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Riesen-Narbenbruch meiner Mutter

EBdit)h 2x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr lieben, ich bin Neu hier und weiß nicht so recht wo ich anfangen soll! Also meine Mutter ist voriges Jahr wegen Blasenkrebs operiert worden, also Blase raus und Seitenausgang, noch im KH ist ihr innen die ganze Narbe aufgerissen, was aber von den Ärzten nicht bemerkt wurde. Endergebnis: Narbenhernie der vorderen 'Bauchwand, also einen Riesen_Bruch, indem sich der Darm breit gemacht hat, die Ärzte meinen die Gefahr das sich der Darm einklemmt besteht eher nicht weil der Bruch eben so groß ist! Nun kann aber meine Mutter fast nichts mehr tun weil es sehr beschwerend ist und außer sitzen nicht mehr viel los ist bei Ihr. Das tut Ihr verdammt weh denn Sie radelt so gern, spaziert gern und ist auch sonst aktiv. Ein Chirurg hat uns gesagt das er uns von einer Bruch-OP abrät wegen Infektionsgefahr und schlechter Wundheilung, weil meine Mutter auch Diabetes hat, dafür nimmt Sie Tabletten. Schlimm genug das man sich mit der Diagnose Krebs abfinden muß und dann wird einem das letzte Fünkchen Lebensqualität auch noch genommen, Sie tut mir so leid! Ich hab aber noch nicht aufgegeben und einen Arzt in einem KH das ca260km von uns entfernt ist kontaktiert, dieser hat meine Mutter untersucht und Ihr angeboten Sie zu operieren, das wäre dann ende September, Sie überlegt hin und her, wegen den Komplikationen! Allerdings kann es mal sein, weil sich die Haut durch die Last vom Darm, so ausdünnt und dann könnte es zu einem Platzbauch kommen, sodaß der Bauch aufreißt und die Därme rauskommen, dann ist aber Not am Mann.

Meine Frage: Hat jemand erfahrung mit so einem Bruch? Kann mir jemand weiterhelfen? Ich wäre sehr dankbar über jeden der mir zur Seite steht!

Vielen Dank! :°(

Antworten
B3erndSW5x3


Hallo Edith,

ich hatte eine ziemlich große Bauch-OP und es ist eine Narbe zurückgeblieben, die gut 30 cm lang und an der breitesten Stelle beinahe 4 cm breit ist. Natürlich (wieso eigentlich natürlich?) mit einem Narbenbruch, bei der Größe der Narbe wohl unvermeidbar (?) gewesen.

An der Stelle "beult" der Bauch unschön aus, naja, nichts ist perfekt.

Nun empfahlen mir bereits 3 Ärzte (2 Chirurgen im KH und meine Internistin), dieses nachversorgen zu lassen. Das geschieht dann mit einer OP, wobei die ganze Narbe aufgeschnitten wird und dann näht man ein ganz weiches Kunststoffnetz ein, das mit den Wundrändern in der Tiefe des Gewebes richtig vernäht wird.

Im Großen und Ganzen soll sich diese Methode in den letzten 10-15 Jahren wohl ziemlich verbessert haben, vor allem das Material des Netzes. Danach ist die Stelle dicht, beinahe so, wie vor der große OP, bei der ja die Bauchmuskeln zertrennt worden waren.

Allerdings raten alle Ärzte, dass zwischen der ersten OP und der "Näh-OP" mindestens (!) ein halbes Jahr liegen muss, eher sogar mehr Zeit.

Im Moment schwanke ich nocht, immerhin ist das dann ein ziemlicher Eingriff und es dauert 2 Wochen stationär, ehe man in die "häusliche Nachpflege" entlassen werden kann.

Vielleicht hilft dir diese Erfahrung bei den Recherchen und Überlegungen.

Alles Gute für Euch.

r=bersgma{nnx1


Also bei mir hat man vor ca. 3 Jahren ein Netz "eingebaut". Habe auch diverse OP´s an der Bauchdecke gehabt wo immer wieder ein Bruch bei rauskam.. Immer an einer anderen Stelle. Nun hat man mir eben vor fast 3 Jahren dieses Netz eingebaut, per Endoskopie. Was haben sie gemacht??

