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Erfahrungen bei der medikamentösen Aufösung von Gallensteinen

SzeraDna hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich wollte mich mal umhören ob jemand von euch Erfahrung mit der medikamentösen Auflösung von Gallensteinen hat.

Ich selbst habe einen Stein (6mm) und Gallengries, der damit beseitigt werden soll. Der Arzt warnte mich vor Durchfall, mein Stuhl wurde aber ganz im Gegenteil eher härter. Außerdem habe ich seit ich die Medikamente nehme mehr Gallenkolliken als zuvor, fast alle 2-3 Tage. Kann das denn überhaupt sein? Oder bedeutet das dass vielleicht doch nicht die Galle schuld ist sondern die Schmerzen irgendwo anders herkommen?

Für Antwort und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar!!! @:)

Antworten
p]eps


Mal eine blöde Frage: Warum lässt du dich nicht operieren?

Rton6ja2-0x10


@ peps

Ich würde auch eher eine medikamentöse Behandlung einer operativen vorziehen. Eine Operation bringt immer viele Risiken mit sich!

@ Serana

Das interessiert mich auch. Bei mir wurde auch Gallengrieß festgestellt. Welche Beschwerden hast Du? Auch Magendrücken?

pCewps


@ Ronja2010

Ich würde auch eher eine medikamentöse Behandlung einer operativen vorziehen. Eine Operation bringt immer viele Risiken mit sich!

Diese Option hatte ich nicht, eine medikamentöse Auslösung wurde nicht mal in Erwägung gezogen und ich hab keine Ahnung ob so etwas überhaupt erfolgversprechend ist ":/ .

GAovurymeta


Diese Option hatte ich nicht, eine medikamentöse Auslösung wurde nicht mal in Erwägung gezogen und ich hab keine Ahnung ob so etwas überhaupt erfolgversprechend ist

Dasliegt an der Größe des Steines und an der Menge der vorhandenen Steine. 6mm ist nicht wirklich groß. Ich habe Steine gesehen, die waren so groß wie ein Tischtennisball.

Die Koliken wirst du haben, weil eben etwas in Bewegung kommt. Der Stein löst sich ja nicht in Nichts auf, sondern die Partikel bahnen sich eben auch ihren Weg nach "draußen".

pheps


Dasliegt an der Größe des Steines und an der Menge der vorhandenen Steine.

Ich hatte nur einen Stein (ca. 1 cm) und musste operiert werden, allerdings notfallmäßig da sich meine Gallenblase entzündet hatte weil ich zu lange gewartet hatte |-o .

Sner{anxa


mein arzt riet mir von der operation ab und meinte wir sollten es erstmal medikamentös probieren, da ich sehr jung (23) bin und eigentlich auch nicht der typische kandidat für gallensteine. mein stein ist außerdem sehr klein und die steine sind röntgennegativ, was bedeutet dass sie zu großer wahrscheinlichkeit nur aus cholesterien bestehen und deswegen sehr wahrscheinlich durch die medikamnete zersetzt werden können.

ich fand den vorschlag sehr gut da ich bis mitte juli sowieso beruflich so eingespannt bin, dass ich mich nicht operieren lassen kann.

also kann es durchaus normal sein dass man noch mehr schmerzen hat mit den medikamenten?

zu den beschwerden: hatte vor einem jahr zum ersten mal eine gallenkolik. richtig schlimme schmerzen nachts im rechten oberbauch bis in den rücken, die sich werder durch bewegung noch sonst irgendwas gebessert haben. außerdem wurden sie auch durch einnahme von schmerzmittteln kaum besser. dann war erstmal ein halbes jahr ruhe und nun seit anfang des jahres hatte ich ca. dreimal wieder diese koliken. bis eben die diagnose gallenstein und gries getsellt wurde und ich vor ca. 2-3 wochen mit den medikamenten angefangen habe. seitdem liege ich nun des öfteren immer wieder mal eine ganze nacht wach vor schmerzen....

