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Darmentzündung, Darmprobleme

w*eisznicht<mehr2


9 bis 11 tage im krankenhaus, aber nach der op...

ne perforation kannste nicht so heilen... das ist wie oft gesagt ne tickende zeitbombe... bis mal ordentlich druck im darm herrscht... dann muss das "gedeckte" noch weg (oder der stuhl durchdrücken), und los gehts...

ne perforation kannst du nur operativ lösen. durch entfernen des entsprechenden darm-teils... :-/

LCobRex32


schau mal was hier steht über die Perforation Darmbruch das habe ich gerade gefunden.

Uni Heidelberg

Die Divertikulose verläuft in den meisten Fällen asymptomatisch, d.h. der Patienten ist beschwerdefrei. Etwa 10-25% aller Patienten entwickelt Beschwerden, die sich auf die Divertikulitis zurückführen lassen. Jedoch sind diese Zahlen weiter steigend und zudem finden sich immer Patienten mit Beschwerden im Sinne einer Entzündung der Divertikel (Divertikulitis), die 40 Jahre und jünger sind. Typischerweise ist der Schmerz im linken Unterbauch lokalisiert. Die klassische Symptomtrias, das Bild der " linksseitigen Blinddarmentzündung", umfasst linksseitige Unterbauchbeschwerden, Fieber und erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen (Leukozytose). Mit einem atypischen, symptomarmen Verlauf ist bei alten, bei immunsupprimierten und bei jungen Patienten (unter 40 Jahren) zu rechnen. Weiterhin gehören Stuhlunregelmäßigkeiten meist in Form einer Obstipation oder in Form wechselnd harter und schleimiger Stühle dazu, kleine Blutbeimengungen sind möglich. Das entzündete Sigma ist mitunter als gut abgrenzbare, walzenförmige verschiebliche Resistenz tastbar. Etwa 20% der Patienten haben zudem Beschwerden beim Wasserlassen. Im Rahmen einer Divertikulitis kommt es in etwa 10% der Fälle zu einer Darmdurchbruch (Perforation), die meist gedeckt erfolgt und zu einem umschrieben Abszess führt. Die gedeckte Perforation unterscheidet sich klinisch nur wenig von der akuten einfachen Divertikulitis. Die freie Perforation dagegen führt zu einem schweren Krankheitsbild der diffusen kotigen Bauchfellentzündung (Peritonitis) mit toxischen Aussehen des Patienten bis hin zum schweren septischen Schock.

also wenn ich diesen Satz richtig verstanden habe, (Im Rahmen einer Divertikulitis kommt es in etwa 10% der Fälle zu einer Darmdurchbruch (Perforation), die meist gedeckt erfolgt und zu einem umschrieben Abszess führt. Die gedeckte Perforation unterscheidet sich klinisch nur wenig von der akuten einfachen Divertikulitis)

dann ist das doch genau so zu behandeln wie eine akute einfache divertikulitis oder ?

LXoBR:e32


hier steht es auch nochma Uniklinik Freiburg

Wesentliche Komplikationen bei der Divertikulitis sind:

* Darmdurchbruch (Perforation)

* Divertikelblutung

* narbige Enge

In zirka 10 Prozent der Fälle tritt ein Darmdurchbruch auf, der in Form einer gedeckten Perforation zu einer umschriebenen lokalen Entzündung mit Abszessbildung führt. Diese Form unterscheidet sich meistens nur wenig von der einfachen Entzündung der Divertikel, wobei lediglich die Unterbauchschmerzen stärker ausgeprägt sein können. Im Gegensatz zur gedeckten Perforation führt eine freie Perforation zu einem Austritt des Darminhalts in den Bauchraum. Die Folge ist eine schwere Bauchfellentzündung (Peritonitis), die bei zu spät einsetzender Therapie letal verlaufen kann.

Eine gedeckte Divertikelperforation kann nach Abheilen zu einer Verbindung zwischen Darm und Blase (Blasenfistel) führen, die zu hartnäckigen Blasenentzündungen mit Luftaustritt beim Wasserlassen resultieren kann.

hab ich doch richtig verstanden oder ? na klar mus ich mich trotzdem nochmal absichern das alles i.O. ist aber ich denke durch die letzte Darmspi. + noch ein CT oder MRT sollte das klappen

wEeisn9ic=htmxehr2


:)z

jap, genau deshalb...

LCoRex32


sehr gut Danke ;-)

pyeps


Entschuldige dass ich mich jetzt erst melde, aber war den ganzen Samstag und auch heute unterwegs.

Nach den 6 Wochen Antib. hab ich wieder Durchfall mit blut und schleim gehabt bin dann wieder ins KH die haben dann ne Enddarmspieg. gemacht inkl. gewebeproben entnommen und es wurde eine Pseudomembranöse Colitis festegestellt meiner meinung nach hat das nichts mit den Divertikeln zu tun oder?

Das ist ja auch kein Wunder bei der langen AB-Einnahme. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikaassoziierte_Kolitis]]

die haben dann eine komplette Darmspiegelung gemacht und haben halt die infektiöse colitis festgestellt ich denke doch auch hier hätte man doch was erkennen müssen wenn es die Divertikel wären oder ?

Nach 2 Darmspiegelungen in kurzer Zeit kannst du sicher sein, dass die Divertikel momentan Ruhe geben, was allerdings nicht so bleiben muss. Ich denke immer noch dass deine Darmflora total durcheinander ist und noch einige Zeit brauchen wird um sich zu erholen (du kannst ja nachhelfen z.B. mit Symbiolact u. Perenterol)

Aber ich muss am Mittw. zum Internisten dann werde ich Ihn mal darauf ansprechen und noch ein MRT machen lassen ich werde auch zur Sichherheit noch eine Darmspiegelung direkt bei Ihm machen lassen damit auch dann alles wieder i.O. ist. Ah ja und beim Gastro hab ich am 21 Juli auch noch einen Termin für die Sonog. mal schauen was er mir sagen wird.

Nach zwei Spiegelungen in den letzten Monaten halte ich das nicht für nötig, dränge nicht darauf sondern überlasse dem Arzt die Entscheidung.

Nach diesen bd. Arztterminen solltest du eigentlich beruhigt sein. Warum gehst du überhaupt zum Internisten wenn du beim Gastro einen Termin hast?

Kennst du dich mit dem Darm CT etwas aus? kann man da auch die verengung sehen die ich habe?

Eine Verengung kann man am besten bei einem Röntgen-Kontrasteinlauf des Dickdarmes sehen.

ich geh nächste Woche zum HA und hoffe das er mir eine Überweisung für ein Darm CT gibt

Ich verstehe ja dass du verunsichert bis, aber du solltest nicht von Arzt zu Arzt gehen, sondern das weitere Vorgehen und die Behandlung in einer Hand lassen.

LWoRef3x2


alles klar Peps danke für die Infos dann nehm ich jetzt weiterhin Symbioflor

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