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Magenspiegelung abgelehnt, da Aok Mitglied

HperzE-Lesxemami


Heute hatte ich wieder ein Anruf von der AOK. Sie haben jetzt am 30.06.10 einen Termin mit der Geschäftsleitung des Krankenhauses gemacht um diese Problematik zu klären. Danach werden sie sich wieder melden. Zumindest habe ich einen Stein ins rollen gebracht. Was ich wirklich super finde, ist dass die AOK sofort reagiert und den Sachverhalt klären will. Dadurch hat sie bei mir schon mal wieder Pluspunkte.

@ zuza

Wir haben in unserer Stadt nur eine Internistin, die ambulante Magen-, und Darmspiegelung macht. Sonst halt niemand mehr. Halt stimmt nicht ganz. Bei Darmspiegelung macht es das KKH auch ambulant, also mit Ü-schein. Nur halt nicht bei der Magenspiegelung. Da verlangen sie ein Einweisungsschein. Wenn dort im KKH etwas nicht stimmt, wird es am 30.06. sicherlich rauskommen. Dann kann auch gehandelt werden.

@ the-caver

Ich bin jetzt erst mal gespannt was am 30.06. rauskommt. Es betrifft ja schließlich nicht nur mich allein. Es sind auch noch viele andere Versicherte da.

pDepxs


Bin auch mal gespannt was da rauskommt ???, bin nämlich auch bei der AOK.

Also wie schon gesagt kann man bei uns auch nur zur Coloskopie ambulant ins Krankenhaus gehen, Magenspiegleung geht nur beim niedergelassenen Internisten.

sbch!neidexrin


Hi Herz-Lesemami,

ah ok wegen der Zulassung.

Es ist schon unverständlich warum Ärzte sich machmal so verhalten da kann man doch nichts dafür das die KK wenig an Ärzte zahlt.

LG

m)oon6nzighxt


hallo!ich habs ein wenig mitverfolgt. ich habe auch im kh gearbeitet und wir hatten überhaupt keine kassenzulassung. egal für welche fachrichtung. im klartext: alle ambulante untersuchungen können bei uns nicht gemacht werden. dafür haben wir in der stadt mind. 2 ärztehäuser und überall noch weitere fachärzte verstreut.natürlich ärgert es einen wenn man umsonst dort hin geht. aber letztendlich kann der arzt auch nichts daran ändern. bin echt gespannt was bei dem gespräch rauskommt!liebe grüße @:)

H,er>z-Lese!maFmi


@ moonnight

Umsonst wäre der Weg nicht gewesen, wenn ich woanders versichert gewesen wäre. Das KH bietet es schon ambulant an, aber halt bei Magenspiegelungen nur mit Einweisungsschein. Manche Kassen zahlen es und meine halt nicht. Aber mittlerweile muss ich sagen, dass es ok ist wie die AOK handelt. Das KH bekommt doch bestimmt mehr Geld bei einer Einweisung, auch wenns nur ambulant gemacht wird. Das heißt für mich erst einmal, dass dort etwas nicht richtig abläuft. Wenn sie keine Zulassung haben, dann sollen sie das nicht anbieten. Aber wie gesagt, warum genau und was dort raus kommt, werde ich am 30.06. oder etwas später erfahren. Ich finde es wirklich klasse, dass die AOK reagiert.

LG

mSoo\nnsighxt


hmmm... da bin ich mal gespannt was rauskommt! aber berichtest uns dann auf jedenfall ;-)

z+u7za


na eher ist die frage, wie sich das krankenhaus verhält – für eine simple magenspiegelung eine stationäre fallpauschale abzurechnen, ist sicherlich nicht korrekt. da hat man schnell mal die staatsanwaltschaft im haus ... siehe momentan auch die drk-kliniken in berlin (wobei dort ja im MVZ von assistenzärzten facharztleistungen abgegeben wurden, wie dies ja im stationären betrieb durchaus üblich ist – die sind ihre ambulante zulassung schon so gut wie los). also da hat jetzt die aok kein problem, sondern das krankenhaus!

taher-caFveIr


na eher ist die frage, wie sich das krankenhaus verhält – für eine simple magenspiegelung eine stationäre fallpauschale abzurechnen, ist sicherlich nicht korrekt.

Das ist falsch: Die Magenspiegelung ist im AOP-Katalog (Verzeichnis der ambulant erbringbaren OPs und Prozeduren) eine "Sternchen-Leistung", d.h. sie kann bei Vorliegen bestimmter Kriterien (AEP-Kriterien) auch statioär erbracht werden.Im Konfliktfall wird vom MDK geprüft, ob die Kriterien erfüllt sind, wenn man sich nicht einig wird und die Kasse nicht zahlt, gehtes zum Sozialgericht. Nix Staatsanwaltschaft. Leider ist es momentan sehr in Mode, Krankenhäusern unlauteres Handeln zu unterstellen, weil auch Journalisten sie unseriöse Prapaganda der Krankenkassen unreflektiert weiterverbreiten. Die Realität sieht allerdings (unter anderem aufgrund des hochkomplexen Abrechnungssystems für Kliniken) *ganz* anders aus.