G@ourxmeta


Bekommst du denn zusätzlich Schmerzmittel?

Buscopan/Tramal hat mir bei meinen Nierenkoliken gar nicht geholfen. Erst Diclofenac, hochdosiert als Zäpfchen brachte Erleichterung. Die musst du dir aber verschreiben lassen.

p:epsi78x4


Hallo!

Das mit den vermehrten Koliken seit der Einnahme der Medis lässt sich folgender Maßen erklären: Dein Gallenfluss wird angeregt, dementsprechen spült das Zeug auch den Grieß raus, das kann dann zu Koliken führen... aber je öfter du eine Kolik hast desto eher bleibt da mal was hängen und entzündet sich bzw. ist sowieso sehr gereizt was dann eher zu ner Entzündung führen kann. Ich würds auf jedenfall mal dem Arzt erzählen und oft Leber/galle Blutwerte kontrollieren.

Ich würd mich an deiner Stelle operieren lassen, mir gings nämlich sehr ähnlich und ich war damals auch erst 23, alles kein Problem und halb so wild! Gegen die Koliken ist die OP ein Klacks!

lg pepsi

Huerxjoa


Gallensteine auf natürliche Weise entfernen:

[[http://www.youtube.com/watch?v=JgwotcsGI-g&feature=youtube_gdata]]

G.oRurmxeta


Das Ergebnis in der Toilette und dann die Musik dazu ;-D *gröhl*

RWemur--la


Ein anderes Argument für eine op ist dass sich Gallensteine nach der medikamentösen Behandlung meistens wieder bilden.

Ich verstehe sehr gut dass du dich nicht operieren lassen willst, ich will's auch nicht. Aber meine Steine sind auch kleiner als deine und ich habe keine Koliken *auf Holz klopf* Da du schon mehrere Koliken hattest solltest du es doch noch mal überdenken, ist mein Rat.

SQeranxa


gourmeta: medikamente hat der arzt mir keine verschrieben, er meinte ich solle buscopan nehmen wenn es schlimmer wird. das habe ich auch getan, wirklich helfen tut es allerdings nicht. liege trotzdem die ganze nacht wach vor schmerzen. >:( wie hieß denn das ptäperat das bei dir geholfen hat?

inzwischen bin ich auch fast für eine op. seit ich die medikamente zur auflösung der steine nehme habe ich jede zweite nacht koliken. diese woche muss ich da noch durch, danach können sie mich so viel aufschneiden wie sie wollen! ]:D

R'ed)Appxle


Mit den Medikamenten könntest Du zwar Gallensteine auflösen (auch nicht alle Arten von Gallensteine, diese Steine können verschiedene Zusammensetzungen haben und nicht alle sind mit Medikamenten auflösbar), aber Du beseitigst damit nicht die Ursache der Gallensteinbildung.

Die Galle wird in der Leber gebildet und in der Gallenblase gelagert, um sie bei Bedarf auszuschütten. Sie dickt – aus welchem Grund auch immer – ein und es können sich Gallensteine bilden, weil irgendwas nicht rundläuft. Bin kein Mediziner, aber so in etwa wurde es mir vor meiner Gallen-OP vor 3 Jahren erklärt. Mein Stein hatte ca. 1 cm Durchmesser und blockierte den Gallenausgang. Kann gar nicht schildern, wie übel mir häufig war, manchmal wollte ich noch nicht einmal Wasser trinken; von den Durchfällen gar nicht zu reden. Seitdem die Gallenblase draußen ist, gehts mir wieder gut.... und ich kann wieder alles Essen.

p}etps


inzwischen bin ich auch fast für eine op. seit ich die medikamente zur auflösung der steine nehme habe ich jede zweite nacht koliken.

Ja man wird dann irgendwann mürbe, nach fast einem Jahr regelmäßigen nächtlichen Koliken habe ich dann auch in die OP eingewilligt (hatte aber auch keine andere Option).

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