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Sigmaresektion mit Rektopexie vor 3 Wochen

C|e.rvexne hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Diagnose: Intussuszeption, Rektozele und Rektumprolaps Grad II bis III, OP laparoskopisch, 19 cm entfernt, Krankenhausaufenthalt 9 Tage, erster Stuhlgang nach 5 Tagen postoperativ, vertrage alles Essen;

Probleme: bis zu 7 x Stuhldrang am Tag (vorwiegend nach dem Essen), einzelner Stuhlgang dauert bis zu 45 Minuten und Defäkation erfolgt nur portionsweise (Stuhlbeschaffenheit nicht zu weich und nicht zu dick; Pressen darf/soll ich nicht);

Fragen: Wie lange wird dies im Durchschnitt noch andauern? Ist dies überhaupt normal? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Freue mich über jede Antwort!!!

Antworten
pyeps


Ich hatte zwar nur eine Sigmaresektion (35 cm wurden entfernt), aber ich schildere dir mal meine Erfahrungen.

Probleme: bis zu 7 x Stuhldrang am Tag (vorwiegend nach dem Essen), einzelner Stuhlgang dauert bis zu 45 Minuten und Defäkation erfolgt nur portionsweise (Stuhlbeschaffenheit nicht zu weich und nicht zu dick; Pressen darf/soll ich nicht);

Fragen: Wie lange wird dies im Durchschnitt noch andauern? Ist dies überhaupt normal? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Das mit dem häufigen Stuhlgang und ständigem Stuhldrang (incl. das Gefühl der inkompletten Entleerung) hatte ich ziemlich lange (ca. 8 Wochen), dann wurde es langsam besser (insgesamt hat es bestimmt 3 Monate gedauert). Der Darm muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Sei froh dass du keinen Durchfall (wie ich) oder Verstopfung (wie viele andere nach so einer OP) hast. Dass du nicht pressen sollst hängt sicher mit dem Eingriff am Enddarm zusammen, da musst du deinen Arzt fragen wie lange du vorsichtig sein musst.

Ich wünsche dir viel Geduld und gute Besserung. :)*

M&ayhana


Ich hatte ein paar Monate Probleme und zwar war bei der Defäkation ein Schmerz, als ob man mir mit einem Messer im Rektum rumsticht.

Mir hat homöopathisch Aloe D12 und Alumina D12 sehr geholfen. 3 x täglich 5 Globuli.

Ich habe zum leichteren Abführen Schüssler Nr. 10 genommen. 3 x 5 Tabletten täglich. Das machte einen angenehmen Stuhl.

C3ervEene


*:) Hi, danke für Eure bisherigen Antworten!

Vorgestern habe ich einen vollen Tag durchgehalten mit nur 1 x Stuhlgang. Heute ist es aber leider schon wieder anders und der Stuhldrang nimmt zu und damit auch die langen Sitzungen ohne starken Pressens, die halt je gut immer 45 Min. dauern und bei denen immer nur portionsweise die Entleerung erfolgt.

Hat noch jemand Tipps oder durchschnittliche Zeitangaben, wie lange dies noch anhalten wird?

Am Montag habe ich wieder eine Nachuntersuchung beim Proktologen. Bin gespannt, was der dann zu allem sagt.

Bin nach wie vor um jede Antwort sehr dankbar!!!

poepxs


Am Montag habe ich wieder eine Nachuntersuchung beim Proktologen. Bin gespannt, was der dann zu allem sagt.

Berichte dann mal.

CIerv,ene


Chirurgisch alles prima, portionsweise Entleerung könnte von der (noch) zu engen Darmnaht kommen, die jetzt mit Mucofalk gedehnt werden soll (eine enge Naht soll nicht selten vorkommen).

In 1 Monat nochmals Nachkontrolle, ob dann vielleicht doch eine Ballondilatation erfolgen muß.

Ich muß halt Geduld haben, da 4 - 5 Wochen für eine solche OP überhaupt keine Zeit wären und alles erst das Heilen angefangen hat. In 3 - 4 Monaten kann man dann erste Aussagen treffen, wie es bleiben könnte, wobei auch 1 Jahr vergehen kann, bis sich der Darm "normalisiert" hat.

Hat jemand Erfahrung mit der Dilatation? %:|

p.exps


wobei auch 1 Jahr vergehen kann, bis sich der Darm "normalisiert" hat.

So lange hat es ungefähr bei mir gedauert.

C^eartvexne


*:) @ peps:

Danke, ich hoffe, Dir geht's jetzt gut.

Ich bin mit meinem Proktologen und gleichzeitigem Chirurgen sehr zufrieden, was auch seine Aussagen beweisen, die anscheinend fundiert sind.

??? Ballondilatation ... irgendjemand Infos für mich ???

TDrillikani


Ich verstehe das nicht. Diese Beschwerden sind doch normalerweise der GRUND, warum man sich operieren läßt, oder?

Hast du sie jetzt erst, NACH der Operation?

Die Beschwerden, haargenau so, habe ich auch. Diagnosevor anderthalb Wochen: Rektozele und Intussuszeption.

Bin "froh" jetzt zu wissen, woher die Entleerungsprobleme kommen, aber ob ich mich operieren lasse ...

Ich glaube, dass ich es mit Beckenbodengymnastik und evtl. Einläufe versuchen werde.

Übrigens: Das mit de Leinsamen, die viele empfehlen ist wohl NICHT hilfreich! Ich las es gerade in einem anderen thread hier im Forum ! Sie sind, laut der Userin, mit der GRUND für ihre Beschwerden! :-o

CZervxene


@ Trilliani

Der Darm braucht Zeit, bis er sich vom großen Kino "Sigmaresektion" erholt hat. Mein Chirurg sagt 3 - 4 Monate und es kann auch bis zu einem Jahr dauern, bis sich alles normalisiert hat.

Bei mir beginnt nun langsam der Normalisierungsprozeß: Nur noch max. 3 x am Tag Stuhlgang, die Dauer der Stuhlgänge werden kürzer, die Nur-Schleimstühle werden weniger, die Nerven heilen etc. pp.

TnrillNiani


@ Cervene

Auf den Punkt gebracht! Danke dir ;-)

R_ikFaRPönnqeberxg


Hallo Cervene,

mir steht diese Operation ebenfalls bevor, aber ich mache mir viele Gedanken über den Langzeiterfolg, daher wollte ich dich fragen wie es dir heute geht, ob du einen Rückfall hattest oder es nachhaltig besser ist als vor der Operation.

Viele Grüße,

Rika

S3chlzi6tzaugex67


Ich habe keine Probleme, sofern ich 30 g Leinsamen in einer alten Kaffeemühle gemahlen mit 150 g griechischem Joghurt esse, dazu 5 g Flosapur. Mein Frühstück. Da schnippel ich immer noch ein Stück Obst mit rein, obendrauf 10 g geröstete Sonnenblumenkerne.

Hält auch 5 STunden vor. Und es läuft dann wie geschmiert.... OP war vor 9 Jahren.

Peebbrelxz


Diese OP hatte ich Anfang April diesen Jahres auch. Mir wurden 40 cm entnommen.

Das mit den häufigen Entleerungen kenne ich auch , und meine Nahtstelle ist absolut in Ordnung.

Ich denke Darm und Kopf müssen auch wieder ein eingespieltes Team werden.

Leider habe ich aktuell wieder eine Darmentzündung :-( ...dachte davor hätte ich nun wenigstens Ruhe.

LG

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