechen.

Dass man es langsam absetzen soll hat mit dem Feedbackmechanismus des Gastrins zu tun. Gastrin regt die säureproduzierenden Zellen dazu an Salzsäure zu produzieren und freizusetzen. Sinkt der pH im Magen (also starke Säure), so sinkt auch das Gastrin ab, weil es ja nicht mehr anregen muss. Steigt der pH (weil durch das Omep die Zellen ja gehemmt werden), so steigt entsprechend natürlich das Gastrin an. Es dauert etwa anderthalb bis zwei Wochen bis es wieder auf Normalniveau ist und dann der Mechanismus wieder physiologisch normal funktioniert. Man kann sicherlich beim Absetzen strenge Kost halten und mit Heilerde helfen, um wenige Probleme zu haben.

Eine richtige Abhängigkeit mit Entzugssymptomen gibt es bei Omep nicht, daher finde ich die Begriffswahl etwas unglücklich.

HGannYa-xMaria


Nicht zu vergessen ist auch, dass langjährige PPH-Therapie zu Vitamin B12-Mangel führen kann! :-|

MIaeraxd


Auch nicht zu verachten ist, das das permanente Weglassen von PPIs auch zu Vitamin B12 Mangel führen kann, denn wenn die Schleimhaut einmal im Eimer ist, ist auch der Intrinsicfaktor dahin. Von den elenden Schmerzen bei Geschwüren und einem drohenen Durchbruch mit Blutng schrieb ich ja bereits.

Auf seine Vitaminversorgung achten kann man durchaus zusammen mit der Einnahme von PPIs machen.

Ä*ngst-li<che8x3


@ Maerad

2 Wochen klingt ja gut :)^ Andere berichten hier von Monaten oder Jahren...

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