Sie haben 2 Löcher in meine Bauchdecke gemacht und das Netz dann unterhalb der Bauchdecke ausgebreitet. Das hat man dann mit 11 oder 12 Stichen an der Bauchdecke fixiert. Konnte wegen der Brüche vorher nichts mehr tragen, da sich immer wieder der Darm in die Brüche drückte und das sehr schmerzhat wurde, bzw. eine Darmverschlingung drohte. Habe seit dem Eingriff keinerlei Probleme mehr damit, kein Darm der sich in eine Offene Spalte legt und eingequetscht wird. Kann meinen Bauch wieder voll belasten, was heissen soll, da wo ich vorher max. 10 KG tragen durfte, kann ich jetzt wieder Gas geben und bin dadurch auch wieder beruflich voll belastbar. Dieser Eingriff hat mir eine wahnsinnige Lebensqualität zurück gebracht und ich ärgere mich schon lange, dass es diese Möglichkeit nicht viel früher gab. Geh zu einem guten Chirugen und lass dir die OP da mal erklären....

Gruß

Ich

B0er9ndxW53


Oh, danke für diese Auskünfte. Das war hilfreich für eine Entscheidung meinerseits, auch wenn der Zeitpunkt der OP erst im Februar/März 2011 liegen soll.

EMdith< 24


Wer kann mir helfen?

Hatte jemand auch so einen Bruch wie meine Mutter? Wo der ganze Dünndarm durch die Bruchpforte raus war und nicht mehr im Bauch?

Sie hat einen Narbenbruch der die ganze vordere Bauchdecke betrifft.

'Ich hoffe es kann mir jemand mit seinen Erfahrungen zur Seite stehen, OP steht für kommenden Donnerstag an und ich hab solche Angst!

Bitte helft mir, vielleicht kann ich auch mit Euren Erzählungen meine Mutter aufbauen.

Lg Silke

r\berg@mannx1


Hallo Edith,

lies dir mal meinen Beitrag durch... Ja, bei mir war es so. Bei mir kam immer wieder der Darm durch die Bauchdecke durch. Ja, es waren auch Schmerzen dabei, grad wenn er so zwischen den Bauchdecken eingeklemmt war. Das zurück drücken tat tierisch weh. Ich konnte nix mehr heben, kaum noch husten oder niesen, schon war der, Darm wieder durch die Bauchdecke getreten.. Wie schon beschrieben lebe ich nun völlig Beschwerdefrei und kann wieder voll arbeiten, mit Gewichten heben und ohne dieses Bange Gefühl, was ist wenn die Bauchdecke noch weiter reisst oder der Darm sich im Bruch verschlingt und er abstirbt... Was das heisst, brauch ich wohl nicht zu sagen.....

E[dit}h 2x4


Meine Ma hatte ja voriges jahr ne blasenkrebs-op, wo Sie nen Seitenausgang bekam, den Bruch bekam Sie gleich 3 tage nach der op, wie wir jetzt mittlerweile wissen, Sie mußte so husten durch die trockene luft und bekam statt hustenstiller nur schleimlöser, also nochmehr husten, sie spürte einen riss und stich an ihrer frischen op-narbe, aber keiner der ärzte schaute drauf. Nun es ist so das der bruch so groß ist das die warscheinlichkeit gering ist das der darm sich einklemmt, eben weil die ganze op-narbe vom bauchnabel bis zum schambereich innen aufgegangen ist, der dünndarm ist völlig heraußen also nicht mehr im Bauch drinnen, gehalten wird er nur von der noch vorhandenen dünnen Bauchhaut, darum ist es eher gefährlich bei ihr das die haut reißt und der darm herauskommt, platzbauch.Die andren Organe haben sich mittlerweile platz verschafft und es wird nicht leicht sein den Darm wieder reinzubringen, wenn er schon sein Heimatrecht verloren hat!Dazu kommt ja auch noch ihr Seitenausgang.Sie sieht aus als wenn Sie hochschwanger wäre und ja es bereitet auch Schmerzen weil das Gewicht so nach unten drückt und Sie einfach keine Lebensqualität mehr hat!

rbergmann1: Wo muß ich da nachsehen wenn ich deine Geschichte lesen will?

rAbergm5annt1


20 cm höher.....

EudithU 2x4


Ja habs schon gecheckt, Danke!

Aber da hab ich nichts davon gelesen das auch der gesamte Dünndarm aus dem Bauchraum getreten war, bei meiner mum geht er ja nicht mehr zurück weil er es sich außerhalb platz gemacht hat.

Lg Silke

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