Im vorliegenden Fall wurde ja eine Einweisung ausgestellt – also muss derjenige, der sie geschrieben hat, ja irgendwie der Ansicht gewesen sein, dass eine stationäre Durchführung gerechtfertigt war. Die Klinik hat natürlich das Recht, *keine* ambulanten Gastroskopien zu machen, wenn sie das nicht kann oder will. Sie muss die stationäre Durchführung dann natürlich auf die Fälle berücksichtigen, die ein AEP-Kriterium erfüllen. Einfach Hinz und Kunz stationär zu gastroskopieren, geht natürlich nicht.

Oh, in einem Punkt muss ich mich korrigieren: Wenn das KH die Gastroskopien als AEP-Leistungen durchführt (und nicht aufgrund irgendwelcher Sonderverträge), düfen sie meines Wissens nach (aber ich kann mich irren, bin ja kein Sozialrechtsexperte) AOK-Patienten *nicht* anders behandeln als sonstige Versicherte – obwohl die Versuchung da manchmal in der Tat groß ist...

Grüße

kOlein1ereli


Ich verstehe den ganzen Beitrag und den Stress nicht.

Ich habe damals von meiner Hausärztin eine Überweisung bekommen. Ich bin dann zum Internisten meiner Wahl in einem Krankenhaus gegangen und habe die Magenspiegelung ambulant ohne Spritze in 15 Minuten über die Bühne gebracht.

Ich habe das Gefühl, dass hier aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird. Man lässt sich überweisen an einen Internisten des Vertrauens, lässt die Spiegelung ambulant mit Spritze durchführen und fährt dann mit dem Taxi wieder heim, wenn man niemanden hat, der einen abholt.

Aber warum einfach, wenn es auch umständlich geht ;-D

EThemaXliger NuRtzer x(#325731)


Hast du die Beiträge hier gelesen? Dann wüsstest du das es in ihrer Nähe nur noch eine iNternistin gibt die das ambulant macht, und diese einens chelchten Ruf hat.

Vielleicht mancht man deshalb

aus einer Mücke ein Elefant

weil man nicht jeden x-beliebigen da dranlassen möchte ...

k>leiYner*eli


Hast du die Beiträge hier gelesen?

Ja.

Sie schrieb doch selbst:

In die nächstgrößere Stadt könnte ich schon fahren, aber ...

Für Unflexibiltät der TE kann ich nichts.

Es wurde doch bereits mehrfach geschrieben, dass sie woanders hingehen soll.

Manche Leute wollen sich auch nicht helfen lassen.

Vielleicht wollte sie nur mal ihren Frust über die Antwort des KH ablassen.

Ist doch auch ok.

Aber dann bitte nicht die Leute anpöbeln, die hier Vorschläge unterbreiten.

HBerz-uLe(semamxi


@ kleinereli

Wann habe ich jemanden angepöbelt?

Eigentlich geht es auch gar nicht darum ob ich woanders zum Internisten kann, oder nicht. Sondern doch nur, dass die ambulante Magenspiegelung im Krankenhaus abgelehnt wurde, weil ich AOK Mitglied bin.

Übrigens habe ich einen anderen Internistin aufgesucht, wo ich einen Termin bekommen habe. Aber darum geht es nicht. Achja, du sagtest, dass du zu einer Internistin deiner "Wahl" gegangen bist, und dort eine Magenspiegelung ambulant hast machen lassen. Das habe ich auch, das Krankenhaus war meine 1. Wahl.

H;erz-LBesxemami


@ the-caver

ich hab eine Frage an dich? Was heißt stationär?

Ich habe bisher immer angenommen, dass stationär bedeutet, wenigstens eine Nacht dort verbracht zu haben. Aber das ist dort bei der Magenspiegelung ja nicht der Fall. Man geht vormittags hin, wird in dem Untersuchungszimmer gebracht, beantwortet evtl. noch ein paar Fragen, bekommt die Spritze. Nach der Untersuchung wird man zurück aufs Zimmer gebracht, wo man seinen "Rausch" ausschläft und nachmittags von einer Begleitperson abgeholt wird. Zählt das auch zu stationär?

EFhemaliger\ Nutzer$ (#3235731)


Die ambulante Magenpsiegelung wurde abgelehnt weil es keine ambulante war, da du eine Einweisung und keine Überweisung hattest ...

H<erz-Lsesemaxmi


@ moonnight

Sicher werde ich weiter berichten. Mal sehen, was bei der Besprechung rauskommt und was es für uns AOK Versicherte zumindest hier an diesem Wohnort bedeutet. :)z

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