» »

Darm-CT

S#unnyg55x87 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich würde gerne wissen, ob man bei einem Darm-CT auch erkennen kann, ob die Passagezeit zu lang ist und ob man Vereengungen erkennen kann. Ich hatte bereits eine Darmspiegelung, hierdurch wurde ein Sigma Elongatum festgestellt und massive Knicke im Darm.

Bei einem Kontrasittest wurde eine Gesamtpassagezeit von 33,6 h festgestellt werden. Eigentlich unauffällig, aber ab dem dritten Tag des Tests (ging 6 Tage) nur Breikost zu mir nehmen konnte aufgrund der Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme, muss ich den Test wahrscheinlich nochmal wiederholen, weil er ja somit ungültig ist und die Passagezeit sich wahrscheinlich verlängert. Aber dann müsste sich ja um das Doppelte steigen, denn ab 60 Std. wirds ja erst kritisch.

Was kann man bei dem CT alles feststellen? Ich bin wirklich verzweifelt, weil die Nahrungsaufnahme mir nur noch Schmerzen bereitet und ich kaum noch Lebensqualität habe.

Lebensmittelunverträgichkeiten liegen auch keine vor. Wurde bereits alles abgecheckt und wieder immer auf Reizdarmsyndrom vertröstet....wenn es nicht so schmerzhaft wäre würde ich mich damit zufrieden geben, aber ich bin jetzt 23 und seit 2 Jahren geht es mir nun immer schlechter.

Danke im voraus für eure Hilfe.

lg

Antworten
L?oRe3/2


Also ich weiß das man bei einem Darm CT Polypen erkennen kann aber ob man eine verengung sehen kann würde mich auch interessieren event. kann da jemand anderes hier und noch eine Info. mitteilen.

B%järnVi


Hallo hier *:)

Ich hab vor 2 Wochen ein Darm-CT gehabt. Die Passagezeit kann man damit, leider, nicht bestimmen!

Das mit den Knicken oder vielmehr Engstellen- da bin ich mir nicht sicher, das wüsste ich auch mal gern. Theoretisch, ja, aber praktisch... hm.

Nicht mal der Radiologe konnte bei mir den Darmverlauf an der fraglichen Stelle sicher beurteilen (auf dem einen Schnitt sah es eher so aus, auf einem paar cm weiter doch wieder anders etc.) Eine im stinknormalen Röntgen (leider nur ne kleine Teilaufnahme) klar erkannte Ausbuchtung war jedenfalls im CT nicht sichtbar.

Vermutlich ist das anders, wenn aus den Schnittbildern ein 3D-Gesamtbild erstellt wird, aber wahrscheinlich kriegen das höchstens Privatpatienten oder so; bei mir jedenfalls nicht, dazu ist auch eine spezielle Software nötig.

Meine private Überlegung dazu ist, dass 1. im CT der Darm relativ "aufgepumpt" vorliegt (von oben + unten) – > das Bild einer Engstelle/Ausweitung damit zumindest abgemildert wird.

Ein Fahrradschlauch kann auch schön gleichmäßig wirken, wenn er aufgepumpt ist, und man würde sich schwer tun zu sehen, ob der Hersteller schlampig zusammengeschweißt hat und er an einer Stelle bisschen anders ist.

2. Erfolgt die CT-Aufnahme i.d.R. im Liegen, normalerweise kommt die Schwerkraft aber aus einer um 90 Grad gedrehten Richtung. Kann doch u.U. auch einen Einfluss haben, denke ich mir.

Oder was meint ihr anderen?

Bis dann ;-)

RGemu-lxa


2. Erfolgt die CT-Aufnahme i.d.R. im Liegen, normalerweise kommt die Schwerkraft aber aus einer um 90 Grad gedrehten Richtung. Kann doch u.U. auch einen Einfluss haben, denke ich mir.

Hat es auch. Hab ich mal gelesen (frag mich aber nicht wo das war, und was genau). Frage mich warum man keine stehenden CT's machen kann? ":/

SXunnyy55x87


Hi zusammen,

es steht wohl sogut wie fest, dass ich operiert werden muss. Ich habe ein Sigma Elongatum mit verstärkter SChleifenbildung und massive Knickbildungen im Darm....habe richtig Angst davor, was genau gemacht wird. Habt ihr schon Erfahrung mit so einer Darmresektion?

lg und danke

a,gnexs


massive Knickbildungen im Darm

Weißt Du, wie ein normaler Darm im Bauch liegt?

BujLärxni


Entschuldige, aber ich finde Deinen Kommentar etwas dümmlich-abschätzig. Die Formulierung wird nicht auf Sunnys Mist gewachsen sein, sondern auf dem eines ärztlichen Befundes!?

Sorry, wenn ich das in den falschen Hals gekriegt hab, aber ich weiß nicht, was Du sonst damit sagen wolltest. ???

R~emu2-la


Bjärni :)^

algnexs


Wenn jemand die Diagnose "Reizdarm" nicht akzepieren kann, kann ich mir schon vorstellen, daß man dann was von Knicken im Darm erzählt.

Ein längeres Sigma zu haben als der Durchschnittsmensch wäre für mich auch kein Grund, mir am Darm was operieren zu lassen, zumal die Länge der einzelnen Darmabschnitte von Mensch zu Mensch sowieso sehr verschieden ist.

BQjärxni


Wenn jemand die Diagnose "Reizdarm" nicht akzepieren kann, kann ich mir schon vorstellen, daß man dann was von Knicken im Darm erzählt.

Reizdarm ist keine Diagnose und als solche berechtigterweise inakzeptabel- es ist nichts weiter als ein Symptom.

[[http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2010/index.htm#XI Hier]] nachzulesen im ICD10, siehe unter "Sonstige Krankheiten des Darmes".

Fragt sich auch, wer hier "was von Knicken im Darm erzählt"- die diagnose-erhaltende Person oder die diagnosestellende; aber bitte, wenn Du Dich aus aus der Ferne über die Kompetenz eines mit dem Fall in der Realität vertrauten Arztes erheben möchtest...

nur Breikost zu mir nehmen konnte

Nahrungsaufnahme mir nur noch Schmerzen bereitet

Ich bin wirklich verzweifelt

kaum noch Lebensqualität habe.

Soviel nur zu der Unterstellung, die Darm-OP würde aufgrund bisschen überdurchschnittlicher Sigma-Länge in Betracht gezogen werden. Lesen offenbar Note 6.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH